Automatik gefährlicher als Handschaltung?

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  • Ich setze euch mal 2 links rein. Bei beiden wurde aus unerklärlichen Gründen vom Fahrer, aber mit hoher Geschwindigkeit, schwere Unfälle verursacht, obwohl die Anfangsgeschwindigkeit eher gering sein müsste. Ich gehe davon aus (Annahme!), dass beide Fahrzeuge Automatik haben und bei kontrollverlust des Fahrers / Bein das Auto durch volllast des Gaspedal lossaust. Bei Handschaltung kann ich zwar im 2. Gang auch auf Geschwindigkeit kommen, aber es wird laut und es schaltet nichts hoch um schneller zu werden.
    Was meint ihr?
    http://www.wiesbadenaktuell.de…stuerzt-in-die-tiefe.html
    http://www.wiesbadenaktuell.de…n-in-der-burgstrasse.html

  • Mit Verlaub, die Theorie ist volliger Unsinn. Die einzige Gefahr am Auto geht nur von dem aus, der hinter dem Lenkrad sitzt.

  • Bei den beiden Autotypen vermute ich auch eher, dass diese Automatik hatten. Anhand der Schadensbilder und der Umstände denke ich, dass die Geschwindigkeiten nicht so exorbitant hoch waren (zwischen 30 und 70 km/h) - das würde man locker auch im zweiten Gang erreichen, selbst mit einem Kleinwagen.


    Je nachdem, was die "medizinische?!" Ursache für diese Unfallfahrten waren, sind solche Einzelfälle tragisch und können mit jedem Fahrzeug passieren. Denke mal an den LKW (Schalter) der in ein Haus hineingefahren war, weil der Fahrer einen Schlaganfall hatte. Das ging doch auch vor gar nicht allzu langer Zeit durch die Presse.


    Gruß Pete

    gesendet von Pete

    My Omaha Orange
    new-jeep-forum.de/gallery/image/1065/
    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

  • Ich sehe nicht was bei den beiden Unfällen ein Unterschied zwischen Schalter und Automatik sein soll.


    Und was gerne mal von den Medien als Automatik-Fehlbedienung dargestellt wird, statt R in D schalten, kann auch mit Schaltgetriebe passieren. Dort liegt ja auch der Rückwärtsgang auf unterschiedlichen Seiten in Bezug zum 1. Gang.
    Normalerweise gebe ich auch beim Automatikgetriebe beim Anfahren vorsichtig Gas, genau wie beim Schaltgetriebe, zumindest wenn ich mich in einer Ausparksituation befinde.

    Was ich schreibe ist meine Meinung, mein Eindruck. Ich bin kein Fachmann für Autos und Software!
    bis 09/2016 Renegade Limited 140 PS 2.0 D, 4WD LOW 9AT, Sichtpaket (Xenon), Sound & Navipaket (BEATS & 6.5" Navi),
    Zulassung Juni 2015, Software uconnect 16.10.35

  • Wesentlich kritischer sehe ich in solchen Situationen den Tempomat.


    Wrangler JLU 2.2 CRDi Rubicon MY20, schwarz, Sicherheits- und Technologie-Paket, Sky One-Touch Power Soft Top, AEV 2.5 und div. andere Spielsachen

    bis 08.2020 Compass Trailhawk MY19 in Granite Crystal, Leder-, Sound-, Park- und Premiumpaket, AT3 225/65/17, Rhino-Rack Pioneer Platform

  • Ich sehe nicht was bei den beiden Unfällen ein Unterschied zwischen Schalter und Automatik sein soll.

    Vlt, habe ich mich nicht richtig ausgedrückt. Klar ist der Fahrer immer das Problem.
    Ich frage mich, wie schnell ein Automatik betriebenes Auto bei Vollgas wegsaust, im Unterschied zu einer Handschaltung, die sich im 2. Gang befindet und Vollgas bekommt ohne hochgeschaltet zu werden.


    Fahrer kollabiert, tritt Vollgas. Wie schnell saust Automatik ab vs Handschaltung


    Ich denke, Automatik reagiert schneller, da selbst hochgeschaltet wird.
    2. Gang fährt auch los, nur irgendwann ist doch Schluss, wenn nicht hochgeschaltet wird?


    Oder???


    Ich bin noch nie Automatik gefahren. Aber unser Freund fährt ein Automatik und der tritt einfach unsanft aufs Gas und der Wagen saust davon und schaltet hoch. So schnell könnte ich gar nicht meinen Handschalter bedienen, ohne einen Rallye Kurs vorher besucht zu haben.


    Wer von euch kennt beide Unterschiede?

  • Reagieren tut die Automatik (selbst eine moderne) meist nicht schneller, da durch den Wandler im Allgemeinen erst einmal Kraft herausgenommen wird, um den "Kick-Down", also das Herunterschalten zu erlauben. Diese gefühlte "Gedenksekunde" kenne ich z.B. auch von Überholvorgängen auf der Landstraße. Mit einem Schalter habe ich immer vorher heruntergeschaltet und bin dann zügig am Hindernis vorbeigefahren.


    Bei einem "Blackout" des Fahrers ist es wohl oft so, dass die Verkrampfung zu einem vollen Durchtreten des Gaspedals führt. Angenommen, das handgeschaltete Fahrzeug befindet sich z.B. im zweiten Gang, dreht der Motor bis zum Drehzahlbegrenzer hoch und die meisten Fahrzeuge dürften in diesem Gang die 100 km/h Marke knacken.


    Insgesamt sind wohl die meisten Fälle dieser Art eine Verquickung ungünstiger Umstände und in Ausnahmefällen auch Vorsatz oder einfach Unfähigkeit.


    Gruß Pete

    gesendet von Pete

    My Omaha Orange
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  • Bei den technischen Daten zum Fahrzeug kannst du meist sehen, das der Handschalter schneller beschleunigen kann. Otto-Normal-Fahrer ist meist nicht so schnell im Schalten wie der Tester und dreht die Drehzahl auch nicht komplett aus.


    Wenn die Drehzahl passt und du gibst plötzlich Vollgas, da geht es im 1. und auch im 2. Gang beim Handschalter schon zur Sache.
    Wie @Pete schon sagte, auch im 2. ist man schnell bei 100 und im 1. kommt man über 50 km/h.
    Da ist in sehr kurzer Zeit soviel „Bumms“ dahinter um Autos zusammen zu schieben.

    Was ich schreibe ist meine Meinung, mein Eindruck. Ich bin kein Fachmann für Autos und Software!
    bis 09/2016 Renegade Limited 140 PS 2.0 D, 4WD LOW 9AT, Sichtpaket (Xenon), Sound & Navipaket (BEATS & 6.5" Navi),
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  • Hy Wendy,


    ich glaube die Frage ist absolut hypothetisch. Selbst wenn Du gerade beim Beschleunigen ein Schlaganfall bekommst glaube ich nicht dass du soviel Kraft aufbringst (es sei denn die Leichenstarre setzt sofort ein) dass du konsequent weiterbeschleunigst. Jede Bodenwelle oder jedes schaukeln wird dich vom Gaspedal runter- nicht drauf bringen.


    Ich denke die Gefahr ist größer bei gleichbleibender Geschwindigkeit ein Unfall zu bauen und da ist es egal ob du Automatik oder Schalter fährst.

  • Wesentlich kritischer sehe ich in solchen Situationen den Tempomat.

    Aber nur die alten bzw. einfachen. Der adaptive Abstandstempomat bzw. die Forward Collision Warning in meinem Indianer bremst zur Not alleine bis zum Stillstand runter.

    2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
    Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.


    Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
    Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

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