SERV4WD - Überhitzung der Lamellenkupplung im Hinterachsdifferential - Allrad fällt kurzzeitig aus

  • Genau so sehe ich das auch . Mit einem Wolf eine Reise machen Komfort ??? Klima und und ..
    Darum ist ja der Renegade ja so toll . Ein City Flitzer gut zu parken vergleichsweise ,ausreichend schnell und komfortabel Sparsam im Vergleich zur G-Klasse Preiswert und richtig Geländegängig . Vergleichsweise günstig im Unterhalt gutes Image Kofferraum ausreichend groß .Ziehen kann und darf er auch einiges mit Auflastung 2000KG
    Und er sieht auch noch gut aus stylisch .
    der einzige der das auch nähernd gut kann ist der Jeti und der Duster und suzuki style ?????
    Also ich brauche keinen echten Geländewagen für mich ist der Renegade ideal !!!!
    Chrysler und Jeep Fan
    Hatte 15 Jahre einen Pt Cruiser mit dem ich sehr zufrieden war
    außerdem fahre ich noch seit 2005 einen Lancia Ypsilon der auch super funktioniert

    Seit 2016 Jeep Renegade auch super zufrieden. :023: :023: :023: :023: :023:

    Mein Renegade: Longitude Colorado Red 2,0 4WD 6MT Komfort Pluß

  • alex schrieb:

    smokeybear schrieb:

    ...
    Dennoch ist auch ein Renegade Trailhawk definitiv immer noch kein Geländewagen. Wer in als Solchen gekauft hat, hat sich dann doch etwas "verschätzt".
    ...
    Was ist für dich ein Geländewagen? Jeep hat die Auszeichnung "Trail-Rated" für den Trailhawk und hat damit besondere Eigenschaften angeboten, die sie offensichtlich nicht erfüllen können. Das wären für mich die Argumente um mit Jeep zu kommunizieren.

    jeep.ch/de/capability/trail-rated/index-new.html

    Ich habe schon gemerkt, dass hier der eine oder andere Renegade-Eigner leicht angesäuert reagiert, wenn man die Geländefähigkeit seines Fahrzeuges relativiert oder den Renegade Trailhawk eben nicht als Geländewagen bezeichnet.

    Ich kann es nicht ändern und für mich ist es auch okay.

    Es mag sicher auch mit daran liegen, dass es inzwischen kaum noch Geländewagen gibt. Das sind - für mich und andere - insbes. die "Body of Frame"-Gefährte. Häufig mit Starrachsen und blattgefedert. Im Regelfall mit Untersetzung und für den Straßenbetrieb nur eingeschränkt geeignet.

    Aber das ändert auch nichts daran, dass der Renegade Trailhawk für seine Verhältnisse schon sehr geländegängig ist. Das schrieb ich ja auch eingangs.
  • Zusätzlich will ich es noch versuchen, mit anderen Worten auszudrücken.

    Der Renegade Trailhawk (Cherokee Trailhawk auch) ist ein SUV. Mit überdurchnittlichen Geländefähigkeiten.

    Hauptverwendungszweck ist dennoch Straßenbetrieb.

    Wenn der Hauptverwendungszweck das Gelände wäre, müßten konstruktiv und ausstattungsmäßig so viele Kompromisse eingegangen werden, dass er nur für einen Bruchteil des derzeitigen Kundenkreises noch interessant wäre. Vielleicht für Leute, die ein so konstruiertes/ausgestattetes Fahrzeug - neben dem "Alltagsfahrzeug" - als Zweit- oder Drittfahrzeug für den überwiegenden Geländeeinsatz kaufen. Damit würde Jeep aber nicht mehr so viel Geld verdienen.
  • JE516 schrieb:

    (...)



    Schaltet auf 4WDLOW und MUD oder ROCK und geht manuell in den 1. Gang, damit der Renegade bei Schlupf nicht in den 2. Gang hochschaltet.

    (...)

    Hallo!

    Vielleicht ist es ja auch gerade der Umstand, dass das Getriebe am Schalten gehindert wird, was die Meldung hervorbringt?!? Quasi als zusätzliche Sicherheit und Schutz vor Beschädigungen durch Überhitzung etc.

    Würde auch erklären, warum bei zu niedrigem Ölstand (siehe andere Thread), dass mutmaßlich auch auftritt.


