Beiträge von Pete

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Feiertag?

    Fiat steht aber in meinen Augen definitiv nicht für robuste Qualität und wenn man sich die vielen Probleme hier mit diversen Jeeps ansieht, scheint es da auch nicht so weit her mit der Langzeitqualität und auch mit dem Serviceverhalten der Händler oder FCA zu sein, insbesondere wenn Ich es mit anderen Marken, z.B. aus Japan oder Korea vergleiche.

    Hmmh, da stellt sich mir die Frage, was als "robuste Qualität" zu bezeichnen ist. Ist es allgemeine Zuverlässigkeit im alltäglichen (Straßen-) Betrieb? Oder aber ist es die Crashsicherheit, welche sowohl 500X als auch Renegade mit Bravour bestanden haben? Es könnte aber auch die Standkraft in schwierigerem Gelände sein, vielleicht auch die mechanische Qualität von Fahrwerk und Antriebsstrang.


    Der "negative Ruf" von FIAT in Deutschland geht vielfach auf einen Konkurrenzkampf zwischen dem Fiat-Konzern und deutschen Konzernen im letzten Jahrhundert zurück. Rostprobleme wie beim Alfasud (Lackierfehler) hatten bleibende Wirkung. In der Zeit hatten aber auch viele deutsche und auch asiatische Modelle zumindest ähnliche Probleme. Fahrzeuge des Fiat-Konzerns haben im Mittelmeerraum einen ganz anderen Ruf, denn die meisten sind durchaus zuverlässig, günstig im Unterhalt und auch durchaus "robust", je nachdem wie man dieses interpretiert.


    Die Produktion in einem italienischen Werk ist beim Renegade aus meiner Sicht kein Nachteil - eher das Gegenteil. Die Spaltmaße und die Verarbeitung sind denen aus den amerikanischen (oder mexikanischen) Werken mindestens ebenbürtig. Die europäischen Motoren sind denen aus den USA technisch in fast allen Belangen überlegen. Die großvolumigeren amerikanischen Motoren ab 6 Zylindern behalten - meines Erachtens - aber trotzdem ihren Reiz und auch ihre Daseins-Berechtigung - gibt es aber leider ja für den Renegade nicht.


    Japanische und koreanische Fahrzeuge sind nicht schlecht, aber mit den wenigsten kann ich das machen, was ich mit meinem Renegade schon mehrfach gemacht habe. Diejenigen, die das können sind inzwischen auch bei Weitem keine Sonderangebote mehr und deutlich größer (z.B. Typ Land-Cruiser) oder vom Layout anders (z.B. Typ Hilux).


    Für mich hat der Konzern-Zusammenschluss von Fiat und Chrysler keinen besonders negativen touch sondern führte erst einmal zum Überleben einiger Traditionsmarken. Jeep war auch in der Vergangenheit immer auf Partner angewiesen ist aber innerhalb der Partnerschaft immer so etwas wie ein Juwel gewesen. Daimler hatte dieses aber offenbar nicht begriffen und Jeep doch recht klein gehalten. Das immerhin hat sich in meinen Augen durch Fiat geändert und Jeep wird wieder entsprechend seiner Natur dargestellt - auch in Europa.


    Gruß Pete

    Stimmt, es war schon mal mehr los. Es sind auch fast immer dieselben Probleme und Problemchen von relativ wenigen Forums-Mitgliedern, die immer wieder umgewälzt werden. Die leidige Diskussion um den Diesel ist ja auch (dankenswerterweise) etwas abgeebbt. Das ist meines Erachtens nicht schlimm. Wenn die Zeit mit den Treffen und Ausfahrten erst wieder losgeht, wird es schon wieder "aktiver".


    Ich nehme an, dass die sehr indifferente Wettersituation auch das eine oder andere an persönlichen Aktivitäten ausgebremst hat.


    Gruß Pete

    Hallo @Wendy,


    schau mal hier:



    Das Gerät wird einfach an die Batterie angeschlossen und verhindert durch pulsierende Stromstöße eine Sulfatierung der Batterie (sehr stark vereinfacht beschrieben). Ich hatte das bei vielen Autos drin und brauchte nie eine neue Batterie.


