Sicherheitsrückruf S41

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  • Sicherheitsrückruf S41

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    Hallihallo,

    an die Trailhawk-Fahrer, ich habe gestern von der Werkstatt erfahren das es einen Sicherheitsrückruf S41 gibt.
    Es geht um die Installation von Schutzabdeckungen an den Kotflügelverbreiterungen.

    Im Prinzip werden da 4 Plastikteile am Radkasten befestigt um die Plastikumrandung etwas (0,5 bis 1 cm) breiter zu machen. Anstatt einfach eine neue Plastikumrandung zu machen wird da einfach was drangeschraubt.
    Sieht ziemlich :078:
    Ich hoffe das ganze wird nicht zur Pflicht. Von Jeep selbst finde ich das ganze sehr Bastelstubenmäßig umgesetzt....von wegen Premiumanspruch und so. X( 8|

    Sodelle, wünsch euch noch nen schönen Abend.
    Winzer

    Mein Cherokee: Trailhawk 3.2 L Pentastar - Brilliant Black

  • Aha. Ich hatte mich schon gefragt was es mit dem S41 auf sich hat. Der steht bei mir seit ein paar Wochen in der Liste, allerdings ohne weitere Beschreibung.
    Diese Plastik-Ränder hatte neulich jemand beim BB-Stammtisch schon an seinen Hawk montiert bekommen. Sieht ziemlich sinnbefreit aus. K.A. wozu das gut sein soll. Spritzschutz ?
    Vermutlich hat wieder so ein EU-Bürokrat beim Büronickerchen eine Eingebung gehabt :beifall:

    Ende des Jahres ist die nächste Inspektion fällig. Dann bin ich wohl auch dran.

    Btw. Vom S55 habe ich auch noch nix gehört. Der scheint mir wesentlich wichtiger ...


    Bis denn.
    Cherokee Trailhawk brilliant black, MJ2014
  • Das wirft natürlich die Frage auf, wer eigentlich der Eigentümer des Fahrzeuges ist ... ich würde mich gegen so einen Quatsch mit Händen und Füßen wehren und die Werkstatt wäre wegen Sachbeschädigung dran ... ohne Zustimmung läuft da nichts neue Radleisten ok aber nicht so einen Blödsinn ...
  • @Urs: Ich habe die Installationsanweisung und Beschreibung des Händlers ausgedruckt bekommen. Da sind ein paar S/W Bilder drin. Unter anderem wie mit der Bohrmaschine Löcher zu bohren sind. :) Ich stelle es am WE mal online.

    Mein Händler hat mir das nur informell gegeben, er findet es selber ziemlich häßlich und meinte man könnte das für den Tüv mal "temporär" befestigen. So lange mich keiner zwingt werde ich das nicht durchführen lassen. Jeep soll sich da eine schöne Lösung einfallen lassen und die kompletten Radleisten wechseln.

    Mein Cherokee: Trailhawk 3.2 L Pentastar - Brilliant Black

  • Hab grad mal im amerikanischen Forum gelesen. In den USA geht man davon aus, das der Rückruf nur für Australien gilt, da der Hinterreifen zu weit heraussteht und somit Schmutz/Geröll Fußgänger beim Forbeifahren treffen könnte. Lieber noch mal prüfen, ob das in Deutschland wirklich erforderlich ist. Hier der Link:
    productsafety.gov.au/recall/fc…014-2016-kl-jeep-cherokee


    Möge der Jeep mit dir sein.
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    2014 Cherokee Trailhawk Deep Cherry Red

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    Mein Cherokee: 2014 Trailhawk, Cherry Red, most options

  • Hier wird also davon ausgegangen das bei originaler Bereifung am Traili die Räder zu weit nach aussen stehen???
    Diverse Besitzer hier haben zusätzlich noch Distanzscheiben montiert so das die Räder noch weiter hinausragen und dies mit Segen des Tüv's. ;(

    Gruss Urs
    :023: Cherokee Trailhawk 3,2l schwarz Prod.Datum 02.2014
    Winterpneu auf Bon Z Felgen Spurverbreiterung 42mm p.A.

