Lest gerne mal meinen Erfahrungsbericht bezüglich der Umrüstung auf 225-65 R 17. Da steht eine Menge über die Abnahme drin inklusive des (spezifischen) Messprotokolls für die Geschwindigkeit.
Die Freigabe der Felge durch den Automobilproduzenten ist im Allgemeinen für die technische Abnahme durch den TÜV oder Dekra Prüfer nicht maßgeblich sondern ob Belastbarkeit und Format von Felge und Reifen zueinander passen. Gerade die Trailhawk-Felgen weisen offenbar eine in der Größenklasse sehr gute Traglast auf. Was dann noch bewertet wird, ist die Freigängigkeit in den Radhäusern inklusive maximalem Lenkradeinschlag und Einfederungs-Freiheiten. Zuletzt ist da noch die Frage der Breite: werden die Räder durch die Radhäuser komplett "abgedeckt" oder ist eine Kotflügelverbreiterung erforderlich? Besteht Gefahr, dass übermäßig viel Steinchen oder Geröll von der Straße hochgeschleudert wird?
Ich habe die Umrüstung durch mein Autohaus durchführen lassen. Hier bestand auch ein hohes Interesse daran, wie man einen Renegade sowohl straßenkonform als auch geländetauglicher bei möglichst geringem Aufwand umrüsten kann. Da der Dekra-Prüfer wöchentlich dort vorbeikommt und Abnahmen macht, konnten fast alle Details auch vorher geklärt werden und mein Restrisiko war überschaubar. Als ich dann in Rostock auch noch eine Firma gefunden hatte, die die Tachoabnahme durchführen konnte, war wirklich alles geritzt.
Gruß Pete

