Fusion FCA - PSA

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Feiertag?
  • Ja, die Ticker laufen schon den ganzen Tag auf Hochtouren und verbreiten diese Meldung.....


    Erschreckend für mich ist, dass man wie auch schon beim geplatzen Renault-Deal, von einer Eingliederung von FCA in die PSA-Gruppe spricht und nicht von einer Fusion auf Augenhöhe. Demnach würde FCA dann auch unter der Regierung von PSA stehen, genauso wie es nun Opel geht. Ist FCA wirklich schon so schwach, dass man sich Herstellern wie PSA und Renault, die beide nicht unbedingt zur Creme de la Creme des Automobilbaus gehören, anbiedern und unterordnen muss? Dass man heutzutage Koalitionen eingehen muss, um sich zukünftig noch am Markt behaupten zu können, ist schon nachvollziehbar. Aber sich gleich selbst aufzugeben, ist schon herb. Etwas mehr Stolz und Selbstbewusstsein hätte ich von FCA schon erwartet. Eher sogar noch den Versuch, einen anderen Hersteller zu schlucken. Aber da kommt irgendiwe nichts. :(

  • Also ich finde den PSA Konzern nicht so pralle wie den FCA. Ich wünsche mir auch eine Gleichheit der Beiden wenn es schon zusammen geht.


    Auf der einen Seite kann FCA was von Opel lerenen wie das Matrix LED vom Astra. Auch sind die Telemetrie Systeme bedingt besser im PSA Konzern. Hingegen sind die Motoren der FCA Konzerne schon besser.


    Aber ich find es auch traurig das man sich da so versucht. Okay wenn man den Tipo einstellen will ist man auch selber Schuld mit nem 500er reißt man die Masse nicht vom Hocker.


    Beispiele die Laufen:
    Hyundai N-Serie (i30n)
    VW Golf GTI/GTD
    Audi RS3
    Opel Insignia GSi
    Skoda RS
    Renault, Ford usw.


    bei Fiat wäre auch soviel da sei es unter dem Skorpion oder Fiat, warum nicht ein Tipo mit dezent Verspoilert, 30mm Tiefer, DSG und 250PS. Ich denke Verstecken muss er sich nicht.

  • Das offizielle Statement von FCA ist schon da:



  • Da warten wir mal ab, was sich da entwickeln wird.


    Auch wenn es - in der Sache - nichts Schlechtes sein muß, befürchte ich zukünftig weitere Vereinheitlichungen, was Plattformen und Motoren angeht.


    Dann haben wir dann etwas Vergleichbares, was auch der VW-Konzern schon seit Jahren "par excellence" vorexerziert:


    Wenige Plattformen --> viele Marken und Modelle, bei denen - unter dem Blech - sehr vieles "gleich" ist.


    Bleibt dann - in Bezug auf Jeep - die Frage, wieviele Freiheiten man denen dann noch läßt. Insbesondere ob es auch in Zukunft noch einen Wrangler in der Art geben wird, wie wir ihn bislang kennen. "Body of Frame" ist nämlich weder eine Spezialität von PSA, noch von Fiat.


    Ich tippe aber mal darauf, der der Wrangler auch für die absehbare Zukunft ein klassischer Geländewagen bleiben darf. Alles weitere wird man - früher oder später - auf einheitliche Konzernplattformen stellen.


    Da wäre dann vielleicht auch noch eine Frage, ob sich PSA und Fiat in Sachen Qualität gegenseitig "befruchten" können. Schlecht wäre es nicht.

  • Spannend Spannende. Momentan behaupten sie also sie könnten so Milliarden einsparen ohne ein Werk zu schließen. Da bin ich gespannt. Hatte nicht der alte Cherokee XJ schon ein Peugeot Getriebe? Ich wüsste gerne was Mike Manley genau mit der bisherigen erfolgreichen gemeinsamen Arbeit von FCA und PSA meint.
    Rein Design mäßig ist es mir Recht. Die neuen Peugeot und Citroën SUV haben ein wesentlich bulligeres Aussehen als VW und Co. Da sehe ich die Marke Jeep besser aufgehoben.


    Was mir auffällt, FCA wird als amerikanischer Player wahrgenommen und PSA für Europa.
    Man merkt dass die Chrysler Leute nach Marchionnes Tod bei FCA übernommen haben.
    Mir ists recht.

  • Ich tippe aber mal darauf, der der Wrangler auch für die absehbare Zukunft ein klassischer Geländewagen bleiben darf. Alles weitere wird man - früher oder später - auf einheitliche Konzernplattformen stellen.

    Genau das Szenario haben wir doch heute schon: Renegade/Compass auf der 500X-Plattform, Cherokee auf der Giulietta-Plattform und der Granny wechselt gerade von ML auf die Giorgio-Plattform von der Giulia und Stelvio. Im Westen nichts neues....




    Ich wüsste gerne was Mike Manley genau mit der bisherigen erfolgreichen gemeinsamen Arbeit von FCA und PSA meint.

    Damit kann er ja nur die Zeit aus dem gemeinsamen Eurovan-Projekt meinen, als Fiat mit PSA gemeinsam die Transporter und Mini-Vans gebaut hat.

  • ich denke im US Bereich wird gar nicht so viel passieren da wird man sich nicht von psa reinreden lassen ( den Quatsch mit Sprungbrett für den us mark kann man knicken ) eventuell bekommt Chrysler paar psa Modelle.
    In Europa und china wird viel passieren denke ich. Bzw für Fiat und eventuell Alfa wird sich einiges ändern.

  • Europa sehe ich auch. Im Volumenmarkt technisch baugleiche Autos unter 5 Labels unterzubringen ist schon ne spannende Aufgabe.

  • Es kommt was kommen muss. Der Aufbau von Elektromobilität und Autonomes Fahren wird Unsummen verschlingen, es ist quasi eine Revolution. Logische Folge ist, dass passende Partner gesucht werden müssen, denn nur gemeinsam ist man stark. Ja, es wird spannend. Wer ist besser ? Italiener oder Franzose ? Oha, da möchte ich mich lieber zurücklehnen und zuschauen. :) ;)

  • FCA ist Lichtjahre zurück was alternative Antriebstechnologien betrifft, und werden alleine nicht überlebensfähig sein, da sie die Schadstoffvorschriften auf Jahre nicht einhalten werden können, und dementsprechend Strafzahlungen zu leisten haben (oder wie dieses Jahr für 700 MIO Co2 Zertifikate von Tesla kaufen müssen, welche in Zukunft teurer werden dürften).


    Daher ist die einzige Chance der Zusammenschluss, um das zu stemmen, denn somit werden die Flotten zusammengelegt (bei der Berechnung).

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