Beiträge von Hale-Bopp

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Feiertag?

    Hallo Billie,


    wie du in diesem Thread nachlesen kannst, habe ich über einen längeren Zeitrum alle Mögliche ausprobiert, bevor ich dann doch den Turbo austauschen lassen musste. Dabei ist einiges an Kosten entstanden, ich möchte jetzt nicht genau nachrechnen!
    ich möchte dich jetzt nicht davon abhalten, nach anderweitigen Fehlern zu suchen, sollte sich jedoch der Verdacht erhärten, dass es eben doch am Turbo liegt, so könntest du noch folgendes versuchen:


    - Falls du den Kundendienst immer in der Vertragswerkstatt machen lässt, könnte eine Kulanz durch Jeep möglich sein. Das könntest du abklären.
    - Im Fall, dass dies nicht möglich ist, könntest du dir noch Angebote von freien Werktstätten oder Fachbetrieben für Turboloader einholen. Ein neuer Turbolader für den entsprechenden Motor kostete vergangenes Jahr noch unter € 1000.-, die überholten Turbolader sind nochmals ein paar Hunderter günstiger. Mit etwas Glück könntest du dann den Austausch mitsamt Teil noch für rund € 2000.- oder weniger bekommen. Das ist leider immer noch viel Geld. Viel Erfolg!

    Mein Compass (140 PS, Benziner) liegt bei etwa 100 000 km, er hat auf den letzten 10 000 km etwa 0,5l Öl verbraucht. Ich fahre Landstraßen/Bundestraßen und ab und zu Autobahn. Wenig Stadtverkehr. Öl aus der freien Werkstatt. Ein wenig Ölverbrauch ist doch eher normal, wenn der Motor in die Jahre kommt und schon einiges geleistet hat.

    So, der Langzeittest dürfte nun als abgeschlossen gelten. Der neue Turbolader hält, besagte Probleme sind nicht wieder aufgetreten. In meinem Fall wäre es besser gelaufen, wenn der Austausch gleich nach Auftreten des Problems erfolgt wäre. Ich hatte viel Zeit verloren durch die beschriebenen Versuche, und einiges an Geld hat es auch gekostet.

    Ich könnte zwischendurch einmal berichten, was in Italien los ist. Ich war Anfang es Monats in der Toskana, in Pisa, Florenz und Lucca, die Ferienwohnung befand sich in Marina di Pisa.
    Ich habe mich auf dem Hinweg gefragt, wie stark dort wohl Renegade und Compass im Straßenbild vertreten sind. Es hätte ja sein können, dass man dort Modelle bevorzugt, die auf einer ähnlichen Plattform gebaut sind, bei denen aber "Fiat" draufsteht.
    Was für eine Überraschung: Renegade und Compass, wohin das Auge blickt! Die Maxi-500er von Fiat sind dagegen eher wenig zu sehen. Das ging soweit, dass in der Straße, wo sich meine Unterkunft befand, an einem Tag sieben Jeeps geparkt waren, und sonst gar nichts...


    Weiter Beobachtungen am Rande: Zumindest in diesem Teil Italiens ist der Panda beliebter als der reguläre Fiat 500. Den sieht man dort kaum. Vier Türen und ein etwas größere Innenraum haben eben ihren Vorteil. Volkswagen spielt kaum eine Rolle, die am meisten vertretenen deutschen Marken dürften Opel und Ford sein. Gelegentlich sieht man natürlich eine deutsche Luxuskarre, eben diese Modelle für reiche Leute.

