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Ziemliche Rostvorsorge ab Werk (hoffentlich auch noch Bj. 2019)

  • uselowgear schrieb:

    Hallo jacky & wvw33,

    Das mit dem KTL machen alle Hersteller. Bei modernen Fahrzeugen, mit generell verzinkten Blechen reicht das auch vollkommen aus. Die Hauptaufgabe des KTLs ist in erster Linie, den Bereich der Schweißpunkte wieder zu versiegeln (hier ist das Zink weggebrannt) und die Fläche der Zinkbleche gegen durchaus vorkommende elektrochemische Korrosion, vor allem in Salzumgebung, zu schützen.

    Ihr habt nicht umsonst 12 oder 8 Jahre Garantie gegen Durchrostung.

    Probleme treten auf bei Aufsetzern (also unsere 4x4 Freunde im echten Gelände). Aber dann wäre selbst äußerlich auch die Unterboden-Bitumen-schicht verletzt, wenn sie den nachträglich drauf wäre.
    ... jetzt nur der dünnen KTL-Schicht vertrauen ist mir halt zu wenig. Leichte Beschädigungen, dauerhafte Umwelteinflüsse (Salz, Hitze - besonders in der Nähe es Kat - und Kälte) setzen der mit der Zeit auch zu. Ich halte die zusätzliche Wachsbeschichtung immer noch für unentbehrlich, um hier auch nach ein paar Jahren noch sicher zu sein.

    Mein Renegade: Longitude MultiAir 1.4 103kW : YoM 3/18 : manual gearbox : Uconnect 8.4 : Navi : KA : Keyless : 215/60R17 auf Diewe : DTE PedalBox

  • TomJee schrieb:

    es sind 7 Jahre
    Das ist mir eigentlich egal, weil es nichts über die Dauerhaltbarkeit aussagt. Wichtiger für mich ist, dass ich trotz der (in Deutschland) relativ geringen Verkaufszahlen doch sehr viele Jeeps aus Jahren sehe, als Rostvorsorge noch gar nicht so hoch im Kurs war. So schlecht können die Fahrzeuge also diesbezüglich gar nicht sein aber sicher gibt es auch hier einige Ausnahmen - wie bei allen Marken.

    Zudem ist die Haltbarkeit (auch das Potential für Korrosionsschäden) eines Fahrzeuges immer auch etwas vom Einsatzgebiet und der Pflege abhängig. Dabei hilft meines Erachtens übertriebene Pflege ähnlich wenig wie totale Vernachlässigung. Wie so oft dürfte ein gesunder Mittelweg der Richtige sein.

    Vergleicht man die Bauqualität, gibt es bei Jeep / FCA aber eine gewisse Streuung - da funktioniert die Qualitätskontrolle vielleicht auch bei anderen Marken, insbesondere aus dem asiatischen Markt, etwas besser. Trotz dieser Erkenntnis würde ich mir über Durchrostung erst dann Gedanken machen, wenn querschnittlich kritische Zustände berichtet werden .... und das ist hier ja wohl kaum der Fall - Modell-unabhängig!

    Gruß Pete
    gesendet von Pete
    My Omaha Orange
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    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

    Mein Renegade: höher gelegter Jeep Renegade Trailhawk, 2,0 D, 170 PS, Omaha Orange

  • Hallo Jacky und Renegade-Freunde

    wenn Du Deine Hohlräume versiegeln möchtest, dann nimm lieber Fett statt Wachs. Das Fett ist gegenüber dem Wachs selbstheilend und verteilt sich nach Jahren immer noch aktiv. Das Wachs kriegt irgendwann mal Risse und bleibt passiv.

    Ich nutze für meine Youngtimer entweder FluidFilm- oder MikeSanders-Fett. Es gab mal in der OldtimerMarkt-Zeitschrift vor geraumer Zeit eine Langzeitstudie zu Hohlraumversiegelungsprodukten (und aktuell zu Unterbodenschutz). Da schnitten die Fette wesentlich besser ab als die Wachse.

    Und Verzinkung + KTL ist eigentlich ausreichend. Eine zusätzliche Bitumenschicht als Unterbodenschutz birgt auch noch die Gefahr, dass sich durch gewisse Umstände in Verbindung mit kleinen Verletzungen (Steinschlag, Aufsetzer) Wasser dauerhaft "einnisten" kann und dann im Verborgenen langsam aber unbehelligt den Stahl mit seinem Schutzsystem angreifen darf. Auch ein Grund, warum es heutzutage bei den OEMs keine Verwendung mehr findet.

