Du mußt - wenn Du amerikanische Autopreise ansprichst - auch sämtliche nationalen/regionalen Steuern mit berücksichtigen. Normalerweise werden nur Nettopreise ausgewiesen, auf die diese Steuern noch draufkommen.
Ich "muss" zwar nicht, aber da ich als sicher einer von Wenigen hier mehrere Jahre in den USA gearbeitet und gelebt habe, wird das von mir ohne, dass ich mir darüber extra Gedanken mache, natürlich berücksichtigt. An den Argumenten ändert das gar nichts.
Mir haben die Kenntnisse bezüglich der US-Preislisten, der Verschiffungskosten (als Privatperson, also deutlich teurer als auf einem Massen-Autotransporter und in einem Umzugscontainer) sowie der Zollgebühren und Steuern beim Kauf meines Chevy Blazer S10 damals etwa 35 % gegenüber dem offiziellen Neupreis in Deutschland eingebracht (statt 63.000 habe ich 40.000 DM bezahlt). Klar ist das ein paar Jahre her, aber auch das ändert an der grundsätzlichen Situation ist.
Wenn es für @driver soweit ist, eine Entscheidung zu treffen, hilft es ihm vielleicht, die Preise ins Verhältnis zu setzen oder auch in Bezug auf die Preisverhandlungen. Eigenimport ist aber, soweit ich ihn verstanden habe, nicht geplant und somit ist die Diskussion sicherlich etwas OT.
Trotzdem noch einmal zum Vergleich beim Cherokee Trailhawk, da dieses im Moment der einzige Indianer ist, der mit der gleichen Motor-Getriebe Kombination als Basis in den Preislisten steht.
Deutsch:
Amerikanisch:Da ich damals in South Carolina gewohnt habe, habe ich mal den aktuellen kombinierten Wert für die Sales Tax herausgesucht - die liegt dort nach meiner Recherche bei 7,4 % (aufgerundet). Damit ergäbe sich ein Verkaufspreis nach Liste in South Carolina von 40.554,27 US $. In Euro umgerechnet sind das bei heutigem Kurs von 0,8524 € dann umgerechnet: 34.576.54 €.
Das entspricht einem Unterschied von etwa 28 % zum deutschen Listenpreis.
Ich hoffe, ich habe mich nirgends verrechnet.
Damit ist aber auch ersichtlich, was für eine Gewinnspanne heutzutage bei Automobilen drin ist - schon heftig!
Gruß Pete