    Mein Cherokee: Jeep Cherokee Trailhawk 3,2l 2014, schwarz, Spurverbreiterung 42 mm pro Achse, Bon Z Winterfelgen

  • Hier wird also davon ausgegangen das bei originaler Bereifung am Traili die Räder zu weit nach aussen stehen???
    Diverse Besitzer hier haben zusätzlich noch Distanzscheiben montiert so das die Räder noch weiter hinausragen und dies mit Segen des Tüv's. ;(

    Gruss Urs


    Naja, ich hab den Origina Rückruf nicht gesehen. Das ist die Aussage aus USA und der Link zum australischen Rückruf. Scheint sehr spezifisch für den australischen Markt zu sein, daher meine Empfehlung, vor Arbeiten am Fahrzeug das noch mal zu prüfen. Manch eine australische Zulassungsregel scheint etwas spezieller zu sein...


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  • Vielen Dank für die Info, werde mir vorher sehr genau ansehen um was es hier geht, ich lass ja nicht jeden mit der Bohrmaschiene an meinen Traili;(

    Urs
    :023: Cherokee Trailhawk 3,2l schwarz Prod.Datum 02.2014
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  • Hmmm... Dann ist wohl nix mit nur Australien. Gibt es auch ne EU-Norm für. Schade :(
    Vielen Dank für die Bilder. 5000km hab ich noch bis zum nächsten Service...

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  • Dr.Pepper schrieb:

    Hmmm... Dann ist wohl nix mit nur Australien. Gibt es auch ne EU-Norm für. Schade :(
    Vielen Dank für die Bilder. 5000km hab ich noch bis zum nächsten Service...

    Möge der Jeep mit dir sein.
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    Naja, ich bin da entspannt. Ich habs einfach abgelehnt. :rolleyes: Mal sehen ob da nochmal was kommt. ?(

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  • Danke für die Bilder, sowas ähnliches ist auch am GC SRT 8 montiert.
    Muss mir das mal in Original ansehen.
    Da ich auch Spurplatten montiert habe währe es vielleicht noch sinnvoll da es bei Regen schon sehr stark hinauf spritzt und vor allem die Seitentüren stark verschmutzt werden.

    Gruss Urs
    :023: Cherokee Trailhawk 3,2l schwarz Prod.Datum 02.2014
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  • Interessant ist doch, dass der Trailhawk seit 2014 in Deutschland (bzw. EU) verkauft wird.

    Bevor er hier verkauft werden durfte, mußte sich der Trailhawk - wie jedes andere Fahrzeug auch - einer Homologation unterziehen. Im Rahmen dieser Homologation wurden dann etwaige Anpassungen auf den hiesigen Markt festgelegt.

    Meines Wissens hat es in Sachen Bereifung/Felge/Spurbreite und auch der Karosserie seither keinerlei Änderungen gegeben.

    Insofern erscheint mir der Rückruf wg. - wie man spricht - zu weit aus der Karosserie ragender Reifen keine Sache irgendeiner Verletzung eines Gesetzes/Vorschrift, sondern wohl eher eine Art "Vorsichtsnahme" von FCA. Warum auch immer.

    Jeder, der einen Trailhawk kennt, weiß, dass - zumindest wenn keine Spurverbreiterungen verbaut sind - die Räder sicherlich nicht zu weit aus der Karosserie herausstehen. Da sieht man durchaus Anderes auf deutschen Straßen.

    Selbst mit moderaten Spurverbreiterungen befindet sich - gesetzestechnisch - i.d.R. alles im grünen Bereich.

    Andernfalls:
    Wie sollte man sich das wohl vorstellen. Man hat eine gesetzeskonforme Spurverbreiterung, die - womöglich selbst nach der Montage der "Nachrüst-Radlaufverbreiterung" nicht mehr zulässig ist, weil diese (bereits montierte) Spurverbreiterung ja nicht im Kontext mit der "Nachrüst-Radlaufverbreiterung" zugelassen werden konnte.

