Lane Sense Tücken, gefährliche Situationen

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Feiertag?
  • Ich bin davon bisher absolut begeistert. Bei Baustellen ist mir schon bewusst, dass das System der weißen Spur versucht zu folgen.


    In jeder Situation kann man mit wenig Gegedruckt das System überschreiben. Fahrt Ihr nur mit einem Finger? Insbesondere in Baustellen und wo die Streckenführung etwas merkwürdig ist habe ich mindestens eine ganze Hand am Lenkrad und somit keine Probleme mit dem System. Nach kurzem Gegendruck schaltet es sofort ab und aktiviert sich dann wieder in der Baustelle, wenn die neue gelbe Spur erkannt wurde.


    Man muss sich halt vor Augen führen wie so ein System funktioniert. Woher soll es wissen welche Spur es zu folgen hat? Also dann doch lieber die die bisher erkannt wurde. Ich bin sehr zufrieden und insbesondere auf langgezogenen Autobahnkurven ist es schon sehr angenehm das System mal machen zu lassen - weil man mal kurz Musik ändern muss. :P

  • Also dann doch lieber die die bisher erkannt wurde.

    Das sehe aber als die falsche Methode an. Prinzipiell ist es ja so, dass sich das System ausklinkt, wenn keine Fahrspur zu identifizieren ist. Genauso sollte es m. E. auch in der Baustelle sein. Wenn keine eindeutige Erkennung möglich ist, dann lieber doch auf die Intelligenz des Fahrers vertrauen. Wenn das System die Fuhre aber in Richtung Mauer lenkt, dann besteht hier noch grenzenloses Verbesserungpotenzial. Beim Cherokee hatte ich das Paket nicht drin, mag sein, dass es da besser funktioniert. Beim Compass ist das jedenfalls eine heiße Kiste.

  • Ich denke das System funktioniert grundätzlich gleich bei den Jeeps.


    Ich kenne es bisher von Renault ... und man eh - beim Jeep ist das 1000x besser. Das System vom Renault erkennt ja quasie nie Spuren oder reagiert erst wenn man schon in der Grasnabe ist - ekalhaft. :P


    Na dann doch, für mich, lieber so wie es jetzt ist.
    Wenn ich wach und konzentriert bin kann ich immer ohne Probleme gegen arbeiten. Zumindest im Cherokee reißt einen das nicht das Lenkrad weg. Und es passiert wirklich nur selten in Baustellen, wo plötzlich verschiedene Markierungen in einander laufen.


    Und wenn ich wirklich mal abgelenkt bin...dann rettet mir das System hoffentlich mal den Arsch.


    Die Systeme sind halt noch lange nicht ausgereift und das größere Problem sind meiner Meinung nach die merkwürdigen Straßenmarkierungen in Baustellen. Die müssten einfach sauberer gemacht werden.


    PS: Evtl. könnte man das System sensibler auf gelbe Markierungen reagieren lassen. Das könnte evtl. helfen. Zumindest in Deutschland.

    Dunkel die Seite ist! Halts MAUL Yoda und FRISS deinen Toast!!

  • Ich denke das System funktioniert grundätzlich gleich bei den Jeeps.

    Das würde ich so nicht unterschreiben. Bei Compass/Renegade und Cherokee/Grand Cherokee sind ganz andere Technologie-Plattformen im Spiel.

  • Die Software wird in etwa die gleiche sein. Im Renny hatte ich das ja drin und nach einem Schlüsselerlebnis nur noch ausschließlich auf Autobahnen aktiv.


    Ich bin Landstraße gefahren und habe einen LKW überholt. Als ich direkt neben ihm war zog der LKW plötzlich nach links. Ich bin auch nach links ausgewichen. Das LaneSense wollte allerdings in die andere Richtung, was ohne Gegenlenken in der Seite des LKW geendet hätte. Das war schon knapp. Man muss wissen das man das hat und sich nicht vom Gegenlenken überraschen lassen...

  • Wenn man sich im Detail mit den Autos befasst, sieht man an der einen und anderen Stelle doch deutliche Unterschiede zwischen Compass/Renegade und Cherokee in der Art und Weise, wie die Software programmiert wurde. Die Funktionalität der Parksensoren z. B. ist beim Compass/Renegade schon ziemlich lieblos hingeklatscht, eben italienisch, während beim Cherokee einfach weiter gedacht wurde. Dann kommen eben solche Unzulänglichkeiten zustande, dass im Stand das EVIC nicht zugänglich ist, oder dir in der Garage noch die Ohren vollgetrötet wird, obwohl das Getriebe schon auf P steht. Mit ein bisschen Mitdenken und 2-3 If-then-else-Abfragen kann man das auch schön programmieren, die Kollegen in Auburn Hills machens doch auch...

  • Der hört nämlich auf zu piepen.

    So ist es. Das sind genau die Dinge, die ich meine und die mich auch etwas nerven. Nun gut, vielleicht tut sich ja im Herbst eine Gelegenheit auf, wieder auf den Cherokee zu wechseln.

  • vielleicht tut sich ja im Herbst eine Gelegenheit auf, wieder auf den Cherokee zu wechseln.

    Du weißt ja, dass mir der Compass auch gut gefällt, aber der Cherokee ist nun mal der Cherokee - und nach dem Facelift ein größerer Compass bzw. kleinerer GC ohne Kinderkrankheiten.
    Also, wenn Du die Möglichkeit dazu hättest ... ich würde sie jedenfalls sofort ergreifen.

    2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
    Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.


    Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
    Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

  • Es ist jetzt nicht so, dass ich den Compass unbedingt wieder loswerden wollte. Aber wie du auch sagst, ein Cherokee ist ein Cherokee. Wenn mir ein Deal zum Wechsel auf einen 2019er angeboten wird, denke ich auf alle Fälle darüber nach. Schau mer mal, was die Zeit bringt.

  • Ich drücke Dir die Daumen. Einmal wieder Cherokee fahren, ohne Getriebeprobleme und dergleichen, das wünsche ich Dir.
    Ich denke auch, dass der Compass nicht minder viel Spaß macht wie der Indianer, aber nachdem ich unlängst in der Werkstatt/Laden die Windrose mal näher inspiziert habe (die mir nach wie vor sehr gut gefällt), kommt es doch einem gewissen Abstieg gleich, wenn man einen gut ausgestatteten Cherokee hatte.
    Mal abgesehen von den technischen Feinheiten (um die es hier in diesem Thread ja geht) und die ich nicht näher beurteilen kann, spürt man sowohl Vorne in der Breite als auch Hinten (besonders hinter mir), dass es insgesamt spürbar enger zugeht.
    Ich denke, dass sich die "fehlenden" 20 cm auch auf den Radstand und die Fahrruhe/Fahrwerk auswirken und der Cherokee auf Grund seiner wahren Größe (die optisch von außen im Vergleich kaum wahrnehmbar ist) und des Gewichtes insgesamt solider und souveräner daherkommt.
    Naja, schaun mer mal! Ich drücke Dir, als überzeugter Cherokee-Anwender, jedenfalls die Daumen.
    Back to toppic!

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