    Ich selber bin mit meinem Renegade häufig und auch in für seine Verhältnisse anspruchsvollem Gelände unterwegs. Gerade im letzten Winter hatte ich mehrere Situationen, wo ich lange Zeit mit Vollgas versucht habe mich aus einer "brenzligen" Situation zu befreien. Ich befuhr eine angetaute Wiese, der Boden darunter war noch gefroren. Die Wiese hatte eine ordentliche Hanglage und zahlreiche Versuche den direkten Weg zu nehmen scheiterten am fehlenden Grip. Eine seitliche Anfahrt brachte die erwünschte Hilfe, allerdings bestand die Gefahr dabei seitlich in eine "Schlucht" zu rutschen.
    Also "prügelte" ich regelrecht den Renny über die Wiese unter Verwendung aller Modi - nur eben nicht mit einem gesperrten 1. Gang.

    Der Wagen zog sich brav - sehr zur Erleichterung meines Mitfahrers - den Berg hoch und ich habe während dieser mehrere Minuten dauernden Vollast keine dieser Meldung bekommen.

    Im Übrigen halte ich den Renegade auch für einen überdurchschnittlich fähigen - ja - Geländewagen in diesem Segment.

    Habe übrigens auch schon erlebt, wie sich Wölfe und UNIMOGS festgefahren haben. Selbst MAN 10 Tonner GL.

    Wenn es nicht weitergeht - muss ich eben eine andere Spur fahren. Das ist eben so. Ich kann jedes System an und über seine Grenzen bringen.
    Grüße Alex


    P. S.
    Denkt an die Elektrolyte!

    Mein Gladiator: 2021 Gladiator "Sport" mit 2RY, 2SA, CSD, CWA,GCD, MRK, XMF Davor: Jeep Renegade "Upland" - MY 2017 - Command View - 4x4 Active Drive Low - 2.0 MJ - 140 PS - 9 AT - 5" Navi

  • smokeybear schrieb:

    Wenn der Hauptverwendungszweck das Gelände wäre, müßten konstruktiv und ausstattungsmäßig so viele Kompromisse eingegangen werden, dass er nur für einen Bruchteil des derzeitigen Kundenkreises noch interessant wäre. Vielleicht für Leute, die ein so konstruiertes/ausgestattetes Fahrzeug - neben dem "Alltagsfahrzeug" - als Zweit- oder Drittfahrzeug für den überwiegenden Geländeeinsatz kaufen. Damit würde Jeep aber nicht mehr so viel Geld verdienen.

    Und genau für diesen Kundenkreis hat Jeep den Wrangler. Ich bin mal gespannt, der neue JL (vor allem der Unlimited) soll sich auf der Strasse lt. US-Berichten sehr komfortabel bewegen lassen.

    Wrangler JLU 2.2 CRDi Rubicon MY20, schwarz, Sicherheits- und Technologie-Paket, Sky One-Touch Power Soft Top, AEV 2.5 und div. andere Spielsachen

    bis 08.2020 Compass Trailhawk MY19 in Granite Crystal, Leder-, Sound-, Park- und Premiumpaket, AT3 225/65/17, Rhino-Rack Pioneer Platform
  • Wenn ich mal vergleiche wenn du einen Defender neben den Renegade hinstellst wird sofort klar was ich meine
    schon der Größenunterschied ist beachtlich da schaut der Renegade wie ein Kleinwagen aus ich bin mal mit einen gefahren das Teil ist echt wie ein Traktor mit Dach und bockig wie ein Esel ich kann mich noch erinnern das einzige was da Komfort drin war war ein Aschenbecher . Heizung ist Sonderausstattung.
    Und ist auch so geländegängig wie ein Traktor und Bodenfreiheit satt und alleine die Höhe ist schon beeindruckend Ich schätze mal das ca 50cm mehr Höhe und ein paar Meter mehr länge .
    Was ich mich da frage wo und wie parkt man so was in einer Statt .
    Ein bekannter hat eben einen und der hat nur gelacht als ich sagte der Renegade ist ein Geländewagen.
    Dann sagte er jetzt komm mal mit ...
    Der Größenunterschied alleine schon . und die Achsen wie ein Unimog oder Tracktor
    Chrysler und Jeep Fan
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  • Größe macht es definitiv nicht und auch Land Rover, Jeep und Toyota haben mal klein angefangen, denn "klein" ist erst einmal von Vorteil, alleine schon aufgrund der Wendigkeit und des Gewichtes. Zudem muss man die alten Daihatsus (z.B. Wildcat) und kleinen Suzukis sowie solche Fahrzeuge wie den Lada Niva hinzuzählen zu dem, was so gerne als "echte Geländewagen" klassifiziert wird.

