Hallo friends and neighbours. Ich lese in unserem Forum viel über Renegarde und Cherokee; aber alles Dieselfahrzeuge. Gibt es im Forum auch Jeeper, die einen neuen TrailHawk mit Pentastar 3,2 fahren und Erfahrungen austauschen? Ich selbst fahre diesen Jeep seit 7 Monaten und 12T Km. Bin echt begeistert von den Geländefähigkeiten. ![]()
Cherokee TrailHawk V6
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Na, dann herzlich willkommen und Bahn frei für die ganzen Trailifahrer unter uns. Hier gibt es viele Limited mit Diesel, das stimmt, aber auch etliche Cherokees mit dem 3,2 l Pentastar. Mal schauen, wer sich hier alles so meldet? Ich wüsste da schon ein paar ...
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Hi wonar,
ja, es gibt ein paar wenige Trailhawks hier im Forum. Ich habe meinen jetzt seit 8 Monaten und 18tkm und bin ebenfalls sehr zufrieden, wenn man vom Benzinverbrauch und der Beschleunigungsleistung absieht.
Aber ich habe mich aus der Raser-Fraktion mit diesem Fahrzeug verabschiedet und bereue das auch nicht. Lieber mal in einen schönen Offroad Park und das Auto ein wenig dreckig machen

Wie siehts bei Dir aus? Schon das Gelände getestet? Woher kommst Du? In Deinem Profil ist nichts hinterlegt. Man könnte sich ja auch mal im Gelände treffen ...
Viele Grüße
Peter -
Hi Peter. Danke für die Nachricht. Bin im österr Alpengebiet daheim und daher oft im Gelände. Hatte bisher 12 Pajeros, die im offroad auch sehr gut waren. Der letzte hatte aber zusehends ein Problem mit Ölverdünnung (Internet ist voll davon). Derher den Jeep V6 genommen. Der ist im Gelände sogar besser und wendiger wegen seiner tollen Verschränkung; besonders in tiefen Furchen und auf Fels. Geschwindigkeit ist für mich unwesentlich ( In A ist max 130kmh erlaubt). Bedeutender ist die Reserve beim Überholen und die stabile Straßenlage. Ein bequemer Reisewagen und ein Büffel als Arbeitstier. Wirklich guter Mix. Beim Verbrauch kann ich nur staunen: War jetzt mehr als 5000km in Skandinavien in normalem Straßenmix unterwegs (allerdings geht dort nichts über max 110 kmh!!). Alles in Allem: 10,1 Ltr. Im Geländeeinsatz säuft er natürlich - aber das darf er auch dann.
LG Wolf -
Hi Wolf,
ja, das kann ich mir vorstellen, dass man in Österreich die besonderen Qualitäten des Trailhawks voll auskosten kann
Er ist schon eine gelungen Mischung aus komfortablem Reisefahrzeug und Geländemonster (wenn man den Mut aufbringt).
Welche Farbe hast Du? Irgendwas an- oder umgebaut?
Gruß
Peter -
Hi Peter, die Farbe ist schwarz. Er ist im Originalzustand - voll ausgestattet. Suche noch Einstiegs-Seiten Trittleisten. Für schwieriges Gelände brauchst Du nur im Anfang Mut. Am besten trainiert man mit einem erfahrenen Instructor in einem geschützen Übungsgelände und wiederholt den Kurs so alle drei - fünf Jahre, je nachdem wie man in Übung ist und wechselt dabei Sommer und Winter. Beim ersten Mal - ich glaube, es war Anfang der 80iger Jahre, habe ich mir am Felshang fast in die Hosen gemacht. Damals gab es ja noch keine elektronischen Helferlein. Heute ist das Auto fast schlauer als man selber - wenn man dessen und die eigenen Grenzen respektiert - und die Grenzen guter Geländewagen sind schon sehr weit. Ganz besonders wichtig sind die richtigen Reifen. Niemals Ganzjahresreifen oder Sommer-Straßenreifen im schwierigen, steilen Gelände. Die vom Werk her aufgezogenen Yokohama-SUV sind sind im Winter meiner Erfahrung nach zum Beispiel ungeeignet. Sie eignen sich gerade mal für leichtes/mittleres Gelände im Sommer. Ab November werde ich für den Winter wieder auf die bewährten Yokohama Geolandar IT umrüsten. Sind etwas teurer. Die halten auch im Schnee und Matsch bergab -- bergauf kommt man ja schnell und bremsen tut das Auto da von selbst. Aber bergab...!!!!! Muss noch prüfen, ob das Radhaus vorne für Ketten bei der Dimension 245/65 R17 geeignet ist ( ist mitunter bei uns auf Passstraßen auch für 4WD Pflicht). LG Wolf
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Servus Wolf,
auch ich habe einen Trailhawk, der nicht artgerecht bewegt wird. Ich habe keine Geländeerfahrung - was sich ändern wird - und freue mich auf ein paar Kilometer im schönen (West-) Österreich in den nächsten Tagen. Wenn keine zuguckt, biege ich auch mal ab. Allerdings weiß ich, dass mit den Serienreifen nicht viel zu bewegen ist. Mal sehen...
