Schaltverhalten 9-Gang Automatik

  • Bei meinem haben sich die letzten Tage wieder ein paar Unarten des Getriebes eingestellt, die mir die Freude am Cherokee-Fahren wieder mehr und mehr vermiesen. Die seltsamen Kapriolen treten wechselweise und sporadisch auf:

    Beim losfahren aus dem Stand geht es manchmal nur sehr zäh voran, verbunden mit sehr spürbaren wobbeln. Ab dem 4. Gang ist alles wieder normal.

    Beim rausbescleunigen im niedrigen Gang nach dem Abbiegen bleibt das Getriebe im 3.Gang hängen und der Motor dreht bis 3500 U/min hoch. Erst dann schaltet er mit einem deutlichen Ruck in den 4.Gang.

    Geht man im Stand von der Bremse rollt das Auto nicht langsam los, sondern bewegt sich nur ruckweise vorwärts. Erst wenn man aufs Gas geht, verschwindet das Rucken.


    Auffällig dabei ist eben, dass diese Probeme ausschließlich in Den Gängen 1-3 auftreten. Ist er erst mal im 4. angekommen, passt wieder alles. Da muss ich mir noch mal Aug jeepgarage. org noch einmal das Schaltschema von dem Getriebe herunterladen. Das sieht für mich danach aus, als ob eine von den 4 Schaltelementen einen Hau hat.
  • Im Feb. habe ich meinen Kleinen ja endlich wieder bekommen und war zufrieden mit dem Getriebe .
    Seit er damals in der Werkstatt war hat sich nichts geändert , ich bin immer noch zufrieden und bin das auch mit dem gesamt Paket.
    Ich habe jetzt 11000 km runter , habe einen Durch.-verbrauch von 6,5 litern und finde das auch gut .
    Den größtenteil davon bin ich Landstr. und Stadt gefahren und höchstens 2-3000 km Autobahn.
    Ich habe nichts an meinem Kleinen aus aus zusetzen , es funktionier alles . :023:

    Mein Cherokee: Jeep Cherokee 125kw Brilliant Black Limitied

  • Schön zu lesen. Da habe ich mit meinen bis jetzt erst 350 km ja noch hoffentlich eine lange und schöne Zeit vor mir.
    Der Motor und das Getriebe sind ja noch nicht eingefahren, weshalb ich mir hier noch kein abschließendes Urteil bilden kann.
    Bis auf das gelegentliche "wobbeln" beim Anfahren, bin ich bis jetzt aber super-zufrieden mit meinem neuen Jeep Cherokee. Bin mal auf meinen Pfingsttrip gespannt, an dem ich innerhalb von 2 Tagen über 1000 km fahren werde.
    Danach sollte auch das Getriebe initialisiert sein.
    2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
    Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.

    Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
    Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

    Mein Cherokee: 2015er Cherokee Limited, granite-crystal, 170 PS Diesel, 9-Gang-Automatik, AD I, Navi-& Soundpaket, Fahrassistenz- und Winterpaket., Nappaleder in schwarz

  • Andy JC15 schrieb:

    Im Feb. habe ich meinen Kleinen ja endlich wieder bekommen und war zufrieden mit dem Getriebe .
    Seit er damals in der Werkstatt war hat sich nichts geändert , ich bin immer noch zufrieden und bin das auch mit dem gesamt Paket.
    Ich habe jetzt 11000 km runter , habe einen Durch.-verbrauch von 6,5 litern und finde das auch gut .
    Den größtenteil davon bin ich Landstr. und Stadt gefahren und höchstens 2-3000 km Autobahn.
    Ich habe nichts an meinem Kleinen aus aus zusetzen , es funktionier alles . :023:

    Hallo Andy,

    was wurde den im Febr. bei dir gemacht.
    Ich habe mit meinem Indianer knapp 20TKm runter, und jetzt steht er seit zwei Wochen in der Werkstatt und wartet auf ein neues Getriebe (Liefertermin offen)

    Skorpion1165
  • Bei war glaube ich das problem mit dem 1.Getriebeupdate in gang gekommen ist. Die Koll. haben dann , das Getriebe etliche male resetet , angelernt , Probefahrt und dann eben alles wieder von vorn bis es entlich funktioniert hat , es hat auch fast 2 Wochen gedauert . Seit dem klappt alles und ich zufrieden . Getriebeöl und was weiß ich alles hat man vor schon mal gemacht , es war kein mech.fehler . :thumbsup:

