Angepinnt Der E-Autos sind ja soooo schlecht Thread

    • Noch einen Nachtrag zum angeblichen Ladewirrwarr:

      ja, es gibt eine Vielzahl lokaler, regionaler und internationaler Anbieter. Man benötigt aber keine „40 Karten“, um durch Deutschland oder Europa zu kommen, (wie hier im Forum an anderer Stelle zu lesen war) sondern 3-5 Karten oder Apps reichen vollkommen aus. Ist zwar auch noch doof und noch doofer, dass man nicht einfach mit einer Kreditkarte überall bezahlen kann. Aber erstens ist das ja bei neuen Technologien immer so und zweitens weiß Gott kein unlösbares Problem, eine Karte an einen Kartenleser dranzuhalten. Bei großen Touren macht man sich ja ohnehin vorher seine Gedanken und weiß, wann man an welcher Säule laden möchte.

      immerhin sind die Kabelanschlüsse in Europa mittlerweile genormt (Typ 2 für Wechselstromladen und CCS für Gleichstromladen) und mit dem richtigen Kabel/Equipment kann man von der normalen 230 V Schuko-Steckdose über Drehstromanschlüsse (1-3phasig) bis zu den > 300 kW/h Schnellladern („Supercharger“) sein Auto mit allem „betanken“, wo Strom herauskommt.
      Dauert zwar an der Schuko-Dose, je nach Akkugröße, bis zu 2 Tagen (was daheim oder im Urlaub z.B. auch kein Problem sein muss), bis die Akkus auf 80-100% sind.
      Dafür gibt es aber auch schon große E-Autos, die an einem Schnelllader in gut 20 min. abgefertigt sind. Auch hier geht die Entwicklung dank On-Air-Updates bei diesen Autos rasant weiter.
      Ein 80 kW/h Akkupack ist an einer Wallbox (Drehstrom 3phasig mit 11 kW/h) übrigens in 6-8:Stunden wieder voll geladen - also über Nacht oder am WE tagsüber (mit direktem Solarstrom).

      Wer sich also zu diesem Thema hier positiv wie negativ äußert, kann das ja gerne tun. Es ist aber für alle weitaus hilfreicher, wenn dieses Kommentare faktenbasiert sind und nicht nur einerseits Fanboy-Meinungen oder andererseits Verschwörungstheorien wiedergeben.
      2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
      Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.

      Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
      Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

      Mein Cherokee: 2015er Cherokee Limited, granite-crystal, 170 PS Diesel, 9-Gang-Automatik, AD I, Navi-& Soundpaket, Fahrassistenz- und Winterpaket., Nappaleder in schwarz

    • Also mein Eindruck zum E-Auto hier im Forum :saint:
      Scheint eine tolle Sache für Leute mit viel Geld.
      Gruß Wilfried
      1.6 E-torQ Schaltgetriebe Longitude/Komfortpaket Erstzulassung 07/2016+PIONEER-MEDIACENTER-F88DAB/NAVI/Rückfahrkamera

      Mein Renegade: MY19 Limited 1.3l T-GDI 110 kW(150 PS) 4x2 DDCT, Uconnect™ 8,4” NAVI Bis 11.2018 1.6 E-torQ Schaltgetriebe Longitude/Komfortpaket Erstzulassung 07/2016+PIONEER-MEDIACENTER-F88DAB/NAVI/Rückfahrkamera

    • Die große Ingenieurs- und Auto-Erfindernation knickt wegen Befindlichkeiten vorm eAuto ein und macht sich Sorgen weil nachts die Sonne nicht scheint. Was ich hier alles lesen muss, ist wirklich absurd. So viel Fortschrittsfeindlichkeit. Ich meld mich mal aus dem thread hier ab, da hier alle zwei Seiten die gleichen Argumente gewendet werden.
      Ich bin raus.

      Mein Wrangler: Wrangler Unlimited 80th Anniversary Edition, 2021, 2.0 T-GDI, Cooper Discoverer AT3 4S auf Rubicon Felgen

    • WB1 schrieb:

      Also mein Eindruck zum E-Auto hier im Forum :saint:
      Scheint eine tolle Sache für Leute mit viel Geld.
      Gruß Wilfried
      „Viel Geld“ ist relativ - und sehr oft nur eine Frage der Prioritätensetzung.
      Im Übrigen gibt es für fast alle E-Autos attraktive Leasingangebote (unter Einbeziehung der erhöhten Umweltprämie der BAFA sowie der jeweiligen Hersteller.)
      2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
      Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.

