Welche Motorisierung für einen kommenden Cherokee Trailhawk (Wunschkonzert)

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  • Das "Defizit", wenn es denn so genannt werden soll, ist der Umstand, dass das maximale Drehmoment bei 3,2 V6 Pentastar (etwa 315 Nm - ich habe jetzt keine exakten Werte zur Hand) erst bei recht hohen Drehzahlen - um die 4.000 U/min - verfügbar ist.


    Bei einem halbwegs aktuellen 2,0L DI-Turbodiesel ist das Drehmoment an sich 1. höher (350 - 400 Nm inzwischen keine Seltenheit mehr) und es fällt 2. erheblich früher (2.000 U/min und auch darunter) an.


    Das äußert sich in einem gewissen "Bumms" bei Diesel, der schnell "mit voller Kraft" zur Stelle ist. Beim Saugbenziner kommt das Dremonent primär über die Drehzahl (und entsprechend größerem Hubraum). Der (Saug-)Benziner muß - vergleichweise - ausgedreht werden, um auf Leistung zu kommen. Beim Diesel würde regelrechtest ausdrehen keinen großen Sinn machen. Er ist früher mit Leistung da, aber auch früher wieder "am Ende", wenn es um die Drehzahl geht.


    Nachteil beim Diesel ist der eingeschränkte Drehzahlbereich, in dem er sich "vernünftig" fahren läßt. Der Benziner bietet - in Sachen Drehzahl - eine deutlich größere, nutzbare Bandbreite. Allerdings benötigt er - als Sauger - auch ein höheres Drehzahlniveau. Ein moderner DI-Turbo-Benziner kann - wenn man so will - das Beste aus beiden Welten miteinander vereinen. Drehmoment schon bei niedrigen Drehzahlen und dennoch große, nutzbare Drehzahlbandbreite. Verbrauchstechnisch ist er - noch - spürbar im Nachteil. Die Lücke ist aber schon deutlich kleiner geworden.

  • Danke erst mal - ja, genau so eine BMW-SUV-Coupe stand neben mir.
    Möchte nicht wissen, was so eine Kiste kostet.


    Betr. dem 6-Zylinder Benziner!
    Also ich kann da für den Vergleich im GC etwas schreiben.
    Hatte einmal den bekannten 3 Liter-Diesel und eben auch den 3,6er Benziner zur Probe gefahren.
    O.K. der GC ist jetzt noch eine halbe Tonne schwerer als unsere Indianer.
    Aber ich hatte wirklich das Gefühl, dass der Benziner gerade im unteren Drehzahlbereich spürbar schwerer in die Gänge kam als es mit dem Diesel war.
    Da war die Kraft gleich am Anfang da, war irgendwie ein schöneres, satteres Fahrgefühl.
    Und nach oben heraus empfand ich den Benziner auch nicht merklich schneller.


    Einzig im entwickelten Motorgeräusch war der 3,6er wirklich sehr sanft, hätte mir gefallen.
    Anders dann aber beim Verbrauch - den 3,0 Diesel bekam ich im Schnitt (mit meiner recht flotten Fahrweise) auf 9,5 - 9,7 l, beim 3,6er Benziner lag das bei 12,5 l - also 3 Liter mehr...!!

    - seit 08/2012 SUV-Fahrer -
    - ab 06/2014 mehrere Jeeps (Cherokee und Grand Cherokee) in Folge -
    - seit Ende 06/2017 ein 280 PS-SUV von Alfa

  • @smokeybear


    Ok, aber das sind technische Feinheiten, nur fürs Papier. Das Erleben im Auto ist ein anderes. Der Pentastar hat doch ordentlich "Bumms" und ist auch im niedrigen Drehzahlbereich mit viel Kraft zur Stelle. Jedenfalls beschleunigt der deutlich schneller als der Diesel.

    1) 2014 Cherokee Limited, BBlack, 170 PS, 9-Gang Aut., ADI, AHK, neues Getriebe 11/2015 (Alltagsauto)
    2) 2008 Wrangler JK Rubicon 2-Türer, Schwarz, 3,5 Zoll AEV FW, BF Goodrich TA KO2 315/70R17, AEV Frontbumper, Warrior Sumarai Winde 9500HS, Bestop High Rock Rear Bumper+ Tire Carrier + Frontrunner Dachträger + Tembo Dachzelt (Funcar)

  • @smokeybear


    Ok, aber das sind technische Feinheiten, nur fürs Papier. Das Erleben im Auto ist ein anderes. Der Pentastar hat doch ordentlich "Bumms" und ist auch im niedrigen Drehzahlbereich mit viel Kraft zur Stelle. Jedenfalls beschleunigt der deutlich schneller als der Diesel.


    Sorry, aber da kann ich Dir nicht zustimmen.


    Es gibt objektive Fakten und subjektives (individuelles) Empfinden, soviel ist sicherlich richtig.


    Der Trailhawk hat sicherlich - nominal - viel Leistung. Aber derartige Leistungsangaben haben nur eine sehr begrenzte Aussagekraft. Entscheidend ist, ob und wann diese Leistung zur Verfügung steht. Hier ist Drehmonent (+ zugehörige Drehzahl) der aussagekräftigste Parameter.


    Ob sich die 272 PS im Trailhawk wie 272 PS anfühlen? Ganz schwer zu sagen. Vielleicht sind es - bei mir - gefühlte 230 PS gewesen. Aber das ist auch ziemlich egal. Im Unterschied zu einem modernen Diesel muß man den Trailhawk schon drehen, um etwas vom Drehmoment zu spüren.


