Jahreszeitlich geeignete Bereifung für Wrangler JL Unlimited Sahara / Rubicon

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  • Hallo Kollegen,


    kann mir jemand unter Euch sagen (bzw. von einschlägigen Erfahrungen berichten), mit welcher Bereifung man im Sommer/im Winter bei einem


    Wrangler JL Unlimited Sahara


    alternativ auch


    Wrangler JL Unlimited Rubicon


    besonders gut unterwegs ist, wenn besondere geländeeigenschaften dabei keine große Rolle spielen und der Einsatz auf der Strasse dabei im Vordergrund steht.


    Ich denke, dass das, was bei beiden Typen (Sahara/Rubicon) serienmäßig aufgezogen ist, vielleicht am ehesten als Ganzjahresreifen bezeichnen kann wobei die [definition=7,0]A/T[/definition]'s vom Rubicon einen Schwerpunkt auf's Gelände setzen.


    Ich halte von Ganzjahresreifen zwar nur bedingt etwas, würde aber natürlich vermeiden, die (Ganzjahres-)Reifen eines Neuwagens mit Verlust zu verscherbeln.


    Vermutlich würde ich einen Satz "echter" Winterräder hinzukaufen und 'später# die abgefahrenen Serienreifen durch etwas speziell für den Sommer ersetzen wollen.


    Ach ja:
    Seriengröße dabei bevorzugt.

  • Wird der JL Rubicon nicht mit MTs ausgeliefert? Diese sind imho als Ganzjahresreifen ungeeignet.


    Wrangler JLU 2.2 CRDi Rubicon MY20, schwarz, Sicherheits- und Technologie-Paket, Sky One-Touch Power Soft Top, AEV 2.5 und div. andere Spielsachen

    bis 08.2020 Compass Trailhawk MY19 in Granite Crystal, Leder-, Sound-, Park- und Premiumpaket, AT3 225/65/17, Rhino-Rack Pioneer Platform

  • Wird der JL Rubicon nicht mit MTs ausgeliefert? Diese sind imho als Ganzjahresreifen ungeeignet.

    Das mag durchaus richtig sein. Ich bin mir da nicht sicher.


    Ich nehme den Rubicon aber deswegen hinzu, um eventuell von einer - sagen wir mal - größeren "Angebotsbreite" beim Wrangler Unlimited zu profitieren, wobei das, was der Rubicon kann, natürlich much to much ist.

  • Das mag durchaus richtig sein. Ich bin mir da nicht sicher.
    Ich nehme den Rubicon aber deswegen hinzu, um eventuell von einer - sagen wir mal - größeren "Angebotsbreite" beim Wrangler Unlimited zu profitieren, wobei das, was der Rubicon kann, natürlich much to much ist.

    Bei Jeep auf der Website ist beim Rubicon ein Rad abgebildet. Auf dem Reifen ist zu lesen:


    "BF Goodrich All-Terrain T/A KO2"

  • Die Rubicon MY18 kamen in Deutschland alle mit BFG MT Reifen, aber die MY19 wohl mit BFG ATS.
    Zumindest steht ein neuer Benziner hier in Berlin bei nem Händler mit Ko2s.
    Ansonsten würde ich bei Null Gelände Interesse definitiv auf den Rubicon verzichten. Der Sahara ist Straßenfreundlicher gedämpft und da sind meines Wissens nach Bridgestone Jahresreifen drauf
    Gern genommener Winterreifen für den Wrangler ist übrigens der Nokian Hakkapeliitta.


    Vor allem...


    Du schaust nach Wranglern?!

  • Frank, soll der nächste ein Wrangler sein.


    Wenn es dir primär um ein Straßenfahrzeug gehr, nimm den Sahara, der dafür optimiert ist. Obwohl der Rubicon macht schon Spaß :1f60a: .


    Die Bereifung ist, wie bereits @FranklinFlyer schrieb, beim Sahara der Bridgestone. Beim Rubicon waren es zumindest die MT‘s. Ich habe mir die AT‘ s KO2 draufziehen lassen, ein sehr guter Kompromiss, gutim Sommer, bei Schnee keine Problem, einzig bei nasser Fahrbahn sollte man nicht sportlich in die Kurven gehen.


