Beiträge von Pete

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Feiertag?

    Dreck, wie so schön ausgesagt, entsteht natürlich bei jeder industriellen Produktion. Dass man mit einem E-Auto derzeit erst nach 50.000 - 80.000 in einem herkömmlichen Auto gefahrenen km den "energetischen Startpunkt" herkömmlicher Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren erreicht, hatten wir schon einmal in einem anderen Thread.


    Darum geht es aber hier nicht.


    Um die Technik voranzutreiben, muss man auch Risiken eingehen - technische wie auch wirtschaftliche. Bis etwas wirklich funktioniert und mengentauglich ist, wird es in beiden Bereichen auch Fehlschläge geben. Wie oben bereits beschrieben, ist das Problem nicht der E-Motor sondern Energieerzeugung und vor Allem auch Energiespeicherung.


    Ohne eine Lösung für diese Herausforderungen wird die (Aus-) Nutzung und Verbreitung dieser Technik numerisch einfach sehr stark eingeschränkt sein. Momentan ist die Technik nur für Idealisten und wenige andere Nutzer verfügbar.


    Was mir momentan Sorgen macht, ist das fast völlige Ignorieren der Art, wie die seltenen Erden gewonnen werden und welche Auswirkungen das auf die Natur hat Dazu kommt eine sehr starke Abhängigkeit von asiatischen Bodenschätzen und nicht zuletzt die schon im Begriff herausgestellte "Seltenheit" dieser Rohstoffe.
    Ich hoffe, dass unsere Techniker zeitnah andere Methoden der Speicherung elektrischer Energie finden, um zumindest erst einmal einer Herausforderung zu begegnen. Auch die Energieerzeugung ist zu optimieren - ob die Fusion da ein praktikabler Lösungsansatz ist, wird sich auch erst zeigen müssen.


    Gruß Pete

    Kann funktionieren. Es besteht aber die Möglichkeit, ein schon etwas gelagertes Vorjahresprodukt zu bekommen. Preisvergleiche sind insofern schwierig, da die eingeprägte Produktionszahl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit variieren wird. Das Alter des Reifens ist für mich immer ein Kriterium.


    Etwas OT:


    Das Wechseln lohnt sich meines Erachtens (das gab es schon einmal in einem anderen Thread) erst ab relativ hohen Laufleistungen, da Reifen heutzutage so um die 50.000 km vom Profil her halten. Für Sommerreifen gilt dieses insbesondere, da nach 5 Jahren (bei 20.000 km Laufleistung) mit intensiver Sonnenbestrahlung die Gummiqualität stark gelitten haben dürfte so dass auch das beste Profil nichts mehr hilft. Hierzu gibt es diverse Tests.


    In einem der Tests wurde ein 6 Jahre alter "Marken-Neureifen" verglichen mit einem Reifen deutlich neueren Datums, der noch etwa 50% Profiltiefe hatte. Der neuere Reifen hat den "Alten Neuen" mit seinem vollen Profil in allen Disziplinen geschlagen.


    Fahrwerk und Reifen sind für mich sicherheitsrelevante Basisausstattung meines Fahrzeuges. Hier ein paar Euros zu sparen halte ich für wenig zielführend. Das gilt natürlich insbesondere auch für meine ATs, da diese nicht dieselben Straßeneigenschaften aufweisen können wie echte Straßenreifen. Sie sollten aber so gut wie möglich sein und das erübrigt sich nun einmal nach 3 Jahren. Da Tausche ich lieber alle 2 - 2 1/2 Jahre.


    Gruß Pete

    Pete, deine Scheibe beschlägt von innen?

    ... so richtig "beschlagen", also "nass" ist die eigentlich nie, aber die Grundfeuchtigkeit reicht aus, dass man mit einem Mikrofasertuch die Scheiben sauber wischen kann - finde ich eigentlich recht praktisch. Musst Du mal versuchen, wenn es in der Nacht feuchtkalt war.


    Ach ja - es ist FREITAG und ich hoffe, möglichst Viele hier können sich auf ein verlängertes Wochenende freuen!