    Glückwunsch Peanut! Da hast du Glück gehabt. Mit dem Ladedruckventil hatten wir es ja auch versucht gehabt, sowie dem Schubumluftventil. Das hatte leider nicht geholfen. Dir ist eine etwas größere Ausgabe erspart geblieben :)

    Auch bei meinem Compass hat die SSA bereits nach rund einem Jahr nicht mehr funktioniert. So bin ich dann rund vier Jahre gefahren, der Compass ist in diesem Zustand auch durch die HU gekommen. Seit einem Jahr ist eine Varta eingebaut, und die SSA ging seither auch wieder. Ich habe den Verdacht, die Originalbatterie war nicht besonders wertig!
    Ich habe einmal gelesen, dass viel Fahren mit Tempomat die Batterien dazu bringt, nicht mehr voll aufzuladen, und dann funktioniert eben auch die SSA nicht mehr.
    Das war eine allgemeine, nicht nur auf Jeep bezogene Information.
    By the way: Seit der neue Turbolader eingebaut ist, habe ich die SSA deaktiviert und nutze sie ggf. noch in besonderen Situationen. Es ist mir zu riskant, bei glühendem Turbo den Motor abgeschaltet zu bekommen!

    „Compass Fahrer grüssen nie genauso wie Cherokee Besitzer.Da fehlt wohl der Bezug zum Jeep.“

    In meiner Region scheinen sich Jeep-Fahrer überhaupt nicht zu grüßen. Ich kenne das Grüßen noch vom Motorradfahren, bei den Fahrern der 2CV war das auch stark verbreitet.
    Ich habe als Compass-Fahrer auch den Eindruck, dass man für die Fahrer der großen, klassischen Modelle eher unsichtbar bleibt, dort scheint teilweise ein etwas elitäres Verhalten verbreitet zu sein.
    Habt ihr auch die E-Mail von Jeep bekommen, in der man motiviert wird, anderen Jeeps eine Plastik-Ente auf die Kühlerhaube zu stellen? Das wird als eine Tradition aus den USA dargestellt. Ich glaube, eine Tradition, die dort immerhin seit 2021 besteht :)
    Was haltet ihr denn davon? Ist das authentisch?


    Zum eigentlichen Thema des Threads: In wohl so ziemlich allen Foren ist es ruhig geworden, dafür sind hauptsächlich die sozialen Netzwerke wie FB verantwortlich, wo es für jeden Zweck die passende Gruppe gibt. Ich bin seit vielen Jahren in zwei verschiedenen Musiker-Foren aktiv, auch dort bewegt sich, verglichen mit früher, nur noch recht wenig. Vielleicht ändert sich das irgendwann auch einmal wieder.

    Nach langer Zeit melde ich mich wieder einmal und teile mit euch den aktuellen Stand der Dinge.
    Mein Compass hatte die in diesem Thread oft beschriebenen Probleme:
    Wegbrechen des Turbos unter Last - Verschlimmerung des Problems bei Hitze - Gelbe Motorkontollleuchte ging immer wieder einmal an, nach ca. acht Neustarts ging sie auch wieder aus - ständiges Ausfallen des Tempomats - Ausfall der Start/Stopp-Automatik.
    Im Sommer 2022 wurde in der Vertragswerkstatt das Schubumluftventil ausgetauscht = Veränderung des Laufverhaltens, keine wirkliche Problemlösung.
    Sommer 2023 Austausch des Ladedruckventlils in freier Werkstatt = Ebenfalls keine Verbesserung
    Das Wastegate-Gestänge zeigte keine Auffälligkeiten.


    Vor ein paar Tagen bekam ich in der freien Werkstatt meines Vertrauens einen neuen Turbolader eingebaut. Das scheint's gewesen zu sein! Der Compass fährt wieder "wie neu". Vor allem mehr Durchzug von unten herauf, es macht wieder richtig Spaß, mit dem Compass zu cruisen.
    Meine Erfahrungen beziehen sich auf den 1,4 l Multiair Motor, Benziner, Schaltgetriebe, das Modell Longitude.


    Der Umstand, dass ich so lange mit dem Problem gelebt habe, ist sicherlich 1. damit zu erkären, dass die Probleme im Kurzsteckenbetrieb selten auftraten, und sich 2. der Wagen im Winterbetrieb nahezu normal fahren ließ. 3. machte mir die Vertragswerkstatt ein inakzeptables Angebot für den Austausch eines neuen Turboladers...


