-
-
Es war doch eigentlich so zu erwarten.
Erst werden national und international Grenzwerte beschlossen, die auch per Gesetz und Verordnungen festgeschrieben werden. Wenn man die Lobbyarbeit von Politik und Wirtschaft kennt, weiß man auch das die Autoindustrie die Einhaltung dieser Grenzwerte für möglich gehalten und zugesagt hat. Schließlich sind ja in die bis dahin gültigen Zulassungs- und Prüfverfahren genügend Ausnahmeregelungen eingeflossen.Nun kommen die Betrügereien raus. Was macht die Politik? Sie schielt mit einem zusammengekniffenen Auge mal über den Daumen und findet großzügige Aufrundungen festgelegter Grenzwerte.
Kein Wunder wenn Gerichte bei vorgebrachten Klagen zu dem Ergebnis der Einhaltung vormals festgelegter Gesetze kommen. -
Eine Protestaktion --hoffentlich OHNE GEWALT--a"la Gelbwesten
wird bestimmt kommen.
Das Volk, welches doch die Herren Entscheider bezahlt, kann sich doch nicht länger vorführen lassen!!!???!!!
Wieviel Lobbyismus steckt eigentlich in der ganzen "Sache", das geht doch mit normalen Dingen nicht mehr zu.
Wieviel Privathaushalte, wieviel Familien werden : JA!!!: Beraubt??!!
Wievielen Innerstädtisch tätigen Handwerksbetrieben können diese finanzielle Belastung einer Erneuerung ihres Fuhrparkes nicht stemmen??!!
Die User dieses Forums wissen bestimmt nochmehr Details an/einzubringen, einzuwenden ohne ins unerwünschte politische anbzudriften.
Ich bin nur masslos entäuscht von den Verantwortlichen, wer auch immer dies sein mag und was sich am Ende bewahrheitet.
Wollts nur mal gesagt haben.
-
Ganz so heiß gegessen, wie es in der EU gekocht wird, wird es bei uns wohl nicht werden.
Brüssel, Paris und Madrid hatten ja geklagt bzgl. Einhaltung der in diesen Städten geltenden Richtwerten und auch gewonnen.
In Deutschland ist man - noch rechtssicher - der Aufassung, dass ein EURO 6 - Fahrverbot nicht verhältnismäßig ist (ein A40-Fahrverbot aber schon
). Erstmal wird also bei uns nicht viel passieren, da das Urteil keine Pflicht vorgibt, sondern lediglich die Fahrverbote erlaubt.Den Druck auf die dt. Autoindustrie, die ja auch im europäischen Ausland verkaufen will, erhöht es aber allemal und treibt die Entwicklung sauberer Fahrzeuge wieder voran (was ich persönlich ja gar nicht so schlecht finde).
-
Es war doch eigentlich so zu erwarten
Sehe ich auch so. Und wenn man damit unserer gebeutelten Autoindustrie was gutes tun kann, ist das doch verhältnismäßig gut, oder?
-
Ich denke auch, dass es zu erwarten ist, dass die "Geschichte" weitergeht, deckt der Artikel doch auch auf, dass die Treiber in diesem "Interessengebiet" untereinander verbunden sind. In anderen Regionen dieser Welt nennt man so etwas Korruption... und diese ist sogar noch stattlich gefördert. Bei solchen "Verbindungen" kann so eine Story gar nicht enden.
Schade, dass nun mal wieder die Natur darunter leiden wird, denn letztendlich ist der CO2 Ausstoß (wie auch die internationale Gemeinschaft festgestellt hat) global gesehen ein viel größeres Problem.
Was mich besonders traurig stimmt, sind die enormen Energiemengen, die es braucht, ein Fahrzeug überhaupt erst einmal zu bauen und dass die Gesamt-Umweltbilanz dieser Fahrzeuge durch eine kurze Nutzungsdauer der Fahrzeuge komplett ad Absurdum geführt wird.
Die Benziner sind garantiert als nächstes dran und auf Bremsen und Reifenabrieb wir bestimmt auch irgendwann jemand aufspringen.
Wir fahren halt einfach weiter!!!
Gruß Pete
-
Dass die Deutschen nun auch gelbe Westen anziehen wie die Franzosen, darf man eher nicht erwarten. Doch der ein oder andere Autobesitzer wird wohl bis zur nächsten Wahl im Hinterkopf behalten, wie übel ihm mitgespielt wurde.
Das glaube ich nicht !
Und ich fahre was mir Spaß macht und wohin ich will. Basta.
-
Unsere westlichen Nachbarn hatten schon immer eine kurze Lunte, darum war die letzte Aktion nicht verwunderlich.
Und wer jemals in den Vorort-Distrikten von Paris gewesen ist, der freut sich über deutsche Slums in unseren Großstädten,
denen geht es in Frankreich RICHTIG dreckig!Was besonders traurig ist, ist doch die Tatsache das wir uns einen Regulierungs-Apparat leisten - bezahlt durch STEUERGELDER der arbeitenden "Minderheit" -
der nichts besseres zu tun hat als in den Korinthen zu wühlen, Großunternehmen (welche ja immer schnell die Arbeitsplatz-Vernichtungs-Keule schwingen) aber staatich
sanktioniert an diesen Behörden vorbei agieren dürfen.Was ist bitte mit dem Prudukthaftungsgesetz?
Einmal für Einfachgestrickte -> https://de.wikipedia.org/wiki/Produkthaftung_(Deutschland)
Einmal für Fortgeschrittene -> https://www.gesetze-im-internet.de/prodhaftg/Wann wird sich mal eine Regierungsbehörde dafür Verantwortlich zeigen die Hersteller für ihre Miesen Produkte haftbar zu machen - gesetzlich (!) geregelt!
Oder stehen, mal wieder, "Andere" über dem Gesetz?
Oder gilt, wie leider hier in DE so oft, das nur Derjenige Recht bekommt der sich Recht leisten kann?Betroffene haben ein "bewegliches Produkt" (Definition aus dem ProdHaftG) gekauft was NICHT den Regeln und Vorgaben entsprochen hat (VOR DEM KAUF),
das ist m.E. (per Definition aus dem ProdHaftG) schon grob Vorsätzlich mit TÄUSCHUNGSABSICHT.Mit der Nummer wäre ein Kleinunternehmen weg vom Markt.
-
ProdHaftG kannst in dem Zusammenhang vergessen.
"Wird durch den Fehler eines Produkts jemand getötet, sein Körper oder seine Gesundheit verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist ...entstehenden Schaden zu ersetzen."
Dass durch genau diesen manipulierten Diesel jemand an der Gesundheit verletzt wird, ist nicht nachweisbar. Und eine andere, dritte Sache wird auch nicht beschädigt.
Wenn eine juristische Chance besteht, dann durch die Annahme sittenwidriger Täuschung, so wie es das LG Augsburg jetzt entschieden hat. Wenn sich der Auffassung auch die Gerichte bei der Sammelklage anschließen, dann kann VW bluten.
Jetzt mitmachen!
Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

