Beiträge von Pete

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Feiertag?

    So, nun ist eine weitere große Tour beendet und mein Omaha Orange hat mich sicher und problemlos wieder nach Hause gebracht. Insgesamt hat die Tour 2639 km auf den Tacho gespult und ich habe hierfür 188,49 Liter Diesel getankt...ich hatte mit mehr gerechnet, denn rechnerisch ergibt sich ein Schnitt-Verbrauch von nur 7,14 Liter (wenn ich mich nicht verrechnet habe). Das ist mit Dachkorb und aufgeschnalltem Ersatzrad recht angemessen, selbst wenn ich mich auf der Autobahn fast immer zwischen 110 und 130 km/h bewegt habe.


    Camp Jeep war mal wieder eine gute Erfahrung und auch mit kleinerer Truppe hat es Spaß gemacht. Für die 3 Tage war das "Programm" ausreichend und die Organisation war etwas besser als letztes Jahr. Die Offroad-Tracks fand ich persönlich in Brandenburg letztes Jahr besser. Musikstil und Lautstärke waren aber diesmal auf der Alm um Längen besser.


    Mein Renegade bleibt wie er bisher war: robust, zuverlässig und somit ein treuer Begleiter! Fotogen ist er auch immer noch, wie man an meinen Abschluss-Photos sehen kann...




    Gruß Pete

    Hallo @Whitedeer,


    Erst einmal Willkommen im Forum. Etwas günstiger beim Unterhalt dürfte der "kleine" Diesel sein, denn er hat nun einmal den etwas kleineren Motor. Persönlich denke ich, dass die 2,0 l Diesel mit 140 und 170 PS aufgrund der Motorcharakteristik und des Drehmomentes sehr gut zum Renegade passen.


    Mit dem Diesel ist man auch auf der AB recht gut unterwegs, aber ein Auto wie der Renegade ist natürlich kein Auto für (sehr) schnelle Autobahn-Passagen. Wenn die Passagen auf Wiese und Feld öfter stattfinden sollen, ist eventuell auch der Trailhawk mit dem 170 PS Diesel eine Alternative. Schau Dich doch erst einmal regional um, was überhaupt so angeboten wird.


    Gruß Pete

    @Pete Keine Ahnung wo man Dich hat fahren lassen. Ich durfte nur den "offiziellen" kurzen Weg fahren. Achja und Verschränkung ist mit dem Serienwrangler Sahara eh nicht möglich, da ja die Stabis nicht ausgehängt sind.

    Hallo @Kiwi


    Ich bin zu dem Trial und Testgelände oberhalb des Red Bull Ring gefahren. Im Prinzip hast Du mit der Verschränkung ja recht, aber beim JK gab es doch das elektrische entkoppeln standardmäßig auch nicht (inklusive Rubicon), oder? Musste man das nicht "händisch" erledigen? Sollte das nicht bei jedem Wrangler möglich sein? Ich merke aber anhand meiner noch offenen Fragen, dass ich mich noch um eine Menge kümmern bzw. mich informieren muss.


    Auch die normalen Achsen verschränken übrigens recht ordentlich, was nicht bedeutet, dass nicht auch der JL mal ein Bein hebt. Verglichen mit allem Anderen was so auf dem Markt ist, sind die Werte wohl recht ordentlich.
    Faszinierend war die Leichtigkeit, mit der der Sahara auf Straßenreifen auf dem Testparcours Hindernisse genommen hat, die ich mit dem Renegade nicht einmal im Traum anfahren würde. Insofern ist wahrscheinlich die Basis, von der aus wir zu unseren Bewertungen gekommen sind, einfach eine Andere.


    Der JL sollte nun erst einmal auf dem Markt "landen" und dann werde ich einige Zeit verfolgen, wie sich das Eine oder Andere entwickelt. Meine etwas ausgedehntere Testfahrt hat mich jedenfalls ziemlich überzeugt... und es werden wohl noch einige persönliche Tests folgen.


    Gruß Pete

    In dieser Form hat es mir auch mein offenbar recht erfahrener "Aufpasser" erklärt. Gut war, dass er als Organisator von Geländetouren einige Erfahrung mitbrachte, die nicht von FCA "antrainiert" war.