    Gruß Thomas

  • Zu dem Spektrum, welches das nächste Auto werden könnte, gehört auch - wieder - ein Wrangler Unlimited. Trotz Crashtest-Desaster, über das besonders ich mich "aufgeregt" habe. Ihr könnt mich gerne wieder daran erinnern oder Euch über den Sinneswandel "wundern", aber es ändert nichts.


    Nächstes Jahr zwischen März und Mai wird es soweit sein. Finanzielles Polster ist bis dahin angefuttert, wenn die Welt bis dahin nicht untergegangen ist.


    Der Wrangler ist aber - momentan - nicht auf Platz 1 aber halt in der Auswahl.


    Eher wird es ein Alfa Stelvio. Momentan, wie gesagt.


    Bis dahin kann ich noch mindestens 5x hin/her entscheiden. :)


    Und der Wrangler sollte bis dahin - vielleicht als TZ - auch etwas günstiger werden, als er derzeit im Regelfall angeboten wird.

  • Zu dem Spektrum, welches das nächste Auto werden könnte, gehört auch - wieder - ein Wrangler Unlimited. Trotz Crashtest-Desaster, über das besonders ich mich "aufgeregt" habe. Ihr könnt mich gerne wieder daran erinnern oder Euch über den Sinneswandel "wundern", aber es ändert nichts.

    Da sollten jetzt doch zwei Sterne mehr drin sein, da ab MY19 weitere elektronische Helferlein angeboten werden.


    Gruß Thomas

  • Wenn alle Stricke reissen, wird's vielleicht doch noch ein Cadillac XT5. Da wurde mir kürzlich eine TZ aus 10/2018 für rund 37.500 Euro angeboten. Auch bei der Inzahlungnahme meines Seat zeigte sich der Händler ziemlich kulant.


    Auch irgendwie reizvoll. Es wird nur schwierig, wenn es geht, dafür Winterräder zu besorgen. Die gibt's wahrscheinlich nur direkt bei Caddy-Handler zu astronomischen Preisen (Ersatzteil-Felge + Reifen).

  • Wenn du dich jemals über die Ersatzteilversorgung und Preise bei Jeep aufgeregt hast, lass die Finger von Cadillac.
    Die sind noch nicht so weit, es wirklich in Europa zu wollen. Ein Freund von mir hat da desaströse 4 Jahre mit einem gehabt.
    Klar, kann absolut ein Einzelfall sein, aber er ist auch der einzige den ich kenne.

  • Wenn du dich jemals über die Ersatzteilversorgung und Preise bei Jeep aufgeregt hast, lass die Finger von Cadillac.
    Die sind noch nicht so weit, es wirklich in Europa zu wollen. Ein Freund von mir hat da desaströse 4 Jahre mit einem gehabt.
    Klar, kann absolut ein Einzelfall sein, aber er ist auch der einzige den ich kenne.

    Also aufgrund des "sensationellen" Angebots für den Cadillac XT5 habe ich mal versucht, etwas schlauer zu machen, was Kosten und Zuverlässigkeit angeht:


    Steuer und Versicherung nicht günstig aber - gerade noch - im erträglichen Bereich
    Wartung/Inspektion dito
    Vertragswerkstatt in erreichbarer Nähe
    Qualität/Zuverlässigkeit: habe überwiegend positive Äußerungen gelesen


    Bei dem von mir genannten Preisniveau ist es zumindest sehr viel Auto für's Geld. Wiederverkauf dürfte sich sehr, sehr schwierig erweisen, wenn schon die Neuwagen wie Sauerbier angeboten werden.


    Das galt - in sehr ähnlicher Art und Weise - aber auch für den Cherokee Trailhawk, als ich ihn "seinerzeit" mal angeschafft habe.


    Ich hätte den Cadillac - wenn überhaupt - nur während der Garantie behalten. Ich habe aber inzwischen wieder Abstand genommen. Winterräder waren dabei das eine Thema. Das andere Thema meine Gattin: Meine Frau fühlte sich alleine durch die Nennung der Marke "Cadillac" provoziert. Das ist was für "von Bohlen und Halbach's" oder für "Rockefeller's", aber nichts für mich.


    Mit meiner Frau darf ich es mir nicht verscherzen!! :D :D :D

  • Nimm doch den neuen Cherokee Trailhawk mit dem 2,0 Turbo Benziner, angabegemäss ein Super Auto, aber natürlich kein Pentastar

    Das würde ich auch nicht gänzlich ausschliessen.


