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Radarwarner in D,F.CH,B

    • Radarwarner in D,F.CH,B

      Liebe Freunde, ich hatte bisher ja ein zumindest eingeschränkt positives Bild von FCA. Nun ist es wirklich im Keller. Das Auto ist zwar wirklich gut - trotz dieser Leute. Hier, was ich heute erlebt habe: Ich plane eine Reise von A nach D, B, F und später in die CH. Von Freunden erfuhr ich, dass die Einfuhr und Durchfuhr von Navigationsgeräten strikt untersagt ist, wenn diese die Möglichkeit haben, fixe Radarboxen zu erfassen. Ein einfaches Abschalten genüge nicht. Speziell in F drohen drakonische Strafen bis zur Beschlagnahme des Fahrzeuges, wenn das Uconnect nicht an Ort und Stelle ausgebaut und zur Vernichtung übergeben wird. Klingt irre, aber es scheint wirklich so zu sein, wie mir behördlicherseits bestätigt wurde. Daher ließ ich im Juni 2018 die letzte Software für mein Uconnect 8.4 mit 17.46.01 aufspielen. Zur Vorsicht wandte ich mich an FCA und bat um Auskunft, ob mit dieser neuesten Software den rechtlichen Erfordernissen in D,F.B.CH Genüge getan wird. Nach drei Tagen kam die Antwort:
      Ein klares n e i n ! Mein Cherokee entspräche n i c h t diesen Anforderungen. Er wäre in Österreich gekauft worden; daher entspräche er auch nur österreichischem Recht. Er entspräche nicht dem Recht in D, F,B und CH. Dort würden die Radarwarner voll in Funktion sein. Man könne sie ja abschalten, auch wenn dies leider nicht genügen würde. Auf meine Frage, ob ich den Wagen nun wegschmeißen könnte, weil ich immer wieder ins Ausland fahren müsse: Aber nein, in Österreich können Sie ja fahren. Wenn Sie einen Jeep in Deutschland kaufen würden, ja, dann können Sie natürlich auch in D fahren. Auf meinen Hinweis, dies wäre ein interessanter Spruch für die Foren: Das können sie ruhig schreiben; das ist eben so!
      Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Jeep wirklich so bekloppt ist, nur Autos für bestimmte Länder zu produzieren, mit denen man nicht ins benachbarte Ausland fahren darf. Ich fragte daher bei verschiedenen Händlern- auch in Grenznähe an: Außer meistens Gelächter und Aussprüche wie: mal wieder typisch FC-Mitarbeiter erhielt ich durchwegs die Auskunft: Schwachsinn. Natürlich können sie fahren. Ihre Software entspricht dem neuesten rechtlichen Stand in Europa. Einige versicherten mir, beruflich ständig in D unterwegs zu sein: Die Radarwarner funktionieren seit der neuen Software n i c h t in D.
      Meine persönliche Meinung: Ich kann mich auf mein Fahrzeug verlassen, wenn ich vermeide, mit FCA in Kontakt zu treten. (Übrigens: bei diesem Gespräch war ich nicht allein)
      Liebe Freunde, weiterhin Gute Fahrt
      wonar
      Jeep Cherokee Trailhawk V6 3,2 black

      Mein Cherokee: Jeep Cherokee Trail Hawk 3,2 V6 Pentastar, GPS/GSM Ortung und Fernsteuerung

    • Antworten bzw. nicht gegebene Antworten (das kommt in 90% der Anfragen an FCA) möchte ich schon gar nicht mehr kommentieren.

      Fakt ist, in D und CH hat der Radarwarner beim Cherokee noch nie funktioniert, da entsprechende Einträge nicht in der Karte vorhanden sind. Frankreich konnte ich nicht testen.
    • wonar schrieb:

      Von Freunden erfuhr ich, dass die Einfuhr und Durchfuhr von Navigationsgeräten strikt untersagt ist, wenn diese die Möglichkeit haben, fixe Radarboxen zu erfassen. Ein einfaches Abschalten genüge nicht.
      also, entweder bin ich blöd oder die Gesetze der Länder in europa, sofern deine Angaben stimmt, denn dann müsste ich auch ohne Handy in diese Länder fahren.
      Denn es gibt genügende Apps für Smartphones die bestimmt auf Radargeräte Hinweisen.