    Gruß Pete

    Schneller und / oder langsamer ist wohl weniger ausschlaggebend. Wie aber beschleunigt wird, also auch wie hoch gedreht wird bevor geschaltet wird, ist schon eher von Einfluss auf die Getriebefunktion.


    Ich habe mir über ein besonderes "Einfahren" vor 3 Jahren überhaupt keine großen Gedanken gemacht und nichts gezielt ausprobiert - außer vielleicht, dass ich schon in den ersten Wochen im Gelände war und die verschiedenen Fahrmodi ausprobiert habe.
    Was soll ich sagen, übel genommen hat mir mein Omaha Orange das offenbar in keiner Weise. Das Getriebe verhält sich im "Kalten" wie auch im "Warmen" Zustand berechenbar. Natürlich schaltet es im Warmen geschmeidiger, aber das ist normal für eine Wandlerautomatik.


    Ich hoffe, dass Dein neuer Renegade sich als genauso zuverlässig (und vielleicht auch hart im Nehmen) zeigt, wie Meiner, der inzwischen die 60,000 km geknackt hat.


    Gruß Pete

    Hallo Dirk,


    schön dass Du zu uns gefunden hast. Herzlich Willkommen also hier im Forum und Glückwunsch zu Deinem neuen Renegade, der Dir hoffentlich (ich sage mal: sehr wahrscheinlich) ein treuer Begleiter sein wird, der Dir immer wieder ein Grinsen ins Gesicht zaubert.


    Gruß Pete

    Auch nur ein VAG-Fahrzeug. Zählt nicht als Auto!

    Also als Auto akzeptiere ich das schon und Skoda baut innerhalb des VAG Konzerns dann doch noch mit die Fahrzeuge mit dem höchsten praktischen Wert für einen gerade noch akzeptablem Preis.


    Ich würde trotzdem keinen kaufen weil:

    1. Mein ganz persönlicher Geschmack nicht wirklich getroffen wird
    2. Ein Einsatz im Gelände vielleicht ist zu einem gewissen Grade möglich, aber nicht empfehlenswert
    3. Skoda zu dem einzigen Großkonzern gehört, dem bisher ein echter (Abgas-) Betrug nachgewiesen wurde
      Ich bin halt nicht bereit, einen solchen Konzern zu unterstützen.

    Vielen Käufern ist es offenbar völlig gleichgültig das sie und alle Anderen zusätzlich zur fast schon kriminellen Ausnutzung irgendwelcher Gesetzeslücken (die offenbar jeder Konzern als normal betrachtet) auch noch echt betrogen werden um dann nicht einmal kulant behandelt zu werden. Letztendlich hat die VAG einen wesentlichen Auslöser für die aktuelle Hysterie einiger Leute in Bezug auf den Individualverkehr geliefert.


    Gruß Pete

    .............also ich gehe schon davon aus, dass mein hochgezüchteter Motor die nächsten 3 Jahre noch durchhält........!

    ... das will ich doch stark hoffen, auch für den Turbo. Ich gehe aber auch davon aus, dass Du nicht wesentlich über die 100.000 km Marke hinaus kommen wirst - oder fährst Du sooo viel? Zudem ist es natürlich auch immer etwas abhängig davon, wie oft von Fahrzeug hohe Leistung abgefordert wird, also durch regelmäßiges starkes Beschleunigen, sportlich hochtouriges und / oder sehr schnelles Fahren.
    Ich weiß ja selbst, wie viel Spaß das in einem Alfa machen kann (auch wenn meiner keinen Turbo hatte - es war ja der 2.2 Twin-Spark, ein herrlicher Motor, der sich ab dem 8. Jahr dann aber hin und wieder mal 1 Tasse Öl zusätzlich gönnte).


    Gruß Pete

    Hinter dem Projekt steht weit mehr als eine subjektive Empfindung

    Das glaube ich zu 100%, denn das mit der subjektiven Empfindung bezog sich einzig auf "Adressaten", die sich für ein solches System abseits der eigentlichen technischen Nutznießer begeistern sollen. Einerseits steckt hinter solchen Projekten immer ein erfreuliches Maß an Idealismus und Forschergeist, zum Anderen sind solche Projekte für die Projektbeteiligten sehr werbewirksam und damit auch durchaus Investitionen wert.


