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Kondenswasser im Endschalldämpfer kann nicht raus

  • Kondenswasser im Endschalldämpfer kann nicht raus

    Hallo,
    Mal eine Frage an die Besitzer des Renegade
    MY19 1.3l T-GDI 110 kW(150 PS) 4x2 DDCT6
    Gibt es bei euren Rennis auch keine Ablauflöcher am Endschalldämpfer, oder sind die bei meinem vergessen worden?
    Ich finde es unangenehm wenn das Wasser beim beschleunigen z.B Autobahnauffahrt als riesige Nebewolke herausgeschleudert wird und sogar die Heckscheibe ordentlich nass wird.
    Mein 1.6 E-torQ hatte dort noch Ablauflöcher und unten war dann auch immer eine Pfütze.
    In der Werkstatt wurde mir erklärt das dort keine Ablauflöcher mehr sind wegen der neuen Abgasnorm??
    Habe mal Bilder angehängt.
    Auf dem einen Bild ist an der Falz Rost zu sehen, dort ist es wohl letzten Winter rausgetropft. Habe ich auch gesehen. Da jetzt dort nichts mehr tropft hat sich das wohl zugesetzt.
    Gruß Wilfried
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    1.6 E-torQ Schaltgetriebe Longitude/Komfortpaket Erstzulassung 07/2016+PIONEER-MEDIACENTER-F88DAB/NAVI/Rückfahrkamera

    Mein Renegade: MY19 Limited 1.3l T-GDI 110 kW(150 PS) 4x2 DDCT, Uconnect™ 8,4” NAVI Bis 11.2018 1.6 E-torQ Schaltgetriebe Longitude/Komfortpaket Erstzulassung 07/2016+PIONEER-MEDIACENTER-F88DAB/NAVI/Rückfahrkamera

  • da gabs vor ewigen zeiten mal nen rückruf...

    wie das dann nachher rostet an der stelle, mag ich mir nicht vorstellen :)
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    Mein Renegade: Jeep Renegade Trailhawk Anvil,Trekfinder Federn, Hofmann Spurverbreiterung VA 48mm HA 60mm, Mopar Schmutzfänger, Mopar Seitenschutzleisten, Mopar Windabweiser, General Grabber AT3 225 65 R17, Chiptuning 196 PS

  • steph schrieb:

    da gabs vor ewigen zeiten mal nen rückruf...

    wie das dann nachher rostet an der stelle, mag ich mir nicht vorstellen :)
    Höchst interessant:

    Dieses "Mal auf die Schnelle ein Loch in den Endschalldämpfer bohren" nennt sich im offiziellen FCA-Sprech doch tatsächlich "Reparatur"!.

    Vermutlich hat hier der Zulieferer der Abgasanlage das Loch vergessen. Sicher wäre es irgendwo auch unangemessen, wegen des fehlenden Löchleins den kompletten Endtopf auszutauschen, aber es ist dennoch schon so, dass das deutlich vergrößerte Korrosionsrisiko hier einfach auf den Fahrzeugeigner abgewälzt wird. Normalerweise müßte Derjenige, der "irgendwann" einmal einen solchen, verrosteten Endtopf in der Vertragswerkstatt ersetzen lassen muss, einen Nachlass von - sagen wir mal - 30% des Normalpreises auf den neuen Endtopf bekommen. Das wäre dann noch irgendwo fair und eine angemessene "Entschädigung" für den verfrühten Tausch des Endschalldämpfers.

    Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es einer ganzen Menge von Leuten (zunächst mal) nicht auffällt, dass die Werkstatt hier nachträglich ein Loch in etwas gebohrt hat, wo vorher kein Loch war.
  • Toy4ever schrieb:

    Wenn dem so ist, tritt der gleiche Fehler nun schon wieder auf, also wieder vergessen. Das TSB nennt nur die Produktion bis 31.03.2017.
    ich denke mal, der rückruf hats nie über den grossen teich geschafft,

    man stelle sich vor, der TÜV erfährt, dass der auspufftopf per bohrmaschine behandelt wurde... :thumbsup:

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  • Ein Rückruf wurde daraus eh nie gemacht, es gab nur das TSB dazu. Das mit dem Loch bohren ist nur eine Anweisung an die Wekstätten, falls ein Kunde reklamiert, der Wagen würde bei Frost-Temperaturen nicht laufen.
  • Mich würde glatt mal interessieren, wie sich die Werkstatt (ggf. auch FCA selbst) verhält, wenn ich als Kunde eine entsprechende "Frost-Reklamation" dort absetzen würde UND mir - mit Verweis auf diese TSB - verbieten würde, dass man mir dort - nachträglich - ein Loch in etwas Blechernes hineinbohrt, wo zuvor kein Loch gewesen ist.

