Beiträge von Chief
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... ausgegebenen Anlass, hole ich das Thema nochmal hoch.
Wie geht es euch, jetzt?!?
Eigentlich unverändert.
Wirtschaftlich habe ich ja als Wahlbeamter nichts zu klagen, aber beruflich löst eine Sorge die andere ab.
Trotz steigender Inzidenzzahlen hat Corona dank Impfung und Booster seinen Schrecken weitestgehend verloren, während mir der KRIEG in der Ukraine sowie die damit verbundenen Flüchtlingszahlen nicht nur neue Kopfschmerzen bereiten, sondern natürlich auch ihre Auswirkungen in unser Privatleben hinein haben.
Trotzdem sind wir nicht unzufrieden und schon gar nicht undankbar.
Und leider - muss ich hier sagen - war es die absolut richtige Entscheidung zur rechten Zeit auf ein E-Auto umzusteigen und bisher nur „vom Dach“ tanken zu können. Meine PV-Investition umgerechnet fahre ich aktuell (und das seit Anfang Februar) im Schnitt für ca. 1,5o € 100 km weit. Dieses Thema treibt uns trotz schwieriger Gesamtlage nahezu täglich das Lächeln ins Gesicht (auch wenn ich mir hier damit sicher keine Freunde mache.
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..also, die Elektro "Jünger" (Ole & Car Maniac, etc.) empfehlen bei 20% laden und max 80%..damit
schont mann verlängert das "Leben" des Akkus.Ausnahmweise kann mann ihn auch "leer" fahren und auch mal auf 100% laden, sofern mann z.b. ein "Lange" Tour
plant, ansonsten, wie oben
p.s. die YT Channels der beiden ist in meinen Augen, sehenswert
Stimmt grundsätzlich, bezieht sich in der Regel aber auf das Schnellladen mit Gleichstrom. Das ist deutlich stärker belastend für die Akkus
Wenn ich vom Dach nur mit 5,5 kW lade, macht das den Akkus gar nichts. Egal von wo nach wo ich lade. Aber mehr als 90% lädt man in der Regel nur vor Langstrecken, da man sich sonst ja den Rekuperationspuffer „zulädt“. Außerdem hat man beim Start > 20% und über 80% eine deutlich verschlechterte Ladekurve (also ein schlechteres Zeit-/Ladekapazitätsverhältnis) weshalb man unter 20% starten und bei 80% aufhören sollte. Das Schonen der Akkus hat hiermit beim AC-Laden mit max. 11 oder 22 kW eher weniger zu tun.
(Die Videos kenne ich fast alle. Musste mehr als 7 Monate auf unseren BEV warten und mir die Zeit damit überbrückt, mir alles Wissenswerte zur E-Mobilität reinzuziehen.) -
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Man muss unterscheiden:
Was ist effektives Laden und was ist schädlich für den Akku.
Grundsätzlich gilt: steht er, lädt er!Wie hier schon geschrieben, regelt der Rest das Batteriemanagement, zumal es ja auch immer eine Brutto- und Nettokapazität gibt. Die Differenz bildet nach oben und unten einen Puffer, den man nicht beeinflussen kann, um Tiefentladung oder ein Überladen der Batterie technisch auszuschließen.
Allerdings hat jeder Akku eine „Ladekurve“.
Je leerer und wärmer er ist, umso mehr und schneller nimmt er Strom auf.
Deshalb soll man nicht über 15-20% (besser noch einstellig) mit dem Laden beginnen und bei 80% aufhören, weil die letzten 20% bei allen Akkus unverhältnismäßig lange dauern.
Außerdem vermiest man sich so die Rekuperation, wenn der Akku bereits voll aufgeladen ist. In der Regel wird er also nie über 90% geladen, sonst verpufft der Regenerationsstrom sinnlos.Geht man (zum Beispiel mit einem Vollelektrischen) auf die Langstrecke, wird natürlich vor dem Start auf 100% geladen und auf der Strecke - je nach Ladeplanung - von 10-15% auf max. 80%, da dies zeitlich am sinnvollsten ist.
Hat man Zeit zum Laden, kostet nix am Supermarkt oder die Sonne scheint und man hat eine PV-Anlage kann man bedenkenlos jederzeit (nach)laden. Auch von 0 auf 100%. Macht aber in der Regel wenig Sinn. -
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Meine Prognose:
Mit dem Wasserstoff gehts aus wie mit dem neuen Vectorimpfstoff Novavac oder wie der heißt. Alle Impfgegner warten angeblich drauf - und wenn er da ist, will’s keiner haben.