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    • Ich fahre dienstlich unter anderem einen E-Golf und pendle (bei gutem Wetter) mit meinem E-Roller (Niu) täglich zur Arbeit. Fahren sich beide gut und zumindest beim Roller spare ich gegenüber dem pendeln mit dem Jeep.
      Solange allerdings die Stromkosten für uns Einheimische hier in D weltweit am höchsten sind, obwohl wir Geld dafür bezahlen, dass andere Länder unsere Überkapazitäten an Strom abnehmen, sehe ich keinen Sinn in der Anschaffung eines eigenen E-Autos.
      Wenn PV Anlagen günstiger werden, dann kann ich darüber nachdenken. Meyer&Burger (Solarzellenhersteller) hat demnächst übrigens Solardachziegeln im Programm. Schaun wir mal.

      Die grundsätzlichen Probleme mit E-Fahrzeugen sind übrigens immer noch nicht gelöst (Einsatz in Katastrophengebieten, Anhängelast, unberechenbare Brandgefahr der Akkus, Entsorgung der Akkus, Umweltschäden bei der Herstellung)
    • WB1 schrieb:

      Also mein Eindruck zum E-Auto hier im Forum :saint:
      Scheint eine tolle Sache für Leute mit viel Geld.
      Gruß Wilfried

      Krischan schrieb:

      Die grundsätzlichen Probleme mit E-Fahrzeugen sind übrigens immer noch nicht gelöst (Einsatz in Katastrophengebieten, Anhängelast, unberechenbare Brandgefahr der Akkus, Entsorgung der Akkus, Umweltschäden bei der Herstellung)
      In der Tat ist das aktuelle "Ladeproblem" im Moment der Knackpunkt in der großen Diskussion. Die Befindlichkeiten werden sich aber sehr schnell ändern, wenn die < 5 min Ladetechnologie in Großserie geht. Alles was jetzt an E-Auto angeboten wird ist eine Übergangstechnologie. Millionen von Ladesäulen in den Städten wird es nicht geben und so lange das Schnelladen nicht serienreif ist, bleibt die E-Technik Kurzstrecken-Technik, die viel zu teuer und zu umständlich ist.

      Richtig interessant wird es, wenn dann die große Masse produziert wird. Die Rohstoffgewinnung für die Batterien ist alles andere als umweltfreundlich und aktuell auch oft sozial problematisch und gesundheitsschädlich. Auch die umweltneutrale Energiegewinnung für den riesigen Bedarf steckt quasi in den Kinderschuhen. Und wir reden ja eigentlich immer nur von D, Europa, USA. Es wird spannend. Fakt ist, an der E-Technik geht kein weg vorbei. Aber auch der Umstieg von der Kutsche zum Auto ging nicht reibungslos und nicht von heute auf morgen.
    • Wenn ich mir Chiefs Fuhrpark ansehe, ich meine nichts für ungut, aber privilegiert ist er schon.
      Ich habe auch ein eigenes Haus, aber meine Garage befindet sich schon an einem gemeinsamen Garagenplatz, dort ist weit und breit kein Strom in Sicht
      (außer oben drüber die Überlandleitung :P ).
      Aber wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe, was machen denn diejenigen welche in Mehrfamilien-, Hoch- oder Innenstadthäusern wohnen
      und an der berühmten Laterne parken müssen.
      Sarkasmus ein: Ich frage mich wo die ihre PV aufbauen? Sarkasmus aus.
      Für Chief ist es einfach, für mich schon schwieriger, für andere leider unlösbar. Zumindest momentan noch.

      FranklinFlyer hat sich enttäuscht abgewandt, weil hier alle so negativ sind und die Chancen nicht sehen.
      Ich versuche das Ganze nur realistisch zu sehen wie es jetzt ist und dass sich das in den nächsten Jahren nicht umsetzen lässt.
      Und da kommt das was Andi zu den Rohstoffen oben schreibt noch obendrauf.
      D.h. wir müssen evtl. ganz andere Batterien entwickeln und dann ist das A und O immer noch das Laden.
      Wenn jeder mit dem Wagen nur irgendwohin fahren muss, so wie jetzt zur Tanke, und dann ist das Ding in 5min voll,
      dann wird es gehen. Vorher nicht.

