Mercedes G-Klasse gegen Jeep Wrangler Duell der Offroad-Profis

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Feiertag?
  • Netter Bericht, tolle Autos mit stolzen Preisen
    Der G Mercedes ist schon eine Nummer :1f44d:
    Aber der Wrangler muss sich da nicht verstecken

  • tolle Autos mit stolzen Preisen

    Wobei der eine Preis mindestens doppelt so "stolz" ist. Das sollte man bei diesem Vergleich nie außer Acht lassen. Da relativiert sich einiges.

    2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
    Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.


    Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
    Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

  • @Chief


    Sehe ich genauso! Vielleicht relativiert sich bei 50 % des Preises auch Alles!


    Die G-Klasse ist mittlerweile enorm teuer geworden, kann mich noch an die Zeit erinnern, als die Einstiegsmotorisierung der G 270 CDI mit rd. 160 PS war. Da war die Preislage eine ganz andere, wenngleich die G-Klasse noch nie billig war.


    Mir ist die Überarbeitung zudem etwas sehr zurückhaltend ausgefallen, beim Wrangler ist die Form auch nicht verwässert worden, aber es hat sich optisch trotzdem etwas getan.

  • Teuer ist relativ...
    Wie sieht es denn mit dem Werterhalt aus. Es gab schon G-Klassen, die waren nach 1 Jahr teurer als der Einkaufspreis.
    Die Frage ist doch, was kostet das Auto im Jahr inkl Wertverlust.
    Die nächste Frage wäre zumindest für mich dann auch gleich "Ist es mir das wert?"

  • Ich finde den Vergleich ziemlich unrealistisch.
    Die Materialschlacht im Benz ist ja jenseits von gut und böse und kann mit der Ausstattung von Jeep niemals verglichen werden.
    Soviel Luxus braucht bestimmt kein Offroader.


    Die wichtigste Frage wäre doch ... will ich einen reinen Offroader mit dem Hintergedanken, dass ich den bei artgerechter Haltung täglich beschädigen kann.
    Oder bin ich Scheich und brauche ein angemessenes Wüstenfahrzeug für Ausflüge im Emirat.


    Der Benz erreicht im Gelände nicht die Vorgabe, die uns der Wrangler seit Jahrzehnten vormacht.


    Sein Preis ist super heftig ... wer opfert denn freiwillig solch ein teures Spaßauto. Wenn der dann noch von AMG ist ... Gute Nacht.
    Da nehm ich dann doch lieber zwei Wrangler für. ;(

  • Die wichtigste Frage wäre doch ... will ich einen reinen Offroader mit dem Hintergedanken, dass ich den bei artgerechter Haltung täglich beschädigen kann.

    dann holst du dir wie jeder Förster einen Jimny von Suzuki. Der hat ja wie der Wrangler starrachsen.

  • Nö ... ich will einen Wrangler

    Wrangler.... Du solltest mal mit den Jeans von Wrangler anfangen.
    und dann noch einen G-String dazu, dann haste von Beidem was :D
    (Wenn Du es machst, bitte unbedingt ein Foto posten)


    Beide Fahrzeuge sind für mich unbrauchbar - die meiste Zeit hab ich doch Asphalt unter den Reifen. Und es bringt mir nix, wenn mich die Fahrt zum Kunden mehr kostet, als ich dann dort einnehme.
    Mein Kompromiss muss aus dem Cherokee-Stamm kommen. (Fast) Jeden Tag eine Freude und an den Offroad-Tagen bekommen meine Ohren Besuch von den Mundwinkeln.

  • Sein Preis ist super heftig ... wer opfert denn freiwillig solch ein teures Spaßauto.

    Der Satz kann aber auch genauso gut für den neuen Wrangler stehen. Die 50.000er Marke wird der locker reißen, vielleicht sogar auch noch die 60.000er. Der wird definitiv ein teures Spaß-Auto.

  • Mag sein, jedoch fängt die neue G-Klasse bei 107.000,- Euro an ... (ohne die Nobelextras) ... dafür bekommsde definitiv 2 Wrangler !

  • Sehe ich auch so. Oder kannst Dir für die Autobahnhatz noch einen Indianer neben den Wrangler in die Doppelgarage stellen.

    2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
    Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.


    Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
    Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

  • Du könntest dir einen kurzen Wrangler Sport für das Kind, einen langen Wrangler Sahara für den Alltag und einen kurzen Wrangler Rubicon fürs Gelände holen.
    Dann hast du ungefähr den Preis den der top ausgestattete G kostet.


    Übrigens, von wegen Scheich und so.
    Der G wurde vom iranischen Diktator Pahlavi, Shah von Persien, angeregt. Der war Großaktionär bei Mercedes zu seiner Zeit und die Jeep CJ Lizenz lief bald aus. Er brauchte eine neue Armee Karre.
    Kein Quatsch.

  • Ein Mercedes Geländewagen kommt mir seit meiner grünen Zeit nicht mehr unter den Hintern

    Waren das nicht diese "Sondermodelle". Die mussten doch eine bestimmte Steigung mit beladenem Anhänger schaffen. Da das das G-Serienmodell jedoch nicht schaffte hat es kuzerhand einen anderen Motor und ein anderes Getriebe bekommen, was im Normalbetrieb aber nicht der Hit war.
    Lustig war, dass bei keinem einzigen G-Modell während meiner Grünzeit eine AHK dran war.
    Zudem kann ich mich noch an die Halterung für den Reservekanister erinnern, die aber aus Sicherheitsgründen (--> Kraftstoff brennt) nicht genutzt werden durfte.


