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Feiertag?

    Hallo zusammen,
    ergänzend zu dem Beitrag "Eine Tour durch Kärnten 2022" teile ich Euch meine Erlebnisse mit.


    Gastiert haben wir nicht auf dem erwähnten Alpencampingplatz in Reisach.
    Im Schloßcafe in Kirchbach https://www.schlosscafe-kirchbach.at/ kostete die Übernachtung fast das selbe.
    Dafür gabs ordentlich Frühstück und ein ruhiges Zimmer incl.


    Wir sind erst Dienstag zu der Gruppe gestoßen und somit hatte wir effektiv noch 3 Fahrtage vor uns.
    Grundlage der Touren war das Buch "Kärnten Österreich" von http://www.mdmot.com


    Am nächsten Tag ging es zum aklimatisieren zunächst zur Tour A1.
    Kurz und bündig und perfekt zum einfahren.
    Es folgte die Tour A10, die im Buch als die ansprungsvollste Strecke ausgelobt wurde.
    Von dieser Strecke sind die ersten Bilder.
    Zum Teil steile Strecke, geröllig und nah am Abgrund.
    Belohnt wird man oben auf der Hütte mit super Panorama und einer sehr netten Hüttenwirtin.
    Preise sehr moderat.
    Der heutige Abschluß machte die Tour A16.
    Atemberaubende Panoramatour bis auf 1907m.


    Donnerstag wurde das Tripple A2, A3 und A4 angepeilt.
    Den Anfang machte die A4.
    Malerisch geht es auf rd. 1200m zur Bischofs-Alm.
    Dort wird händisch Käse produziert. (Bilder mit den Bergrücken)
    Die A3 fuhren wir dann zusammen mit den anderen Teilnehmern.
    Die ebenfalls sehr malerische Strecke (Bilder mit Gruppe) führte uns auf 1800m zur Zollnerseehütte.
    Beim vespern besser vor nach den Preisen fragen ! War leider überdurchschnittlich teuer...
    Während die anderen Teilnehmer noch verweilten, bestiegen wir noch die A2.
    Nach der Straniger Alm auf 1600m, bogen wir an der Gabelung nach links Richtung Italien.
    Dieser Teil wir schnell sehr steil und geröllig. Bei Nässe kann es etwas haarig werden.
    (Bilder von Italien). Da es schon etwas spät war, drehten wir am Ende wieder um,
    und beschlossen den Abend zusammen mit den anderen bei Mani´s in Kichbach.
    Gute Küche zivile Preise !


    Freitag befuhren wir wieder gemeinsam mit den anderen eine Tour die Night Wolf ausgespäht hatte.
    In Feistritz a.d.Gail ging es in Serpentinen hinauf zur Feistritzer Alm.
    Dort fein gegessen, tolles Panorama und mit einem Fuß sowohl in Österreich sowie in Italien.
    Danach weiter hinauf über die Achomitzer Alm, steil und geröllig, und langsam wieder ins Tal nach Feistritz.
    Wir ließen den Tag nochmal bei Mani´s ausklingen und trafen uns für den Abschied nochmal mit der Gruppe auf dem Campingplatz.


    Fazit: Natürlich wars rundherum schön, auch weil das Wetter die Tage perfekt war.
    Die Strecken im Buch sind schön heraus gearbeitet und lohnenswert zu befahren.
    Wir hatten das Buch mit SD-Karte für´s Garmin geordert, dadurch problemloses navigieren zur und auf der Strecke.
    Lohnenswerteste Strecken meiner Meinung nach - A10, A16, A2

    Einzige sinnvolle Möglichkeit lt. meiner freien Werkstatt:


    Solange die Dinger noch nicht total abgerissen sind, Festschweißen und gut ist.

    Das Blech ist sehr dünn wenn die das schweißen konnten - Hut ab.
    Für alle anderen dann eher größere U-Scheibe.
    Meine vorne links rappelt jetzt auch.
    Werde mich der Sache mal annehmen und berichten.

    Meldung "Dursicht und Ölwechsel" hatte ich bei meinen bislang 3 Renegades zwischen den Inspektionsintervallen nicht.
    Einfach weiterhin gelegentlich Ölstand checken, evtl. pendelt es sich ja ein.