    Anyway:
    In mancherlei Hinsicht empfinde ich das Verhalten von FCA irgendwie "dlletantisch". Rückrufe und Serviceaktionen gibt's auch anderswo. Aber kaum in der Häufigkeit und selten aus derlei Gründen. Auch wenn das auf manch anderen Hersteller in ähnlicher Weise zutrifft, sollte man sich bei FCA eine Spur gründlicher überlegen was man wie konstruiert, bevor man - wie hier wahrscheinlich - nachschustern muß. Wenn die hier angedachte Lösung ohne Bohren in der Karosserie nicht durchzuführen ist, würde ich mich der Maßnahme entweder verweigern oder eine separate Garantie verlangen, die mich für die nächsten Jahre vor Rostproblemen an diesen Bohrungen schützt!
    ...........................................................................................

    Viele Grüße
    smokeybear


    aka: Frank

    Mein Cherokee: war mal ein 2014er Jeep Cherokee Trailhawk Pentastar 3,2l V6, 9-Stufen Automat.- Brilliant Black - Leder - Navi - BiXenon usw. - nach 2x Kia Sportage 1.6 T-GDI (2016/-17) nunmehr ein 2018er Seat Ateca 2.0 TSI

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von smokeybear ()

  • Mir liegt jetzt das Schreiben zu dem Recall im Original vor. Die Plastikstreifen sind Gegenstand der EU-Zulassung, wurden aber bei 7.500 Fahrzeugen schlichtweg im Werk vergessen zu montieren. Mal wieder eine typische Glanzleistung von FCA.

    Mein Compass: Limited 4WD MY18, 170 PS CRD, uConnect 8,4 & Beats Audio, Leder schwarz, Park-Paket, Pearl White

  • Toy4ever schrieb:

    Mir liegt jetzt das Schreiben zu dem Recall im Original vor. Die Plastikstreifen sind Gegenstand der EU-Zulassung, wurden aber bei 7.500 Fahrzeugen schlichtweg im Werk vergessen zu montieren. Mal wieder eine typische Glanzleistung von FCA.


    Glanzleistung. Ja, bei FCA haben sie's drauf. Die wissen, was sie ihrer Kundschaft schuldig sind.

    "Vergessen" - mal wieder - etwas zu montieren. So wie bei den DAB-Antennen, die in manch Cherokee aus Bj. 2014 fehlte bzw. nicht angeschlossen war.

    Interessant ist aber auch, dass es offenbar keinerlei Werksfoto eines Trailhawk mit dieser "Gummi-Klebe-Verbreiterung" den Weg in die Öffentlchkeit gefunden hat.

    Man sollte doch - eigentlich - annehmen, dass diese "Gummi-Klebe-Verbreiterung" von Anfang an Bestandteil der EU-Homogation gewesen ist und das man von Anfang an auch wußte, dass diese "Dinger" dran müssen. Selbst wenn man es später bei der Montage der Serie im Werk "vergessen" hat, müßte es doch Presseautos aus der Vorserie gegeben haben, auf denen die Dinger montiert sind.

    Anyway:
    Weitere Kommentare zum Vergalten von FCA sind m.M. obsolet.

    Ich empfinde die jetzt angestrebte Lösung allerdings als "Flickschusterei". Unwürdig eines Fahrzeugs aus dieser (Listen-)Preisklasse. Bin dann auch mal gespannt, wann sich die ersten "Gummi-Klebe-Verbreiterung" wieder ablösen.

    Anderer Aspekt:
    Was wäre wohl, wenn ein hinterherfahrender Motorradfahrer zu Schaden kommt, weil der vorausfahrende Trailhawk einen, ihn treffenden Steinschlag verursacht, weil die "Gummi-Klebe-Verbreiterung" nicht oder noch nicht montiert war?
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    Viele Grüße
    smokeybear


    aka: Frank

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    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von smokeybear ()

  • smokeybear schrieb:

    Anderer Aspekt:
    Was wäre wohl, wenn ein hinterherfahrender Motorradfahrer zu Schaden kommt, weil der vorausfahrende Trailhawk einen, ihn treffenden Steinschlag verursacht, weil die "Gummi-Klebe-Verbreiterung" nicht oder noch nicht montiert war?

