OK, hat ja schon fast etwas von Marktforschung. Mit Autos ist das wohl für die Meisten so eine Sache, die selten rein sachlich abläuft. Bei mir ist das zumindest der Fall.
Viele der Autos, die ich mir beschafft und dann gefahren habe, waren irgendwie eine Mischung aus Emotion und Vernunft, denn alle waren sogenannte "Daily Drivers", die im tagtäglichen Verkehrsgetümmel ein zuverlässiges Fortbewegungsmittel sein mussten. Auch bei meinen "Lieblingen" bin ich nie hingegangen und habe gesagt: den will ich und bezahle eben das, was auf dem Preisschild steht. Ich habe das ganze immer mit meinen "Bedingungen" ausgehandelt und bin immer wieder überrascht, was so alles möglich ist.
Eine "persönliche Beziehung" habe ich zu folgenden Fahrzeugen aufgebaut:
1. Corvette (1990/1991) - Alltagstauglicher Sportwagen / 500 l Gepäckraum
2. Chevy Blazer S10 (1995-1998) - Raumwunder und toller 4,3 l Motor
3. Alfa 156 (1999-2008) - Tolle Sportlimousine, GoKart ähnliches Handling
4. BMW E46 Coupe (2008-14) - 3 l Diesel-Sechser (hätte ich gerne im Rennie)
5. Renegade TH (seit 2015) - Garant für Dauergrinsen und "Entschleunigung"
Zu der besonderen Beziehung beim Renegade kommt für mich auch die besondere Gemeinschaft, egal ob hier im Forum, in der BB-Truppe oder (neu) auch im JCD. Wenn man wie ich über Jahrzehnte durch den Beruf in einer besonderen "Truppe" tätig ist, freut man sich eben besonders auch mal über andere Themen und Jeep eröffnet nun mal so viele Themen: Motortalk, Natur, Photographie, Reisen, Kultur....
Etwas ähnliches habe ich bisher nur (recht kurz) in der US Corvette Gemeinschaft erlebt. Selbst in der Alfa Community war es beileibe nicht so belebt wie hier, obwohl man den Alfisti ja auch so einiges nachsagt.
Der Bezug zum fahrbaren Untersatz sollte meinerseits von gegenseitiger "Achtung" geprägt sein. Ich hoffe, dass regelmäßige Pflege und artgerechte Haltung dazu führt, dass Zuverlässigkeit und Fahrspaß auch in Zukunft anhalten.
Gruß Pete