    Auch ich möchte euch auf dem Laufenden darüber halten, wie sich die Situation in den kommenden Wochen und Monaten weiter entwickelt.

    Okay, ich möchte meine Frage anders formulieren.
    In diesem Thread wird seit über fünf Jahren gepostet. Es wurde viel über das Problem geschrieben, jedoch nie über eine erfolgreiche Lösung desselben. Kann es denn sein, dass Alle, die hier gepostet haben, seitdem mit diesem Problem leben müssen und tatsächlich niemandem dauerhaft geholfen werden konnte?

    Hallo Grinch,
    bin bislang ganz entspannt, von Vertrauensverlust gegenüber der Werkstatt kann keine Rede sein. Falls ich den Eindruck erweckt haben sollte, so habe ich wohl etwas ungünstig formuliert gehabt.

    Ja, hier gibts schöne Sachen zu sehen. Brummbrumm!!
    Hier meine Vita:


    50er Staiger Feuervogel mit Ilo-Motor, Bauhjahr 1956 - damit war ich als Teenager in den Seventies unterwegs.
    Danach kam eine Vespa PX 50,
    eine Honda XL 185 S,
    eine Yamaha SR 500, der berühmte Eintopf ohne Elektostarter,
    Ein Yamaha WHY-Roller,
    Eine Vespa P 200E. E stand in diesem Fall für elektronische Zündung des Zweitakters :)
    Eine offene Vepa ET 125.
    Last not least ein Specialized Vado 4,0. Damit bin ich aktuell unterwegs Dieses Pedelec vervierfacht die eingesetzte Kraft. Ziemlich coole Sache!
    Auf den Bildern seht ihr ein Staiger Feuervogel, das Foto zeigt nicht das Exemplar aus meinem Besitz, sondern ein extrem gepflegtes Exemplar. Mein Feuervogel musste bereits vor rund fünfzig Jahren verschrottet werden. Leider! Der Kenner wird eine gewisse Ähnlichkeit mit einer 125er MV Agusta erkennen.
    Ganz unten mein eigenes Specialized Vado, im Hintergrund sieht man Rothenburg o.d.T.


    Mein Compass (1,4l Turbo-Benziner) hat ein ähnliches Problem. Es ging vor etwa einem Jahr los, der Compass lag da bei etwa 60T km. Es war in der Hitzewelle, nach einer Fahrt in den Schwarzwald bei ca. 40 Grad Außentemperatur versagte der Turbo zum ersten mal so richtig auf der Autobahn. Der Wagen erhielt ein Softwareupdate, danach ging es einige Monate wieder ganz gut. In den letzten drei Monaten häuften sich die Ausfälle des Turbo, vor kurzem kam es dann hintereinander dreimal zu der Fehlermeldung: Start/Stopp nicht verfügbar, Motor überprüfen lassen.
    Letzte Woche ein neues Update, nun benimmt sich der Wagen wieder ordentlich. Beim Kundendienst im Juni ist geplant, eine neue Düse in den Turbo einzubauen, das hat bei einem andern Kunden vor einem knappen Jahr wohl etwas gebracht. Habt ihr den Eindruck, die Jeep-Werkstätten bekommen das Problem nun in den Griff?
    Mein Compass ist nun fünf Jahre alt und hat über 70T km geleistet. Die Start/Stopp Funktion geht schon lange nicht mehr, ich lege allerdings auch keinen Wert darauf. Ich bin wenig in größeren Städten unterwegs, da lässt es sich ganz gut darauf verzichten.

    Auch Grüße von mir nach Wien! Ich bin ganz entsetzlich gerne zu Besuch in Wien, ich könnte ständig hinfahren!
    Wenn ich dort bin, fällt mir immer wieder auf, dass eher wenig Jeeps zu sehen sind und erst recht keine Compass-Modelle. Deckt sich meine Beobachtung mit deinem Erfahrungen?

