Getriebe Probleme, Leerlauf beim Schalten

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  • Ich hatte im April eine defekte LiMa .... Spannungsversorgung geht <12,2 V auf Rot, gibt ne Meldung, ausserdem habe ich öfter mal die Ladekontrollanzeige im Display (Spielkind).
    wußtet Ihr das beim Beschleunigen die LiMa zurück schaltet um Leistung frei zu geben

    Defekte LiMa hatte ich auch Anfang des Jahres, aber deutlich weniger KM und unter 1 Jahr.


    Mit dem zurückschalten wusst ich nicht, das Erklärt aber dann, warum die Spannung beim leichten Gas geben von 14V auf 12,8 runter geht.

  • ja, das is es. Aber....
    Meine Erfahrungen mit den neuen Autos... nur 0,1 Volt zu wenig und schon gibt es die irrwitzigsten Fehler. Und auch der Massefehler, beliebt und schwer zu lokalisieren treibt manchen zum Wahnsinn. Wenn da Getriebe gewechselt und alle Anbauteile neu justiert... ??? das Getriebe war es.
    Gott sei Dank, mein US Gemüselaster läuft perfekt.
    Gruß Hans

  • Das Batterie-Thema ist bei weitem nicht so heiß, wie es hier im Forum immer gekocht wird. Die Fehler mit einer schwachen Batterie zeigen sich in der Regel nur beim Starten oder unmittelbar danach. Läuft der Motor erst mal normal, ist genug Strom vorhanden. Eine gesunde Lichtmaschine mit ca 14Volt und 160 Ampere oder mehr kann ein Fahrzeug schon am Laufen halten.

  • Ich tu es nicht gern, aber da muss ich widersprechen!
    Enorme Probleme, nicht lokalisierbar, die Ziffern gibt es im Fehlerspeicher nicht, ein absolutes Unverständnis und technisch nicht zu erklären. Batterie und Massefehler, ein Grauss und keine Werkstatt, kein Mechaniker und nicht einmal der Hersteller selbst kann da Abhilfe schaffen. Absolute Verzeifelung! Nur das Tauschen von Getriebe oder irgendwelchen Anbauteilen kann das Problem lösen, weil unbewußt der Fehler korrigiert wird. Unser Kollege Bernd ist auch einen guten Weg.
    Gruß Hans

  • Also, ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass FCA so mir nix dir nix kein Getriebe tauscht. Der Tausch kostet 11.000,- Euro, dementsprechend müssen eindeutige im Fehlerspeicher vorliegen, sonst gibt es keine Freigabe zum Tausch auf Garantie.

  • @Toy4ever


    Deiner Lichtmaschinentheorie, die rein logisch teilweise nachvollziehbar ist, muß ich widersprechen. Schon vor ca. 15 Jahren musste ich mit einem BMW E-39 andere Erfahrungen machen. Der Wagen sprang problemlos an, dann vielen zunächst der Tacho, dann die Instrumentbeleuchtung aus und zum guten Schluß haben die Schalter für Schiebedach und Fensterheber falsch herum funktioniert. Batterie getauscht und alles in Ordnung. Wo der Lichtmaschinenregler sitzt, kann sich von Fabrikat zu Fabrikat und sogar von Modell zu Modell unterscheiden, aber das brauche ich einem Mod ja wohl nicht zu erklären.


    Also nicht gleich jeden Hinweis, der nicht der eigenen Meinung entspricht, verwerfen.


    LG
    Rotzunge

  • Na ja, hat sich eigentlich jemals wer gefragt, warum ein Auto im Falle eines Fremdstarts bei leerer Batterie nach dem Abziehen der Starthilfekabel eben nicht im totalen Chaos versinkt und stattdessen seinen seinen Dienst wieder aufnimmt und nebenher noch die Batterie (sofern nicht defekt) wieder aufladen kann?

  • @Toy4ever


    Sorry, aber Deinen letzten Beitrag empfinde ich nicht als sonderlich sachlich.
    Vielleicht hast Du, was Jeep betrifft, recht. Würde mich freuen, da habe ich zum Glück keine Erfahrungen. Bei anderen Fabrikaten liegst Du vollkommen daneben, da läuft mit viel Glück der Motor im Notlaufmodus, aber von der Bordelektronik wirst Du dazu augefordert, möglicht rasch eine Vertragswerkstatt aufzusuchen und ohne eine Zurücksetzung mittels Diagnosegerät läuft da gar nichts.


    LG Rotzunge

  • Es wird wohl solche und solche geben ;) .


    Bevor das nun allerdings in eine Grundsatzdiskussion "ausartet" was eine Lima im Stande zu leisten ist oder nicht, würde ich freundlich darum bitten beim eigentlichen Thema zu bleiben :023: .

  • Sorry, aber was soll daran nicht sachlich sein? Die Fehler entstehen, wie ich ebenfalls geschrieben habe, beim Versuch des Startens mit zu schwacher Batterie. Das ist ein ganz normaler Prozess. Wenn der Motor erst mal läuft, sieht die Sache wieder komplett anders aus, andernfalls wäre ja jegliche Form der Starthilfe sinnlos.

  • Ich denke dass hier ein klassischer Konflikt zwischen Fahrer und Fahrzeug besteht.