    In den normalen 4 H Modus kann man auch auf der trockenen Straße schalten und wir haben das auch getan, als wir den Berg herunter gefahren sind. Auf der Landstraße im Tal habe ich ihn dann gezielt ausgeschaltet, um das Fahrgefühl der Hecktrieblers zu erfahren. Eine höhere "Nervosität" des Fahrzeuges konnte ich nicht feststellen und die Brems-Stabilität fühlte sich ausgesprochen gut an. Angst davor, mit Heckantrieb unterwegs zu sein, sollte man also keinesfalls haben.


    Zum Umschalten in die rechte Schaltgasse des Modus-Wahlhebel, haben wir jeweils angehalten ebenso wie zum Weiterschalten im rechten Teil der Schaltgasse. Diese Modi sind auf jeden Fall für losen Untergrund.


    Gruß Pete

    Freud? oder hast Du einen im Gespensterwald versteckt.

    Ja, der war gut... oder?

    Erlaube mir dennoch - und bitte nicht böse sein - eine Anmerkung dazu:

    Gar kein Problem... und Du hast ja absolut recht! Der Wrangler ist schon ein primär "emotionales" Auto. Ich habe einfach für mich festgestellt, dass es (auch recht regelmäßig) mir wirklich Spaß macht, mich mit dem Auto abseits befestigter Straßen zu bewegen.


    Den Wrangler habe ich früher in den USA schon mehrfach bewegt. Dabei waren die Modelle vor dem JK um die es sich dabei gehandelt hat, immer Fahrzeuge, die einfach Laune gemacht haben, aber für den Straßenverkehr als Ganzjahres- und einziges Auto seine, teils recht deutlichen, Grenzen hatte. Geradeauslauf, Bremsen etc waren... nun ja ziemlich gewöhnungsbedürftig.


    Zu dem "Neuen" kann ich nur sagen, dass er mich beeindruckt hat. In dem von mir gefahrenen Fahrzeug funktionierte alles und somit habe ich die Negativ-Erfahrungen von @Kiwi nicht gemacht. Die Türen fielen relativ satt ins Schloss und insgesamt war die Haptik gut. Er hat ja auch ganz richtig geäußert, dass eine echt beeindruckende Verschränkung nur durch den Rubicon erfolgt - nach dem Entkoppeln der Stabis. Ich war aber mit "meinem" Sahara auf dem Testgelände und verglichen mit meinem Renegade verschränkt auch der Sahara recht ordentlich. Das Fahren im Gelände ist damit entsprechend "weicher und flüssiger".


    Auch mein Renegade, der nun bei fast 67.000 km ohne irgendwelche Ausfälle und Maleschen mein Begleiter ist, war eine Mischung aus "Vernunft" (Ich wollte ein kleineres, kompakteres Auto als den A6 Allroad) und "Emotion" (Er ist halt wirklich eine "Marke"). Er bedeutete für mich den Wiedereinstieg ins Geländefahren und insofern wäre ein späterer Ersatz für den Renegade in Form eine Wrangler durchaus konsequent. Die (Rest-) Vernunft kommt dann für mich bei der Alltagstauglichkeit ein klein wenig zum Tragen.


    Gruß Pete

    Dann ist er dem Renny vom Fahrgefühl näher, als der JK,

    Hallo Wendy,


    Das gilt aber dann nur für die Onroad-Eigenschaften. Offroad ist der JL auch weiterhin eine andere Hausnummer.


    Wirklich testen im Gelände kann man mit Straßenreifen nicht. Die etwas stärkere Untersetzung habe ich nur beim Berg ab rollen gemerkt. Böschungswinkel war nicht testbar, Verschränkung auch nicht, maximaler Steigungswinkel auch nicht

    Hallo Kiwi,


    Da war meine Testrunde etwas besser, denn das Trial und Testgelände oberhalb des Red Bull Ring (und direkt neben meiner Pension) bietet genau diese von Dir vermissten Möglichkeiten. Ich war überrascht, dass sogar die Straßen-Bereifung eine ganze menge Grip auf den runden Steinen aufbauen konnten, denn auch für mich wäre der Wechsel auf vernünftige ATs sicherlich auch ein Wunsch - analog zu meinem Wrangler.


    Zur Höhe des Fahrgastraumes: da habe ich mit meinen 1,81 gar keine Probleme gehabt. Bezüglich des Platzes hinten denke ich mal, dass es sich nicht viel gibt zum JK. Ich hatte aber den Eindruck, dass die Polster im JL doch etwas dicker und besser gepolstert waren und der Kniewinkel nicht mehr ganz so groß. Gesessen habe ich da während das Auto fuhr aber nicht - und ganz ehrlich... möchte ich auch nicht, weder beim JL noch beim JK.


