Die USA Trailhawk Version mit der Bereifung 215/65/17 ist höher als die Eu Version mit 215/60/17!
Was ist jetzt die tatsächliche Bodenfreiheit der EU Version 210mm oder 224mm man liest ja überall was anderes?
Die Limited Version hat 201mm, aber mit welcher Bereifung 225/55/18 oder 215/60/17? Wenn 215/60/17 dann stimmen die Angaben nicht, weil man mit 225/55/18 Bereifung höher ist!
Bodenfreiheit Trailhawk Limited 4x4
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- Reifen & Felgen
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also die unterschiedlichen Reifen machen 7,5mm aus. Nur daran kann man also eine Differenz von 14mm nicht ableiten.
Die deutsche Version gibt 215/60R17 als Serienbereifung an, also würde ich mal davon ausgehen, dass diese Reifengröße bei der Bodenfreiheit maßgeblich ist. Laut technischen Daten liegt die bei 210mm.
Das amerikanische Modell kommt aber mit einer anderen Größe daher (215/65R17). Der Unterschied zum 215/60R17 sind dabei 2,1 cm Durchmesser, also 1,05 cm Höhe, dementsprechend ca 10,5 mm. Die Bodenfreiheit in den USA wird dann auch mit 8,7", also 221 mm angegeben. Der fehlende halbe Millimeter dürfte der Umrechnerei und Rundung geschuldet sein.
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Ich find, dass jeder mm Bodenfreiheit in Gelände wichtig ist!
Meine Meinung ist der Unterschied zwischen der Usa schon enorm!
Da hilft nur Reifenwechsel!
Aber danke für die Info ! -
Im offiziellen Datenblatt steht für den EU-Trailhawk eine Bodenfreiheit von 210mm. Dann sollte das auch so stimmen. Was die Reifengröße angeht ist die Differenz bei der Bodenfreiheit rechnerisch nur marginal unterschiedlich. Wir sprechen hier über +/-5mm. Das ist weniger als die Fertigungstoleranzen der Fahrwerksfedern und Karosserie. Wenn du am Abend vorher noch ein Schnitzel und 2 Bier mehr oder weniger verdrückst, ändert sich die Fahrzeughöhe mehr als durch einen Wechsel der Reifengröße.

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Toys Anmerkung geht da auch in meine Richtung. Als Limited-Fahrer beschäftigen wir uns ja üblicher Weise nicht mit den hardcore Geländefragen, aber eins würde mich in diesem Zusammenhang aber doch einmal interessieren:
Wenn ich in einem Auto sitze, gerne auch ein Renni TH, dann sehe ICH doch nicht, ob der Stein, der Erdhaufen oder die Böschung da vor mir noch in der Toleranz meiner Bodenfreiheit liegt, wenn wir uns hier über mm oder wenige cm unterhalten. Nachdem was ich hier gelernt habe, sind es rund 20 cm. Ob da 1-2 cm mehr den Bock fett und das Auto geländegängiger machen, mag ich da wirklich zu bezweifeln. Und deshalb noch andere Reifen aufziehen ... Selbst wenn es 4-5 cm ausmachen würde. Das voll auszukosten, da wäre mir mein Auto zu schade für. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Vielleicht liegt es ja auch nur an meinem schlechten Augenmaß?Gruß
Chief -
naja, von 215/60R17 auf 215/65R17 sind es genau 2,1 cm im Durchmesser, also 1,05 cm für die Bodenfreiheit, das sind immerhin 5% Verbesserung.
Bei mir waren es auch nur 1,25 cm mehr Bodenfreiheit durch die anderen Reifen, aber das fällt tatsächlich optisch schon auf. Und vermutlich kosten die Reifen sowieso das gleiche Geld.
ach ja, mit 221mm ist man dann auch bei der Bodenfreiheit des Cherokee Trailhawk Serie.
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Nein Peter, verstehe mich bitte nicht falsch. Da Gagula von Bodenfreiheit schrieb, bin ich auch von der tatsächlichen Bodenfreiheit in Bezug auf den Geländeeinsatz ausgegangen. Dass man wenige Zentimeter Höhenunterschied beim Auto - besonders im direkten Vergleich, schon sieht, wollte ich damit weder in Abrede stellen noch verneinen. Diese optische Angelegenheit ist die eine Seite, die ich auch durchaus nachvollziehen kann.
Meine Fragestellung geht aber in die Richtung, ob man diesen Höhengewinn im Gelände auch zielsicher einsetzen kann und es sich bei diesen (fürs Gelände) marginalen Unterschieden überhaupt lohnt, den Aufwand mit (zusätzlichen) anderen Reifen/Federn zu betreiben, wenn es nur um mm oder wenige cm (<5 z.B.) geht?
Habt ihr da als geübte Geländefahrer entsprechende Erfahrungen, Augenmaß, lmaA-Gedanken (da einen geschützten Unterboden) oder Lasermessgeräte aus dem Cockpit heraus, um diese zusätzlich gewonnenen mm oder cm auch in der Fahrpraxis ausnutzen zu können?Gruß
Chief -
So nehmen wir mal einen Limited her mit 215/60 /17 Bodenfreiheit 201mm
Limited mit 225/55/18 Bodenfreiheit +0,7 macht 208mm
Limited mit 225/65/17 Bodenfreiheit +1,7 macht 218mm
Max Bodenfreiheit 218mm beim Limited möglich, ich glaub mehr geht nicht Serie !Trailhawk EU 215/60/17 Bodenfreiheit 210mm
Trailhawk EU 225/65/17 + 1,7 Bodenfreiheit 227mm
Trailhawk Usa 215/65/17 Bodenfreiheit 221mmMax Bodenfreiheit 227mm beim Trailhawk moglich (Serie)!
Alles laut Reifenrechner !
Theoretisch müssten die Angaben so stimmen! Oder ??
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Habt ihr da als geübte Geländefahrer entsprechende Erfahrungen, Augenmaß, lmaA-Gedanken (da einen geschützten Unterboden) oder Lasermessgeräte aus dem Cockpit heraus, um diese zusätzlich gewonnenen mm oder cm auch in der Fahrpraxis ausnutzen zu können?
Nein Chief, das können wir sicherlich nicht mit Augenmaß abschätzen oder gezielt berechnet einsetzen. Man kann nur die Wahrscheinlichkeit eines schädlichen Bodenkontaktes reduzieren und damit die Wahrscheinlichkeit eines unschädlichen Bodenkontaktes erhöhen. Die Bodenfreiheit wirkt sich zusätzlich auf Rampen- und Böschungswinkel positiv aus. Jede kleine Reparatur, die man damit umgehen kann wäre teurer, als die Reifen zu verändern. Außerdem schaut's besser aus

