Die FAZ geht heute nochmal hart mit dem französischen Finanzminister Le Maire ins Gericht:
"Arbeitsplatzgarantien für Frankreich zu verlangen war sicher legitim. Wieso musste aber der französische Staat mit einem Sitz im Verwaltungsrat und im Ausschuss für die Ernennung von Spitzenmanagern Einfluss nehmen – und dann auch noch zusätzliche Macht fordern? Musste Le Maire die Bewertung der beiden Unternehmen an der Börse anzweifeln und eine Sonderdividende für Renault-Aktionäre verlangen? (...) Schließlich haben Renault und vor allem Minister Le Maire die Chancen der Edelmarken Jeep, Alfa Romeo und Maserati unterschätzt. Ohne eine Kooperation im Premium-Markt wird Renault nie Premium-Modelle entwickeln und verkaufen können. Nun sind auch diese Möglichkeiten verloren."