    Gruß Pete

    Wrangler Sahara, 2,2 l Diesel - Onroad und Offroad während Camp Jeep 2018.


    Es ist etwas schwer, ein emotionales Thema zu beginnen. Über eine Ikone rein sachlich zu berichten fällt schon nicht leicht und einen "Einstieg" in das Thema zu finden ist ebenfalls eine Herausforderung. Ich möchte hier auch nicht wirklich einen Vergleich mit dem JK machen ... oder gar dessen Vorgängern und trotzdem wird sich der eine oder andere Verweis nicht umgehen lassen.


    Beim Camp Jeep waren so viele (C)J's dabei, egal ob mit Zahl oder Buchstaben dahinter und alle habe ihre Fähigkeiten im Gelände mal wieder eindrucksvoll bewiesen. Zudem kann man an diesen älteren Jeeps sehr viel selber schrauben und optimieren. In welchen Bereichen das für "den Neuen" auch gilt, wird wohl nur die Zeit zeigen.


    Ich bin zum Camp Jeep 2018 in erster Linier gefahren, um für mich zu beantworten, ob der Wrangler JL für mich als Ersatz für den Renegade zu einem passenden Zeitpunkt (oder bei einem passenden, kurzfristigen Angebot) in Frage kommt. Genau aus diesem Grunde spielte für mich eine ebenso große Rolle wie die wohl unbestrittenen Fähigkeiten im Gelände auch die Onroad Fähigkeiten. Insofern war ich sehr froh, dass ich heute nun doch noch die Chance hatte, Beides zu testen - also Onroad und Offroad. Gerade für die Fähigkeiten Onroad hat dabei mein Omaha Orange (Renegade TH) als Maßstab hergehalten.


    Wegen des gesteckten Zieles habe ich mir auch einen Wrangler Sahara mit Ganzjahresreifen "ausgesucht", denn auf der Straße sind die groben MTs, die auf allen Rubicons aufgezogen waren, sicherlich nicht erste Wahl. Leider wurden durch die Presse schon einige Bericht über die Straßentauglichkeit des JL abgegeben, nachdem sie diese mit einem Rubicon "erfahren" haben.
    Der mir zugeteilte Sahara war in so etwas wie "anthrazit" eingekleidet. Er ist nur ein paar wenige Zentimeter länger und breiter als mein Renegade. Das passte also auf Anhieb!


    Also einsteigen und erst einmal Sitz einstellen und eine gute Fahrposition finden. Für mich mit etwas über 1,81 m gar kein Problem. Das optische Raumgefühl ist durchaus mit dem Renegade vergleichbar - innen etwas enger und nach außen etwas luftiger. Wichtig für mich: Man kann nahezu die ganze Motorhaube einsehen, was einem ein gutes Gefühl gibt.


    Zur Seite hin scheint die Fahrertür etwas näher an meiner linken Seite zu sein, dafür ist der Bereich der Mittelarmlehne etwas breiter geschnitten. Auf den vorderen Sitzen sitzt es sich aber sehr kommod und die Haltung hinter dem Lenkrad ist entspannt und bestimmt genauso langstreckentauglich wie im Renegade. Wer allerdings plant, öfters mal zu dritt oder viert unterwegs zu sein, sollte dann doch besser zum Unlimited greifen. Der Einstieg nach hinten ist im Zweitürer nach wie vor nicht gerade bequem und selbst wenn Sitze und Sitzposition deutlich gegenüber den Vormodellen gewonnen haben, bietet der Renegade hinten sicher auf Dauer mehr Komfort. Die "Notsitze" sind aber wirklich deutlich besser geworden.


    Mal abgesehen vom U-Connect, dessen Bedienung ich mir zu diesem Zeitpunkt verkniffen habe, ist die gesamte Handhabung denkbar simpel und selbsterklärend. Das Cockpit gefällt wohl wirklich fast Jedem.


    Nun komme ich zu dem, was mir persönlich wichtig war. Meine mir selbst gestellte Frage lautet: taugt der Wrangler JL als (einzig verfügbares) Alltagsauto in ähnlicher Weise wie der Renegade und ist der Ersatz für mich zu gegebener Zeit eine Option?