    Gruß Pete

    was die Geländefähigkeit betrifft, haben Sie schon vor knapp 40 Jahren die meisten Konkurrenten "ALT" aussehen lassen.

    ....genau wie auch der Daihatsu Wildcat. Beide waren halt klein, wendig, leicht und dank Leiterrahmen robust - wie auch der Willys Jeep, auf den die meisten dieser Konstruktionen irgendwie ja auch zurückgehen -zumindest von der Grundidee her.


    Diese Fahrzeuge wurden aber auch vorwiegend für das Gelände gebaut und sind auf der Straße eher Notbehelfe, wenn auch durchaus Spaßige. Komfort jeglicher Art ist da sowieso drittrangig.


    Die "Zuverlässigkeit" ist allerdings nicht gar so gut, wie immer behauptet, sondern sehr abhängig von der Wartung. Ältere Modelle wollten regelmäßig abgeschmiert werden (Schmiernippel an Achsen, Gelenken, Getrieben, Umlenkern etc..) und das bestimmt nicht nur alle 20.000 km. Derartige Fahrzeuge fuhren in Karibik und Mittelmeerraum auch sehr oft als Leihwagen herum. Ich habe mehrfach welche gehabt (Griechenland, Spanien, US-Virgin Islands, Puerto-Rico, Panama), deren Gesamt-Kilometerleistung eher marginal war und bei kaum Einem erlebt, dass alles funktioniert hat - sie waren halt nach ein paar Jahren herunter-gerockt. Insbesondere war bei vielen (ich hatte das bei 3 Fahrzeugen) der Allrad nicht zuschaltbar, weil eben das Umsetzgetriebe wohl den Geist aufgegeben hatte. Das wirklich offene Fahren mit den Fahrzeugen war trotzdem immer sehr spaßig und Sorgen, doch noch liegen zu bleiben hatte ich eigentlich nur mit dem in Panama. Der war nach 50.000 mls tropischem Einsatz offenbar wirklich ziemlich am Ende.
    Gut ist bei solchen Fahrzeugen aber, dass man sie mit ein wenig Engagement immer wieder aufbauen kann. Die Technik ist sehr einfach und prinzipiell auch solide. Man kann also selbst Hand anlegen.


    Gruß Pete

    Komischerweise scheint beim Cherokee der Diesel nicht von den Auslieferungs-Verzögerungen betroffen zu sein - oder kommt das erst noch? Ich habe den Eindruck, als ob hier der Benziner des TH im Moment nicht lieferbar ist... oder irre ich mich da?


    Gruß Pete

    Wow, das hätte ich nicht erwartet - schon wieder fast dran am Compass und mit einer ziemlich beeindruckenden Stückzahl. Es wäre mal interessant zu erfahren, wie viele mit Allrad denn Diesel sind (oder umgekehrt). Diesel zu bekommen bzw. ab Werk zu bestellen ist ja wohl bei allen Modellen derzeit etwas problematisch und mit Verzögerungen verbunden, wenn ich das richtig verstanden habe.


    Gruß Pete

    Jabbadabbaduuuhh!


    Die Basis des Ur-ML war gar nicht mal so schlecht und machte auf mich einen deutlich robusteren Eindruck als die heutigen Modelle. Seitdem hat sich aber auch der GC deutlich weiterentwickelt und z.B. neue Motoren, neues Getriebe und neue Elektronik bekommen. Vieles war einfach erforderlich wegen der gesetzlichen Bestimmungen und einiges versteht man halt heute als klassentypische "erforderliche Komfort-Extras". Eine komplett neue Karosserie habe ich da noch vergessen.


    Unter MB durfte Jeep auch nie wirklich "sehr gut" sein, damit man sich im Luxussegment keine unnötige Konkurrenz macht. Insofern war die Trennung von Daimler Chrysler für Jeep meiner Meinung nach eher ein Vorteil als ein Nachteil.


    Die Möglichkeiten, nahezu alle Funktionen im Fahrzeug über eine Zentralcomputer, der mit Subsystemen vernetzt ist, anpassen und variieren zu können, führen wohl zwangsläufig zu diversen Hickups. Dazu kommen dann auch noch Systeme, die sich selbst "updaten". Nimmt man das alles zusammen, ist es nicht verwunderlich, dass einen die heutigen Fahrzeuge hin und wieder überraschen - egal ob das so "vorgesehen" oder einfach eine Fehlfunktion ist.