Grüner Wasserstoff wird im Vergleich zu Batterien im PKW immer deutlich teurer und somit unattraktiv sein. Wer darauf warten will und glaubt das noch günstiger als einen BEV zu bekommen, wird enttäuscht werden.Für Nutzfahrzeuge, Schiffe usw. wird der Wasserstoff die Lösung sein, da das Gewicht der riesigen Akkus hier den Nutzgrad deutlich einschränken würde und die Technik für einen popligen PKW einfach zu teuer ist.
Ich kenne ja auch niemand, der gesagt hat, ich benutze keine Glühbirne und warte lieber auf die Neonröhre oder LEDs. Und ebenso wie Energiesparlampen eine Übergangslösung waren, werden die Hybride bald wieder aussterben. BEVs im PKW-Bereich und Wasserstoff bei LKWs und Schiffen wird m.E. die Zukunft sein.
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Also mit diesem Preis wird es Jeep/Stellantis schwer haben, sich auf dem Markt zu behaupten. Mercedes und BMW hauen eben E-SUVs raus, dass es eine wahre Pracht ist. Da muss man schon ein echter Jeep-Fanboy mit großem Portemonnaie sein, wenn man hier nicht bei Töchtern anderer Mütter schwach wird.
Hätte es einen Hybriden oder gar eine E-Version vom KL gegeben, wäre ich sicher Jeep treu geblieben, aber so, wie damals Renault den SUV-Hype verschlafen hat (und wir dadurch nach vielen Jahrzehnten Treue zu BMW gewechselt sind), läuft Jeep jetzt auch Gefahr, den (preiswürdigen) Anschluss an die Moderne zu halten. Gerade in diesem Luxus-Segment der Oberklasse aber auch in der oberen Mittelklasse.
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Jeep schießt sich mit der Modell,- Motoren- und Preispolitik selbst ganz schnell ins Aus.
Ich sehe für mich auch kein Jeep-Modell mehr, wenn ich nach dem WK2 und KL etwas Neues brauche.
Schade.
Gude mach Gedern,
ich hätte meinen KL ja auch gerne behalten, bis dass der TÜV uns scheidet, da ich aber noch berufstätig bin und von Fahrverboten (Euro V Diesel) bedroht war, haben wir uns (auch durch Zutun meiner Frau) nun für ein E-Mobil entschieden. Wir haben jetzt 265-Allrad-PS und noch mehr Platz als im KL für etwas über 60 K brutto. Abzüglich der Förderung liege ich nur wenige Tausend Euro über dem Preis des Indianers vor 7 Jahren.
93 T€ für einen GC-Hybriden ist schon mehr als sportlich. Und das für einen Dinosaurier mit einer Übergangstechnologie.
Lass es mich wissen, falls Du mein neues Auto mal live kennenlernen willst. Soweit wohnen wir ja nicht auseinander. Ich habe meinen Umstieg keine Sekunde bereut - im Gegenteil - und muss sagen, ich habe die Umstellung als Ex-Cherokee-Fahrer schnell verkraftet, da Skoda - wie Jeep - einen ausgeprägten Sinn fürs Praktische hat. Inkl. 230 V Steckdose und vielen Detaillösungen, die mir auch beim KL schon immer gut gefallen haben. Nur noch mehr und voll auf der Höhe der Zeit. Und der Einstiegspreis (für 2 WD) liegt ohne Förderung unter 40 T€. -
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Schau Dir hierzu mal ein paar YT-Videos an. Sehr informativ. Ich kenne mittlerweile einige, die den Kona haben und mit ihm auch in Urlaub fahren. Kein schlechtes Auto, wenn einem der Platz reicht. Und voll förderfähig (das sind ja mit den vorgeschriebenen Firmennachlässen fast 10.000 €, nicht nur die 6 vom Staat), falls er dieses Jahr noch zugelassen wird. Da relativiert sich der Preis sehr schnell.
Du solltest halt auch immer die hier schon mehrfach erwähnten dauerhaften Einsparpotentiale im Hinterkopf haben:
- steuerfrei
- geringere Versicherung (zumindest bei mir)
- geringere Inspektionskosten ohne Flüssigkeiten, Bremsbeläge, Bremsscheiben usw.
- CO2-Prämie (ca. 300 € p.a.)
- geringere Verbrauchs- und EnergiekostenDafür kann man m.E. auf großer Tour (wahrscheinlich bei den meisten eh nur 1-2 mal im Jahr) auch ein Päuschen mehr machen.
An 363 Tagen im Jahr freust Du Dir täglich ein Loch in den Bauch.