      Mein Compass: Jeep Compass 4x4 Limited 1.4 MultiAir 125kW (170PS) Autom., Uconnect 8.4

    • Ich streue mal einen ganz anderen Gedanken ein: Es gibt de Facto kein Recht auf ein eigenes Kfz, auch wenn es sich seit dem VW Käfer vielleicht so anfühlt als könnte sich bald jeder eines leisten. Es ist daher vielleicht etwas kurz gedacht, dass 'die da oben' dafür sorgen müssten, dass jeder beim Thema E-Mobilität uneingeschränkt mit von der Partie sein kann. @Oelkaennchens 5-Minuten Terrine könnte natürlich dabei helfen die aktuellen Zustände zu erhalten, oder wieder herzustellen..

      :1f914:
    • jomaot schrieb:

      Ich streue mal einen ganz anderen Gedanken ein: Es gibt de Facto kein Recht auf ein eigenes Kfz, auch wenn es sich seit dem VW Käfer vielleicht so anfühlt als könnte sich bald jeder eines leisten. Es ist daher vielleicht etwas kurz gedacht, dass 'die da oben' dafür sorgen müssten, dass jeder beim Thema E-Mobilität uneingeschränkt mit von der Partie sein kann.
      Mit Verlaub, aber "die da oben" dürfen sich immer nur auf Zeit zum Bestimmer aufspielen und wenn zu viel an den Bedürfnissen der Masse vorbei regiert wird könnte das durchaus Leute "nach oben" spülen, die man da eher nicht so gerne sieht, die aber die populäreren Aussagen treffen. Bisher punktet man, auch aufgrund des eher zweifelhaften Personals, nicht wirklich, aber regional durchaus sichtbar. Es steht nirgendwo geschrieben daß sich das in Zukunft nicht ändert. Schon von daher wäre es wohl sinnvoll die Masse bei dem Thema mitzunehmen durch Lösungen statt einfach Ideologien zu verordnen. Ist ja nicht so, daß E-Mobilität nicht auch ihre gute Seiten hätte, man muß halt mal mehr an den schlechten arbeiten und sie in den Griff kriegen, so daß die Leute wirklich wollen statt nur die Steuerermäßigungen abgreifen, die grade verschenkt werden.
      "Im Rallye Sport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist."

      "Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen."

      Walter Röhrl

      Mein Wrangler: Wrangler JL Rubicon MY21 2.0l T-GDI in Sting Gray, Hardtop, AHK, BF Goodrich T/A KO2 -/- Renegade Limited MY20, Granite Crystal, 6 Gang MT 4x4, 2.0 Multijet

    • Da hab ich noch ein alternative Sichtweise: Vielleicht sollte Politik sich überhaupt mehr aus Dingen heraushalten, von denen sie nicht allzu viel versteht, und bei denen profitorientierte Lobbyisten für eine passend eingeschränkte Sichtweise sorgen.

      Ein Fehler war mMn sich dogmatisch auf bestimmte Antriebstechnologien einzuschießen, und nicht ergebnisoffen z.B. Abgas-Grenzwerte und Fristen vorzugeben. Der Markt wirkt im zweiten Fall nämlich von ganz alleine regulierend, und das beste Konzept gewinnt. Und wenn die Politik sich solchermaßen aus der Schusslinie nimmt, erzeugt das an der Basis auch gleich eine entspanntere Auseinandersetzung mit der Realität - nämlich dem Fahrzeugangebot, welches die Industrie gemäß der Grenzwerte anbieten kann.

      Anstatt zu sagen "entwickle ein tolles Elektroauto" hätte es uns doch viel mehr gedient wenn der Auftrag gelautet hätte "entwickle ein Mobilitätskonzept dessen Lebenszyklus-Emission 50% unter denen eines durchschnittlichen Verbrenners liegen".
    • Da geh ich d'accord. Zumal man im Akku eh noch nicht die eierlegende Wollmilchsau gefunden hat, wie man beim Thema Lieferfahrzeuge/LKW/Baumaschinen noch sehen wird. Mag sein daß der PKW-Verkehr in absehbarer Zeit halbwegs störungsfrei vor sich hin stromert, aber beim schweren Gerät fehlen noch die Lösungen. Und das fängt schon beim VW-Bully vom Handwerker an, da hat ja selbst die Post schon wieder die Brocken hingeworfen mit ihren Elektro-Lieferfahrzeugen. Teuer beschaffte Elektobusse halten nicht ihre normale Schicht durch, von den LKW-Kolonnen auf den Autobahnen, die ganze Tonnen Akkus bräuchten und stundenlang laden müßten, wollen wir gar nicht reden.