      Oder ich verstehe dich nun nicht.
      Bist du nun sauer auf die unqualifizierte Antwort eines Mitarbeiter von FCA, oder auf dein Auto???
    • Hallo Wendy. Böse auf mein Auto war ich noch nie. Der Indianer läuft prima und hat mich noch nie im Stich gelassen. Dabei fordere ich sehr viel von ihm- besonders in schwierigem alpinen Gelände. Top Qualität.
      Bei FCA habe ich mich schon so manches Mal gewundert und geärgert. Übrigens, Das Navi kann man ja überall gebrauchen und verwenden. Es muss nur den gesetzlichen Bestimmungen genügen.
      Bei unseren tragbaren Navis ( 3x Garmin) kann man die Radarwarner für jedes Land schnell komplett löschen, und wenn man will, auch wieder schnell runterladen. Sie genügen damit den europäischen Regeln
      Jeep Cherokee Trailhawk V6 3,2 black

      Mein Cherokee: Jeep Cherokee Trail Hawk 3,2 V6 Pentastar, GPS/GSM Ortung und Fernsteuerung

    • Ja, Wendy. So verlangt es das Gesetz. Du darfst im Auto nach dem Wortlaut des Gesetzes nicht einmal ein Navi (Handy) besitzen, das in der Lage sein könnte, die Radarboxen zu erkennen und anzuzeigen; selbst wenn Du es im Kofferraum mitführst. Irre - aber es ist so. Man wartet auf neue Durchführungsbestimmungen. Aber eines geht: Dein Beifahrer kann mit seinem Handy-Navi machen was er will. Er darf Dir (theoretisch) nicht sagen: pass auf in 100 m Radar. Aber er darf sagen: Fahr doch jetzt ein wenig langsamer.
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    • Ja, eine echte Glanzleistung :beifall: und die FCA Antwort... :078: , was soll man zu soviel Inkompetenz noch groß sagen :S .

      Davon abgesehen, wenn das so wäre wie man dir versucht hat weiß zu machen, würden die wohl so schnell kein Auto mehr verkaufen wenn das die Runde macht...

      Unabhängig davon, schönen Urlaub und weiter viel Spaß mit deinem Indianer :023: .
      Wer sich nicht schmutzig macht, ist nicht ganz sauber ;) :thumbsup: .

      Mein Wrangler: JLU Sahara/ Overland MY 20, 2 L Benziner, T-GDI, Vollausstattung, matt schwarz foliert, SkyOne, AHK, BFG KO2 285/70 r17 auf Bawarrions + Jeep Avenger Summit 1.2 eHybrid, Vollausstattung; Meine Ex Jeeps: Compass Trailhawk MY 19; Renegade Limited MY15

    • tja, und genau dafür habe ich einen separaten Gefahrstellenwarner. :P
      Der hat nicht nur D,A,Ch drinnen, sondern wart vor Gefahren die nur ab und zu eine Gefahr darstellen.
      das Gerät ist auf 5 Jahren ausgelegt und das mit täglichem Update, wenn man das möchte.

      Es ist klein, und kann mittels ca 5 Sekunden auf zwei Tasten alle Gefahrstellen löschen und danach nur noch als digitaler Tacho genutzt werden. :thumbup:

      Ist also ziemlich legal. :saint:
      Es kostet ca 60 Euronen und nennt sich poi pilot 5000.
      Fahre den schwächsten Cherokee Trailhawk


      Mein Cherokee: Wenn mir einer Steine in den Weg legt, fahre ich einfach darüber,

    • Also bei meinem Compass ist der Radarwarner in Deutschland zwar angezeigt worden (das es ihn gibt) aber nie funktioniert, beim Grenzübertritt in die Schweiz war er wie vom Erdboden verschluckt verschwunden. Das wird wahrscheinlich bei dir auch so sein, wen du die neue Software drauf hast.
    • Wo bleibt denn der Aufschrei der Anständigen, der rechtstreuen Bürger, getreu dem Motto "Wer sich an Geschwindigkeitsbeschränkungen hält braucht keinen Radarwarner" ?

      Sind wohl alles Jeep-Fahrer hier?

      Na. Vielleicht kommt ja noch was.

      :rotfl:





      wonar schrieb:

      ...Speziell in F drohen drakonische Strafen bis zur Beschlagnahme des Fahrzeuges, wenn das Uconnect nicht an Ort und Stelle ausgebaut und zur Vernichtung übergeben wird. ..