    Auch der Tesla-Eigner ist meines Erachtens ein Idealist im positiven Sinne. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Tesla insgesamt gesehen bisher keine positive Bilanz aufweisen kann. Ob die durch das weitere E-Fluggerät gewonnenen Erkenntnisse sich für die aktuell Projektbeteiligten auszahlen wird, bleibt abzuwarten.


    Gruß Pete

    Dass Elektromotoren vortrefflich geeignet sind, Vortrieb jeglicher Art zu erzeugen (egal in welchem Medium unseres Planeten), wird wohl von Keinem in Frage gestellt.


    Wo die elektrische Energie herkommt, welche die Motoren in Vortrieb umsetzen, ist die eigentliche Frage. Es gibt dummerweise heute noch keinen massentauglichen Energiespeicher für elektrische Energie - insbesondere nicht dann, wenn dieser Energiespeicher auch in der Lage sein muss, eine spontane Abgabe von größeren Energiemengen ohne Schaden zu überstehen.


    Alle diese Einzelprojekte / Prototypen sind sehr interessant und können durchaus auch Begeisterung erzeugen. Diese basiert aber leider oft auf einer subjektiven Empfindung.


    Noch eine Anmerkung:
    Diesel-Elektrische Antriebe werden im Schiffbau aufgrund ihrer hohen Effizienz sehr gerne und bereits heite vielfach verwendet. Sie erlauben neue Antriebskonzepte und können durch andere Anordnung und Gestaltung der Antriebseinheiten (Propeller) aquadynamisch viel besser sein als "Direktantriebe". Zudem entfällt eine Welle. Gewichtsprobleme gibt es allerdings auf Schiffen meist nicht (besonders im Vergleich zu Land- oder Luftfahrzeugen).


    Gruß Pete

    Das war ja dann ein kurzer "asiatischer Ausflug".


    Ich hoffe mal, dass Du einen "richtigen" Motor drinnen haben wirst, der sein Drehmoment nicht nur aus dem Turbo holt. Dann könntest Du bei einer deutschen Marke oder einem Engländer (wir betrachten die Inselbewohner doch noch als Europäer, oder?)gelandet sein.


    Ich wünsche Dir Alles Gute bei der Fahrzeugwahl!


    Gruß Pete


    P.S.: Andererseits, wenn Du sowieso Deine Autos immer nur ein Jahr fahren willst, könntest Du auch mit einem kleinen, hoch aufgeladenen Motor leben.

    Irgendwer hat hier auch schon mal einen kapitalen Schaden nach zu tiefem Wasser davon getragen...

    ... war aber ein Cherokee und eigentlich mehr "Schlamm" als Wasser.


    Mit meinem TH bin ich durch etwa 40 cm tiefes Wasser schon problemlos durchgefahren.


    Gruß Pete

    Ganz ehrlich, die ganze Diskussion geht mir langsam wirklich am A.... vorbei. Es gibt keine richtige oder falsche Antwort und es kann wirklich jedes Kraft-Fahrzeug betreffen. Wer weiß, wann die Feinststaubpartikel auf der Tagesordnung stehen (besonders problematisch bei downsized Benzinern)... oder wann es eine Sonderabgabe für Entsorgung oder Recycling von verbrauchten oder beschädigten Akkus geben wird.


    Ich werde auch weiterhin versuchen, mir das Auto, welches ich haben will, so günstig wie möglich zu kaufen - unabhängig von der Antriebsart. Was danach kommt, wird jeweils die Zeit zeigen und wenn sich etwas anders entwickelt, als erwartet, muss ich dieses hinnehmen - wie ich das im Dienst auch schon vielfach erlebt habe. Dann musste der Plan eben angepasst werden.


    Verschrottungsprämien sind Betrug an der Umwelt, das habe ich schon einmal erläutert. Umweltfreundlichkeit und Gesundheit sind sehr relative Begriffe und ich habe gelernt, dass es sich mit einem gelegentliche "so - what" einfach leichter lebt.


    Subjektiv ist sowieso fast Alles.


    Gruß Pete