    Ich fahre derzeit einen relativ kleinvolumigen DI-Turbobenziner. Allerdings auch signifikant leichter, als ein Trailhawk. Trotz geringerem Drehmoment und geringerer Leistung hat der Wagen - gefühlt! - mehr Punch, als noch der Trailhawk. Aber das ist ein rein subjektives Empfinden.


    Okay:
    Das subjektive Empfinden beim Beschleunigen ist bei so einem großen Benziner vielleicht "sportlicher". Aber das war es schon, wenn ich gefragt werde. Aber mir sind derlei Maxima auch nicht unbedingt wichtig, weil ich eher der "Gleiter" bin.

  • @smokeybear


    Logisch, setz Dich mal in einen Mazda CX5. Der geht im Vergleich ab wie Schmidts Katze. Der ist aber auch mind. 500 kg leichter. Kein Wunder. Ist aber auch bei weitem nicht so komfortabel und edel ausgestattet und kann im Gelände genau nix.

    1) 2014 Cherokee Limited, BBlack, 170 PS, 9-Gang Aut., ADI, AHK, neues Getriebe 11/2015 (Alltagsauto)
    2) 2008 Wrangler JK Rubicon 2-Türer, Schwarz, 3,5 Zoll AEV FW, BF Goodrich TA KO2 315/70R17, AEV Frontbumper, Warrior Sumarai Winde 9500HS, Bestop High Rock Rear Bumper+ Tire Carrier + Frontrunner Dachträger + Tembo Dachzelt (Funcar)

  • Das stimmt - den bin ich immerhin knapp 2 Jahre lang wie "Schmidt`s Katze" gefahren....!

    - seit 08/2012 SUV-Fahrer -
    - ab 06/2014 mehrere Jeeps (Cherokee und Grand Cherokee) in Folge -
    - seit Ende 06/2017 ein 280 PS-SUV von Alfa

  • Im Gelände finde ich ein hohes Drehmoment bei niedriger Drehzahl sehr von Vorteil und entspannter zu fahren, da man je nach 'schwere' des Geländes eher langsam bis sehr langsam unterwegs ist und damit auch eher im niedrigen Drehzahlbereich (wenn man das Auto eben nicht zwingend hochdrehen muss).


    Ist natürlich kein muss aber für meine Begriffe eben entspannter wenn der Motor direkt von unten raus genung Kraf entfaltet (beim 2L Diesel im Reni sind es, wenn ichs gerade richtig im Kopf habe, 350Nm bei 1750 U/Min).

  • Im Gelände finde ich ein hohes Drehmoment bei niedriger Drehzahl sehr von Vorteil und entspannter zu fahren, da man je nach 'schwere' des Geländes eher langsam bis sehr langsam unterwegs ist und damit auch eher im niedrigen Drehzahlbereich (wenn man das Auto eben nicht zwingend hochdrehen muss).


    Ist natürlich kein muss aber für meine Begriffe eben entspannter wenn der Motor direkt von unten raus genung Kraf entfaltet (beim 2L Diesel im Reni sind es, wenn ichs gerade richtig im Kopf habe, 350Nm bei 1750 U/Min).


    "Jein".


    Viel Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen ist sicher eine feine Sache. ABER:


    Dennoch spricht dies nicht unbedingt für einen vergleichsweise kleinvolumigen 2 oder meinetwegen auch 2,2 Liter DI-Turbodiesel. Im Gelände ist es nämlich außerordentlich wichtig, dass dieses Drehmoment vorhersehbar und ganz fein dosierbar ist. Das wiederum funktioniert besser mit entsprechendem Hubraum und ohne Turbo, bei dem es dann "auf einmal ganz schnell zur Sache gehen kann". Da hapert es i.d.R. an der feinen Dosierbarkeit.


    Aber es gibt für vieles inzwischen ja elektronische Helferlein (Bergabfahrassistent beispielsweise). Die können möglicherweise in gewissen Situationen das schaffen, was der grobmotorische Mensch nicht mehr schafft.

  • Das ist wohl richtig mit der notwendigen feinen Dosierbarkeit.
    Hatte ja ein paar Jahre ein Quad und war damit viel im Gelände unterwegs :023: und kann das daher bestätigen.


    Allerdings finde ich die im Reni nicht schlecht (hab ihn aber auch noch nicht durch schweres Gelände geprügelt ;) ) und die entsprechenden Helferlein hast du ja bereits angesprochen.


    Wobei ich persönlich auch keinen Vergleich zu richtig hubraumstarken Motoren habe und daher dazu auch nichts sagen kann.

  • Noch etwas mutiger wäre ein kompakter V8 (weniger als 4 Liter Hubraum) mit Zylinderabschaltung auf einer neuen Fahrzeugplattform für Cherokee und Renegade mit Schwerpunkt auf den hinteren Antriebsrädern, also längs eingebaut..... Ich gebe zu, kein sonderlich realistischer Traum aber so etwas ähnliches könnte sich ja im neuen Wrangler befinden und den Weg in weitere Fahrzeuge finden.


    Gruß Pete

    Entspräche auch meinen geheimen Wünschen. :love:

    :023: Cherokee Trailhawk 3,2l schwarz Prod.Datum 02.2014
    Winterpneu auf Bon Z Felgen Spurverbreiterung 42mm p.A.

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