Rückruf s55
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Und was passiert dann?
Bleibst Du Jeep/FCA treu? -
Das hängt noch von einigen Faktoren ab, davon liegen ein paar nicht in meiner Hand. Gesetzt ist Jeep auf keinen Fall, ich werde auf alle Fälle auch andere Autos testen und Angebote einholen. Evtl. gibt es auch einen Umstieg auf Hybrid.
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Hallo (Ex-)Kollegen!
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole oder das mein Beitrag als "Stänkerei" missinterpretiert wird:
Ich finde es "traurig", dass sich ein Auto so vielen Service-, Wartungsaktionen und/oder Rückrufen unterziehen muß, damit es danach einen einwandfreien Zustand erreicht wird, den das Auto ab Auslieferung hätte haben müssen.
Ich empfinde es zudem als Äußerung von sehr großem Wohlwollen und Toleranz, wenn hier bspw. geäußert wird, dass man mit seinem Auto bereits Aktion 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 7 durchlaufen hat und mit dem Ergebnis sehr zufrieden sei.
Ich denke gelegentlich mit etwas "Sentimentalität" an meinen Trailhawk zurück.
Lese ich dann aber Threads wie beispielsweise diesen hier, bin ich froh, dass Thema Jeep - zumindest für den Moment - hinter mir gelassen habe und in einem Auto sitze, dass vor allen Dingen das macht, wofür es angeschafft wurde: fahren.
Werkstattaufenthalte bleiben den turnusgemäßen Wartungsterminen vorbehalten.
Sollte Jeep "eines Tages" ein Fahrzeug auf den Markt bringen, dass es dem gleich tut, werde ich auch gerne wieder Jeep-Fahrer. Ich warte darauf. -
Hallo Frank
gut, ich habe den Jeep nun erst seit einen Monat und habe nun auch mitbekommen, dass beim Tausch vom Turbolader vor einer Woche auch noch ein Softwareupdate installiert wurde.
Aber das ist heute ganz normal. Seit 16 Jahren bin ich selbständig und kaufe daher die Autos neu und lasse sie in den Vertragswerkstätten wegen der Garantie warten. Egal welche Marke (Mercedes(3), VW(1), Renault(1), Porsche(1),Audi(2) und nun Jeep) - IMMER wurden bei den Inspektionen irgendwelche Rückrufthemen abgearbeitet. Früher weniger, weil wohl weniger Elektronik verbaut wurde - nun mehr.
Für mich ist da nur eine gute Werkstatt wichtig. Die Schlimmsten habe ich bei Audi erlebt. U.a. deshalb möchte ich keinen Audi mehr fahren, weil ich beim besten Willen nicht weiß, wo eine Werkstatt ist, die zuverlässig und kundenorientiert arbeitet. Selbst die letzte Werkstatt, bei der ich lange mit meinem Audi war hat am Ende schlampige Arbeit geliefert.
Bisher am zufriedensten sind wir mit dem Porsche Boxster (BJ 2007), der immer noch in der TG steht. Perfektes Auto (noch nicht eine Reparatur -nur Inspektionen), Top-Service bei PZ-Olympiapark. Leider kostet die Inspektion aber etwas mehr, dafür ist der Wertverlust top (3.000 EUR/Jahr).
Danach kommt der Renault Megane. Ich hatte nur eine Rückrufaktion, die ich mit ausgelöst hatte. Danach hatte ich nie wieder Probleme. Top-Preis-Leistungsverhältnis. Schlusslicht ist leider Audi. Änderungen am Fahrzeug aufgrund von Rückrufaktionen bekam ich nur nach Rückfrage mit, ansonsten hätten die das einfach verschwiegen. Das Fahrzeug hatte Features, die nicht zu Ende gedacht waren und das zu einem horrenden Preis. Wertverlust > 10k EUR/p.a.
