A/T Reifen

Partner:
Feiertag?
  • Geht denn nach einem Eibach lift (2/2,5cm) auch ein 225/75/16?

    Ich habe 225/65R17 drauf - auf den originalen Trailhawk-Felgen. Das ist in etwa entsprechend. Stell Dich aber darauf ein, dass Du eine Tachoabnahme brauchst. (Hast Du aktuell 16 Zoll Felgen drauf?)
    Außerdem solltest Du über eine leichte Spurverbreiterung nachdenken um auch nach innen etwas mehr "Manövrierraum" zu schaffen. Ich habe 0,5er Platten rundherum montiert - alles mir Abnahme.
    In Bezug auf die Höherlegung - warum nimmst Du nicht die Trekfinder Federn. Die bringen Dir 3 cm mehr Höhe.


    Du kannst ja gerne mal meinen Erfahrungsbericht zur Höherlegung durchlesen, da steht eigentlich alles Wesentliche drin.


    Gruß Pete

    gesendet von Pete

    My Omaha Orange
    new-jeep-forum.de/gallery/image/1065/
    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

  • Bester Pete, deinen Erfahrungsbericht kenne ich doch :) Wir haben sogar schon ein paar mal Infos ausgetauscht. Bzw du hast mir welche gegeben :D


    Das Problem mit den Verbreiterungen ist für mich, dass keine Schneeketten mehr möglich sind. Ich werde dem einfach mit breiteren Reifen begegnen.
    Bei der Allrad Scheune hat man mir auch gesagt dass die angepeilte 0,5 Verbreiterung keinerlei spürbare Auswirkungen hat.


    Was das Lift kit angeht :
    Trekfinder Federn 399€
    Eibach Federn 119€
    Das ist der einzige Grund.
    Mehr Budget für den restlichen Umbau zum Renegade Overland ;)


    Felgen: ich hab die 17" Standard, will auf die aberkannt eigentlich Winterreifen aufziehen lassen und dann im Frühling mit neuen 16" Felgen und möglichst viel A / T Gummi auf Tour.
    Wobei die BFG ja sogar Schneeflocke haben, sehe ich gerade...


  • Ich meine das Problem bei den BFG war/ ist der zu geringe Speedindex.
    Zumindest dann wenn man auch nach oder durch Italien will, da wirds richtig teuer.
    Irgendwo hier wurde das schonmal ausführlicher erläutert.


    Das Problem hat der Grabber nicht.

  • Das Problem mit den Verbreiterungen ist für mich, dass keine Schneeketten mehr möglich sind.

    Hallo Tristan,


    Ja, wir hatten bei den Wingbars angefangen und waren dann zur Höherlegung gekommen. Waren wohl noch nicht alle Infos ausgetauscht. Ich wollte mir die Option von Schneeketten erhalten und habe auch deshalb die Spurverbreiterung gewählt - offenbar erfolgreich, denn...


    ...bei mir steht in der Eintragung in der Zulassungsbescheinigung:


    VERW V. SCHNEEKETTEN GEM HERST IVM VORANGEST. TECHN AENDERUNG (FAHRWERK / SPURVERBR.) ZUL.


    Mein vereidigter Sachverständiger sagte mir, dass dieses ohne die 5 mm mehr Raum zur Innenseite der Kotflügel wohl eng geworden wäre. Nach oben habe ich durch die zusätzlichen 3 cm ja sowieso gut Platz.


    Hmmh ... und ja, die Eibach Federn sind natürlich etwas billiger.


    Gruß Pete

    gesendet von Pete

    My Omaha Orange
    new-jeep-forum.de/gallery/image/1065/
    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

  • Da es jetzt nur um die AT Reifen an sich geht, hab ich diesen thread mal wieder ausgegraben.
    Die Grabber AT3 hab ich nun drauf, in der Größe 215/70r16 und bin im Prinzip happy. Eine kleine Beobachtung die ich gerne mit euch abklären möchte.