    Wichtig zur Beantwortung dieser Frage ist natürlich auch die Straßentauglichkeit. Vom Renegade ist man ein eher straffes Fahrwerk gewöhnt, das schon fast eine sportliche Herangehensweise an den Straßenverkehr erlaubt, auch wenn ich hierzu selten den Drang verspüre. Man merkt, dass das Renegade-Fahrwerk recht hohe Reserven hat und erfreut sich an einer ziemlich direkten und präzisen Lenkung. Motorleistung, Ansprechverhalten, Drehmoment und die Gesamt-Geräuschkulisse des Renegade sind angemessen und gut aufeinander abgestimmt (ich spreche von meinen TH). Da liegt die Messlatte also schon recht hoch für einen neuen Wrangler mit Starrachsen und heck-betontem Antrieb.


    Erster Eindruck nach Betätigung des Startknopfes: der Motor brummelt leiser und sonorer vor sich hin als mein 2,0 l Diesel im Renegade. Ich habe aber nachgefragt und "Ja", es war der Diesel, der vorne unter der Haube werkelte. Nach ein paar Erklärungen durch meinen "Guide" ging es dann los, herunter vom Berg. Hier folgte meine zweite positive Überraschung: Oh, diese Lenkung ist ja wirklich vergleichsweise direkt - und das im besten Sinne des Wortes. Trotz des gegenüber dem Renegade weicheren Fahrwerks, was übrigens dem Abrollkomfort zugute kommt, kann man diesen Wrangler auf der Straße präzise steuern. Unten im Tal konnte ich mich dann schon mal langsam an höhere Geschwindigkeiten auf recht kurvenreicher Straße heran tasten. Dann ging es auf die, ebenfalls kurvige aber etwas breitere Bundesstraße. Dort waren dann auch mal kurz 100 (plus) km/h möglich. Weitere positive Überraschung: In dem Wrangler war es auch bei 110 km/h erstaunlich leise - und das mit dem Stoff-Verdeck. Wir konnten uns weiter unterhalten, ohne die Stimme anzuheben.


    Empfindungen von Fahrgefühl und Geräuschkulisse sind natürlich immer recht subjektiv und so möchte ich das auch eingeordnet wissen. Was sicher recht "objektiv" ist, dürfte die Bewertung sein, dass der 2,2 l Diesel in Verbindung mit der 8-Gang Automatik eine sehr gelungene Kombination ist. Drehmoment satt zum "Crawlen" (darauf komme ich noch) und große Souveränität auch auf der Straße. Beim starken Beschleunigen mit Kick-Down hört sich der Wrangler deutlich besser und weniger angestrengt an, als mein Renegade und die Beschleunigung ist trotz der 2 Tonnen wirklich gut.
    Die Landstraße bin ich ohne ein schwammiges Gefühl ebenso zügig gefahren, wie in meinem Renegade. Man spürt zwar die etwas größere Wankneigung der "weicheren" Aufhängung, hat aber trotzdem das Gefühl, dass der Wrangler JL "satt" auf der Straße liegt. Nachdem meinem Guide der Abbiegezeitpunkt etwas spät einfiel, konnte ich auch die Bremsen einem Intensivtest unterziehen. Erkenntnis: so eine Verzögerung kennt man bisher von derartigen Fahrzeugen nicht und das Fahrzeug blieb sehr "kursstabil".


    Auf der Rückfahrt zum Camp konnte ich dann nochmal den Unterschied zwischen Heckantrieb und 4wd (auto) ausprobieren. Letzteres stabilisiert bei Kurvenfahrt recht gut. Die Hecklastigkeit des Fahrzeuges bleibt jedoch erhalten. Daran wird man sich aber schnell wieder gewöhnen und richtig merken tut man es sowieso erst, wenn man den grenzbereich zumindest "kitzelt".