Bis jetzt habe ich aus meiner Sicht positive Erfahrungen mit Jeep gemacht. Das Fahrzeug finde ich genial. Was drinnen ist, funktioniert komplett so wie es soll und nicht nur halb durchdacht (wie bei oooo). Alles kann mal kaputt gehen, d.h. den Turboladerschaden betrachte ich eher so, dass ich meine Erfahrungen mit der Mobilitätsgarantie von Jeep machen konnte - und die war PERFEKT.
Wenn ich den Wagen fortan alle 10 Monate wieder nur zur Inspektion bringen muss und dort dann die Updates und Änderungen aus Rückrufaktionen mit erledigt werden, dann ist der Jeep nicht schlechter als o.a. Marken.
Ich glaube man kann herstellerunabhängig verallgemeinern. Die neuen Autos - egal von welchem Hersteller - sind nicht perfekt. Die Alten waren es aber auch nicht. Nur bei den Alten hatte man damals auch nicht die Möglichkeit aus Peanuts eine Rückrufaktion zu machen. Heute tut man es. (Auch weil sich die Gesetzte verschärft haben und die Autos immer mehr Features haben) .
Früher hat man auch bestimmte Modelle und Baujahre als Gebrauchtfahrzeug gemieden, da man wusste, dass hier ein bestimmter Mangel war, der gewiss nicht behoben wurde - heute muss man hinterfragen, ob die Rückrufaktionen alle erledigt wurden und dann ist das 2014er Modell nicht schlechter als das 2016er.
... ist zumindest meine Meinung und Erfahrung dazu
bumlux aka Klaus -
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bumlux schrieb:
Ich glaube man kann herstellerunabhängig verallgemeinern. Die neuen Autos - egal von welchem Hersteller - sind nicht perfekt.
bumlux aka Klaus
Da ich von Rolls Royce und Bentley keine Ahnung habe, unterstelle ich Dir, dass man beim Neuwagenkauf keine 100%ige Perfektion erwarten darf.
Diese Erfahrung teile ich mit Dir. Keine Diskussion.
Nicht teilen kann ich die Erfahrung in Sachen Rückrufen/Wartungsaktionen. Zumindest mal nicht in deren Häufigkeit, wie ich sie ganz speziell bei meinem Jeep Cherokee Trailhawk erlebt habe. Wenn man bedenkt, dass das reguläre Wartungsintervall lediglich 12.000km betrug, man aber trotzdem noch 2x "Zwischendurch" in die Werkstatt eingeladen wurde, dann empfinde ich das klar als zu viel.
Liegt aber sicherlich auch an meiner bisherigen Fahrzeughistorie (viele Toyota/Hyundai/Kia). Vielleicht aber auch nur an individuellem Glück. -
So, den Jeep habe ich zurück. Die Werkstatt hat wie immer sehr sauber gearbeitet, nach einem halben Tag konnte ich ihn schon wieder abholen.
Meinem Gefühl nach, schaltet er etwas anders als vor dem Update, wobei ich es als positiv empfinde. Ein Ruckeln oder besonders untertouriges Fahren wäre mir bisher nicht aufgefallen. Interessant, was du schreibst Toy. Die Anlernphase dauert 1500 km? Die Werkstatt hatte auch etwas von Anlernen gesprochen, aber, dass da gleich in der Werkstatt was erledigt werden würde.
EDIT: Was ich vergessen habe. Hatte einen Renegade mit Automatik als Leihwagen und bin den einen Tag sehr viel damit gefahren und muss schon sagen, dass man deutliche Unterschiede zum Cherokee merkt. Vor allem in Bezug auf die Laufruhe im Wagen, das Federn, Geräusche im Motorraum und die ganze Wertigkeit des Inneren. Ohne den Renegade schlecht machen zu wollen, den Mehrpreis des Cherokee und den größeren Radstand spürt man sehr deutlich. Zumindest meiner Erfahrung nach. Was mich aber schon überrascht hat, das Jeep-Feeling hat man im Renegade auch so richtig. Mir persönlich gefällt er ja nicht so, da er für meinen Geschmack zu verspielt ist, aber das Feeling hat mit dem Verspielten nichts mehr zu tun. Der etwas brummigere Motor bzw. dessen Geräusche im Innenraum passen zum Fahrzeug.MY 2015 Jeep Cherokee Longitude, 170 PS
Mein Cherokee: Jeep Cherokee Longitude, 170 PS Automatik mit Vollausstattung
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Zum Thema Anlernphase: nach meinem subjektiven Eindruck lernt die Automatik die ganze Zeit über. Wenn ich mal längere Strecken mit Tempomat bei 120 fahre, dann ist die Spritzigkeit in der Stadt nicht mehr so wie vorher. Geht aber nach einigen Kilometern wieder besser.