    Stellt man neben die letztgenannten Vertreter einen Renegade, so wirkt er wie ein Riese!

    Alle diese Fahrzeuge habe ihre Berechtigung (teilweise gehabt) und man konnte auch viel Spaß damit haben. Ob sie nun als Arbeitstier Verwendung fanden in Feld und Flur, Wüste oder Urwald oder einfach nur als "nette Ergänzung zum Fuhrpark" dienten ist dabei egal.

    Wir leben nun einmal im 21ten Jahrhundert und da haben sich die Anforderungen etwas geändert. Solange ich nur einen fahrbaren
    gesendet von Pete
    My Omaha Orange
    new-jeep-forum.de/gallery/imag…55b37b1de274c574cd5dec008
    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

    Mein Renegade: höher gelegter Jeep Renegade Trailhawk, 2,0 D, 170 PS, Omaha Orange

  • Pete warst du letztes Jahr auf dem Jeep Camp ich glaube ich habe in einem Video dein Jeep gesehen .

    Und ich weis auch es kommt nicht auf die Größe an .

    aber wir schweifen zu weit ab ..
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  • Also von wegen Trailrated ... der Rubicon-Trail bietet durchaus Möglichkeiten einige schlimme Passagen zu umfahren oder eben mit einem Wrangler zu machen. Und dann haben die natürlich erfahrene Fahrer und Einweiser, dazu können sie sich das Wetter aussuchen und müssen nicht grade im Matsch wühlen, wenn sie kalifornische Sonne haben können.

    Der Rennie ist nun mal ein besonders geländegängiger PKW, der eher in der Stadt oder auf der Autobahn zuhause ist, kein kerniger Naturbursche wie Wrangler oder Defender. Dafür kann man eben damit auch 180 Sachen auf der Bahn komfortabel fahren.
    "Im Rallye Sport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist."

    "Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen."

    Walter Röhrl

    Mein Wrangler: Wrangler JL Rubicon MY21 2.0l T-GDI in Sting Gray, Hardtop, AHK, BF Goodrich T/A KO2 -/- Renegade Limited MY20, Granite Crystal, 6 Gang MT 4x4, 2.0 Multijet

  • Also war gerade Offroad unterwegs auf Sand und Mut hatte so viel Verschränkung das nur 2 Räder den Boden berührten .Es ging auch richtig steil nach oben um eine Kurve herum . Bin extra noch genau da stehen geblieben ausgestiegen und gesehen das der Wagen kippte . Dann eingestiegen und losgefahren hatte keinerlei Schlupf oder habe nichts davon bemerkt . Er hat sich also mit einem Vorderrad und dem Diagonalen Hinterrad raus gezogen und bergauf . Ging ohne merklichen Schlupf und ohne Gas zugeben . Fuhr einfach los . Habe es dann noch 2 mal gemacht immer das gleiche .
    Also wenn 2 Räder Tracktion haben reicht das auch . Aber wenn kein Rad Traktion bleibt er stehen.
    fährt nimmer weiter .
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  • Hallo zusammen,

    erstmal vielen Dank für die rege Beteiligung!

    Ich habe das Gefühl, dass es immer noch ein paar Verständnisschwierigkeiten gibt, daher versuche ich es noch mal mit anderen Worten:

    Die Abschaltung des Allradantriebs (aufgrund der Überhitzung des RDM), um Schäden zu vermeiden, ist absolut sinnvoll, es will ja keiner dass das RDM kaputt geht.

    Das Softwareproblem liegt darin, dass die Überhitzung gerade durch den Bremseingriff an der Hinterachse verursacht wird, da die Software den Bremseingriff an der Hinterachse nicht deaktiviert, wenn das RDM z.B. über 200°C heiß wird.
    Die temperaturabhängige Deaktivierung würde dazu führen, dass sich die Hitzeentwicklung reduzieren würde (ein Hinterrad kann durchdrehen => Energie geht nicht in die Kupplung). Dann würde die Temperatur nicht über 250° steigen und der Überhitzungsschutz müsste auch nicht eingreifen.