Theoretisch müssten die Angaben so stimmen! Oder ??
Exakt! Die Rechnung kann ich nachvollziehen.
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Vielen Dank! Und meine Frage war auch wirklich ohne jegliche Ironie und von echtem Interesse geprägt.
Was mich jetzt noch wundert, dass - nach den Zahlen von Gagula - beim Renni der Unterschied zwischen TH und Ltd. lediglich max. 9 mm oder 0,9 cm beträgt. Da hätte ich mir mehr vorgestellt.
Natürlich weiß ich dass Böschungs- und Rampenwinkel hier noch zusätzlich den Unterschied machen, aber der relativ minimale Höhenunterschied erstaunt mich schon.
Danke nochmal für die Info undGruß
Chief -
max. 9 mm oder 0,9 cm beträgt
Jau, das hat mich auch erstaunt. Aber der Renegade ist von seiner Konzeption sowieso dem Wrangler näher als der Cherokee. Hängt vielleicht damit zusammen.
Und zu Deiner Frage, die war schon berechtigt und ich dachte mir schon, der Chief, der Fuchs, der haut wieder genau auf den Finger, auf dem es immer so weh tut

Aber das passt schon, es regt zum Nachdenken an. Wie sagt der Amerikaner? no worries!
Schönes Wochenende!
Gruß
Peter -
Und wenn man die Bereifung 225/55/18 nimmt sind es nur 0,2mm zum Trailhawk!
Das da nur 0,2mm Unterschied sind, hätte ich mir nicht gedacht !
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Das meinte ich damit, als ich geschrieben habe,die Unterschiede sind nur marginal. Um eine signifikante Änderung zu erzielen, muss eine Reifengröße her, die nur per Einzelabnahme zu bekommen ist.
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Und zu Deiner Frage, die war schon berechtigt und ich dachte mir schon, der Chief, der Fuchs, der haut wieder genau auf den Finger, auf dem es immer so weh tut
Das lag aber nicht in meiner Absicht. Ich bin nur ein ziemlich wissbegieriger Mensch der sich für sehr viel interessiert. Und da mein Vater in der Autotechnik tätig war, habe ich hier eine besondere Affinität. Naja, und als Jeepfahrer kommt man(n) ja an dem Geländethema nicht vorbei, selbst wenn man eher ein Straßenjunkie ist.
Euch auch ein schönes Wochenende.
GrußChief
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Auch wenn dieses Thema schon als erledigt gekennzeichnet ist, möchte ich noch einen Aspekt anmerken . Der Trailhawk hat zusätzlich zur Höherlegung noch die stabilen / massiven Unterboden-Schutzbleche, die von dem eigentlichen Höhengewinn wieder etwa 1 cm kosten, aber im Gelände den einen oder anderen Schaden verhindern. Ich will damit sagen, dass beim Trailhawk das Gesamtpaket die bessere Geländetauglichkeit ausmacht, nicht die Höherlegung an den Feder-Dämpfer Einheiten.
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Dazu gleich eine Frage
Die 215/60/17 sind ja auf Alu aufgezogen
Aber sind die Serienalus wirklich geeignet um damit Offroad zu gehen?
Im Mopar Zubehör sind 16'' Stahlfelgen als Offroad-Zubehör angeführt - womit man ja dann 215/65/16 aufziehen müsste um den selben Umfang zu erzielen.
Oder eben 215/70/16 um auf die erwähnte US Größe zu kommen. -
Ohne dass ich jetzt ein Zertifikat vorlegen kann, sind doch die Trailhawk Felgen für den Geländeeinsatz geeignet, denn mit denen wurden auch die Gelände- Testfahrten durch die FCA durchgeführt und meine eigenen übrigens auch. Ob ich später für ein Wechselset mit AT Reifen Stahl- oder entsprechende Alufelgen wähle, weiß ich noch nicht. Was passen muss, ist der Traglast der Reifen. Im Moment tendiere ich bei Reifen zum General Grabber At2. Bis Speed Index T (190 kmh) ist der auf jeden Fall verfügbar.
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Ich seh auch viele Videos mit denen - nur wirds FCA egal sein ob die Felgen nach dem Trail noch rund laufen - die stecken auf den Tester einfach neue drauf.
Ob unsereins glücklich dreinschaut wenn der Freundliche beim nächsten Reifenaufziehen den Kopf schüttelt und eine neue Felge empfiehlt wag ich zu bezweifeln.
Hoffentlich gibts bald Erfahrungswerte -
Bei meinen Felgen hat sich weder etwas verzogen noch haben sich irgendwelche Zeichen von Ermüdung ergeben.
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