Ich hab die Box für 7,52 USD bei Aliexpress bestellt und nach ca. 3 Wochen bekommen. Alles ok.
Beiträge von Baja-Halter
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Winterräder gibt's übermorgen. Zur Zeit ist ja eher aquaplaning ein Thema.
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Ich habe früher bei Handschaltern an der Kreuzung auch oft auf der Kupplung gestanden. Jetzt werde ich "animiert", den Gang rauszunehmen, die Bremse zu treten und auf Drehzahl Null zu warten. Hat was, vor allem, weil das Anspringen beim Einkuppeln gut funktioniert. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass diese kurzen "Aus"zeiten und das ständige Neuanspringen tatsächlich so viel sparen. Ach ja, die ersten drei-vier Ampelphasen nach dem morgendlichen Start werden vom Reni ausgelassen. Muss die Batterie wohl erst nachgeladen werden.
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Bin zwischenzeitlich nur ein paar km gefahren. An das Handling mit der Feststellbremse gewöhne ich mich langsam, an die "Hoppelei" auch. Schön, wenn man beim Überfahren der "Drempel" keine Angst haben muss aufzusetzen.
Überrascht bin ich, dass man mit dem Fahrzeug in der Stadt sehr niedrigtourig fahren kann, d.h. sogar bis 2000 U/min ist man unterwegs ohne wegen der Geschwindigkeit als Verkehrshindernis aufzufallen. "Soo" schlecht gefällt mir dieser Vernunftmotor nicht.Beim Schalten "sträubt" sich der dritte Gang manchmal noch etwas, die anderen Gänge flutschen gut rein.
Ach ja, der Schaltknauf. Von der Haptik her ist es Metall, da entsprechend kühl. Ich füge mal ein Foto ein.
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Hatte ich vor vielen Jahren bei einem 318 Touring E30 auch mal. Das ist sehr irritierend. Die BMW-Werkstatt erzählte was von Zahnradstellung und "geht nicht anders". Ein freie Werkstadt hat das dann in Ordnung gebracht und die BMW-Leute dort haben mich nie wieder gesehen.
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Mit Verboten der "Direktemission" wird man die "Verbrenner" aus den Verkehr ziehen (hier passt der Ausdruck richtig). Wenn das induktive Laden während der Fahrt nicht hinzubekommen ist, dann wird durch die Begrenzung der Ladestationen nach und nach der individuelle Massenverkehr verschwinden müssen. ÖPNV und Carsharing werden die Zukunft sein. Vielleicht werden die Urenkel gar nicht verstehen, dass man mal ein "eigenes" Auto haben konnte, welches man mit niemanden teilen mußte.
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Erstmal danke für die rege Beteiligung.
Bin heute wieder ein paar km gefahren, allerdings nicht viel. Die Gangschaltung läuft recht leicht. Allerdings muss man die Gänge im Stadtverkehr bewußt führen, Schaltfehler sind ansonsten nicht ausgeschlossen. Insgesamt ist das Schalten aber kein Problem, dieser Alu(?)-Schaltknauf ist haptisch sehr ansprechend. Frage ist, ob im Winter bei Minusgraden nach einer Nacht im Freien die Hand anfriert (Scherz).
Die Feststellbremse löst sich wohl bei Betätigung der Fußbremse (die Aufforderung gibt es ja im Cockpitdisplay), jedoch auch dann erst nach einigen Gedenksekunden. Nach Lesen der entsprechenden Beiträge hier im Forum ist das aber wohl ok.
In das Navi muss ich mich noch einfuchsen. Ich hatte Kartenanzeige gewählt, der aktuelle Kartenausschnitt wird auch gezeigt, man sieht auch, wie man diesen verläßt, jedoch "rutscht" die Karte nicht weiter. Also, morgen Handbuchstudium. Nix mit Intuition.
Der Motor läuft echt ruhig, kein Vergleich mit dem Diesel, den ich mal als Probefahrzeug hatte.
Im Stadtverkehr kommt man ohne übermäßig hohe Drehzahlen gut mit.Was auffällt, ist eine gewisse "Hoppeligkeit", vor allem wenn man über das fährt, was die Holländer "Drempel" nennen. Hätte nicht gedacht, dass mir das speziell auffällt, wo ich doch in letzter Zeit überwiegend mit einem BMW 1er unterwegs war, der ja nun auch keine Sänfte ist.