      Es wird wohl nicht jeder französische Flic die Navis aller Hersteller so genau kennen. Ich halte dieses Risiko jedenfalls für überschaubar.
      Wrangler JK Rubicon ++ Mojave Sand ++ MY2016 ++ 2.8 CRD ++ aAHK ++ Radar Renegade AT5 285/70 R17
      Cherokee Trailhawk ++ Brilliant Black ++ Raucherpaket ++ MY2014 ++ 3.2l V6 ++ innerorts / außerorts / kombiniert: 10,7/10,7/10,7 l /100km, 223kg CO2/ km
    • Blackhawk schrieb:

      Wo bleibt denn der Aufschrei der Anständigen, der rechtstreuen Bürger, getreu dem Motto "Wer sich an Geschwindigkeitsbeschränkungen hält braucht keinen Radarwarner" ?

      Sind wohl alles Jeep-Fahrer hier?
      Haltet Euch doch einfach an die Geschwindigkeitsbegrenzungen, dann braucht ihr auch keine Warner!!! :rotfl: :lol:
      Gut so? :P

      Ernsthaft: Ich fahre ja auch regelmäßig ins Ausland. Und merkwürdigerweise halte ich mich da an auch ohne Warner an die Geschwindigkeiten. Weil die Strafen im Gegensatz zu denen Deutschland ernst zu nehmen sind. Und nicht nur gefühlt fahren auch alle anderen dort im Ausland stressfreier. Man merkt es immer fühlbar wenn man wieder in Deutschland ankommt und Autobahn fährt. Hektik, Stress, Drängeln, rasen....es steckt regelrecht an.....schön ist was anderes...
    • Ich selbst brauche und benutze die Radarwarner sowieso nicht. Auf die ständige Piepserei kann ich liebend gern verzichten. Ich richte mich einfach nach den Verkehrsregeln; und das klappt und schont Nerven und Portemonnai. Bisher habe ich in nahezu 60 Jahren nicht mehr als 4 (vier) Knöllchen für so einen Unsinn bezahlt. Dafür Geld rauszuwerfen ist unnötig. Lieber ein paar Blumen für meine Frau. Dabei fahre ich im Jahr zwischen 12-16000Km ( je nach Urlaubsweite). Früher beruflich noch mehr.
      Hallo Fossi. Danke für den Hinweis. Den Alkotester habe ich bei meinen Fahrten in F an Bord. Für mich wäre er unnötig. Ich hatte mal Mitte der 70iger Jahre an einem Test des ADAC teilgenommen. Es wurde die Reaktionszeit und Wahrnehmung vor und nach dem Genuss von 2 Glas Bier innerhalb einer Stunde und einer Wartezeit von 1-2 Stunden gemessen. Verrückt, was da objektiv festgestellt wurde, obwohl ich mich selbst voll fit fühlte. Seitdem passen für mich Auto und Alko nicht mehr zusammen. Absolut nicht.
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      Mein Cherokee: Jeep Cherokee Trail Hawk 3,2 V6 Pentastar, GPS/GSM Ortung und Fernsteuerung

    • es gibt einfach schwachsinnige Gesetze und Regeln auf der ganzen Welt.

      Gut, dass auch Autohersteller darauf einen sch&$§ geben, denn diese Regeln sind einfach nur grober Unfug.

      Das Beispiel mit dem Handy ist hervorragend:

      "dass die Einfuhr und Durchfuhr von Navigationsgeräten strikt untersagt ist, wenn diese die Möglichkeit haben, fixe Radarboxen zu erfassen. Ein einfaches Abschalten genüge nicht"

      Bedeutet für mich, ein Handy kann es grundsätzlich, wenn die App dafür installiert ist. Ein einfaches Abschalten z.B. Deinstallation genügt nicht. Also Handy wegwerfen.

