Erfahrungen mit Cherokee 2.0l 170PS

    • Erfahrungen mit Cherokee 2.0l 170PS

      Ich beabsichtige einen Cherokee 2.0l 170PS BJ 08/2014 zu kaufen. Wie ist die Automatik-Getriebeproblematik zu werten? Gibt es sonst wissenswertes zu sonstigen technischen Problemen, Qualität, ....
      Danke für hilfreiche Beiträge schonmal vorab

      Mein Cherokee:

    • Das 9-Gang-Getriebe ist schon das entscheidende Thema bei den 2014er und 2015er Modelljahren. Mach auf alle Fälle eine ausgiebige Probefahrt. Schalten die unteren Gänge hart und ruckhaft, lass am besten die Finger von dem Auto.
    • Hallo, ich fahre so einen seit 1,5 Jahren, gebraucht gekauft bei 26.000km und hat mittlerweile 51.000 Kilometer. Aber mit der 2 Jahre Premium Garantieerweiterung da ich damals auch schon über Automatikprobleme gelesen habe. Der Motor könnte mehr Leistung haben und besonders im Winter bei Minusgraden als Laternenparker in den ersten paar Kilometern wenn alles kalt und zäh ist und auch das Automatiköl kalt ist fährt er sich sehr bescheiden :thumbdown: . Im warmen Zustand gut oder auch bei Aussentemperaturen über 5 Grad Plus. Beim abbremsen unter 50km/h spürt man schon die Automatik das runterschalten und die Bremsbänder ? und klingt ein wenig rauh und ruppig. In den unteren Gängen bis 3 dreht er mir ein wenig zu hoch und schaltet da auch nicht so geschmeidig wie ab 3.Das ist aber bei vielen so und quasi normal. Ausserplanmässig war bisher ausser einer Türgummidichtung welche auf Garantie gewechselt wurde nichts und nur normale Jahresinspektionen. Sehr sehr zuverlässig bisher :thumbup: . Ich bin mit meinem zufrieden im grossen und ganzen :023:. Von aktuellen Getriebedefekten der 2014er Baujahre liest man eher wenig. Ich denke es gab ein paar defekte Getriebe aber die meisten laufen doch reibungslos.
    • Als ehemaliger BMW-Fahrer fahre ich nun seit 2 Jahren und rund 22.000 km einen 2015er Cherokee in der von Dir angefragten Motor-/Getriebekombination.
      Mit zwei 3 l Sechszylinder Diesel sowie einem 2 l BiTurbo-Diesel mit immer deutlich über 200 PS und dem jeweiligen super-guten 8 Gang ZF-Automaten war ich wirklich schon sehr verwöhnt, bevor ich auf den Cherokee umgestiegen bin.
      Auch heute gibt es Gelegenheiten, wo ich mir wünsche, den neuen 2,2 l mit 200 PS zu haben. Das kommt aber nur noch selten vor.
      Abgesehen davon, dass das Getriebe (besonders wenn es kalt ist) in den ersten drei bis vier Gängen nicht an die Geschmeidigkeit der BMW-ZF-Automaten heranreicht, habe ich den Umstieg auf den Indianer noch keine Sekunde bereut. Top-Speed, wenn's gut läuft liegt bei > 200 km/h und auch ansonsten bin ich mit dem Auto und dem Getriebe (besonders im Landstraßen- und AB-Betrieb) sehr zufrieden. Auch die "Unzulänglichkeiten" des Getriebes (auf hohem Niveau) bereiten mir weder Sorgen noch Kopfzerbrechen.
      Das Auto macht einen soliden und Innen sehr ruhigen (leisen) Eindruck, ist sehr bequem und hat hervorragende Langstreckenqualitäten, wie ich auf mehreren Fahrten mit über tausend Kilometer am Stück selbst ausgiebig getestet habe.
      Wir wissen von einzelnen Cherokeefahrern, dass es auch erhebliche und richtig nervende Getriebeprobleme gab, davon kann ich aber nicht berichten, nachdem das Wobbel-Problem (inkl. Getriebeupdate) bei mir beseitigt wurde. Von massiven Getriebeschäden ist mir auch wenig bekannt, auch wenn es sicherlich (wie bei allen Marken) auch hierbei einzelne Problemfälle gegeben hat. Meiner Wahrnehmung nach sind das aber ebenfalls Einzelfälle gewesen.
      Als BMW noch die GM-Automaten verbaut hat, waren die Getriebeschäden deutlich öfter in den Foren vertreten. Ich selbst war damals auch betroffen. Nach 110.000 km kapitaler Automatikgetriebe-Schaden.
      Wie sich unsere Getriebe mechanisch entwickeln bleibt abzuwarten, da die wenigsten von uns bisher die 100.000 km-Marke geknackt haben. Ich bin da aber recht optimistisch und beabsichtige unseren Indianer noch mindestens 5-6 Jahre zu fahren. Allerdings mit maximaler Garantieverlängerung. Der defekte X5 war mir hier eine Lehre.
      2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
      Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.

      Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
      Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

      Mein Cherokee: 2015er Cherokee Limited, granite-crystal, 170 PS Diesel, 9-Gang-Automatik, AD I, Navi-& Soundpaket, Fahrassistenz- und Winterpaket., Nappaleder in schwarz

    • @JoBär: hab mit meinem erst gute 4000km gefahren,bin aber bisher sehr zufrieden und hoffe ihn noch weitere 6 - 8 Jahre ohne größere Probleme fahren zu können

      @Toy4ever: kannst du mir sagen bis zu welchen 2015er Herstell-Monat die Getriebeprobleme auftraten. Meiner wurde 06/15 gebaut und 01/16 erstmals angemeldet.



      Grüße ELSE

      Mein Cherokee: JC 2,2 Diesel mit 185 PS

    • Als weiteren Punkt, würde ich auch die Achsen und Räder durchsehen lassen...Stabis, Radlager, Scheiben, Undichtigkeiten, etc...

      Sonst hatte ich in 2,5 Jahren keine Probleme. Vom Motor bin ich nicht sonderlich begeistert, aber das ist höchst subjektiv. Kommt darauf an, was du gewöhnt bist und wo deine Erwartungen liegen.
      VGrüße!
      (ehemals Cherokee)
      Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest uns hier liegen gesehn, wie das Gesetz es befahl!
    • R1D1 schrieb:

      Kommt darauf an, was du gewöhnt bist und wo deine Erwartungen liegen.

      Genau das ist der Punkt, darum glaube ich es macht keinen Sinn, einen ellenlangen Roman zu verfassen, der seine persönlichen Eindrücke beim Fahren beschreibt. Dem Fragesteller ist m. E. mehr geholfen, wenn man ihn auf die bekannten Problemzonen hinweist, alles andere muss er sich im wahrsten Sinne des Wortes bei einer Probefahrt selbst erfahren.

      Bei den 170 PS Dieseln sehe ich zum Einen die Problemzone Getriebe, wo es sehr viele gibt, die durch "rough shifting" in den unteren Gängen auffallen zum Anderen das "wobbeln", also das Schlagen der Antriebswellen beim Anfahren aus dem Stand. Hier wäre auf alle Fälle zu prüfen, ob schon die überarbeiteten Antriebswellen vorne eingebaut wurden. Im Nachhinein wird es die wohl nicht mehr auf Garantie geben. Für die Getriebe mit schlechter Schaltqualität gibt es seitens FCA keine Abhilfe, darum würde ich dazu raten, dies ausgiebig zu testen und wenn sich herausstellt, dass das Getriebe hart schaltet, die Finger von dem Auto zu lassen. Wenn es irgendwie möglich ist, rate auch dazu, aus diesem Grund vor einem Kauf mehrere Cherokee probezufahren, um ein Gefühl dafür zu bekommen.

      An der Stelle vielleicht noch der Hinweis, dass ab Modelljahr 2016 überarbeitete 9-Gang-Getriebe verbaut wurden, deren Schaltqualität um Lichtjahre besser ist. Da kommen auch die guten 2014er und 2015er nicht heran.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Toy4ever ()

    • Die ersten 2,2er, gebaut von 04/2015 bis 06/2015 liefen noch unter 2015er Kennung vom Band ( "F" in der VIN ). Ob da schon das bessere Getriebe drin ist, kann ich leider nicht sagen. Die offiziele Aussage war immer ab Modelljahr 2016, das wäre dann ab Juli 2015 und dem "G" in der VIN.
    • Hallo JoBär,

      ich kann eigentlich viel vom Fahren mit dem 2-Liter 170 PS Diesel berichten, habe ich doch in den vergangenen fast 3 Jahren zwei Stück davon besessen - mit Beiden zusammen immerhin rund 75 000 km gefahren....!
      Erspare ich mir aber, denn alles ist geschrieben - Lobhudelei hilft Dir ohnehin nicht weiter.

      Generell meine Antwort - man kann auf jeden Fall auch mit einem gebrauchten 170 PS Indianer glücklich werden, wenn Du die genannten Ratschläge beachtest.
      Letztlich ist auch alles eine Frage des Preises, wieviel Du für diesen Cherokee bezahlen müsstest und vor allem welchen "Draht" bzw. Vertrauen Du zu Deiner Werkstatt hast....!

