Lenkrad: Leder oder Kunstleder?

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  • Hi,
    ich frage mich gerade nach dem Material des Lenkradbezuges. Als ich eine Probefahrt machte, war der Bezug des Renegadelenkrades leicht aufgerissen, ein Fitzelchen stand weg und das Material unter dem Bezug kam zum Vorschein. Der Lederbezug war sehr dünn - hauchdünn. Eigentlich müsste man durchsehen können.
    Ich frage mich, ob dies mit richtigem Leder in der Filigranität verwirklicht werden kann. M.E ist das doch Kunstleder? Je nach dem müsste ich dann Lederpflege oder Kunststoffpfleger nehmen.
    Denn wenn das leicht spröde wird und aufreisst, kann es teuer werden ...


    Gruß, J.

  • Je nach dem müsste ich dann Lederpflege oder Kunststoffpfleger nehmen

    Ich würde weder das Eine noch das Andere da drauf tun. Beides pappt nur wie Schwein. Mit einem feuchten Lappen abwischen reicht völlig aus.

  • Ich hatte ja auch schon ein paar Autos mit Lederlenkrad. Ein gutes Lederpflegemittel über Nacht einwirken lassen und dann gut abwischen hat mE die Haltbarkeit doch verlängert und klebt nicht.
    Nur mit "feucht" reinigt zwar, erhält aber nicht die Elastizität des Leders.

  • Beim Lenkrad habe ich die Probleme noch nie gehabt. Wenn ich mich eincreme (oder im Winter auch mal die Lederhandschuhe) fahre ich hinterher über das Lenkrad. Das pflegt auch das Leder des Lenkrades und tut übrigens auch den Lederhandschuhen gut - solange die nicht aus Wildleder sind.


    Gruß Pete


    P.S. möglichst keine parfümierte oder mit Zusätzen versehene Creme nutzen.

    gesendet von Pete

    My Omaha Orange
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    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

  • hmm ... dann müsste ich meine Hände ja am besten mit Lederfett eincremen, damit es auch für´s Lenkrad gut ist. Riecht nur immer so streng an den Händen. Und fettige Finger geben immer so fettige Flecken an Stellen, wo die dann doch nicht sein sollen.
    Aber sicher, dass es Leder und kein Kunstleder ist?

  • Von Haptik und nach Material-Kontrolle per Lupe bin ich mir sicher, dass es Leder ist. Für Lenkräder darf das Leder nicht zu dick sein, da sich sonst Falten ergeben können und in Richtung der Nähte ist es oft sogar abgeflacht.


    Für meine Lederhandschuhe, auch für die dienstlich gelieferten, welche schon in Salzwasser und Schlamm getränkt waren, nehme ich gerne Vaseline und das tut ihnen seit 36 Jahren sehr gut. Vaseline ist übrigens auch sehr gut für Türgummis - wegen der Schmiererei nehme ich dafür allerdings in den letzten Jahren Silikonspray.


    Gruß Pete

    gesendet von Pete

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  • Vorsicht! Die Modelle ab MY18 oder 19 haben in den unteren Ausstattungen Kunstleder am Lenkrad, steht im Konfigurator mit drin. Wie sich das genau verhält, weiss ich aber auch nicht!

  • Ich kann sowieso nur für meinen eigenen Renegade sprechen und da ist es nach bestem Wissen Leder.


    Gutes Kunstleder lohnt sich übrigens meist nicht, denn der Preisunterschied zu Leder ist eher marginal (wenn überhaupt vorhanden). Es gibt durchaus Kunstleder, welches von der Belastbarkeit besser ist als das meiste Leder.
    Hatten die "ganz einfachen" Renegade nicht sogar ein einfaches Kunststofflenkrad - zumindest auf den außer-europäischen Märkten meiner Kenntnis nach schon?!


    Gruß Pete

    gesendet von Pete

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  • Nach dem Hinweis von blob habe ich mal im Konfigurator für den "neuen" 2019er nachgeschaut: da ist tatsächlich nur noch von Kunstleder die Rede. Für meinen MY2018 habe ich allerdings nichts gefunden, nehme aber an, es handelt sich um Kunstleder. Die Außenschicht war so dünn, das bekommt man mit richtigem Leder nicht hin. Optisch und haptisch bin ich mir zwar nicht ganz sicher, aber ein kleiner Unterschied zu meinem echtlederbekranzten Zweitwagen ist es schon. Also eher Kunstoffpfleger oder feucht wischen, wie toy4ever meinte, und kein Fett.


    Gruß J.

  • Habe den Renegade Sport MY17 "mit ohne alles ",welcher auch ein Kunststofflenkrad hat . Nach 15 Monaten und ca . 23000 km hat das Lenkrad Verschleißspuren wie bei einem Handwerker Transporter . Meine Werkstatt wurde informiert . Ich bin jetzt allerdings schon einige Wochen in der "Warteschleife".


    Gruß Eisen (Maik)

  • Wie @Michel schon schreibt, reicht eigentlich, wenn es verschmutzt ist feucht abwischen, mein Benz mit Lederlenkrad hatte nie eine Sonderbehandlung bekommen mit irgend einer Pflegelotion oder der gleichen(Waschen und innen Reinigung so 3–4 mal im Jahr) und wenn es nach dem Lenkrad ginge, würde ich ihn wahrscheinlich heute noch Fahren, 180000 Km und Lederlenkrad wie neu, leider Motor schaden und der hatte immer nur vom besten bekommen.

  • Kommt wohl auch auf die Qualität des Leders an. Ich hatte auch schon Leder, das spröde wurde, wenn es nicht hin und wieder mal etwas Fett sah. Bei alten leicht ausgebleichten Lederlenkrädern habe ich auch mit schwarzer Lederschuhcreme gute Ergebnisse erzielt.
    Beim Renegade MY18 ist es wohl Kunstleder, da ist feucht wischen wohl das günstigste; etwas Cockpitpflege schadet aber auch nicht.

  • Mein Lenkrad wurde nach 3 Monaten Wartezeit ( denke mal Nachprüfungen der Verschleißspuren ) auf Garantie zu meiner Freude erneuert .

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