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Nachdem ich nun gestern mein Auto bekommen habe, von Euch begrüßt und beglückwünscht wurde (Danke!) habe ich mich zur Eröffnung dieses Threads entschlossen.
Warum? Nun, ich möchte meine Erfahrungen mit genau dieser Motorisierung teilen. Ich habe vor dem Kauf hier im Forum und auch anderswo viel zum Renegade gelesen. Nur die Informationen und Erfahrungen zum 1,6 l Benzin-Motor sind sehr spärlich. Andererseits ist diese Motorisierung der relativ preiswerte Einstieg in die Jeep-Welt und wird zumindest zur Zeit in diversen Sondermodellen und -angeboten bei den Händlern vorgehalten, oft als Tageszulassung.
Den Grund, warum meine Wahl auf diese Motorisierung fiel, hab ich bereits in meinem ersten Beitrag im Forum erwähnt. Zusammengefasst: überwiegend Kurzstrecken im Stadteinsatz. wenig km im Jahr (Max. 15000), kein Gelände, Preis-Leistung.
In diesem Thread will ich also nach und nach meine Eindrücke und Erfahrungen aufführen. Bisher bin ich ja sage und schreibe 17 km gefahren lt. km-Zähler, also den Weg vom Händler nach Hause mit einmal Anhalten zum Angeben vor den Kollegen. Stadtverkehr Bremen mit Feierabendstau. Schaltung ist noch leicht hakelig, bessert sich aber zusehends. Beim niedrigtourigen Schalten vom zweiten muß man den dritten Gang sehr bewußt anwählen, sonst kann man auch in den ersten rutschen.
Interessant ist, dass im Falle des Abwürgens (ok, peinlich, bin aber in letzter Zeit ausschließlich Diesel mit Automatik gefahren) der Motor sofort wieder selbst startet, sobald ich ausgekuppelt hatte. Ich weiß nicht, ob das am keyless oder Start-Stop liegt, auf jeden Fall ist das sehr bequem und stressreduzierend.
Mit dieser Motorisierung gewinnt man keine Ampelstarts, das Auto als solches ist jedoch ausreichend Souveränitätsfördernd.
Disziplinierend ist die Feststellbremse. In meinen anderen Autos versuche ich, das Anlegen des Sicherheitsgurtes vor den Beginn des allzu lauten Gequakes hinzubekommen. Beim Renegade kann man ohne Anlegen gar nicht losfahren. Sicher ist das so korrekt, ich fühle mich aber leicht bevormundet.
Das wars erstmal. -
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Die bisherige Plaketten-Angelegenheit war ja Industriepolitik im Umweltmäntelchen. Durch Fahrverbote für "gelb" und "rot" eingestufte Fahrzeuge musste vielfach Ersatz beschafft werden, obwohl die Fahrzeuge rein mechanisch noch Jahre hätten laufen können. Doch bei der nächsten "Eskalationsstufe", also "blau", kommt die einheimische Industrie ins Wanken. Wenn "Dieselgate" nicht aufgedeckt worden wäre, hätten wir bestimmt schon "blau" und müßten als Fahrer die E4 - Diesel ersetzen, um in die Innenstädte fahren zu können, gern auch durch E6-Diesel. Nun ja, das ging wohl nach hinten los. Als Fahrer und Autokäufer kommt man sich da ganz schön vorgeführt vor.
Wie gesagt, den Renegade habe ich als 1,6 l Benziner genommen, auch, um möglichst frei von etwaigen Diesel-Stress der Fiat-Gruppe in diesem Zusammenhang zu bleiben. Aber "sicher" bin ich dadurch garantiert nicht. Vielleicht wird mich bzw. uns dafür dann in einigen Jahren diese Emissionsklasse ("C" in der aktuellen Variante, statt "D" wie noch davor) einholen.
Ich glaube, dass man sich bei der Motorisierungswahl tatsächlich nicht zu sehr durch den "Umweltschutzgedanken" beeinflussen lassen sollte. Man denke nur an den Familienvater, der vor ein paar Jahren mit dem TDI-Touran glaubte, in dieser Hinsicht alles richtig gemacht zu haben.
Für meine Entscheidung waren wichtiger: das Thema Kurzstrecke, kein Gelände, kein Anhänger, der Preis natürlich auch. -
Danke für die freundliche Aufnahme.
Und bei Spaß bin ich dabei!