    Wer grundsätzlich vor jedem Verbotsschild stehen bleibt, ist hier fehl am Platz.
    Abgesehen davon gibt es auch unterschiedliche Bedeutungen.
    Meist geht es nur um Haftungsausschluß.
    Schilder mit Auto/Motorrad durchgestrichen sind extrem selten und sind zu meiden.
    Die Vogesen sind sehr dünn besiedelt und die Wald- Forst- und Wanderwege, zumal auch in diesen Höhen, nahezu menschenleer.
    Und vorallem, man ist in "Frankreich". Typisch deutsche Denk- und Verhaltensweisen braucht man nicht zu adaptieren...

    Als geborener Pfälzer ist Frankreich direkter Nachbar.
    Bin dort früher schon oft mit dem Motorrad unterwegs gewesen.
    Allerdings seinerzeit nur Straße.


    Man kann sich die Vogesen mal auf Google-Maps anschauen,
    dann bekommt man einen Eindruck über die kurvenreichen und
    verwinkelten Straßen.
    Man bewegt sich streckenmäßig oft im Bereich von 600 - 1000m Höhe.

    Aktuell war ich mit einem Freund in den Vogesen(F) unterwegs.
    Das Gebiet ist grundsätzlich touristisch wenig frequentiert.
    Fahrdauer 4 Tage, gesamt ca. 450km in dem Gebiet, davon ca. 150km Offroad
    Der Einstieg erfolgte im Süden bei Soultz-Haut-Rhin (südlich von Colmar),
    auf deutschen Boden zurück kamen wir in Nothweiler (Nähe Bad Bergzabern).


    Navigation erfolgte zunächst normal auf Straße zu den noralgischen Zielen,
    danach ging es auf dem Tablet mit der Outdooractive-App quer durch die Pampa.
    Die App zeigt jeden kleinen Weg, ist aber primär für Wanderer und/oder Mountainbiker.
    Manchmal ist try and error wenn auf den letzten 100m ein Felsbrocken o.ä. der Fahrt ein Ende setzt.
    Bitte Säge o.ä. immer dabei haben...


    Übernachtet wurde immer in Pensionen/Hotels, dort sind je nach Geldbeutel, alle Wünsche offen.
    Wenn man den ganzen Tag durchgerüttel wurde ist mir am liebesten, Dusche, Essen im Hotelrestaurant, dann gemütlich ins Bett.
    Im Schnitt waren es 100,-€/Tag mit Zimmer/Frühstück und Abendessen.
    Daher weder Camping noch Dachzelt (davon bin ich bei so kleinen Autos wie der Renni eh nicht der Freund, da sich die Dachlast im Gelände bzw. der Schräge negativ auswirkt.


    Die Bilder anbei können leider die Steigungen und Steilheit der Wege nicht so gut darstellen, daher den PC oder Handy beim betrachten ein paar Grad schräger halten... :thumbup:
    Bei Fragen zu den Vogesen, gerne melden.


    Anbei meine Orange auf 225/65R17 org. Felge
    - Reifenflanke (Felge aussen-Profil aussen) = 125mm
    - Boden bis Mitte Radachse = 340mm
    Wichtiger Punkt für Offroad-Aspiranten - Abstand Bremssattel - Felge
    Anbei Bild org. TH-Felge zum Bremssattel = 15mm (entspricht der Breite des abgebildeten Zollstocks)

    Anbei Bilder meines ehem. gelben Trailhawk.
    Er steht auf 215/65R16 BF Goodrich AT KO2.
    Zubehör-Felgen 16 x 6,5 ET40
    Zusammen mit der Höherlegung ergibt sich dieses Bild.
    Ein nicht von der Hand zu weisender Nachteil:
    Abstand Felge innen zum Bremssattel sehr(!) gering.



    Wer schon mal einen ordentlichen Service gemacht bekommen hat, erhält i.d.R. Ein Blatt auf dem alle durchgeführten Arbeiten des jeweiligen Services abgehakt wurden.
    Wenn dort steht: Bremsflüssigkeit „alle 2 Jahre wechseln“ dann ist dies so durchzuführen.
    Macht der Händler dies so nicht, verstößt er gegen die Richtlinien und wer ist dann der Erste der dann auf die Barrikaden geht…?


    „Den“ Händler Deines Vertrauens zu finden, dauert und ist auch Glücksache.
    Meist helfen Empfehlungen Dritter am besten…