Das mit dem Virus kann ich unterschreiben, die anderen Erfahrungen sind meines Erachtens sowohl individuell als auch modellabhängig durchaus unterschiedlich. Womit @Toy4ever aber auf jeden Fall Recht hat: Jeeps sind keine "Sparbüchsen" und FCA macht auf sehr viele - mich eingeschlossen - einfach einen sehr unorganisierten Eindruck wo die eine Hand nicht wirklich weiß, was die andere tut.
Auch die Jeep-Besitzer sind aber vielfach sehr speziell. An kaum einem Typ Auto wird so viel optimiert, herumgebastelt, angepasst oder ausprobiert wie an den Jeeps - man braucht ja nur hier im Forum mal etwas tiefer in die Materie einzusteigen. Auch hier gehen natürlich einige Experimente schief....
Klar, es gibt sicher den Einen oder Anderen, der frustriert die Marke verlässt - zumindest temporär. Der sogenannte Virus sitzt nämlich tief und schlummert meist nur. Selbst Freunde, die persönlich schlechte Erfahrungen mit einem Fahrzeug der Marke Jeep gemacht haben oder derartiges befürchteten, sind hier immer noch aktiv und sicher denkt manch Einer schon wieder auf einem Jeep herum.
Autokauf ist sehr selten eine rein rationale Entscheidung und für eine Marke wie Jeep trifft das wohl besonders zu. Immer wenn wir uns treffen, haben wir sehr viel Spaß, tauschen uns aus und beraten uns gegenseitig. Trotz dass wir aus total unterschiedlichen Berufen kommen, oft sehr unterschiedliche Prioritäten setzten und jeder sehr "individuell" tickt, ist es eine ziemlich harmonische Gemeinschaft und das habe ich in Bezug auf andere Automarken (Alfa Romeo vielleicht einmal ausgenommen) bisher noch nicht erlebt.
Was für mich aber besonders wichtig ist: auch nach 3 Jahren ist das (manchmal innerliche) Grinsen immer noch da, wenn ich mich in meinen "Omaha Orange" setze - besonders wenn ich zwischenzeitig gezwungen war, ein Dienst-KFZ zu fahren... Jeep ist eben auch viel Emotion.
Gruß Pete