    Streng genommen wäre das eine Sachbeschädigung.

    (Eventuell mit der Ausnahme: Man könnte mir glaubhaft versichern, dass eben dieses Loch beim Abgasanlagenhersteller auch erst nachträglich dort hineingebohrt wird und die Stelle nicht gegen Korrosion geschützt wird.)
  • Also,
    eigentlich geht es darum das der Topf ständig 20% unter Wasser steht.
    Wenn es dort Ablauflöcher geben würde ist die Frage, rostet er schneller an den Löchern, oder von innen wenn das Wasser drin bleibt.
    Mein 1.6 E-torQ hatte dort noch Ablauflöcher und von verstärkter Korrosion habe ich nichts bemerkt.
    Ich könnte mir vorstellen das nachträglich gebohrt Löcher auch gegen Korrosion behandelt werden könnten.
    Schade das sich noch niemand mit dem gleichen Renni gemeldet hat, wäre schon interessant ob es die Löcher grundsätzlich nicht mehr gibt.
    Beim Händler unter die Autos legen mache ich in meinem Alter nicht mehr. :saint:
    Den Jeep-kundendienst habe ich natürlich auch angeschrieben, mal sehen was von dort kommt.
    Gruß Wilfried
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  • Löcher, die VOR der Weiterbehandlung (z.B. Verzinkung, Lackierung ... etc.) ins Blech gebohrt werden, sind im Normalfall besser gegen Korrosion geschützt, als Löcher, die nachträglich gebohrt werden.

    Es dürfte schwierig sein, IN der Bohrung nachträglich Korrosionsschutz aufzubringen. Insbesondere dann, wenn das Loch selbst sehr klein ist. Spielt auch keine große Rolle, ob ich mich dafür selbst unters Auto lege (wollte ich nicht) oder ob ich das der Werkstatt überlasse (die nicht den gleichen Antrieb hätte, es wirklich gut zu machen). Mit mal über's Loch drüber pinseln wäre es ja nicht getan.

    Darüber hinaus (und für mich grundsätzlich):

    In ein neues oder neuwertiges Auto werden - bei mir - nachträglich definitiv keine Löcher ins Blech gebohrt. Weder in den Auspuff, noch in die Heckklappe (Nummernschild-Befestigung), noch in die Schweller/Unterboden (Trittbretter), noch sonstwo. Ich habe meine Erfahrungen damit gemacht. Und die reichen mir.
  • ich dachte dabei auch eher an verzinkten oder sowas.
    Aber egal, so wie der Topf aussieht hält er eh nicht sehr lange.
    Gruß Wilfried
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  • smokeybear schrieb:

    In ein neues oder neuwertiges Auto werden - bei mir - nachträglich definitiv keine Löcher ins Blech gebohrt.
    Sehe ich grundsätzlich erst mal genauso.

    Aber, ob man das Auspuff pingeliger auch so sehen muss, sei mal dahingestellt. Es ist doch ohnehin das Schicksal jeden Auspuffs, vor sich hin zu rosten. Eine Edelstahl-Anlage wird der Renegade nicht haben, und da wäre das gebohrte Loch erst recht egal. Also, was kann im worst case passieren? Das Loch wird sich durch den Rostfraß etwas vergrößern und hat dann halt am Lebensende des Topfs keine 3mm Ø mehr, sondern vielleicht 5mm Ø. Ist das ein Problem? Ich sage mal nein.
  • Toy4ever schrieb:

    smokeybear schrieb:

    In ein neues oder neuwertiges Auto werden - bei mir - nachträglich definitiv keine Löcher ins Blech gebohrt.
    Sehe ich grundsätzlich erst mal genauso.
    Aber, ob man das Auspuff pingeliger auch so sehen muss, sei mal dahingestellt. Es ist doch ohnehin das Schicksal jeden Auspuffs, vor sich hin zu rosten. Eine Edelstahl-Anlage wird der Renegade nicht haben, und da wäre das gebohrte Loch erst recht egal. Also, was kann im worst case passieren? Das Loch wird sich durch den Rostfraß etwas vergrößern und hat dann halt am Lebensende des Topfs keine 3mm Ø mehr, sondern vielleicht 5mm Ø. Ist das ein Problem? Ich sage mal nein.
    ich hatte bei zwei bmw und nem astra der freundin beim lebensende des topfes löcher, da konnte man die hand reinstecken :)

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  • Meine Kern-Intention ist doch eine Andere, Leute:

    Natürlich kann man großzügig über ein kleines, nachträglich in den Schalldämpfer gebohrtes Loch hinwegsehen. Kann man. Absolut. Kann auch jeder für sich und sein Eigentum selbst entscheiden.