Danke für den Winterreifentipp, der meine Befürchtung bestätigt.Grüßle
Alexander -
Servus Alexander, Dein V6 wird sich freuen, endlich in ein für ihn geschaffenes Gebiet zu kommen. Du wirst Dich sicherlich vorher nochmals intensiv mit den verschiedenen Fahrmodi incl Bergauf-und Berabhilfen vertraut machen. Tip: lass es erst einmal in der Ebene langsam in sandigem und matschigem Gebiet angehen - und dabei immer in Bewegung bleiben. Bevor es schwieriger wird, schau Dir die Strecke zu Fuß an. Achtung bei Forststraßen in A: die Leute sind da sehr pingelig bei den Fahrverboten. Außerdem kann so eine Forststraße sehr schnell eng werden und auf lange Sicht keine Umkehrmöglichkeit bieten. Dann auf kurvenreicher, steiler und unbefestigter Strecke mit seitlicher Absturzgefahr rückwärts zu fahen -- sowas kann ganz schön schweißtreibend werden. Es gibt aber Almgasthäuser, die man leichter anfahren kann - wenn auch auf unbefestigtem Grund. Und manchmal wird Dir der Wirt gestatten, auch mal den Forstweg zu benutzen, wenn Du ältere oder gehbehinderte Mitfahrer hast. Die TeNr erfährst Du unten im Dorf. Und immer daran denken: Safety first. Deine Achsen, der Unterboden und Deine Knochen werden es Dir danken. Vielleicht denkst Du mal an einen guten Geländekurs. ADAC und ÖAMTC bieten sowas ja günstig an. Viel Spaß und willkommen im alpinen Gelände.
LG Wolf -
Ich habe mit einem Anfängerkurs für Geländewagen in Langenaltheim (Offroad-Park in der Nähe von Weissenburg) angefangen und das hat sich echt gelohnt. Da wurden die verschiedenen Betriebsmodi alle ordentlich erklärt und es gab super Unterstützung für die ersten (und teilweise auch schon recht schweren) Kletterfahrten.
Dort habe ich auch gemerkt, dass die Serienreifen nicht das wahre sind. Ich habe jetzt Toyo Open Country A/T Reifen drauf, mit denen ich sehr zufrieden bin.
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So ein Kurs bringt wirklich viel. Man wird zugleich sicherer und vorsichtiger, weil man das Risiko einzuschätzen lernt. Die Toyo`s hat ein Bekannter von mir drauf. Ist auch sehr zufrieden. Ich bleibe allerdings bei den Yokohamas Geolandar GO (At im Sommer und IT im Winter. Kenne ihre Stärken und Schwächen.
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Servus Wolf,
danke für Deine Tips und Hilfestellung. Ich bin mit den Besonderheiten in A gut vertraut, meine Verwandtschaft fährt VL
.
Einen Kurs hab ich schon besuchen wollen, nur war er immer ausgebucht. Im Herbst nehme ich die Sache nochmal in Angriff. Der ADAC bietet hier bei uns SUV-Kurse an. Ohne dem geht´s eh bloß auf schlechtere Feldwege maximal. Es gibt ja nix peinlicheres, als sich vom Bauern aus dessen Wiese ziehen zu lassen, die man unerlaubt befahren hat...
Mir ist bei der Serienbereifung nicht ganz wohl, mit Pkw-Ganzjahresreifen haben wir schlechte Erfahrung. Zudem brauchts für A ja auch mindestens die Schneeflocke am Reifen und die hat er nicht. Da aber die letzten beiden Winter bei uns sehr milde waren, werde ich abwarten und erst kaufen, wenn notwendig. Mehr als ein Jahr - entspricht bei mir 30 tkm - halten die Reifen doch vermutlich eh nicht. So oft wie die vorne kratzen...