      Ich sag`s mit Stand heute so:
      Unter den damaligen "Bedingungen" im Mai 2014 hatte ich eine gute Entscheidung getroffen, würde ich nicht als falsch einordnen und wieder so machen.
      Hatte dann aber mit dem ersten Cherokee heftiges Pech - da kam dann die Wichtigkeit einer guten Werkstatt und das Verhalten von Jeep mit ins und das war in meinem besonderen Falle perfekt!
      Bekam dann meinen zweiten Indianer, wo alles bestens war - außer die Knarzgeräusche vom Panoramadach....!
      Konnte damit aber leben, hätte man sicher auch beheben können (da aber aus anderen Gründen ohnehin ein Wechsel anstand, war`s mir nicht mehr so wichtig).

      Also mein Fazit:
      Kannst Du auf jeden Fall kaufen, wenn der Preis stimmt und unsere geschilderten, möglichen Mängel nicht anliegen!
      - seit 08/2012 SUV-Fahrer -
      - ab 06/2014 mehrere Jeeps (Cherokee und Grand Cherokee) in Folge -
      - seit Ende 06/2017 ein 280 PS-SUV von Alfa

      Mein Auto: seit 30.06.2017 - sehr sportliches SUV in Vesuv-grau, Benziner mit 280 PS

    • Ich hab den jetzt 2,5 Jahre und 40.000 km. Die ersten Monate waren eine Katastrophe, da war ich gefühlt mehr in der Werkstatt als auf der Straße. Negativ-Highlight war der Getriebetausch. Immerhin habe ich jetzt ein Neues. Seitdem habe ich im Prinzip keine Probleme mehr. Einzig die Start Stopp Geschichte funktioniert schon seit Monaten nicht und Jeep kann nicht sagen warum. Dennoch fahre ich meinen 2014er JC sehr gerne. Er ist sehr komfortabel und auch der 170 PS Motor hat ausreichend Reserven um auf der Autobahn gut mithalten zu können. Aber das ist eh ein Auto zum Cruisen nicht zum Rasen. Die vielen elektronischen Helferlein sind ein Segen und erleichtern insbesondere auf Langstrecken das Fahren. Man kommt einfach entspannter an.

      Wenn Du einen kaufst lass Dir auf jeden Fall eine gute Garantie geben und lass Dir die Fahrzeughistorie zeigen. Also wann war das Auto in der Werkstatt mit welchem Problem, was wurde gemacht, etc.
      1) 2014 Cherokee Limited, BBlack, 170 PS, 9-Gang Aut., ADI, AHK, neues Getriebe 11/2015 (Alltagsauto)
      2) 2008 Wrangler JK Rubicon 2-Türer, Schwarz, 3,5 Zoll AEV FW, BF Goodrich TA KO2 315/70R17, AEV Frontbumper, Warrior Sumarai Winde 9500HS, Bestop High Rock Rear Bumper+ Tire Carrier + Frontrunner Dachträger + Tembo Dachzelt (Funcar)

      Mein Cherokee: 2014 Cherokee Limited, Brilliant Black, 170 PS, 9-Gang Aut., Active Drive I, Navi & Sound Paket, Fahrassistenz-Paket, Command-View Panorama-Glasdach, abnehmbare AHK, neues Getriebe 11/2015

    • Welcher JEEP ist bitte überhaupt zum "Rasen" geeignet, respektive gemacht worden?
      Nichts was Jemand vor dem Wort 'Aber' sagt zählt wirklich!
      Die zwei häufigsten Elemente im Universum sind Wasserstoff und Blödheit.
      Sic semper tyrannis
      Waffen für den Frieden ist wie Poppen für die Keuschheit!

      Glaube ist die Wissenschaft, die mit Wissen Leiden schafft!

      Mein Wrangler: JEEP Wrangler Rubicon JL MJ2020 Punk'N Orange 2,2L Diesel (was sonst!)

    • 8o

      Ja, ne, Trailhawk .... schon klar!
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    • Track... was?
      Die Version kenn ich nicht!

      Overland ist mir ein Begriff, HEMI ... aber TrackHawk?
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    • Und dann gibt's da noch die SRT-Modelle, z.B. vom Grand Cherokee. Der ist auch eher zum Schnellfahren gebaut.
      2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
      Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.

      Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
      Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

      Mein Cherokee: 2015er Cherokee Limited, granite-crystal, 170 PS Diesel, 9-Gang-Automatik, AD I, Navi-& Soundpaket, Fahrassistenz- und Winterpaket., Nappaleder in schwarz

    • ich dachte eher an aktuellen Modelle, nicht an kommende!
      Ja SRT wäre eine Rase-Limousine.

      Trotzdem, alle JEEPs sind für mich eher Reise-Gleiter, aber keine Sportflizzer und schon gar keine Ferraris!
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      Die zwei häufigsten Elemente im Universum sind Wasserstoff und Blödheit.
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