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Einer von mehreren Gründen, wenn auch längst nicht der wichtigste, warum ich mich für den 1,6 l Benziner entschieden habe, ist diese Diesel"Problematik". Ein Dieselmotor, vor allem wie ich ihn als 3 l 6-Zylinder seinerzeit im X3 kennengelernt habe, ist schon was feines. Bemerke ich ja täglich im 118 td.
Jedoch ist mein Renegade hauptsächlich für Kurzstrecken vorgesehen, v.a. in der Stadt und im nahen Umland, dazu garantiert ohne Geländeeinsatz. Da sollte der Benziner schon passen.Was ich sagen will: Die Entscheidung für die Motorisierung kann man pro Auto eben nur einmal fällen. Ob man dabei vernunftgesteuert ist oder emotional, auf Erfahrungen zurückgreift oder was neues probieren möchte, ob man von den Kosten ausgeht oder sich selbst was vorrechnet - so oder so muss man einige Zeit mit der Entscheidung leben.
Was mich an dieser VW-Betrugsgeschichte am meisten stört: dass die "Entscheider" im stinkenden Fischkopf nicht persönlich haftbar zur Verantwortung gezogen werden! Nichts gewußt? In DEM Konzern? Mit DIESEN Kontrollfreaks an der Spitze? Da sollen nur gestresste Ingenieure was gemacht haben, die andernfalls ihre Vorgaben nicht erfüllt hätten? Nie im Leben! Vor allem wenn man bedenkt, dass die sich im Land der höchstsummigen Verbraucherklagen entwickeln wollten und dabei die Verantwortung für doch recht viele Marken tragen, ist es schade, dass solche unternehmerischen Fehlentscheidungen wohl strafrechtlich nicht oder nur schwer verfolgt werden können. Die Belegschaft wird es ausbaden, die europäischen und v.a. deutschen Käufer, letztendlich der Steuerzahler.
Der Umweltschutz? Da sind mir die Ansätze zu "flatterhaft" und unbestimmt. Was gestern gut war, ist heute schlecht, spätestens jedoch morgen. Da bin ich mal so gewissen- und verantwortungslos und sage mir, dass Selbstkasteiung nicht so mein Ding ist.
Es gibt schlimmere Umweltsünden als einen Jeep Renegade, egal mit welchem Motor. -
Hallo. Ich habe mich gerade angemeldet und anstelle des Vorstellungsthreades möchte ich hier meinen ersten Beitrag "abliefern". Wie hoffentlich zu sehen ist (wenn ich alles richtig ausgefüllt habe), wird Anfang der kommenden Woche ein 1,6 l Benziner Renegade bei mir einziehen. 2WD also. Und am letztendlichen Vollzug dieses Kaufes seid ihr hier "schuld". Flachland (Bremen!), kurze Stadtfahrten - da braucht es nicht unbedingt 4WD und auch keinen Turbo und auch keinen Diesel. Und trotzdem werde ich ein cooles, recht gut ausgestattetes Auto fahren! Und nach umfangreichen Probefahrten bin ich überzeugt, zukünftig mit einem tollen Spaßmobil unterwegs zu sein, wenn auch etwas untermotorisiert. Das kenne ich jedoch bereits von meinem Smart Roadster (natürlich der kleinste mit 61 PS), dessen Rot einen guten Kontrast zum Schwarz des Renegade bildet. Ach ja, in der fernen Vergangenheit bin ich X3 gefahren, zweimal je 3 Jahre Firmenleasing mit dem 3 l Diesel. Off Road Erfahrung? Mit dem X3 mal übern Feldweg gefahren.
Also, warum in diesem Thread mein erster Beitrag?
Hier ist zu lesen und an den Zahlen zu sehen, dass der Renegade vermehrt 2WD und mit "schwachbrüstigem" Benzinmotor uigelassen wird. Einerseits resultiert das aus der Angebotsseite. Mir scheint, dass v.a. die 110 PS Benziner seit Sommer "rausgehauen" werden, Sondermodelle, Jubiläumsmodelle, Tageszulassungen usw. Und andererseits gibt es solche Leute wie mich, die eben diese Sonderangebote nutzen und sich von den Fahrzeugen viel Spaß versprechen.
Natürlich kann ich die Leute verstehen, für die ein Jeep ohne AWD kastriert ist. Allerdings ist nach dieser Logik der Renegade als SUV ja schon sehr bedenklich. Und wohin werden sich die Fußnägel kringeln, wenn die "Elektrifizierung" Einzug hält?
Also, ich hab meinen Beitrag zur Statistik geleistet. Bis dann mal.