DCT im Stop and Go / Stadtverkehr

  • DCT im Stop and Go / Stadtverkehr

    Hallo Liebe Community,

    da ich nun mit dem Renny das erste mal einen Wagen mit Doppelkupplungsgetriebe fahreund immer wieder mal in Stausituationen (Stadtverkehr plus rush hour) komme, frage ich mich wie ich dann möglichst fahren sollte. Nach allem was ich gelesen habe, ist ein dauerndes Kupplungsschleifen in stop and go am besten durch manuellen Modus und “kriechen” im 1. Gang zu vermeiden (wenn Lücke lassen und dann aufschließen auf Dauer schlecht geht). ist das so und wie mach ich es ggf. richtig ? Die Kupplungen sollten möglichst lange, am besten 100.000 Km, halten.
    Robert

    Mein Renegade: MY 19 1.3 l GDI, 4x2 DCT, Rot, Panoramadach, Leder, Navi

  • Im Unterschied zu einer Wandlerautomatik ist ein Doppelkupplungsgetriebe deutlich verschleißanfälliger.

    Ob es 100.000km am Stück ohne Verschleißreparatur aushält ist fraglich (aber auch nicht völlig nicht ausgeschlossen).

    Du mußt das so in Kauf nehmen oder eben Abstand von dieser Wahl nehmen.
  • Hallo Robert,
    Da mein jetziger Renni das erste Auto mit einem DCT ist bin ich auch unsicher.
    Wenn Stopp/Go aus, dann an der Ampel auf N schalten oder lasse ich auf D stehen?
    Das mit dem kriechen im ersten Gang habe ich auch schon gemacht, weil mir die Automatik im Stau zu ruckelig war.
    Aber was jetzt nun besser ist?
    Wieso ist ein Doppelkupplungsgetriebe deutlich verschleißanfälliger?
    Im Datenblatt steht:
    Einscheiben-Trockenkupplung mit 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe
    Also zwei Trockenkupplungen :?:
    Der Verschleiß entsteht dann wo?
    Wenn ich mich im Netz so umschaue gibt es die meisten Probleme wohl mit der Elektronik.
    Gruß Wilfried
    1.6 E-torQ Schaltgetriebe Longitude/Komfortpaket Erstzulassung 07/2016+PIONEER-MEDIACENTER-F88DAB/NAVI/Rückfahrkamera

    Mein Renegade: MY19 Limited 1.3l T-GDI 110 kW(150 PS) 4x2 DDCT, Uconnect™ 8,4” NAVI Bis 11.2018 1.6 E-torQ Schaltgetriebe Longitude/Komfortpaket Erstzulassung 07/2016+PIONEER-MEDIACENTER-F88DAB/NAVI/Rückfahrkamera

  • WB1 schrieb:

    Wenn ich mich im Netz so umschaue gibt es die meisten Probleme wohl mit der Elektronik.
    Nein, wenn man das Markenübergreifend betrachtet gibt es die meisten Probleme mit der für die Schaltvorgäne im Getriebe verbauten erforderlichen Hydraulik. Gerade bei VW gibt es dazu einiges im Netz.... Die Autodoktoren hatten das auch schon einmal und haben festgestellt, dass die werksmäßigen Druckbehälter einfach zu schwach dimensioniert sind. Auch das ist mal wieder eine Frage von ein paar Euro pro Auto, die vom Konzern gespart werden - ähnlich bei der Minimalbefüllung der Getriebe mit Öl.

    Gruß Pete
    gesendet von Pete
    My Omaha Orange
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    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

    Mein Renegade: höher gelegter Jeep Renegade Trailhawk, 2,0 D, 170 PS, Omaha Orange

  • Silberrücken schrieb:

    Das das DCT-Getriebe verschleißanfälliger ist ist mir klar. Meine Frage zielte eher darauf ab, ob man durch entsprechende Fahrweise (vgl. erster Beitrag) die Lebensdauer der Kupplungen messbar steigern kann, oder ob das minimal ist.
    Zunächst einmal möchte ich mich bei Dir entschuldigen, weil ich nicht wußte, was Dir alles bereits klar ist.

    Als weiterführende Antwort:

    a) Ich würde vermeiden, harte Schaltvorgänge durch extremes Beschleunigen zu vermeiden

    b) ich würde zudem versuchen zu vermeiden durch extrem "defensives" Fahren unnötiges Hin/Her Schalten zu vermeiden, wenn die Getriebesteuerung nicht weiß, welchen Gang sie nehmen soll. Kann dann passieren, wenn man extrem defensiv eine leichte Steigung fahren möchte und sich die Fahrsituation dann auf der Kippe zwischen zwei (vermeintlich) möglichen Gangstufen befindet.

    In anderen Worten:
    Ganz normal fahren.
  • Silberrücken schrieb:

    Hallo Liebe Community,

    da ich nun mit dem Renny das erste mal einen Wagen mit Doppelkupplungsgetriebe fahreund immer wieder mal in Stausituationen (Stadtverkehr plus rush hour) komme, frage ich mich wie ich dann möglichst fahren sollte. Nach allem was ich gelesen habe, ist ein dauerndes Kupplungsschleifen in stop and go am besten durch manuellen Modus und “kriechen” im 1. Gang zu vermeiden (wenn Lücke lassen und dann aufschließen auf Dauer schlecht geht). ist das so und wie mach ich es ggf. richtig ? Die Kupplungen sollten möglichst lange, am besten 100.000 Km, halten.
    Robert
    hier ist es recht gut erklärt.....unter Irrtum #3