    Aber dazu muss der Cherokee Trailhawk erst einmal auch "gehandelt" werden. Wenn ich nichts übersehen habe, taucht noch kein aktueller Trailhawk in den Börsen wie Mobile oder AutoScout auf.


    Und für mich (preislich) interessante Angebote sind Angebote über Tageszulassungen.


    Aber ich kann mir ja noch etwas Zeit lassen ...

  • Hallo Frank,
    ich freue mich einfach, wieder von dir zu hören (bzw. zu lesen).
    Bei aller Kritik an Jeep bzw. FCA, habe ich immer rausgelesen das dich der Jeep Virus noch infiziert hat, nur eben der FCA Umgang mit den Kunden dich zeitweise abgeschreckt hat.
    Schön das dich der Wrangler wieder interessiert, ich habe auch schon von viel Begeisterung für den Wrangler gelesen. Ist eben ein sehr individuelles und interessantes Fahrzeug.
    Mein Interesse galt ja zuletzt der Entwicklung des Plugin Renegade, kurzfristig kam nun ein Wohnmobil dazwischen. Das konnte ich nun heute abholen und ich bin begeistert.
    Auch wenn der Antrieb nun wieder ein FIAT Ducato ist und ich somit auch wieder FCA verfallen bin.
    Ich wünsche dir eine glückliche Hand bei der Entscheidung für dein nächstes Auto. Gefühle gehören bei aller Sachlichkeit dazu.
    Gruß
    Herbert

    Was ich schreibe ist meine Meinung, mein Eindruck. Ich bin kein Fachmann für Autos und Software!
    bis 09/2016 Renegade Limited 140 PS 2.0 D, 4WD LOW 9AT, Sichtpaket (Xenon), Sound & Navipaket (BEATS & 6.5" Navi),
    Zulassung Juni 2015, Software uconnect 16.10.35

  • Also der Rubicon hat MTs. Ich habe mir für den Winter noch ATs mit Schneeflockensymbol geholt, sind auch BFGoodrichs. Allerdings sind das auch keine Reifen um Spaß auf der Straße zu haben, da fällt der Rubicon aber eigentlich eh raus.

  • Danke für die Blumen, Herbert!


    Es wird bei mir ja noch ein paar Monate dauern. Jeep ist/war mir - trotz Manchem - sympathisch. Ob es wieder einer wird, ist denkbar, aber eben nicht die wahrscheinlichste Option. Der Stelvio ist aktuell mein Favorit.

  • Also zu der Bereifung... ich fahre die 285er BF Goodrich T/A KO2 und bin ausgesprochen überzeugt. Ich lese überall, der Rubicon wäre kein gutes Straßenauto. Das kann ich nicht bestätigen, im Gegenteil. Der Reifen ist toll. Hätte ich es nicht besser gewußt, hätte ich gedacht, ich hätte Straßenreifen drauf. Keine Abrollgeräusche... nein, keine. Liegt satt auf der Straße.
    80-100 km/h cruisen mit 8,8 l/100. außerdem sieht er klasse aus. Ich bin begeistert.

  • Vergiss nicht, du hast einen JLU. Und auch da greift der alte und stimmende Spruch: Länge läuft.


    Beim Kurzen Wrangler ist das was anderes, allein schon wegen dem kürzeren Radstand reagiert er "nervöser".


    Alles hat seine Vor- und Nachteile und man gewöhnt sich an alles. ;)

    Jeep Wrangler Sahara, 2" OME, 1" Bodylift, und alles was man so braucht
    Mitglied im Jeep-Club-Deutschland

  • @Kiwi wobei ich auch überrascht war wie gut und recht ruhig sich der JL selbst mit den serienmäßigen MTs (BFG 255) fährt. Hätte aus den Berichten, die ich so im Vorfeld der Anschaffung des JL über MTs im Allgemeinen gelesen hatte wesentlich lautere Fahrgeräusche und Laufunruhe auf der Straße erwartet. Selbst bei Nässe sind die jetzt nicht so schlecht. Einzig auf Schnee sind die halt nix, wie ich schon erfahren konnte. Da kommt man doch schnell ins Rutschen.
    Daher gehe ich davon aus, dass es mit den BFG ATs, die ich mir in der Größe wie sie @StingGrayRubi hat auch noch überlege zuzulegen, auf der Straße noch besser ist.
    Wobei ich auch damit liebäugle, die MTs im Sommer trotz viel Straßenbetrieb einfach drauf zu lassen und lieber für den Winter richtige WR (nokian hakkapeliitta lt 3, 285er) zu nehmen. Der ist mir von jemandem empfohlen worden, der damit auch professionelle Winteroffroadtouren fährt.
    3 Reifensätze und ständiges Wechseln wollte ich dann nun auch nicht unbedingt.
    Ich finde das Standardfahrwerk des JL echt gut und laufruhig. Habe aber keinen Vergleich zum JK oder JKU und ob deren Standardfahrwerk so viel schlechter ist.