    Es sind meine ersten AT Reifen,daher habe ich keinen wirklichen Vergleich.
    Der Renegade ist einen ticken Träger geworden in der Beschleunigung, das ist vermutlich normal, aber was mich irritiert ist der geradeauslauf. In der Stadt war nichts zu merken aber heute auf der Strecke Berlin / Köln musste ich eigentlich permanent korrigieren. Nur ein wenig, aber es ging immer ein bisschen nach links, dann wieder ein bisschen nach rechts.
    Wenn ich nicht korrigiere kommt der Lane sense zum Tragen.


    Ich verstehe dass das keine astreinen Straßenreifen sind, aber gehört dies dazu?
    Das kenn ich ähnlich nur vom Defender fahren mit MT Reifen.
    Oder kann sich die Spur verstellt haben beim Reifenhändler? Äußert sich das so?

  • Ich fahre auf meinem Trailhawk die BF Goodrich KO2 in 225/70R17 und kann das nicht bestätigen. Der Geradeauslauf ist genau wie vorher auch. Nur die Spurrillen in der Straße merke ich mehr als vorher, was wohl an den breiteren Reifen liegt.

  • Kannst ja im Zweifel mal ne Achsvermessung und Einstellung machen lassen.
    Schaden wird das nicht und der finanzielle Aufwand ist überschaubar.


    Hab das an anderer Stelle ja bereits erwähnt:
    Zum Einstellen gibt es eigentlich immer was laut meinem Fahrwerksfutzi bei dem ich nach dem Liften und Verbreitern zum einstellen war.
    Er meinte sogar bei fast allen Neuwagen (Markenunabhängig) mit denen man bei Händler vom Hoft rollt, muss man auch einstellen lassen.


    1 Mal im Jahr nachstellen lassen macht nach seiner Meinung auch auf jeden Fall Sinn (u.a. auch wegen der ständigen Radwechsel).
    Ob das nun guter Geschäftssinn oder ne Tatsache ist weiß ich natürlich nicht sicher aber für mich hat er es logisch erklärt und man bekommt ja immer auch den Bericht mit den ganzen Werten was alles gemacht werden musste.

  • Meiner wurde zwischenzeitlich auch neu eingestellt, damit das Lenkrad wieder sauber gerade steht, nachdem an der Lenksäule gearbeitet wurde. Der Unterschied beim Geradeauslauf ist deutlich besser als mit der Werkseinstellung.

  • Auch bei mir ist der Geradeauslauf nach der Umrüstung weder schlechter noch besser. Meine Umrüstung umfasste aber etwas mehr und eine Achsvermessung und -Einstellung wurde auch gemacht.
    Man sollte allerdings von dem Renegade mit dem kurzen Radstand bezüglich des Geradeauslaufes keine Wunder erwarten und größere Räder haben auch auf jeden Fall einen leichten Einfluss - mit meinen Spurplatten (0,5 cm pro Rad) und durch die breiteren Reifen hat sich aber wohl fast Alles "kompensiert".


    Gruß Pete

    gesendet von Pete

    My Omaha Orange
    new-jeep-forum.de/gallery/image/1065/
    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

  • @FranklinFlyer Meine Erfahrung: Ich habe gleichgroße AT-Reifen (Cooper-discoverer AT3) mit dem gleichen "Problem". Wenn ich die originalen 17 "Räder (Vector 4season) installiert habe, gibt es kein Problem. Also denke ich, dass es ein " Problem " bei mir in Reifen ist, nicht in der
    Achs-Einstellung.
    Ich habe das Gefühl, dass die Reifen empfindlicher für die Lauffläche sind, weil die Richtungsänderungen nicht konstant und in der gleichen Richtung sind.

  • Die Toyo Open Country, die ich vorher montiert hatte, haben auch immer einen kleinen Drang nach rechts gehabt. Ich habe das auch auf die Stollen geschoben. Gleiches kann ich aber von den BF Goodrich nicht sagen, also war wohl doch was an der Geometrie.

  • Auch ich kann nicht bestätigen, daß AT Reifen schlechten Geradeauslauf mit sich bringen (Erfahrung mit einer Fehlfarbe), also ginge ich zum Reifenhändler und würde dem sagen, daß mit den neuen Grabber etwas nicht stimmt. Im Zweifel Achsvermessung/ -einstellung beauftragen, sind gut angelegte 79,- EUR.