    Zwischen Hin- und Rückfahrt gab es dann auf dem Offroad Test & Trial Gelände des Red Bull Ring die Möglichkeit, alle Fahrprogramme und die diversen Offroad-Eigenschaften zu testen. Dabei waren: Verschränkungsfahrt, Steilhang auf nassen Steinen, Matsch-Durchfahrt, Kuppen, Böschungswinkel und Schräglage. Teils sind die Kurven auf dem Parcours sehr eng. Die Wendigkeit des Wrangler JL (kurz) ist der des Renegade mindestens ebenbürtig! Das bärige Drehmoment ist ideal um ganz lässig und langsam sehr steile Anstiege zu bewältigen und auch Passagen, wo man sich fragt, ob "er" das schafft, fast im Standgas zu durchfahren. Wenn ich bedenke, dass der Sahara das mit Straßen-Ganzjahresreifen ohne Anstrengungen und bei vollem Reifendruck gemacht hat, frage ich mich, wo der Rubikon anfängt "Spaß zu haben".


    Zu guter Letzt noch mein Fazit auf meine mir gestellte Frage: Ja, der JL kommt in Frage! Klar muss man sich in einigen Bereichen umstellen. Alles ist ein wenig anders - vom "Kofferraum" bis hin zur robusten Innenausstattung. Für mich aber ist entscheidend, dass ich mir sehr gut vorstellen kann, in diesem Modell auch regelmäßige, längere Fahrten zu unternehmen und den Wrangler JL im ganzen Jahr als "daily Driver" zu nutzen.


    Alles in Allem: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:


    Gruß Pete

    Das Letzte zum Schluss...und vielleicht auch das Beste zum Schluss!


    Farewell Camp Jeep 2018!


    Zumindest für mich beschreibt dieses den heutigen Tag recht gut. Nachdem ich gestern noch vergeblich versucht hatte, einen Wrangler für eine Testfahrt auf der Straße zu bekommen, hatte ich das Thema eigentlich schon abgehakt. Ich war aber mal wieder ein "early bird" auf dem Gelände und die ersten "Interessenten" der Gruppe, die terminmäßig vor unserer Gruppe 3 dran war standen bei den Wranglers herum. Die nette italienische "Deern" von gestern kam an, begrüßte mich und verwies mich an den "Chief-Instructor".


    Was soll ich sagen, ich bekam einen Wrangler Sahara, kurz, mit einem Bei-Fahrer, der in Italien selbst Offroad-Touren organisiert!



    Nicht nur, dass wir gute Gespräche hatten, wir sind auch über die kurvige Landstraße "gebrettert" (Ja, das geht mit dem JL, sogar ganz ohne Schweiß auf der Stirn) und zu dem Offroad Test / Trial - Gelände des Red Bull Rings gefahren. Dort konnte ich alles ausprobieren: Verschränkungsfahrt, starke Steigung auf feuchten, runden Steinen, Matschdurchfahrt, Kuppenfahrt, Böschungswinkel, Schräglage etc....



    Es war Klasse! Eine Stunde intensiver "Privat-Check"!


    Mehr dazu unter der Rubrik Wrangler.


    Gruß Pete


    Ach ja, eines vorweg: Ich habe mich in dem Fahrzeug gleich zuhause gefühlt. Der 2,2 l Diesel harmoniert vortrefflich mit der 8 Gang Automatik und bei 100 ist der Wrangler mit Stoffverdeck nicht lauter als der Renegade, eher ein ganzes Stückchen "sonorer".

    Einen kleinen Kurzbericht vom Camp Jeep 2018 - 2. Tag - will ich trotz später Stunde nicht schuldig bleiben.


    Es war ein recht kurzweiliger Tag. Begonnen hat er mit der "Jeep Class", was nichts anderes war als eine nett aufgemachte Werbeveranstaltung für die neuen Modelle von Renegade, Cherokee und natürlich Wrangler. Dadurch, dass diese Veranstaltung humorvoll gestaltet wurde, war es auch keine vergeudete Zeit.



    Dann habe ich - leider erfolglos - versucht, einen Wrangler für eine Straßenausfahrt zu bekommen aber trotz echten Bemühens des Stabes war durch den allgemeinen Andrang leider nichts zu machen... die Wrangler JL waren alle für die Geländestrecke reserviert.


    Nachdem klar war, dass es damit nichts wurde, habe ich das "Team Motte" in meinen Omaha Orange eingeladen und wir sind den Offroad-Trail abgefahren (obwohl es nicht unser "Slot" war). Das war im nachhinein auch gut, denn nachdem wir wieder zurück waren und langsam wieder in Richtung des Camp-PLatzes gingen, wurden wir von einem der JOG Boys angesprochen, ob wir nicht noch einmal rubbeln wollten. Nachdem mein Rubbellos für das Trackhawk-Fahren ja nun eine Niete gewesen war, habe ich mir ein neues Los geben lassen... genau wie auch Motte und Silvia. Da waren dann noch einmal zwei "Gewinne" drin und somit sind Explorer, Motte und ich dann Abends noch auf dem Red Bull Ring in dem Geschoss mitgefahren - äußerst eindrucksvoll kann ich nur sagen.