Grüßle
Alexander -
Servus Alexander. Du hast völlig recht: mit den Serienreifen kommst Du überall hin, wohin jeder andere auch hinkommt - nur eben mit dem Jeep sicherer. Gute 4x4 Winterreifen sind wirklich wichtig. Sie sind teurer aber auch sicherer. Und halten auch länger. Die Toyo`s , Yokohamas oder auch Contis halten sicher 3 Saisonen - sprich 45-50Tkm, wenn man vernünftig unterwegs ist. Unsere ganz wilde Zeit haben die meisten von uns ja schon hinter sich
. Schau mal bei reifentest.de unter 4x4 rein; ist recht informativ. Was das Rausziehen betrifft: Bei meinen Pajeros hatte ich immer vorne eine Winde angebaut. Leider gibt es derzeit noch keinen Anbausatz für den Cherokee 3,2 V6. Mal sehen, wie sich der Jeep im Winter schlägt: vielleicht brauche ich sie auch nicht. LG Wolf -
Wo immer man in den Jeep-Werkstätten auch fragen mag: Hinsichtlich des richtigen Motoröls für den V6 Pentastar bekommt man immer neue Antworten. Einig ist man sich nur hinsichtlich der Gebrauchsanleitung: 5w20 gem Mopar oder Fiat. Gibt es aber kaum in Eu. Habe jetzt das Castrol 0W30 Edge Platinum genommen, weil es sowohl API als auch ACEA C3 entspricht. Vom Produktdatenblatt scheint es ok. Viskosität bei 100 Grad max 12. O Grad 3,5. Sulfatasche < 0,8. HTHC >3,5. Welches Öl nehmt Ihr für den Pentastar?
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Oelmässig kämpfe ich mit den gleichen Fragen, obwohl bei mir erst im November ein Wechsel ansteht. Ich habe mich für das CASTROL Edge Professional 5W30 durchgerungen, wenn auch noch nicht bestellt.
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Hallo FG-Dödl. Das Castrol 5W30 ist eigentlich überholt und durch das bessere 0W30 Platinum abgelöst worden. Hat auch die meisten Zulassungen. Bei 0 Grad sind 5W und 0W gleich. ( Es gibt ja überhaupt kein Öl, das für Temparaturen unter 0 Grad völlig ausreicht; deshalb sollte man min 1 Minute im Stand laufen lassen) Das 0W schmiert aber wesentlich früher die engen Stellen. Die W30 sind erst ab 100 Grad wesentlich. Ab hier soll das Castrol Platinum 0W30 die meisten Reserven haben. Die wirklich hohen Temperaturen bekommt man nicht während der ( auch scharfen) Fahrt. Da kühlt der Motor bestens. Kritische Temperaturen bekommt man nach dem Abstellen, im Leerlauf ( Stau) und Neustart nach kurzer Zeit. Da muss das Öl wirklich bestens sein. Vergleiche mal die technischen Datenblätter. LG Wolf
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Vielen Dank für die Infos, ich habe im November ca. 10000km drauf und werde dann den Wechsel ausführen. Wie ich sehe hast Du schon mehr Kilometer als ich, hast Du den Wechsel bereits ausgeführt?
Wenn ja sind folgende P/N richtig?
Oelfilter 68191349AB,
Oelablassschraube 6506214AA,
Innenraumfilter 68223044AA.
Gruss Urs -
Hallo Urs. Habe meinen Ölwechsel auch bei 10.000 gemacht. Werde dieses Intervall auch beibehalten. Die Teilenummern weiß ich nicht, da der Wechsel beim Freundlichen gemacht wurde. Ein Tip: In unseren Breitengraden sollte die dynamische Viskosität bei 0 Grad unter 500 liegen ( 0W30 Cas Plat hat ca 450); bei 100 Grad sollte sie bei 10-12 liegen ( Normaltemperatur des Öls bei Betriebstemperatur des Wassers 80-100 Grad). 5W liegt bei 0 Grad schon deutlich über 500. Unsere modernen Pentastars haben sehr enge Toleranzen - und da muss das Öl schnell hin. Daher warte ich mit dem Losfahrfen, bis das Wasser mindestens in der Mitte der Anzeige steht. Dann ein paar Minuten recht kommod fahren. Unser Indianer liebt das. ( Auch Du wirst Dich vor einer sportlichen Leistungsrunde erst aufwärmen
). LG Wolf -
edit
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Ob es nun DAS Motorenoel ist weiss ich nicht, ich habe mich jedoch für das Castrol Edge Professional FST Longlife 3 5W -30 entschieden. Nicht das günstigste aber der Dicke soll auch was feines haben.

Gruss Urs -
Hi,
DAS Motorenöl gibt es ja bekanntlich nicht. Je nach Philosophie ist es gut oder schlecht, mit X W YY, aber wohl immer vollsynthetisch. Vielleicht gibt es hier ja auch mal einen jeepdocktor
der uns allen erklärt, welches Öl und welches Additiv geeignet sind und welche nicht. Allerdings würde ich am Öl nie sparen - macht bei mir aus Gewährleistungsgründen eh die Werkstatt.Im Übrigen rolle ich nun auf ziemlich hässlichen RC-14-Felgen und Nokian SUV-Winterräder durch die Gegend - hab auch gleich die 10l-Marke nach oben durchbrochen - und freue mich auf den Winter. Habt ihr auch die süße kleine schwarze Trailhawk-Tasche mit den Handschuhen und dem "Abschleppseil"? Ketten brauche ich noch.
Mein Freundlicher kommt hinsichtlich einer Dachbeleuchtung nicht voran. Mal sehen, vielleicht muss ich ihm doch wieder ein paar Tipps geben...
Grüßle

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