Nach Getriebeupdates hat es bei mir gefühlt ca. 500 km gedauert, bis ein gewisser "Normalzustand" erreicht war. Allerdings geht das auch allmählich, es gibt also nicht den Punkt, an dem plötzlich alles anders ist, weil das Getriebe ausgelernt hat. Es wird kontinuierlich besser. Inzwischen läuft bei mir eigentlich soweit alles ganz akzeptabel. Aber nach 60tkm weiß ich auch ganz gut, wie ich mit dem Gaspedal umgehen muss, um das zu erreichen, was ich will
Mein Cherokee: Jeep Cherokee Trailhawk 2014 mango tango mit allen Extras Spurverbreiterung H&R 40mm vorn, 60mm hinten BF Goodrich All Terrain T/A KO2 245/70R17 Gobi Roof Rack mit Rigid Industries LED Scheinwerfern und Switch Pro SP8100 zur Ansteuerung Gaspedaltuning
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Vielleicht aber auch nur an individuellem Glück.
... da glaube ich ganz stark daran. Wie gesagt, eine gute Werkstatt ist das Wichtigste. Beim Auto hast Du mehr oder weniger Glück.
Wenn ich aber viel bezahle (Deutsche Hersteller), dann erwarte ich, dass der Hersteller meinem Glück mit einer besseren QS etwas nach hilft.
Bei Jeep finde ich das Preis-Leistungsverhältnis ganz gut. Der kann doch eine ganze Menge für das was er kostet.
Rolls Royce, Bentley ..... hab ich auch nicht. Und ich hatte früher auch nur Autos bis max. 2.000 DM und hab selbst repariert, da ich mir eine Werkstatt nicht leisten konnte.
...Und das wird später auch wieder so sein.
nochmal zu den Rückrufaktionen. Da muss ich auch noch anmerken, dass ja viele Rückrufaktionen wegen dem Getriebe waren. Merkwürdigerweise hat der RR Discovery Sport das gleiche Getriebe und dort ist nie soviel über Rückrufe bekannt geworden.
Und dann handelt es sich auch noch um ein deutsches Getriebe welches für eine Vielzahl der Rückrufe verantwortlich ist.
Zu empfehlen ist der Artikel hier: "Warum es imer mehr Rückrufe gibt"
rueckrufe.net/2014/04/11/warum…itrag-von-franz-w-rother/
zudem reiht sich Jeep mit den Rückrufen hier ganz gut zwischen den anderen Automarken (auch unser Premium-Marken) ein.
rueckrufe.net/category/ruckrufe/automobile/Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bumlux ()
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Die Geschichte des 9-Gang-Getriebes ist eine Story voller Missverständnisse....
Nein, wir haben kein deutsches Getriebe in unseren Autos. Na ja, die meisten zumindest. Es wurden nur zu Anfangs ein paar Getriebe von ZF in die Jeeps verbaut, bis die Produktion bei Chrysler lieferfähig war. Alle anderen haben einen Lizenz-Nachbau von Chrysler, bei dem die Konstruktion an einigen Stellen etwas frei interpretiert wurde. Beim Range Rover kommen ausschließlich Getriebe von ZF zum Einsatz.