    Das Gutachten möchte ich sehen, welches diese schuldhafte Ursache zweifelsfrei und gerichtsfest bestätigt. Der Stein kann sonstwo hergekommen sein.

    Abgesehen davon hast Du natürlich Recht; andererseits, wenn man die Verkauszahlen des TH von Deutschland europaweit hochrechnet, erscheint diese nahezu unsinnige, aber offensichtlich rechtlich erforderliche Klebemaßnahme noch die sinnvollste zu sein. Wer wollte sich wegen so einem Firlefanz noch Schrauben in die Karosserie drehen lassen, damit der Rost fröhliche Ustände drunter feiern kann?
    Perfektion ist in der Tat anders, aber diese anglo-italienische Lösung scheint mir noch am sinnvollsten und wirtschaftlichsten zu sein. Ich habe aber auch leicht schreiben, da ich "nur" einen Limited und keinen Trailhawk fahre.
    Hätte ich mich seinerzeit für Peters (p.11) TH-Felgen für meine Winterreifen entschieden, wäre mir diese "technische Aufwertung" auch nicht erspart geblieben. Das war mir zu diesem Zeitpunkt bereits bekannt - es letztlich aber nicht wert.

    Gruß
    Chief
    2015er Cherokee Limited, granite-crystal, 2.0 l D mit 170 PS und 9-Gang-Automatik, AD I, Winter-, Navi- & Soundpaket, alle Assistenzsysteme.
    Nebenbei fahren wir: Audi TT Roadster Quattro 8N, Handschalter mit 225 PS sowie eine Honda Shadow 1100 ACE SC32 (made in USA) Bj.1995.


    Lebensmotto: Geht nicht, gibt's nicht !

    Mein Cherokee: 2015er Cherokee Limited, granite-crystal, 170 PS Diesel, 9-Gang-Automatik, AD I, Navi-& Soundpaket, Fahrassistenz- und Winterpaket., Nappaleder in schwarz

  • Chief schrieb:

    smokeybear schrieb:

    Anderer Aspekt:
    Was wäre wohl, wenn ein hinterherfahrender Motorradfahrer zu Schaden kommt, weil der vorausfahrende Trailhawk einen, ihn treffenden Steinschlag verursacht, weil die "Gummi-Klebe-Verbreiterung" nicht oder noch nicht montiert war?

    Das Gutachten möchte ich sehen, welches diese schuldhafte Ursache zweifelsfrei und gerichtsfest bestätigt. Der Stein kann sonstwo hergekommen sein.



    Ist vielleicht nicht alltäglich, andererseits aber auch nicht unmöglich:

    Alleine ich kenne - aus den vergangenen 3 Jahren - zwei Beispiele aus dem Bekanntenkreis. An einem Beispiel war ich sogar selbst als Zeuge beteiligt.

    In beiden Fällen ist eine kleine Gruppe Motorradfahrer auf der BAB hinter einem LKW (bzw. einem Transporter) hergefahren, der - und es war sogar "sichtbar" einen kleineren Stein hochgewirbelt hat, der einen der nachfolgenden Biker getroffen hat. Im ersten Beispiel am Helm, im zweiten Beispiel an der Schulter (die hernach angebrochen war.)

    In beiden Fällen waren die Fahrzeuge der Voraussfahrenden selbst nicht zu beanstanden. Dennoch wurde die Vericherung des Halters in Anspruch genommen.

    Unabhängig davon würde ich die Lösung gerne mal montiert am Fahrzeug sehen. Eine Klebe-Lösung ist - im Hinblick auf Korrosion - natürlich die bessere Lösung. Allerdings halte ich von der Dauerhaltbarkeit von Klebelösungen nicht sehr viel. Habe einschlägig schlechte Erfahrungen bei geklebten Seitenschutzleisten an einem Skoda Yeti, die etwa quartalsweise immer wieder erneuert werden mußte.
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    Viele Grüße
    smokeybear


    aka: Frank

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