    Mein Renegade: Renegade Trailhawk Diesel

  • Nun zurück zu meinem Anliegen:

    Ich suche ja nach Renegadefahrern, die bereit sind, einen Test zu machen, um zu sehen, ob sich das Problem auch bei Ihnen reproduzieren lässt.

    Nach allen Infos, die ich habe, müssten alle Allrad-Renegades (zumindest mit Automatikgetriebe) betroffen sein. Jeep hat bei mir ja auch schon einige Teile ausgetauscht, leider ohne Wirkung.

    Was mich wirklich wundert, ist, dass doch einige lieber das Problem vermeiden wollen, anstatt herauszufinden, ob sie betroffen sind. Daher gibt es anscheinend auch nur so wenige Tickets bei Jeep zu diesem Thema.
    Das kann ich einfach nicht verstehen. Ich halte es für einen Mangel, wenn bei einem Jeep (dem Innbegriff für Geländewagen), der über 30.000 € kostet, ein zentrales Merkmal, nämlich der Allradantrieb, nicht zuverlässig funktioniert. Und das, obwohl es softwaremäßig gelöst werden könnte.

    @pits-post:
    Vielen Dank, dass Du probiert hast, das Problem nachzuvollziehen. Nachdem du ohne Schlupf weggekommen bist, vermute ich, dass der Untergrund nicht rutschig war. Wenn sowohl vorne, als auch hinten je ein Rad richtig Grip hat, kann das Problem auch nicht auftreten, da dann die Vorder- und Hinterachse gleich schnell drehen und dadurch kein Hitzeientrag in der Lamellenkupplung erfolgt.
    Das Problem tritt überwiegend bei rutschigem Untergrund auf oder wenn aus anderen Gründen die Vorderachse schneller dreht als die Hinterachse.

    Vielleicht würdest Du es noch mal probieren?
    Dann schau Dir doch noch mal meine "Anleitung" im ursprünglichen Beitrag an. Es ist auch gar nicht notwendig, dass mehrere Räder keinen Bodenkontakt haben. Wichtig ist, dass es etwas rutschiger ist, da kann man sich mit dem Wasserkanister schön rantasten.
    Nachdem Du eine Schalter hast, wäre es aber wichtig, dass Du beim Testen nicht zu lange auf der Kupplung bleibst (lieber schnell einkuppeln), damit Dir die Kupplung nicht abraucht.

    Mein Renegade: Renegade Trailhawk Diesel

  • Ja das mag schon sein aber dann würde man ständig festfahren weil dann ein Rad durchdrehen würde. Ich verstehe dich du meinst anstatt das es bei Überhitzung einfach abschaltet sollte es lieber durchdrehen.
    Dann kannst du aber auch nicht weiter fahren weil ein Rad durchdreht .
    Also must du jetzt warten bis das Diff abgekühlt ist und raus gezogen worden bist.
    Lediglich die Abkühlzeit würdest du dir dann sparen
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  • JE516 schrieb:

    @Paulator:

    Das Problem tritt unabhängig davon auf, ob man manuell im 1. Gang ist oder nicht. 1. Gang hat nur den Vorteil, dass die Automatik nicht schaltet, was ja unter Last nicht sinnvoll ist.
    Sehe den Vorteil an einer Stelle, wo es ja eh nicht weiter geht (gemäß Deinem Versuchsaufbau ja auch nicht weitergehen soll) nicht. Dann orgel ich in den Drehzahlbegrenzer rein...Und?

    JE516 schrieb:

    (...)
    Festfahren würde man sich nur dann, wenn es sowieso nicht mehr weitergeht.
    Das ist doch auch der Grundgedanke Deines Versuchsaufbaus. Die Traktion zu eliminieren, damit das System an/über seine Grenzen geht und wegen Überhitzung abschaltet.

    Aber wenn der Renegade nicht weiterkommt, ist es doch durchaus sinnvoll, dass das System abschaltet. Geht es Dir jetzt darum, dass das System zu früh die Waffen streckt oder dass es ab nem bestimmten Punkt kein Weiterkommen gibt?