    Wichtig ist wohl im Stand die Bremse richtig fest treten, damit die Kupplungen richtig getrennt werden........geht dann "nur" auf die Lager

    Mein Renegade: MY19 Longitude 1.0 T-GDI 999 ccm 120 ps 8.4 uconnect davor 1,6l TorQ Longitude MY 16

  • Chris1200 schrieb:

    Wichtig ist wohl im Stand die Bremse richtig fest treten, damit die Kupplungen richtig getrennt werden........geht dann "nur" auf die Lager

    Also, da ich meistens die Feststellbremse betätige, Kupplung wenig Verschleiß, aber auf N schalten doch besser?
    Hat das Doppelkupplungsgetriebe also nun mehr Verschleiß als eine normale Kupplung?
    Doppelt heißt doch eigentlich halber Verschleiß :D
    Irgendwie ist mir das alles nicht klar?
    Die Doppelkupplung und das Dppelkupplungsgetriebe muss ich das getrennt sehen?

    Pete schrieb:

    WB1 schrieb:

    Wenn ich mich im Netz so umschaue gibt es die meisten Probleme wohl mit der Elektronik.
    Nein, wenn man das Markenübergreifend betrachtet gibt es die meisten Probleme mit der für die Schaltvorgäne im Getriebe verbauten erforderlichen Hydraulik. Gerade bei VW gibt es dazu einiges im Netz.... Die Autodoktoren hatten das auch schon einmal und haben festgestellt, dass die werksmäßigen Druckbehälter einfach zu schwach dimensioniert sind. Auch das ist mal wieder eine Frage von ein paar Euro pro Auto, die vom Konzern gespart werden - ähnlich bei der Minimalbefüllung der Getriebe mit Öl.
    Bei VW o.k. :P aber wie sieht das beim Renegade aus, habe da nur Elektronikprobleme gefunden.
    Gruß Wilfried
    1.6 E-torQ Schaltgetriebe Longitude/Komfortpaket Erstzulassung 07/2016+PIONEER-MEDIACENTER-F88DAB/NAVI/Rückfahrkamera

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  • WB1 schrieb:

    Also, da ich meistens die Feststellbremse betätige, Kupplung wenig Verschleiß, aber auf N schalten doch besser?Hat das Doppelkupplungsgetriebe also nun mehr Verschleiß als eine normale Kupplung?
    Doppelt heißt doch eigentlich halber Verschleiß :D
    Irgendwie ist mir das alles nicht klar?
    Die Doppelkupplung und das Dppelkupplungsgetriebe muss ich das getrennt sehen?
    Bei VW o.k. :P aber wie sieht das beim Renegade aus, habe da nur Elektronikprobleme gefunden.Gruß Wilfried
    d.h. Du hast statt einer 2 Kupplungen die sich die Gänge aufteilen, also so gesehen den gleichzeitigen Verschleiss.

    Bzgl. richtigem Verhalten wirst Du alles im Netz finden, auch die Aussage, dass die Schaltvörgange von D auf N und zurück ebenfalls das Getriebe "abnutzen", da ein Haufen Mechanik bewegt werden muss.

    Wie gesagt, dass einzige was überall erwähnt wird ist, dass man richtig auf die Bremse treten soll im Stand...siehe Video


    a

    Mein Renegade: MY19 Longitude 1.0 T-GDI 999 ccm 120 ps 8.4 uconnect davor 1,6l TorQ Longitude MY 16

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chris1200 ()

  • Was ich bei der Ganzen Sache nicht ganz verstehe, ist die Tatsache, dass ja immer nur eine Kupplung geschlossen ist (da über sie der Kraftschluss erfolgt im jeweiligen Gang) und die andere dann offen sein muss (also "gedrückt")...das scheint dem DSG also nichts auszumachen.
    d.h. doch dass wenn ich 30 Minuten im 6 Gang dahin cruise, die Zweite Kupplung permanent (mit dem 5 Gang) getrennt ist......



    Daher würde ich das kräftige auf der Bremse stehen bevorzugen

    Mein Renegade: MY19 Longitude 1.0 T-GDI 999 ccm 120 ps 8.4 uconnect davor 1,6l TorQ Longitude MY 16

  • smokeybear schrieb:

    Im Unterschied zu einer Wandlerautomatik ist ein Doppelkupplungsgetriebe deutlich verschleißanfälliger.

    Ob es 100.000km am Stück ohne Verschleißreparatur aushält ist fraglich (aber auch nicht völlig nicht ausgeschlossen).

    Du mußt das so in Kauf nehmen oder eben Abstand von dieser Wahl nehmen.
    Eine sehr gewagte Aussage.

    Das Vorgängerauto von unserem Cherokee war ein Touran mit DSG. Beim Verkauf mit 280.000 km war noch immer das erste Getriebe drin. Ohne jegliche Reparatur!

    Und ich kenne einige weitere PKW Besitzer mit DSG, die keinerlei Probleme mit diesem Getriebe haben.

    Es gibt allerdings auch einige DSG von Audi, die Probleme machen. Das liegt aber nicht an der Fahrweise, sondern daran, daß sie eine Fehlkonstruktion sind. Da wurde ein Sensor zu schwach ausgelegt und zudem auch noch im Getriebe platziert. Dadurch wird die Reparatur sehr teuer, da das Getriebe komplett zerlegt werden muß.
    Ciao

    Manfred

    Wer gendert, kann mit den Feinheiten der deutschen Sprache nicht umgehen.

    Mein Cherokee: Limited 2.0l Diesel, 170 PS, 9 Gang Automatik, AWD, Granite Crystal

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