Es gibt nicht nur das (Einzahl!) Anlernen. Wir haben es mit mehreren Datenspeichern zu tun, die mit Anlern-Daten gefüttert werden. Teil 1 muss die Werkstatt sofort nach dem Update machen, das ist für die Schaltqualität entscheidend. Teil 2 passiert während der nächsten ca. 1500km, da versucht das Getriebe die Schaltvorgänge zu optimieren. Teil 3 ist das von Peter beschriebene adaptive Anpassen an die aktuelle Fahrsituation.Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Toy4ever ()
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Also ein smartes Getriebe
seufz - wie toll war doch mein B-Ascona.
Dumm wie Stroh, Gesoffen wie ein Loch, sehr einfach gestrickt, aber nie Probleme wie sie heute üblich sind. -
Wie wahr, wie wahr
* WK2 2015er Grand Cherokee Overland 3.0 Multijet V6, 184 KW (250PS), abnehmbare AHK, Brilliant Black, alle verfügbare Extras
* BU 2017er Jeep Renegade Night Eagle II 2.0, 140PS, 4 WD, rot, Navi, Zweizonen-Klimaautom., Sitzh., Beheizb. Lenkrad, Komfort-Paket, 18''
* 2017 verkauft: 2015er Cherokee Limited, Brilliant Black, 2.0l Diesel mit 170 PS und 9-Gang-Autom., Winter-, Navi- & Soundpaket, alle Assistenzs., Panoramaglasdach, abnehmbare AHK,Leder schwarz -
bumlux schrieb:
seufz - wie toll war doch mein B-Ascona.
Dumm wie Stroh, Gesoffen wie ein Loch, sehr einfach gestrickt, aber nie Probleme wie sie heute üblich sind.
LACH! Ich hatte mal einen Ascona B in der Kur zur Fehlersuche. Wenn du auf die Bremse getreten bist, konntest du den Zündschlüssel aus dem Fenster werfen und der Motor ist weiter gelaufen.
Und jetzt kommst du..... -
Toy4ever schrieb:
bumlux schrieb:
seufz - wie toll war doch mein B-Ascona.
Dumm wie Stroh, Gesoffen wie ein Loch, sehr einfach gestrickt, aber nie Probleme wie sie heute üblich sind.
LACH! Ich hatte mal einen Ascona B in der Kur zur Fehlersuche. Wenn du auf die Bremse getreten bist, konntest du den Zündschlüssel aus dem Fenster werfen und der Motor ist weiter gelaufen.
Und jetzt kommst du.....
...das können eben nur ganz wenige Autos.
Mein Ascona B aus der ersten Serie noch mit Chromstoßstange in der Farbe Ocker ist jedenfalls als mein erstes Auto auch noch in guter Erinnerung. Mit dem habe ich meine ersten Schotterpisten-Rallys gefahren und dass war echt spaßig und hat einem beigebracht, was man mit einem Hecktriebler so alles machen kann.
Diese Knüppelschaltung, diese weiche Federung mit den elendig langen Federwegen - herrlich für den Sprung über Kuppen - mit 1,9 Liter Hubraum und 75 PS. Unkaputtbar.... (bis auf, wenn man in München von zwei LKWs (einer vorne und einer hinten, der mich auf den vorderen draufgeschoben hat) vorne und hinten lediert wird.
Unrentabel zu reparieren und deshalb umgestiegen auf Kadett E GT. Danach war es das mit meiner Opel Zeit.
Gruß Petegesendet von Pete
My Omaha Orange
new-jeep-forum.de/gallery/imag…b632ad02b8a488ce480d37f7a
Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".
Mein Renegade: höher gelegter Jeep Renegade Trailhawk, 2,0 D, 170 PS, Omaha Orange
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Wow.... und das geile ist..... WIR KENNEN ALLE NOCH DEN OPEL ASCONA (Ich hätte nicht gedacht, dass hier doch noch einige Manta Light-Fahrer dabei sind)
Die heutige Jugend kennt den Begriff Fensterkurbel schon gar nicht mehr. Dafür gab es nie eine Rückrufaktion wegen einer Fensterkurbel, die nicht funktionierte. Und bei dem Problem von Toy mit dem Zündschlüssel gab es bestimmt auch keine Rückrufaktion. Das war damals einfach persönliches Pech und wurde meist selbst repariert.