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  • Habt ihr denn nach so einem Reset auch mal so alle Varianten dem Getriebe beigebracht? Also sowas wie: langsames und bedächtiges Fahren, kick down und max. Beschleunigung, kick-down mit kurz danach Gas weg und bremsen, bergauf, bergab, mit und ohne Gas und so weiter .... ?
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    Mein Cherokee: Jeep Cherokee Trailhawk 2014 mango tango mit allen Extras Spurverbreiterung H&R 40mm vorn, 60mm hinten BF Goodrich All Terrain T/A KO2 245/70R17 Gobi Roof Rack mit Rigid Industries LED Scheinwerfern und Switch Pro SP8100 zur Ansteuerung Gaspedaltuning

  • Also ich glaube ja, Ihr interpretiert viel zu viel in den Ausdruck "Getriebe anlernen" hinein. Vielleicht sollte mal ein sachverständiger KFZ-Meister was dazu sagen. Haben wir hier einen?
    Meines Erachtens lernt das Getriebe gar nicht dauerhaft, sondern hat verschiedene Adaptionsvorgänge. Das soll heißen, wenn ich eine zeitlang mit Bleifuß fahre und immer bis 5000 Touren drehe, verschieben sich die Schaltzeiten des Automatikgetriebe etwas nach hinten. Trete ich dann auf einmal nur halbherzig auf das Gasbedal ohne große Beschleunigung, dann kann man ein späteres Schaltverhalten feststellen, welches aber auch nach kurzer Zeit wieder verschwunden ist, da sich das Getriebe wieder auf gemütliche Fahrt einstellt.

    Wenn ein Getriebe dauerhaft lernen würde, dann wäre ja ein Gebrauchtwagenkauf ohne Getriebereset fatal - Dann würde mir ja das Auto den Fahrstil des Vorbesitzer aufzwängen... Schon gehabt? Ich nicht!
    12/2016: 2015 Grand Cherokee Overland V6 3.0 Multijet; 184 KW (250PS); Webasto TC4; Brilliant Black
    11/2014: 2015 Cherokee Limited 2.0 125 KW (170PS) AT; All-In & Webasto TC4; außer das Schiebedach; True Blue
    05/2011: 2011 Compass Limited 2,4 125 KW (170PS) AT; All-In; Black

    Mein Cherokee:

  • mcollie schrieb:

    Vielleicht sollte mal ein sachverständiger KFZ-Meister was dazu sagen. Haben wir hier einen?

    Sieht nicht so aus.

    So wie mir erklärt wurde, ist das Anlernen hauptsächlich dazu da, die Bewegungen der Schaltelemente im Getriebe so abzustimmen, dass die Schaltvorgänge möglichst sauber und ruckfrei ablaufen.
  • Von den Beschreibungen zu meinem ehemaligen BMW-8-Gangautomaten von ZF weiß ich, dass es wohl so ähnlich ist, wie Mcollie und Toy4ever schreiben. Zum Cherokeegetriebe habe ich gelesen, dass es "nur" 40 verschiedene Mappings beinhaltet, die Jeep übernommen hat, während das Getriebe von ZF-Seite her ca. 70 verschiedene Mappings könnte. Ich denke aber, als Nichtfachmann, dass das auch normal ist, da das Getriebe ja für alle Autokategorien entwickelt wurde und z.B. ein 3er BMW doch insgesamt ein anderes Fahr- und Nutzungsprofil hat, wie z.B. ein SUV.
    Auf alle Fälle weiß ich aus eigener Erfahrung, dass das Getriebe ständig dazu- bzw. umlernt. Dass kalte Automaten immer etwas härter schalten, als warme und dass man auch diese Getriebe erst mal einfahren muss. Sowohl von der Software her, was das "Anlernen" betrifft, als auch das mechanische Zusammenspiel der vielen Zahnräder.
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  • So ist es. Ich denke, genau darin liegt auch das aktuelle Problem. Zum einen hatte Jeep Null Erfahrung mit diesem neuen Getriebe, relativ wenig Erfahrung mit SUVs mit europäischem Anforderungsprofil und im Vergleich zu Land- und Rangerover auch wenig bis keine Erfahrung im Bereich von 200 km/h und drüber, sowie dem Rasverhalten einiger Deutscher auf den letzten freien Autobahnstrecken. Auch ist das "Gezuckel" in den meisten deutschen Städten bei uns wesentlich kleinräumiger und intensiver, als in den Schachbrettstädten Amerikas.
    Die Rahmenbedingungen bei uns sind schon gänzlich anders, gerade auch für langstreckentaugliche Geländewagen. Da macht es schon Arbeit und bedarf längerer Erfahrungen und Abstimmungen, um da die richtigen Mappings zu adaptieren.
    Und dann muss das Getriebe ja auch noch mit dem jeweiligen Motor, seinem Drehzahl- und Durchzugsverhalten sowie der jeweiligen Höchstgeschwindigkeit harmonieren - und auch beim kleinsten Allradsystem noch einen brauchbaren ersten Gang als Kriechgang haben. Das klingt schon recht nach Eier legender Wollmilchsau.
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  • Chief schrieb:

    Und dann muss das Getriebe ja auch noch mit dem jeweiligen Motor, seinem Drehzahl- und Durchzugsverhalten sowie der jeweiligen Höchstgeschwindigkeit harmonieren - und auch beim kleinsten Allradsystem noch einen brauchbaren ersten Gang als Kriechgang haben. Das klingt schon recht nach Eier legender Wollmilchsau.