    Ich bin mir relativ sicher, dass die Antikorrisionsmaßnahmen von FCA vollkommen ausreichend sind. Bei echten Offroadern (z.B. Wrangler, G-Klasse, Defender, LandCruiser, ...) spielt Rost am Unterboden eh keine große Rolle, da die Materialstärken des Stahls aus Stabilitätsgründen viel höher sind. Aufgrund der robusten Beanspruchung geht man sowieso davon aus, dass irgendwann die Schutzschicht, wie auch immer die aussehen mag, beschädigt wird. Ich kenne keinen BW-Wolf, der nicht untendrunter rostet. Es ist dem Wolf aber auch egal. ;)


    Schöne Grüße aus Bad Essen!

    Mein Renegade: MY19, 1.3 DSG, Limited, Granite, 19'', mit Schnick & Schnack

  • Für Hohlräume ist Fett sicher das Dauerhaltbarste, wobei TimeMax wohl inzwischen sogar Mike Sanders in der Bestenliste abgelöst hat. Die Fette lassen sich aber am besten mit professioneller Ausstattung verarbeiten. Die Ausstattung habe ich nicht, lohnt sich bei mir auch nicht wirklich, da ich so viele Fahrzeuge nicht habe.
    Für meinen Austin-Healey habe ich die Fett/Wachs-Versiegelung vom Profi machen lassen, da ist das schon angemessen. Für den Jeep, der ja zumindest eine Grundvorsorge hat, mache ich das DIY - da langt mir die Versiegelung mit Fertan-Spraydosen, ausreichend langer 360°-Sonde für die Längsträger/Schweller und das ganze bei mindestens 32° Außentemperatur in der prallen Sonne. Bei Neuwagen habe ich damit auch gute Erfahrungen gesammelt - einmal gemacht und die Todesursache der Autos lag zumindest nicht am Rost.

    Interessant wäre halt die Langzeiterfahrung, wie der Jeep im Vergleich ohne die Versiegelung so nach 10 Jahren ausschaut, das traue ich mich aber nicht ;)
    So habe ich zumindest das gute Gefühl, hier vorgebeugt zu haben und das nächste Jahrzehnt Ruhe zu haben.
    Unterboden wird auch jedes Frühjahr beim Reifenwechsel mal angeschaut und ggf. nachgewachst. Am besten mit durchsichtigem Schutzwachs, dann sieht man später eher, wo es losgeht.

    Mein Renegade: Longitude MultiAir 1.4 103kW : YoM 3/18 : manual gearbox : Uconnect 8.4 : Navi : KA : Keyless : 215/60R17 auf Diewe : DTE PedalBox

  • Ich habe bei meinen vorherigen neuwagen immer folgendes gemacht .
    in Türen und Kofferraumdeckel habe ich Hohlraumversiegelung mittels Spraydose eingebracht über die Ablauf löcher nicht zu viel aber immer etwas .
    Dies mache ich immer bei meinen Neuwagen gleich wenn ich daheim bin . Das ganze kostet mich ca 18-20 € für eine große Spraydose .
    Habe seither keinen Kanten rost mehr im ausen bereich Und nach 16 Jahren sind sie eh immer irgendwo durch zumindest unten . Oder die unteren Kotflügel ecken wenn man wie ich vergisst den Schmoder hinter der Radhaus schale zu entfernen . Die Technik hält aber dann auch nicht ewig und wird dann relativ schnell ein groschengarab
    Chrysler und Jeep Fan
    Hatte 15 Jahre einen Pt Cruiser mit dem ich sehr zufrieden war
    außerdem fahre ich noch seit 2005 einen Lancia Ypsilon der auch super funktioniert

    Seit 2016 Jeep Renegade auch super zufrieden. :023: :023: :023: :023: :023:

    Mein Renegade: Longitude Colorado Red 2,0 4WD 6MT Komfort Pluß

  • Toy4ever schrieb:

    TomJee schrieb:

    es sind 7 Jahre
    So siehts aus.
    Nun ja, es sind wohl eher 2 Jahre

    GARANTIE GEGEN DURCHROSTUNG
    Der Verkäufer garantiert, dass Ihr Fahrzeug frei von Durchrostungen
    der Karosseriebleche von innen nach außen ist.
    Diese Garantie gilt ohne Kilometerbegrenzung für:
    • eine Dauer von 24 Monaten für Karosseriebleche und;
    • eine Dauer von 7 Jahren für äußere Karosseriebleche, d.h. für
    fertig lackierte, von außen beim Umlaufen des Fahrzeuges
    sichtbare Karosseriebleche.
    Gruß Wilfried
    1.6 E-torQ Schaltgetriebe Longitude/Komfortpaket Erstzulassung 07/2016+PIONEER-MEDIACENTER-F88DAB/NAVI/Rückfahrkamera

    Mein Renegade: MY19 Limited 1.3l T-GDI 110 kW(150 PS) 4x2 DDCT, Uconnect™ 8,4” NAVI Bis 11.2018 1.6 E-torQ Schaltgetriebe Longitude/Komfortpaket Erstzulassung 07/2016+PIONEER-MEDIACENTER-F88DAB/NAVI/Rückfahrkamera