Ich hatte 2 davon. Einen weinroten 4-türer und einen peinlich babyblauen 2 Türer. und auch immer die 1.9 l Maschine. Unkaputtbar (bezieht sich nur auf den Motor). Beide nur je 2 Jahre wegen TÜV und Rost. -
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smokeybear schrieb:
Liegt aber sicherlich auch an meiner bisherigen Fahrzeughistorie (viele Toyota/Hyundai/Kia). Vielleicht aber auch nur an individuellem Glück.
Vielleicht aber auch daran, dass der neue Jeep Cherokee eine völlig Neuentwicklung mit einem brandneuen Getriebe war? Oder daran, dass Du mehr Technik in dem Auto hattest, als jemals zuvor?
Selbst die Handykompatibilät über WLAN u.ä. erfordert heute ja schon Updates, damit auch die neuesten Handys problemlos laufen. Was ist schlimm daran, wenn ich selbst doch Hightech im Auto gewollt habe?
Ich fahre jetzt mein MY 2015 seit 20.000 km. Seit 17.000 km war ich nur noch planmäßig in der Werkstatt. U.a. aber auch deshalb, weil ich mein Uconnect selbst geupdatet habe. Das war aber mein persönliches Vergnügen, das Auto wäre auch ohne diese Updates gelaufen - jetzt habe ich aber Siri, wenn meine Frau nicht mitfährt.
Das nenne ich Service (auch wenn ich es mir freiwillig - Dank Toy - selbst aufgespielt habe), andere nennen es womöglich lästig. Ich jedenfalls finde es gut, wenn ein Auto/Hersteller versucht, auf der Höhe der Zeit zu bleiben, auch wenn ich deshalb vielleicht einmal mehr in die Werkstatt "muss".2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.
Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWpMein Cherokee: 2015er Cherokee Limited, granite-crystal, 170 PS Diesel, 9-Gang-Automatik, AD I, Navi-& Soundpaket, Fahrassistenz- und Winterpaket., Nappaleder in schwarz
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bumlux schrieb:
und dann ist das 2014er Modell nicht schlechter als das 2016er.
Das ist leider nicht der Fall. Bestes Beispiel ist unser 9-Gang-Getriebe, das auch bei der Hardware kontinuierlich und umfassend verändert wurde. Die Autos der vorgehenden Modelljahre bleiben natürlich außen vor, die werden nicht mit der neuesten Hardware versehen. -
Bei mir wurde die S55 vor 3 Wochen erledigt. Ich war im positiven Überrascht. Schaltvorgänge sind sauberer und nicht mehr so häufig; auch die Reaktion auf Kickdown ist besser; Drehzahlniveau wurde noch etwas gesenkt; Auch mein bereits erwähntes Phänomen, daß er auf der Autobahn nicht in den 8. und 9. Gang schaltet hat sich erledigt - dadurch ist nun mein Verbrauch auch nochmals gesunken.
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Chief schrieb:
smokeybear schrieb:
Liegt aber sicherlich auch an meiner bisherigen Fahrzeughistorie (viele Toyota/Hyundai/Kia). Vielleicht aber auch nur an individuellem Glück.
Vielleicht aber auch daran, dass der neue Jeep Cherokee eine völlig Neuentwicklung mit einem brandneuen Getriebe war? Oder daran, dass Du mehr Technik in dem Auto hattest, als jemals zuvor?
... Was ist schlimm daran, wenn ich selbst doch Hightech im Auto gewollt habe?
Ich habe im Laufe meiner persönlichen Fahrzeughistorie auch Modelle gehabt, die kurz zuvor neu auf den Markt gekommen sind. Teils auch mit entsprechend neuer Technik/Elektronik. Je kürzer ich in meiner Fahrzeughistorie zurückgehe, desto mehr neue Technik steckte in den Fahrzeugen drin. Solange als funktioniert: wunderbar!