    Ich könnte Dein Anliegen verstehen, wenn es bei alltäglichen Off-Road Situationen häufig auftreten würde. So wie in dem anderen Thread beschrieben. Das konnte ja durch Anpassen des Ölstandes behoben werden.

    Hast Du mal Dein Problem in amerikanischen Foren/Facebookgruppen geschildert? Lese da recht häufig mit, aber dieses Problem trat da nie auf! Da gibt es ne Truppe die waren letztes Jahr in Moab und haben da ordentliche und beeindruckende Geländetouren gemacht. Also wenn jemand regelmäßig und im Grenzbereich im Gelände unterwegs ist dann die...
    Grüße Alex


    P. S.
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  • JE516 schrieb:

    (...)

    Was mich wirklich wundert, ist, dass doch einige lieber das Problem vermeiden wollen, anstatt herauszufinden, ob sie betroffen sind. Daher gibt es anscheinend auch nur so wenige Tickets bei Jeep zu diesem Thema.
    Das kann ich einfach nicht verstehen. Ich halte es für einen Mangel, wenn bei einem Jeep (dem Innbegriff für Geländewagen), der über 30.000 € kostet, ein zentrales Merkmal, nämlich der Allradantrieb, nicht zuverlässig funktioniert. Und das, obwohl es softwaremäßig gelöst werden könnte.

    (...)
    Also ganz ehrlich: Ich habe meinen Renegade bisher nicht geschont. Der hatte grade 50km auf dem Tacho und war off-road unterwegs.Ich bin durch Flüsse, Hochwassergebiete und Schnee gefahren. Habe mich schlammige ausgefahrene Waldwege hocharbeitet und Donuts im tiefen Schnee gedreht. Neben dem Erlebnis, was ich im vorletzten Post schilderte, gab es noch unzählige Situationen, wo sich mein Upland bewiesen hat.

    Wenn er das alles ohne jegliche Probleme gemeistert hat, warum sollte ich mein Fahrzeug vorsätzlich und gezielt oberhalb irgendwelcher Verschleißgrenzen quälen? Ich wäre bei Dir, wenn das Problem bis jetzt ständig aufgetaucht wäre. Dann wäre es ein Grund Jeep permanent auf den Sack zu gehen. Aber so?

    Was soll ich denen dann sagen? Ich hab jetzt mal meinen Jeep künstlich in eine Situation gebracht, in dem es keinen Vortrieb gab und dann solange georgelt bis alle Lämpchen angingen?

    Sorry, wenn ich das so überzeichne. Allerdings scheint das doch ein Problem zu sein, was bei den allermeisten nicht auftritt und nur mit erheblichen Aufwand zu reproduzieren ist...
    Grüße Alex


    P. S.
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  • Paulator schrieb:

    Ich wäre bei Dir, wenn das Problem bis jetzt ständig aufgetaucht wäre.
    ... und genau da liegt sicher auch der Hase im Pfeffer. Wie ich oben geschrieben schon mal habe, sind unsere Renegades da teilweise auch recht "individualistisch". Da die Funktionen alle über die Software geschaltet werden, reagieren zwei eigentlich "gleiche" Fahrzeuge unterschiedlich.

    Vielleicht reagiert mein TH auch wegen der größeren ATs anders und reduziert die Motorleistung, weil fehlender Grip irgendwann zu einer "Belastungssituation" führt, die der (oder die) Bordcomputer als potentiell schädlich betrachten. Aufgrund meiner Erfahrung mit meinem Renegade würde es für mich sehr schwer sein, das "Problembild" zu duplizieren. Das Ticket bei der Werkstatt, welches ich damals aufmachen ließ, bezog sich noch auf die originale Bereifung.

    Und noch einmal: Ja, das Prinzip Trailhawk hat nach oben weiteres Potential. Ob die Ausschöpfung dieses Potentials sinnvoll und wirtschaftlich ist, müsste sowohl der Konzern als auch der Kunde bewerten, denn nur eine Änderung der Software kann es eigentlich dann nicht sein.
    Das Potential des Renegade ist schon jetzt relativ hoch! Wer allerdings mehr will, sollte sich in Richtung eines Fahrzeuges mit echten (mechanischen) Sperren umschauen. Das dürfte zielführender sein.

    Gruß Pete
    gesendet von Pete
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