    So ein Pech! Da kam ja allerhand zusammen, vielleicht hätte das mit einer besser motivierten Werkstatt alles anders aussehen können.
    Ärger kann es allerdings mit allen Marken und Typen geben. Auch bei Autos made in Germany. Viele Kunden schweigen konspirativ, um die zum Teil überzeichneten Gebrauchtwagenpreise ihrer Premiumfahrzeuge nicht zu gefährden. Der zweite Besitzer hat dann häufig den Ärger am Hals.
    Okay, du warst der Erstbesitzer. So viele Probleme in den ersten drei Jahren sind schon krass!
    Ich wünsche dir mit deinem jetzigen Fahrzeug mehr Glück!

    Hallo liebe Jeep-Community,
    nachdem ich mich vor einigen Tagen hier registriert habe, wird es wohl Zeit, mich und meinen Jeep vorzustellen.
    Über den Wagen gibt es eigentlich nicht viel zu sagen: Ein schwarzer Compass, Turbo-Benziner mit 1,4 l Maschine, mittlerweile ziemlich genau fünf Jahre alt, wir sind die Erstbesitzer und haben den Wagen so belassen, wie er das Werk verlassen hat. Wir sind nun rund 70 000 km mit dem Compass gefahren.
    Wir fahren hier recht viel Überland auf Land- und Bundesstraßen. Im Grenzland zwischen Bayern und Baden-Württemberg sind die Straßen zum Teil verheerend schlecht (vor allem auf der Ba-Wü Seite), da kommt selbst so ein kleines SUV manchmal an seine Grenzen. Stichwort Stabi-Stange!
    In den fünf Jahren waren wir mit dem Jeep in der Bretagne, desöfteren in Baden nahe der französichen Grenze, zweimal in Wien, am Chiemsee, neulich erst im Allgäu (Schloß Neuschwanstein!) und und und.....
    Über mich erzähle ich fürs Erste einmal soviel: Anfang der 80er Jahre war ich für zweieinhalb Jahre einmal als Zivilist angestellter Rettungssanitäter in der US-Armee, die ja damals überall in unserer Region ihre Kasernen betrieb. Das könnte jetzt schon ein ungefährer Hinweis auf mein Alter sein ;) .
    Ich lernte damals US-Cars mit großen Motoren kennen, was schon irgendwie faszinierend war. Ich fuhr oft eine Feldambulanz M886, das ist letztlich ein Pickup-Truck mit Aufbau. Ein Achtzylinder mit über 5 Liter. Obwohl das eigentlich nicht vorgesehen war, hat es sich auch einige Male ergeben, dass ich einen militärischen Jeep fahren konnte, das war ein M151, der strenggenommen gar kein Jeep war, trotzdem wurde er selbst bei der Army als solcher bezeichnet. Dieser Wagen wurde von Ford gebaut, er hatte auch keinen Kühlergrill mit sieben senkrechten, sondern mit sechs waagrechten Kühlerschlitzen. Ansonsten sah ein M515 dem alten Willy noch recht ähnlich. Diese Geländewägen wurden in den 80ern dann ja bald gegen den Humwee ausgetauscht, da war ich dann aber mit etwas Anderem beschäftigt. Peace!
    Trotz der Faszination für große Maschinen bin ich privat mein ganzes Leben lang eher der Fahrer von Kleinwagen geblieben, der Compass ist das größte Auto, dass ich je besaß, zumindest wenn man die Karosserie betrachtet, und vom Gewicht her . Habe mich auch gefragt, ob ein 1,4 l Motor so einen Compass wirklich auf Dauer bewegen kann. Es scheint ja zu klappen :023:
    Demnächt vielleicht mehr, Grüße an alle, D.