Für mich ist der Jeep Cherokee absolut kein Raumschiff mit Atomantrieb. Die Technik bei Markteintritt bewegt sich in etwa auf demjenigen Level (teils auch knapp darunter), was Mitwettbewerber anbieten.
Ob Du die absolute Hightech im Auto möchtest, kannst Du Dir vorteilhafterweise selbst beantworten.
Ob ich die absolute Hightech im Auto möchte? Im Zweifel eher nicht. Da bin ich konservativ. Ich habe meine Autos bisher noch nie danach gekauft, ob/wieviele Assistenten oder Elektronik angeboten wurden. Mir mußte ein Auto primär zusagen und wirtschaftlich "erreichbar" sein. Ein mehr an Technik, welches ich nicht explizit benötigte, aber trotzdem inklusiv war, wurde dann - "notgedrungen" - mit eingekauft. In der Folge hatte ich dann Technik mit im Auto, die ich nie/selten aktiv genutzt habe.
Auch wenn die Realität vielfach deutlich anders ausschaut:
Wenn ich etwas kaufe - Smartphone oder Auto - dann soll es funktionieren. Natürlich. Von Anfang an. Ich, die Werkstatt oder auch der Hersteller sollen nicht erst an dem in meiner Hand befindlichen Objekt im Laufe der Zeit ausprobieren, bis es funktioniert. Denn so habe ich es ja auch nicht eingekauft, quasi als "Beta-Version".
Das, was mich von Dir (und sicher auch einigen anderen) primär wahrscheinlich unterscheidet, ist der Grad der Toleranz gegenüber derart "unvollkommenen", "unausgereiften" Produkten, die vielleicht erst durch erfolgreiches Nachbessern zu dem werden, als das sie von Anfang an verkauft wurden.
Bei mir ist dieser Grad der Toleranz vielleicht schwächer ausgeprägt.
Hat ganz sicherlich etwas damit zu tun, dass ich ziemlich pingelig bin und für den Betrag X, den ich für ein Neufahrzeug (und keine Beta-Version) ausgegeben habe, die entsprechende Funktion und Qualität erwarte. Dabei ist es absolut unerheblich, inwieweit der Betrag X womöglich rabattiert war oder ob dieser Betrag X gegenüber dem Wettbewerb relativ günstig ausgefallen ist. Ein Rabatt oder ein günstigerer Preise bedeutet ja nicht das Einverständnis dafür, dass etwas weniger gut funktionieren darf, als zum vollen Preis.Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von smokeybear ()
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Wir haben ja zeitgleich mit dem Jeep auch einen fabrikneuen Toyota Yaris mit voller Hütte übernommen, der in Sachen Ausstattung nicht wesentlich weniger hat, als der Cherokee. Ohne die Details auflisten zu wollen, ist der aktuelle Status so: Treffe ich meinen Toyota-Händler, ist die Stimmung gut, wir lachen und haben Spaß zusammen. Ein Besuch beim Jeep-Händler endet regelmäßig mit einem dicken Hals, bösen E-Mails und Telefonaten mit dem Anwalt.
Ich sehe den Toyota ebenfalls als Benchmark, wie es auch laufen kann. Da liegen einfach Welten dazwischen. Ich würde mich keinesfalls als pingeligen oder schwierigen Kunden bezeichnen. Selbst zu meinem Alfa-Händler hatte ich immer ein sehr gutes Verhältnis. Da wurde ich immer wieder gern zu Präsentationen eingeladen, wo wir die eine und andere Flasche Vino Rosso zusammen geleert haben. Als Krönung kamen sie damals auf uns zu, und stellten uns zur Hochzeit einen Alfa Spider vor die Haustür, den wir das ganze Wochenende nutzen konnten. Das ist der Stoff, aus dem langfristige Kundenbeziehungen gestrickt werden.
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