      Nebenbei bemerkt hat sich der Verbrenner ja nicht durchgesetzt weil ihn jemand verordnet hätte sondern weil er im Laufe der Zeit so weiter entwickelt wurde samt der zugehörigen Infrastruktur, daß er sich als nützlich erwiesen hat für die meisten Menschen. Stell den Leute was ähnlich praktikables hin und sie werden schon umsteigen, freiwillig.
      "Im Rallye Sport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist."

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    • Schön, dass ich diesem Thread wieder etwas Leben einhauchen konnte. Gestattet mir noch ein paar Anmerkungen:

      1. Ja, ich bin sicherlich privilegiert. Verdiene gut und werde in 3 Jahren eine mehr als auskömmliche Pension bekommen, so Gott will. Und meine Frau verdient auch noch Geld. Wir haben ein Eigenheim, keine Schulden mehr usw.
      Aber unser „Fuhrpark“ sieht im Detail wie folgt aus: Jeep, 6 Jahre alt, Audi TT Roadster Quattro 19 Jahre alt und meine Honda (ein Erbstück meines leider viel zu früh verstorbenen Bruders) ist Baujahr 1995.
      2. Ja, die Batterieelektrik ist auf dem aktuellen Niveau sicherlich auch eine Übergangstechnologie. Deshalb werden wir nur auf 4 Jahre leasen. Dann schauen wir weiter. Aber bei unserem Fahrprofil und unseren Möglichkeiten wäre es sträflich, jetzt nicht den Umstieg zu wagen. Wenn keiner beginnt, gibt es keine Entwicklung und keine fallenden Preise. Und dass wir alle Verantwortung tragen und zumindest mit dem Umdenken beginnen müssen, sollte auch dem Letzten nach den Ereignissen in RP und NRW klar geworden sein.
      (Im Übrigen werden wir sowohl mein Mopped als auch den Audi TT behalten, aber nicht als ständiges Fortbewegungsmittel.)
      3. Das neue Lieferkettengesetz wird dafür sorgen, dass es künftig nicht mehr zu Schweinereien bei der Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen usw. kommt. Abgesehen davon befinden sich alle diesbezüglichen seltenen Erden und Metalle auch in allen Verbrennern, die in Summe weltweit (und auch bundesweit) noch ein Vielfaches mehr an Batterien durch die Gegend fahren, als die 10% Autos in Deutschland mit E-Antrieb.
      Hier die Umwelt- und Sozialstandards als Totschlagargument gegen das E-Auto anzuführen ist eine unredliche Scheindiskussion, zumal ja - außer Tesla - alle Hersteller auch noch Verbrenner bauen. Dann dürfte man diese konsequenter Weise auch nicht kaufen, wenn man so denkt und scheinbar alles glaubt, was so geschrieben wird.
      4. Bin ich ein überaus toleranter Mensch. Soll jeder fahren, was er will, kann und/oder sich leisten kann.
      Wäre ich Vertreter o.ä. gäbe es vielleicht eine Zoe als Drittwagen, aber einen Stromer keinesfalls als Erstauto; auch wenn ich keine private Lademöglichkeit hätte.
      Ich trete aber dafür ein, dass man ernsthaft Interessierte mit Fakten und realistischen Erfahrungen begegnen sollte und nicht mit Hörensagen, Voreingenommenheit und Spekulationen. Das ist weder zielführend noch hilfreich.
      Das gilt übrigens für alle Lebensbereiche.
      2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
      Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.

      Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
      Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

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    • Chief schrieb:

      ...
      3. Das neue Lieferkettengesetz wird dafür sorgen, dass es künftig nicht mehr zu Schweinereien bei der Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen usw. kommt. Abgesehen davon befinden sich alle diesbezüglichen seltenen Erden und Metalle auch in allen Verbrennern, die in Summe weltweit (und auch bundesweit) noch ein Vielfaches mehr an Batterien durch die Gegend fahren, als die 10% Autos in Deutschland mit E-Antrieb.