    Absolut. Was du noch vergessen hast, ist die Situation mit dem Einbauraum. Das Getriebe musste zudem recht kurzbauend konzipiert werden, um querliegend mitsamt Allrad-System in kompakten Autos (wie z.B. dem 500X) reinzupassen. Ich ziehe da echt meinen Hut vor den Konstrukteuren, die das mechanisch hinbekommen haben. :023:
  • Ich schließe mich da gerne an. :023:
    In den Amitests weisen sie auch immer gerne darauf hin, dass der Cherokee der einzige mid-size SUV bei, für den es einen Sechszylinder Motor gibt (im Kontext mit den US- sowie japanischen und koreanischen Mitbewerbern) und eine sehr tief liegende Kardanwelle, so dass es keinen störenden Tunnel im Fahrzeugboden gibt. Das muss man ja auch alles bedenken.

    In diesem Zusammenhang möchte ich noch mal das Wobbeln erwähnen. Für mich fühlt es sich wirklich so an, als ob da die Kardanwelle anspringen würde und am Anfang, bei einer bestimmten Drehzahl, eine Unwucht hätte. Ich fühle da ganz deutlich eine unrunde drehende Vibration von links nach rechts unter mir; wenn auch nur für max. 1-2 Sekunden.
    Grundsätzlich kann ich damit leben, aber falls dem eine mechanische Unzulänglichkeit zu Grunde liegen sollte, werde ich das in der Garantiezeit mal anmelden müssen.
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  • Mal wieder ein Update zu meinem Getriebe:

    Seit einigen Tagen läuft das Getriebe wieder sehr konstant und sauber. Auch das "Wobbeln" ist wieder nahezu verschwunden. Nun stellt sich mir natürlich die Frage, ob das zwischenzeitlich aufgetretene komische Verhalten ein Fehlerzustand war, oder war das Ganze ein Teil des Anlern-Programms, das nach dem Update neu gestartet wurde? Evtl. hat das Getriebe die Grenzen ausgelotet. Ich habe da wirklich keine Ahnung, was da so alles vor sich geht. ;(
  • Toy4ever schrieb:

    Seit einigen Tagen läuft das Getriebe wieder sehr konstant und sauber. Auch das "Wobbeln" ist wieder nahezu verschwunden.


    ...oder der Fahrer hat sich der Hardware angepasst. Ich habe/hatte das Wobbeln auch - Jedoch kann/konnte ich das bei meinem Jeep durch ein bestimmtes Fahrverhalten verhindern. Vielleicht geht sowas in Fleisch und Blut über?
    Ich weiß es nicht. In letzter Zeit ist es mir auch nie mehr aufgefallen. Freut mich aber trotzdem sehr, dass Du im Moment getriebetechnisch einen guten "Flow" hast! Wie heißt es so schön neudeustch: Läuft!
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    Mein Cherokee:

  • ist bei mir auch mal besser oder schlechter, wobei es immer besser wird (man gewöhnt sich an (fast) alles?!)
    hat das Getriebe was gelernt? ich glaube nicht, man fährt anders/angepasster


    was mir auffällt:
    bei kalten Temperaturen < 10° wird nach dem Start ruppiger geschaltet als bei wärmeren Graden
    das "Wobbeln" ist auch weniger wenn's wärmer ist
  • Dass ein kaltes Automatikgetriebe ruppiger schaltet als ein warmes, ist vollkommen normal. Das war bei meinen BMWs mit dem Achtganggetriebe von ZF ebenso. Früher fiel das nicht so auf, weil man entweder gar keinen Automaten hatte oder deutlich weniger Gänge, also auch weniger Schaltvorgänge - besonders im Stadtverkehr.
    Bin echt mal morgen auf meine München-Fahrt gespannt. Habe ja immer noch keine 400 km auf der Uhr, danach werden es ca. 1.500 sein. Dann müsste auch das Getriebe angepasst sein. Wenn ich mich recht erinnere, sollte dies ab ca. 800 km der Fall sein, falls nicht zwischendurch geresettet wurde.
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  • das ist mir schon bekannt,

    aber der Motor ist beim morgentlichen Start eigentlich immer kalt und die Außentemperatur variiert,
    so habe ich das gemeint.
    Die ersten Schaltungen sind an wärmeren Tagen geschmeidiger....