      Was wolltest Du jetzt mit Deinem Anruf erreichen? Alle schimpfen immer über die bösen Autohersteller, die sich nicht an die Gesetze halten. Wer schimpft über die idiotischen Gesetze und deren Urheber? In D wohl kaum einer, denn wir sind ja ein Volk von Obrigkeitstreuen und -hörigen Bürgern, die auch immer nach nach neuen Gesetzen schreien .....
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      Mein Cherokee: Jeep Cherokee Trailhawk 2014 mango tango mit allen Extras Spurverbreiterung H&R 40mm vorn, 60mm hinten BF Goodrich All Terrain T/A KO2 245/70R17 Gobi Roof Rack mit Rigid Industries LED Scheinwerfern und Switch Pro SP8100 zur Ansteuerung Gaspedaltuning

    • Lieber NJF
      Im Prinzip hast Du ja leider Recht. Hinsichtlich Radarboxen gibt es aber zum Glück Ausnahmen: Für D,B,F und CH haben die Jeep-Leute erstaunlich rasch reagiert und im Herbst 2017 eine neue Software bereitgestellt. Wenn diese eingespielt ist ( eigentlich sind es zwei: zuerst die generelle System-Software und daran anschließend die neuen Straßenkarten. Geht relativ rasch), dann erkennt das System in diesen Ländern keine fixen Radarkästen mehr und die Sache ist gesetzeskonform.
      In Österreich allerdings bekam ich die lächerliche und unsinnige Information, dass, wenn man einen Jeep in A kauft, dann genügt er nur den österreichischen Bestimmungen. In D,B,CH und F würden trotz neuer Software alle Radarkästen weiterhin angezeigt. Wolle man Ärger vermeiden, dann könne man eben nur in A mit dem Jeep fahren.
      Das stimmt natürlich nicht, und diese österr Antwort haben viele im Forum bereits lächelnd kommentiert. Bei oder für uns ist Kompetenz nicht gar so wichtig. Dafür haben wir aber tolle Landschaften zum herumkurven. Wozu dann noch ins benachbarte Ausland? (:-)
      Hinsichtlich der tragbaren Navis und Handy-Navis: Auch die sind mit der Zeit gegangen: Du kannst die Radarwarner für jedes einzelne Land rauslöschen und, wenn Du willst, später auch wieder runterladen. Bei Garmin ist das etwas umständlich, weil Du dazu einen PC oder Tablet brauchst. Dann Navi anhängen, mit GarminExpress auf die zuständige Datei gehen und das jeweilige Land löschen. Dauert 5 Minuten. Die Garminleute sind hier sehr hilfreich am Telefon.
      Hinsichtlich Autohersteller: Ich fahre jetzt meinen Jeep seit knapp 3 1/2 Jahren mit 60 TKm. Bisher keine Probleme, obwohl ich ihn stark beanspruche. Verglichen mit meinen bisherigen Pajeros ein echter Zusatzgewinn in Leistung und Komfort. Die Kompetenz und Zuverlässigkeit der FCA Kundenbetreuung ist eine Sache. Die Qualität und Zuverlässigkeit des Jeeps ist Spitze. Und die meines Freundlichen ebenfalls.
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    • Hallo Wendy, für F brauchst alles, was Du auch in D bei Dir haben musst. Der Alkotester ist seit 2013 nicht mehr notwendig. Aber nicht jeder Flic auf dem Land muss das ja wissen. Wenn Du sowas dennoch dabeihaben
      willst, dann genügen ein paar zugelassene Einmalröhrchen. Bekommt man ( wenn überhaupt verfügbar) in Tabakläden, Apotheken und an Tankstellen billig. Und wenn man heimkommt, sind die Dinger auf einer Fete recht amusant.
      Allerdings Achtung auf Geschwindigkeit. Da kennen die Flics absolut kein Erbarmen. Das kann wirklich ins Geld gehen. Toleranzen kennen die nicht. Und auch beim Parken sollte man sehr genau sein. Hier werden Knöllchen zu dicken Knollen. Und beim Abschleppen sind die schnell bei der Hand. Und erkundige Dich auch wegen Vorfahrt im Kreisverkehr ( wer fährt auf welcher Spur etc) Speziell in Paris klappt der Verkehr, wenn man sich an eines gewöhnt hat: Jeder Franzose achtet auf seinen Vordermann. Im Kreisverkehr ersetzt oft ein Handzeichen den Blinker. Üben kann man das prächtig mit ein paar Runden incl rauf und runter am Place Charles-de-Gaulle (ehemalige Place de l´Étoile). Was zuerst wie ein Chaos ausschaut, wird dann überschaubar. Und wenn Du mal in Paris beim Parken hinten und vorne mit ein paar Millimeter zugemauert bist: keine Sorge. Die Handbremse lassen sie dann offen. Zart nach vorne und hinten schieben, bringt genug Raum. Stoßstangen halten das aus. Und wenn du eine Anhängerkupplung hast, dann mauert man Dich sowieso nicht hinten zu.
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