      Hier die Umwelt- und Sozialstandards als Totschlagargument gegen das E-Auto anzuführen ist eine unredliche Scheindiskussion, zumal ja - außer Tesla - alle Hersteller auch noch Verbrenner bauen. Dann dürfte man diese konsequenter Weise auch nicht kaufen, wenn man so denkt und scheinbar alles glaubt, was so geschrieben wird.
      ...
      Das neue Lieferkettengesetz ist zumindest mal ein Start und ein notwendiger Schritt dazu. Ich weiß dass gerade die deutschen OEMs, insbesondere die Premium OEMs schon seit Jahren auf Einhaltung von entsprechenden Standards bestehen. Manche lassen sich das auch regelmäßig neu unterschreiben. Aber das Lieferkettengesetz ist dann doch in Teilen leider noch ein bisschen zahnlos: Bei mittelbaren Zulieferern (d.h. ab Tier2) gelten die Sorgfaltspflichten nur anlassbezogen und nur wenn das Unternehmen Kenntnis von einem möglichen Verstoß erlangt. Darüber hinaus gelten bei mittelbaren Zulieferern sog. Brancheninitiativen als angemessene Präventionsmaßnahme. D.h. doch im Klartext dass eben auch einzelne Rohstofflieferanten die Standards nicht einhalten müssen. Das ist noch ein langer Weg, aber immerhin sind wir schon mal losgelaufen..
    • Krischan schrieb:

      Mal ein gutes Beispiel dafür, dass es auch abseits von Tesla Autobauer gibt, die auf Elektro spezialisiert sind und demnächst ausliefern....mit mehr Reichweite, höherem Autonomie-Level, schnelleren Ladezeiten. Die Entwicklung ist schon richtig...

      lucidmotors.com/
      Oh wenn es darum geht, Auswahl gibt es inzwischen schon reichlich: BMW i-Modelle, Daimler EQ Modelle, Opel E-Modelle, Audi e-tron Modelle, nur um auch einmal ein paar einheimische Hersteller zu nennen.. Aber wir sind ja hier ein Jeep Forum :1f60e:
    • jomaot schrieb:

      Oh wenn es darum geht, Auswahl gibt es inzwischen schon reichlich: BMW i-Modelle, Daimler EQ Modelle, Opel E-Modelle, Audi e-tron Modelle, nur um auch einmal ein paar einheimische Hersteller zu nennen.. Aber wir sind ja hier ein Jeep Forum :1f60e:
      Naja, in Zeiten von Stellantis hat die Trennschärfe doch etwas gelitten. U.a. zu Opel. Ob man es glaubt oder nicht.
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    • Leider werden bei dieser Diskussion oft die Preise vergessen, die für diese Wagen aufgerufen werden.
      Die sind leider immer noch heftig.
      Vor allem, wenn man bedenkt was in diesen Autos alles NICHT mehr drin ist (Verteiler, Kolben, Zylinder, Auspuff, Kat Kühler usw. usw. usw.)

      Mein Compass: Jeep Compass 4x4 Limited 1.4 MultiAir 125kW (170PS) Autom., Uconnect 8.4

    • Oelkaennchen schrieb:

      Leider werden bei dieser Diskussion oft die Preise vergessen, die für diese Wagen aufgerufen werden.
      Die sind leider immer noch heftig.
      Vor allem, wenn man bedenkt was in diesen Autos alles NICHT mehr drin ist (Verteiler, Kolben, Zylinder, Auspuff, Kat Kühler usw. usw. usw.)
      Mmh - Auch die Verbrenner von BMW, Audi, & Co sind keine Billigware.

      Wenn Du kleine Preise suchst dann wirst Du eher dort fündig, wo auch Verbrenner günstig sind.. Nissan Leaf, Seat Mii electric, Mitsubishi i-MiEV, Smart EQ, Renault Twingo Electric, Fiat 500 Elektro, Dacia Spring, Renault Zoe, Opel Corsa E, Peugeot E 208, usw., usw.,

      Und für die fehlende Mechanik gibt es neueste Speicher- und Antriebs-Technologie , deren Kosten mit steigenden Produktionsvolumina auch noch sinken werden..

      Ich hoffe ich konnte helfen
    • Na ja, teuer ist relativ. Ein Bekannter hat ausgerechnet, daß der kleinste Tesla Model 3 ohne Schischi inkl. Förderung effektiv 30k kostet. Rechne da noch 10 Jahre Steuerfreiheit ab, geringere Wartungskosten etc., dann ist das durchaus attraktiv wenn man denn ein E-Auto in der Bauform haben möchte und Reichweite ist bei Teslas durchaus gegeben, zumal an der Autobahn Supercharger rumstehen.

      Mal sehen wie der Model Y so wird, der Model X ist definitiv zu teuer und zu hässlich als Jeep Ersatz.
      "Im Rallye Sport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist."

      "Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen."

      Walter Röhrl

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