    Gruß Pete

    ... und hoffentlich werden die dann auch so ausgeliefert, dass sie mit Umweltzonen auf absehbare Zeit kein Problem haben. Dafür lohnt es sich vielleicht sogar, ein wenig länger zu warten, wobei ich glaube, dass es auf Diesel beschränkte Umweltzonen (bescheuerter Name übrigens) auf Dauer nicht geben wird.


    Hoffentlich wird die Vorfreude der "Wartenden" durch die längere Wartezeit nicht zu stark getrübt ...


    Gruß Pete

    sind die Kunststoffteile wie radkasten und schweller nun lackiert

    Das sollte einfach dunkler Kunststoff sein, Du solltest also prinzipiell mit den Pflegemitteln direkt draufgehen können.


    Das mit dem Ballistol (selbst wenn es von der Firma kommt) hat mich etwas überrascht. Ich kenne Ballistol eigentlich aus der Waffenpflege und bin dort davon weg-gekommen, weil ich bei meinen damaligen Vorderladerwaffen schlechte Erfahrungen gemacht habe (Angriff der Brünierung z.B.). Dort nutze ich "Rangoon-Oil", ich glaube aus Schottland.


    Das was in dem Artikel steht, liest sich allerdings ganz gut. Vielleicht sollte ich Ballistol dann doch noch mal eine Chance geben und es (am Auto) ausprobieren. Bin aber mit dem anderen Zeug noch gut eingedeckt und mein Omaha Orange kriegt diese Pflege nur ein - zwei mal im Jahr.


    Gruß Pete

    Ballistol ist ziemlich aggressiv, das würde ich nicht empfehlen. Kunststoff-Pflegemittel gibt es jede Menge, von Schaum bis hin zu Spray. Bei vielen Kunststoffen funktioniert auch Silikonspray ganz gut, aber in Kunststoffpflegern sind zusätzliche Konservierungsstoffe drin - das würde ich bei großflächiger Benutzung vorziehen.


    Ich nutze manchmal z.B. dieses, das ist einfach eine Creme / Emulsion (soll reinigen und pflegen)



    Gruß Pete

    Mein Nachbar, der gerade hier wegzieht, hatte mit seinem Passat einen Motorschaden und bekam als Ersatzwagen einen Toyota Avensis. Er war überrascht, dass dieser einfach keine Leistung annahm und nicht schneller fahren wollte als 120-140 km/h. Er ist dann zu dem Verleih, wo der wagen durchgecheckt wurde - Turbo kaputt und offenbar hatte es vorher keiner bemerkt.


    Auch so kann es gehen.


    Gruß Pete

    Turoboladerschaden hatte ich bei meinen Autos noch nicht, aber beim Golf eines Freundes, mit dem ich damals eine Fahrgemeinschaft hatte, ist uns das auf der Autobahn passiert. Schreckliches Geräusch und hinterher nur noch minimale Rest-Leistung. Zumindest konnten wir damals weiterfahren ... äh -humpeln.


    Ich hoffe, dass das Ersatzteil schnell da ist, denn dann sollte Dein Jeep schnell repariert sein.


    Kurze Frage: wie schnell warst Du unterwegs, als das passiert ist?


    Gruß Pete

    @Wendy: Es tut mir auch leid, dass diese Geschichte kein Happy End hatte. Nachdem der Hund nicht an einen Ort zurückgekommen war, den er kannte, hatte ich das schon fast vermutet ohne dass ich es hätte aussprechen wollen.


    Ich nehme an, dass Du mit deinem gelben Rennie sehr viel durch die Pampa gefahren bist auf der langen Suche. Da bleiben leichte "Kampfspuren" eben nicht aus. Bezüglich der Scheibenwischer-Gelenk-Abdeckung kannst Du ja mal bei Aliexpress nachschauen, die haben so etwas:



    Ich würde aber erst einmal beim freundlichen FCA Händler vorbeischauen, vielleicht sind die ja in der Lage, das Kunstoffteil für 'nen kleinen Taler herbei zu schaffen. Bis dahin einfach öfter mal mit Öl / Silkonspray pflegen.


    Kuriere Dich erst einmal aus!


    Gruß Pete