    Bei uns sind die Teile nur in der Inst gestanden, wenn mal wieder ein Machtkampf ausgebrochen war. Dann hat die Inst Dienst nach Vorschrift gemacht und dann standen auch mal 2 baugleiche Fahrzeuge vor den Hallen. Der eine wegen Getriebeproblem, der andere weil das Blinkerbirnchen kaputt war. Beide gesperrt. War die Welt zwischen Inst und Chef in Ordnung, dann hat der wirklich defekte Wagen dem anderen das Birnchen "geliehen".


    Aber ich glaube, dass man die grüne G-Klasse nicht mit dem G-Serienmodell vergleichen kann.
    Als Vergleichsmodell zu einem Wrangler, würde die grüne G-Klasse jedoch mehr Sinn machen als die Luxus G-Klasse.

  • Sucht mal aktuell bei dem Autoportal mit m. nach MB G Klasse und sortiert Preis absteigend. Mercedes G Klasse Landaulet für schlappe 1,4 Mio. €. Das ist mal ein Wort. Da bekomme ich sogar noch zwei Jeep Wrangler 6x6 Hellcat, Stückpreis 590T€ Und ein paar Rennis. :thumbup:


    Beim G bin ich auch eher Fan der alten ursprünglichen Baureihen oder des Wolf, statt der heutigen aktuellen Modelle. Nicht nur wegen des Preises, sondern vor allem wegen der eigentlichen Nutzungsausrichtung eines solchen Fahrzeugs. Aber so ändern sich eben die Zeiten. Gestern noch Gelände, Landwirtschfat, Militär, Expedition, heute meist nur noch Großstadtdschungel und Flaniermeile (außer vielleicht im Mittleren Osten bei den noblen Herren mit viel Geld, die damit doch noch mal die Wüste durchpflügen, egal wie teuer die Kiste ist).
    Nur 400m von mir steht ein alter Wolf. Sollte doch mal Kontakt zum Besitzer suchen und mir ansehen, ob das mal noch ein erschwingliches Spaßmobil wäre.

  • Als bei mir der Offroad-Auto-Kauf anstand kamen nur 2 Modelle in die Auswahl: Jeep Wrangler Rubicon und Mercedes G.


    Der G schied dann irgendwann aus, weil die Vorteile in Gelände nur minimal waren und die Gebrauchtwagenpreise deutlich über dem Wrangler liegen. Ein 8-10 Jahre alter G in guten Zustand kostet immer noch 50.000 EUR. Einen Wrangler bekommt man schon für unter 25.000 EUR.


    Das Raumangebot im G ist besser als im Wrangler wobei die älteren Modelle doch recht schmal sind. Dafür ist der Spaßfaktor bei Wrangler deutlich höher und die Untersetzung beim Rubicon unschlagbar. Ich habe beide im Gelände gefahren und beide sind großartig. Ich finde es aber immer wieder faszinierend wie man mit dem Rubicon einen steilen Hang quasi in Zeitlupe hochfahren kann, die Kraftübertragung auf die Räder und der Allrad funktionieren unfassbar gut. Man hat sehr schnell Vertrauen zu dem Auto.


    Beide Autos haben Vor- und Nachteile wenn man mal auf die Fähigkeiten schaut. Das Ergebnis ist jeweils sehr ähnlich. Der G hat halt im Luxusbereich sehr viel mehr anzubieten und schafft die Kombination von Straßen- und Geländetauglichkeit etwas besser und hat deshalb auch eine andere Zielgruppe.


    Ich kenne z.B. jemanden mit dem entsprechenden Kleingeld der hat sich einen G gekauft, weil da der Kinderwagen aufrecht stehend reinpasst und dann noch Platz ist für allerlei anderes Gerümpel, Frau und 2 kleine Kinder. Gelände sieht der nie, findet er nur gut. Der hat sich extra das Teil mit anderen Dämpfern etwas tiefer legen lassen damit er damit in die Tiefgarage kommt. Im gewissen Kreisen kommt der G einfach gut an, denn er steht für Luxus.

    1) 2014 Cherokee Limited, BBlack, 170 PS, 9-Gang Aut., ADI, AHK, neues Getriebe 11/2015 (Alltagsauto)
    2) 2008 Wrangler JK Rubicon 2-Türer, Schwarz, 3,5 Zoll AEV FW, BF Goodrich TA KO2 315/70R17, AEV Frontbumper, Warrior Sumarai Winde 9500HS, Bestop High Rock Rear Bumper+ Tire Carrier + Frontrunner Dachträger + Tembo Dachzelt (Funcar)

  • Ob man den Wrangler mit der G-Klasse vergleichen kann?


    Jein! Nicht wirklich. Die Fahrzeuge bewegen sich in deutlich unterschiedlichen Sphären.


    Was man sicher machen könnte:


    Die reine Geländefähigkeit beider Fahrzeuge isoliert für sich betrachten und bewerten.


    Darauf beschränkt, wird sich der Wrangler sicher gut gegen die G-Klasse (gemeint ist die zivile, nicht die militärische Version!) schlagen.


    Ansonsten sind - über die unterschiedlichen Sphären hinaus - die Charaktere beider Fahrzeuge aus meiner Sicht deutlich anders.


    Die G-Klasse gibt dabei den eher ernsthaften, seriösen Luxus-Offroader, der den Oligarchen bequem und standesgemäß dorthin bringt, wo das eher "gewöhnliche" Volk dann vielleicht mit dem Wrangler hingelangt. Hinkommen aber beide.


    Der Wrangler ist hemdsärmeliger, jovialer, weniger ernsthaft, lifestyliger und spricht - im Vergleich - sicher auch eher ein jüngeres Durchschnittsalter an, welches zwar auch nicht gerade nicht "arm" sein darf, aber - im Vergleich - doch deutlich weniger finanzkräftig sein muß.

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