    ABER:

    Die eigentlich Frage ist doch, ob man überhaupt in die Lage versetzt wird/die entsprechende Information hat, eine solche Entscheidung zu treffen?

    Und das sage ich nach Stand der Dinge: NEIN, da wird die Werkstatt im Regelfall weder vorher informieren, geschweige denn, dass Sie mich - als Besitzer - fragen würde. Sie würde es einfach machen.

    (Sich) Einfach machen, weil es für die Werkstatt (und Jeep) an der Stelle, die "praktikabelste", schnellste und kostengünstigste "Lösung" darstellt.

    Und weil das so ist (oder ich es zumindest so sehe), frage ich mich, was da unbemerkt im Hintergrund womöglich noch alles mit meinem Eigentum veranstaltet wird (ohne, dass ich nur die leiseste Ahnung davon bekäme)? Wie geht die Werkstatt (oder meinetwegen auch Jeep, weil die TSB's ja von Jeep kommen, mit "fremden" Eigentum um?

    Dinge, zu denen man im Einzelfall vielleicht auch gerne zuvor gefragt worden wäre. Vielleicht.

    Es kann ja nicht davon ausgegangen werden, dass jeder Eigner in irgendeinem Forum vertreten ist, dass über irgendwelche Maßnahmen informiert.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von smokeybear ()

  • smokeybear :sleeping:
    Ich kann so langsam keinen Bezug zu meinem Treat mehr herstellen
    Gruß Wilfried
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  • WB1 schrieb:



    Schade das sich noch niemand mit dem gleichen Renni gemeldet hat, wäre schon interessant ob es die Löcher grundsätzlich nicht mehr gibt.
    Beim Händler unter die Autos legen mache ich in meinem Alter nicht mehr. :saint:
    Den Jeep-kundendienst habe ich natürlich auch angeschrieben, mal sehen was von dort kommt.
    Gruß Wilfried
    Ich hab zwar nur den 3 Zylinder Motor, dürfte aber identisch sein, was die Abgasanlage anbelangt....ich habe keine Ablauflöcher...
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    Mein Renegade: MY19 Longitude 1.0 T-GDI 999 ccm 120 ps 8.4 uconnect davor 1,6l TorQ Longitude MY 16

  • @smokeybear
    Nur noch kurz zu dem Fakt, dass die Werkstatt mit Deinem Eigentum etwas macht, wovon Du nie erfährst. Das ist doch bei allen Herstellern der Fall bei diesen sogenannten TSBs oder diesen versteckten Servicearbeiten die dann bei einer regelmäßigen Inspektion mit gemacht werden. Insbesondere Softwareupdates etc. Sind da auch dabei. Ist streng genommen auch ein Eingriff in Dein Eigentum. Da legen viele nicht die Karten offen auf den Tisch und informieren freiwillig vorher darüber. Die Arbeiten werden still und leise gemacht oder wenn die Werkstatt wenig aktuelle Infos verarbeitet musst Du sogar als gut informierter Kunde mit dem TSB winken, damit was passiert.beides nicht ideal.

    Wenn Du damit nicht leben kannst, musst Du wohl Fußgänger werden.

    Mir ist es egal, ob da nun Löcher drin sind oder nicht. Wenn ich mich richtig erinnere, hab ich noch bei keinem Fahrzeug, auch wenn ich es 10 Jahre gefahren habe, jemals einen Auspuff oder Endschalldämpfer wechseln müssen. Ganz im Gegenteil, ich musste schon einmal eine Werkstatt davon abhalten, mir einen unbegründet zu wechseln. Damit wäre ich angeblich nicht durch den TÜV gekommen. Pustekuchen, der Tüv hat kein bisschen beanstandet als der Wagen von einer anderen Werkstatt ( übrigens die sehr kostengünstige KFZ Werkstatt in der JVA Nürnberg, weil keine Mwst. anfällt und die Stundensätze niedrig sind, Tipp am Rande) dort wohlgemerkt extern vorgeführt wurde.