    Die Damen hatten sich unterdessen eine Geländefahrt mit dem Compass Trailhawk gegönnt (nicht zugelassene Fahrzeuge) und sich für eine Ballonfahrt angemeldet. Auch das hat offenbar viel Spaß gemacht. Abends die Live Musik war auch sehr gut und hat den Tag abgerundet.



    Alles in Allem also wieder ein lohnender Tag!



    Jetzt erst einmal eine gute Nacht...


    Gruß Pete

    Jepp... die Zulassungszahlen mögen sich im Moment bei etwas unter 300 (in Deutschland) einpendeln, aber ich durfte heute in der Infoveranstaltung auf dem Camp Jeep lernen, dass der Renegade weltweit über 40% aller Jeep-Fahrzeuge ausmacht - und das ist ganz anständig, denke ich.


    Gruß Pete

    Mal abwarten, wann der erste "Hype" vorbei ist. Vor einiger Zeit hat man ja auch mal gelesen, dass der neue Wrangler JL wohl so 5-10% teurer wird als der JK. Das wäre wohl in etwa entsprechend zu dem, was in den USA passiert ist.


    Der Sahara kostet in USA mit dem neuen 2 Liter Motor etwa 42.000 $ und der Rubicon etwa 2000 $ mehr.


    (als Zip-Code, ohne den wegen der State und County Tax keine Preise berechnet werden können auf der Jeep.com Seite, habe ich meinen alten Zipcode aus Charleston, SC eingegeben - 29403 für die, die es interessiert)


    Gruß Pete

    Nun, als Tagesabschluss sozusagen, noch ein paar Impressionen vom ersten Tag des Camp Jeep 2018.


    Vorweg: es fing für mich etwas anders als geplant an. Nachdem ich gestern ja schon nach dem Akkreditierungspunkt gesucht hatte und am Red Bull Ring nichts gefunden hatte, bin ich heute morgen in Richtung des Veranstaltungsortes gefahren... und wurde zurückgeschickt. Heute, am ersten Tag, wäre die finale Anmeldung nur unten am Rad Bull Ring möglich. Dort war man gegen 09:15 Uhr wohl gerade mit dem Befestigen der (recht kleinen) gelben Hinweisschilder fertig geworden und so habe ich dann auch die "Anmeldung" gefunden. Dann dauerte es auch nur noch eine halbe Stunde und ich war wieder unterwegs in Richtung des Veranstaltungsortes.


    Es ist halt alles etwas "relaxt" organisiert. Der allgemein guten Stimmung tat es aber keinen Abbruch. Das Gelände ist durchaus großzügig und wir 3 Parteien vom NJF haben viel gelacht und auch alles drumherum gut erkunden können.


    Das "Merchandising" fällt etwas dürftig aus. Es sind nur relativ wenige T-Shirts, Jacken usw. sowie ein paar recht teure "Gadgets" angeboten. Da hätte ich durchaus etwas mehr erwartet, zumal doch eine recht breite Käuferschicht anwesend ist und es morgen wahrscheinlich noch mehr wird.


    Zu guter Letzt noch ein paar bildliche Impressionen vom heutigen Tag...





    Gruß Pete

    @Pete, wenn du in den Genuss kommst den neuen Wrangler zu fahren, sag mir doch bitte mal ob er vom Gefühl der Technik und Fahrverhalten deinem Renny näher kommt. Oder ähnelt.

    Das werde ich gerne tun. Meine "Wrangler-Termine" liegen allerdings auf dem Sonntag Morgen. Die von Dir gestellte Frage ist aber genau das, was mich selbst auch interessiert.


    Hier erst einmal etwas, was vielleicht Dein Herz erwärmt... :rotfl:



    Gruß Pete

    Werde morgen mal darauf achten... vielleicht gibt es ja eine Gelegenheit für ein paar Detail-Photos.


    Ach ja, für die Berichte zum Camp Jeep habe ich einen neuen Thread aufgemacht...


    Gruß Pete