    Was sind Deine Erfahrungen?

  • Was die Reifen angeht, uff, eine Frage, 1000 Antworten. Das ist wie beim Arzt oder Rechtsanwalt. ;)


    Ich kann Dir nur sagen, wie es bis jetzt immer gemacht habe.


    Am Anfang bin ich nur AT gefahren, General Grabber AT3. Als ich dann mehr fahren wollte, als die ATs hergaben, habe ich mit die Cooper STT pro geholt und die Grabber als Winterreifen genommen. Das ging 1 Jahr gut, dann waren die ATs ausgehärtet. Jetzt habe ich die ATs von Yokohama Geolandar GO15 als Winterreifen drauf. Ich kann mich nicht beschweren. Sie sind leise, machen kein Theater wenn es nass ist. Ok, Schnee gab ja bis jetzt nicht wirklich, aber Anfang letzten Jahres, konnte ich die Schneegriffigkeit sehr gut testen und ja, auch das kann er sehr gut. 275/65/R18 (wenn ich mich nicht irre) auf Serienfelge.


    Die MTs kommen spätestens ab Ostern, ich denke aber früher drauf. Vom Oktoberfest vis Ostern ist ja so die Faustregel. Ok, letztes Jahr war es November. ;)
    Ja, sie deutlich lauter als die ATs. Na und, das sollen sie auch, wer will denn dauernd den Diesel hören ;)


    Aufgrund der Stollen können MTs gar nicht so ruhig rollen, wie ATs. Und ja, MTs sind auch empfindlicher bei Nässe. Aber das sollte auch jeder wissen, denn MTs sind weniger für die Straße als für Dreck ausgelegt. 285/70/R17 oder so und das reicht völlig. Breitere Reifen sind kein Garant für ein Weiterkommen.


    Der JL mag weiterentwickelt sein als der JK, aber eines sollten alle wissen, wie einen PKW kann und darf man einen Starrachser nicht fahren. Das rächt sich.


    Was die Fahrwerke angeht, uff, das ist schwer. Ich denke mal, da der JK im Gegensatz zum JL nicht überall mit dem selben Fahrwerk ausgeliefert wurde, wird es schwer, die beiden zu vergleichen. Mein JK hat ein 2" Fahrwerk und dazu noch 1" Bodylift und ist mit den MTs so hoch wie der JL Rubicon. Also Fahrwerkstechnisch würde ich am kurzen JL erstmal nichts ändern. Ich habe bei der letzten Archaeopteryx in LA auch einen serienmäßigen JL Rubicon im harten Trail gesehen, da scheuerte nix, der setzte nicht früher auf als die gepimpten JK. Jemand, der einen JLU hat und damit ins Gelände möchte, wird aber um ein Fahrwerk nicht drumrumkommen und sei nur, um die Mitte etwas höher zu bekommen.


    Was den Fahrkomfort angeht, ach, das ist Geschmackssache. Ja, der JK hüpft schon mal mehr, aber dafür schläft man auch nicht hinterm Lenkrad ein ;)
    Die JKU und JLU laufen aufgrund der Länge deutlich ruhiger.


    Was die Lufruhe sehr beiinflußt, vor allem nach der artgerechten Haltung, ist der Dreck in den Felgen. Der kann dafür sorgen, dass auch die Langen unruhig sind. Ich selber habe dieses Wuchtgranulat in den Reifen, wodurch es mir relativ egal sein kann, wieviel Dreck in den Felgen ist. Es ist aber beim Luftablssen und -aufpumpen der Nachteil, dass diese kleinen Krümel das Ventil zusetzen können und das Rausgefummel kann schon nerven.


    Egal, wie man was macht, wenn es Probleme gibt, ist die Ursache zu 99% hinterm Lenkrad. ;)

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