    Egal wo Du hinfährst, da bist Du dann. Buckaroo Banzai, across the eighth dimension.

  • passen die 225 70 17 ohne Änderung des Fahrwerks (Spurplatten hab ich verbaut) hast du TÜV und müsstest du den Tacho angleichen?

    @Venom80:


    Das würde mich auch interessieren. Ich habe mit meinem 225-65R17 ja eine Tachoprüfung machen lassen und liege sozusagen "spot-on" mit meinem Tacho. Da die 70er noch einmal etwas größer sind, müsste die gefahrene Geschwindigkeit eigentlich über der Tachoanzeige liegen, was in Deutschland nicht normalerweise zulässig ist. Es kann natürlich auch sein, dass die Tachoanzeigen in der Produktion eine Varianz aufweisen.


    Mehr Gummi (in der Höhe) ist natürlich immer gut!


    Gruß Pete

    gesendet von Pete

    My Omaha Orange
    new-jeep-forum.de/gallery/image/1065/
    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

  • Je größer der Reifen desto weniger zeigt der Tacho an z.B. 100 km sind dann nur noch echte 95 km und Unterschreitung ist nicht erlaubt

    Ja, die Berechnung erfolgt anhand der Drehzahl des Rades. Größere Räder = mehr Umfang = größere zurückgelegte Strecke = höhere Geschwindigkeit bei gleicher Tachoanzeige.
    Vor dem Umbau hatte ich 215-60 R17 drauf: Tacho 100 km/h = 94 km/h
    Nach dem Umbau auf 225-65 R17: Tacho 100 km/h = 99,5 km/h


    Daher ja auch meine Frage, denn 225-70 R17 hat noch einmal einen größeren Umfang und es steht zu vermuten, dass die echte Geschwindigkeit dann über der Tachoanzeige liegt und das ist in Deutschland - nun ja, zumindest "schwierig" mit der Zulassung.


    Gruß Pete

    gesendet von Pete

    My Omaha Orange
    new-jeep-forum.de/gallery/image/1065/
    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

  • Weiß ich doch und habe das natürlich auch vor der Umrüstung spaßeshalber mal gemacht bzw. durchgerechnet. Der (TÜV_relevante) echte Wert ist aber bei einer Einzelabnahme nur der am betroffenen Fahrzeug und der ist eben nicht nur von einer Umrechnungsmatrix abhängig. Für eine Einzelabnahme ist die Ermittlung der gefahrenen Geschwindigkeit (Rollenprüfstand oder "technischer" GPS-Abgleich) im Verhältnis zur Tachoanzeige erforderlich.


    Meine größte Herausforderung war übrigens, eine Firma zu finden, die das DEKRA / TÜV zugelassen abnehmen konnte, denn ein normaler Rollenprüfstand funktioniert bei unseren automatischen Allradantrieben nicht. Die Firma Kienzle Argo GmbH macht so etwas jedoch. Bei mir wurde ein Laptop mit mehrfacher GPS Antenne an die Schnittstelle im Auto gehängt und der direkte Vergleich durchgeführt.


    Prinzipiell sind Fahrzeuge in / für Europa so ausgelegt, dass eine (1) Nummer größere Reifen immer im Tacho-Toleranzbereich liegen. Mein damaliger DEKRA Prüfer sagte dann auch, dass hierfür keine extra Abnahme erforderlich gewesen wäre. Die Größe bezieht sich auf den in den Fahrzeugpapieren als "Standard" eingetragenen Rad-Reifen Kombinationen. Für meinen Renegade ist das z.B. 215-65 R16 (98H).
    Ohne Abnahmeprüfung wären als Ersatz also möglich gewesen: 215-70 R16 oder 225-60 R17 oder 225-65 R16 oder 235-60 R16 etc.. (natürlich immer nur, wenn die Maße nicht zu Überständen oder Einschränkungen in der Beweglichkeit im Radhaus (schleifen) führen).


    Gruß Pete

    gesendet von Pete

    My Omaha Orange
    new-jeep-forum.de/gallery/image/1065/
    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!