Eine Bleibatterie kann man auch mit 15 Volt nicht überladen, die fängt dann an zu gasen und verdunstet Flüssigkeit, die kann man aber im Normalfall nachfüllen. Da das bei den Wartungsfreien nicht geht, kommen die dann mit diesen 14,4 Volt umme Ecke, damit garnicht erst ein Flüssigkeitsverlust in größerem Maße auftreten kann. Eine Nass-Blei-Batterie sollte aber ab und zu Gasen, nur dann bildet sich die Schichtung von Wasser und Schwefelsäure zurück, gut für die Lebensdauer der Batterie. Eine Bleibatterie sollte immer voll sein, wenn nicht "sulfatiert" sie und "schichtet" die Flüssigkeiten, alles Gründe für ein früheres Ableben.
Bei den AGM verhält es sich anders, die dürfen nicht gasen, da sonst das im Vlies gebundene Säure-Wassergemisch trocknet. Und das kann man ja nicht rückgängig machen, halten tun die länger, weil die Schichtung wegfällt und das gebildete Sulfat nicht zu Boden sinken kann "Plattenschluss". Trotzdem lädt man die mit 14,8 Volt, aber eben elektronisch, und nur kurz. Die Ladeelektronik wartet dann wieder, bis die Batteriespannung unter 12,4 Volt fällt, dann ist die aber schon zu 50% leer, und geladen wird dann meist nur im Schubetrieb, so das man ganz schön lange fahren muss, um die wieder voll zu kriegen. Da lohnt es sich eher (wenn möglich) ab und zu ein Ladegerät ranzuhängen.