    Der sehr dynamische Fahrer möchte vorankommen und regelmäßig beschleunigen. Das Getriebe möchte sparsam sein und unter 2000 U/min dahingleiten. Der Motor hält sich da raus, macht seinen Job vorbildlich und ermöglicht beides.


    Nun irgendwann muss aber einer nachgeben. Im Garantiefall ist das wohl das Getriebe. ;)

  • Wir haben es hier einfach mit einem klassischen Getriebe-Fehler zu tun. Die Problematik bei den 9-Gängern mit in den Leerlauf schalten ist ja nicht neu und hat schon mal 2016 zu einer weltweiten Rückrufaktion S55 geführt. Damals hat FCA eingeräumt, dass die Getriebe-Steuerung im Fehlerfall als Vorsichtsmaßnahme in den Leerlauf schaltet, was sich im Nachhinein berechtigterweise als Sicherheitsrisiko herausstellte. Bekannt wurde das dann durch fehlerhafte Kabelbäume im Getriebe, daraufhin mussten alle 2014-2015 Cherokees und Renegade mit 9-Gänger zum Zwangs-Update.


    Erstaunlich ist, dass 4 Jahre später trotz der Erkenntnisse von 2016 die Problematik im Grundsatz immer noch besteht.

  • Hier noch das Statement von FCA dazu:



    Zitat von FCA US LLC

    ...... When the DTC is set, the system defaults the transaxle to neutral and the customer experiences a loss of motive power. Motive power can usually be regained upon a restart. The loss of motive power could cause a crash without warning.



    ....

  • Erstaunlich ist, dass 4 Jahre später trotz der Erkenntnisse von 2016 die Problematik im Grundsatz immer noch besteht.

    Oder, wie ich bereits angedeutet habe, ist dieses Getriebe (Fahrzeug) nicht als Rennsemmel mit ständigen und dauerhaften Lastwechseln geeignet.

  • Wie gesagt, die Getriebesteuerung ist so programmiert, dass sie im Fehlerfall den Leerlauf einlegt. Das ist dann wohl auch der Grund, warum es dem TE im konkreten Fall so widerfahren ist.

  • @Toy4ever


    Sorry, aber Deinen letzten Beitrag empfinde ich nicht als sonderlich sachlich.
    Vielleicht hast Du, was Jeep betrifft, recht. Würde mich freuen, da habe ich zum Glück keine Erfahrungen. Bei anderen Fabrikaten liegst Du vollkommen daneben, da läuft mit viel Glück der Motor im Notlaufmodus, aber von der Bordelektronik wirst Du dazu augefordert, möglicht rasch eine Vertragswerkstatt aufzusuchen und ohne eine Zurücksetzung mittels Diagnosegerät läuft da gar nichts.


    LG Rotzunge

    und dass liegt hauptsächlich an dem extremen Stromhunger moderner Fahrzeuge.......der Verbrauch liegt heute 20 mal höher als bei einem Opel Kadett von 1990 (exemplarisch)



    Und was das Thema "verrücktspielende" Steuergeräte anbelangt, lege ich nochmals das Thema Massefehler ans Herz, der löst nämlich die verrücktesten Fehler aus...und das war schon vor 30 Jahren so (eigene Erfahrung Fiat Tipo - und Bosch hats gefunden, nachdem Fiathändler erst mal Steuergeräte tauschen wollte.....)

  • Oder, wie ich bereits angedeutet habe, ist dieses Getriebe (Fahrzeug) nicht als Rennsemmel mit ständigen und dauerhaften Lastwechseln geeignet.

    Naja .... egal ob PKW, LKW oder jedes andere Fahrzeug .... das Gerät sollte die Aufgabe (Fahren unter realen Bedingungen) erfüllen


    Gerade Lastwechsel treten sehr häufig auf und sind das, was eine Motor-Getriebe Steuerung ausgleichen muß, bzw mechanisch über Dämpfer abgefangen werden muß


    Einen Vielfahrer als Rennfahrer zu bezeichnen .... meine Fahrzeuge müssen ran, ja, aber nicht ohne Verstand (mein ich zumindest)


    Mein Passat (Bj. 06, verkauft in 2018) hatte zum Verkauf 435 tkm auf der Uhr, erste Kupplung, 170 PS PD TDI (der empfindliche), ausser regelmässig Ölwechsel, Bremse, Stoßdämpfer, Reifen war da sehr wenig ... und der hat auch den Tempomat auf 220 gesetzt bekommen


    Wieso soll der Cherokee nicht dauerhaft 180 km mit [definition=9,0]ACC[/definition] aushalten?
    Wenn jemand meint, bei 100 tkm wäre ein PKW durch ...

  • Ich denke dauerhaft 180 km/h sind nicht das Problem und auch nicht 100 Tkm in einem Jahr. Das Problem ist das ständige starke Beschleunigen auf den Autobahnen. Heutzutage kannst du ja nicht mal 10 min irgendwo Vollgas fahren, wahrscheinlich nicht mal 5 min. Als dynamischer Fahrer bist du also ständig am (voll) Gas geben und abbremsen.


    Man kann natürlich sagen: Das muss funktionieren - ok. Aber nicht unbedingt bei einem Serien-SUV mit 2 Tonnen, der zudem vom Getriebe her auch für leichtes Gelände konzipiert ist. Hier sind einfach Grenzen bei einem hoch komplexen Getriebe erreicht.

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