Betrugssoftware auch bei FIAT und Jeep ?

    • Einer von mehreren Gründen, wenn auch längst nicht der wichtigste, warum ich mich für den 1,6 l Benziner entschieden habe, ist diese Diesel"Problematik". Ein Dieselmotor, vor allem wie ich ihn als 3 l 6-Zylinder seinerzeit im X3 kennengelernt habe, ist schon was feines. Bemerke ich ja täglich im 118 td.
      Jedoch ist mein Renegade hauptsächlich für Kurzstrecken vorgesehen, v.a. in der Stadt und im nahen Umland, dazu garantiert ohne Geländeeinsatz. Da sollte der Benziner schon passen.

      Was ich sagen will: Die Entscheidung für die Motorisierung kann man pro Auto eben nur einmal fällen. Ob man dabei vernunftgesteuert ist oder emotional, auf Erfahrungen zurückgreift oder was neues probieren möchte, ob man von den Kosten ausgeht oder sich selbst was vorrechnet - so oder so muss man einige Zeit mit der Entscheidung leben.

      Was mich an dieser VW-Betrugsgeschichte am meisten stört: dass die "Entscheider" im stinkenden Fischkopf nicht persönlich haftbar zur Verantwortung gezogen werden! Nichts gewußt? In DEM Konzern? Mit DIESEN Kontrollfreaks an der Spitze? Da sollen nur gestresste Ingenieure was gemacht haben, die andernfalls ihre Vorgaben nicht erfüllt hätten? Nie im Leben! Vor allem wenn man bedenkt, dass die sich im Land der höchstsummigen Verbraucherklagen entwickeln wollten und dabei die Verantwortung für doch recht viele Marken tragen, ist es schade, dass solche unternehmerischen Fehlentscheidungen wohl strafrechtlich nicht oder nur schwer verfolgt werden können. Die Belegschaft wird es ausbaden, die europäischen und v.a. deutschen Käufer, letztendlich der Steuerzahler.

      Der Umweltschutz? Da sind mir die Ansätze zu "flatterhaft" und unbestimmt. Was gestern gut war, ist heute schlecht, spätestens jedoch morgen. Da bin ich mal so gewissen- und verantwortungslos und sage mir, dass Selbstkasteiung nicht so mein Ding ist.
      Es gibt schlimmere Umweltsünden als einen Jeep Renegade, egal mit welchem Motor.
      Renegade Longitude 1,6 l E-torQ, Carbon Black Metallic, Komfort-Paket, 5" m. Navi

      Mein Renegade: Jeep Renegade Longitude 1,6l E-TorQ 2WD 5 MT Carbon Black Metallic

    • Du passt in die Welt - und ganz besonders hierher. Mir hast Du zumindest aus der Seele geschrieben.
      Durch geleaste Dienstfahrzeuge habe ich auch jahrelang BMWs (darunter 2 x X5) gefahren. Bis auf den Letzten (5er Limo mit xDrive) jeweils die 3.0 l D der jeweiligen Generationen. Feine Motoren. Dennoch habe ich beim 5er "downgesizt" und mal den neuen 525 (2 l D mit BiTurbo) ausprobiert. Ebenfalls ein super Motor. Fast so schnell und flink wie der 3 Liter, aber dafür mit mind. 1,5 l Wenigerverbrauch auf 100 km. Es muss also nicht immer ein Sechszylinder sein.
      Auch mit meinem 2 Liter Fiat-Motor lebe ich sehr gut, auch wenn ich im Nachhinein besser noch ein halbes Jahr gewartet hätte, um den neuen 200 PS Motor zu bekommen. Der wäre dann näher an meinen letzten 218 BMW-PS gewesen.
      Diese kleine aber feine Tasache hat mir mein Händler aber leider verschwiegen. Gut, dafür habe ich zusätzlich noch mal 6.000 € Rabatt auf meine Tageszulassung bekommen, was mich letztendlich wieder versöhnt hat. Außerdem wird man ja älter und etwas ruhiger.
      Als langjähriger BMW-Fahrer habe ich es jedenfalls noch keine Sekunde bereut, auf Jeep "abgestiegen" zu sein. Auch nach anderthalb Jahren fahre ich meinen Cherokee so gerne wie am ersten Tag. Nein, sogar noch lieber, da ich anfangs zu den "Wobbelgeschädigten" gehört habe.

      Diese verlogene Diesel-/Verbrennungsmotor-vs. E-Antriebsdebatte fängt an, mich zu nerven. Ich bin ein überzeugter Turbo-Dieselfahrer und weiß um den Effizienzvorsprung dieser Motorenart, die jetzt wegen politisch geduldeter und bewusster krimineller Machenschaften zur Gewinnoptimierung zur Ablenkung wieder mal auf dem Altar eines pseudo-ökologischen Gutmenschengewissens geopfert werden soll, während man andererseits die hochgelobten und mittlerweile hochgeförderten E-Autos weiterhin mit Atomstrom betankt, für dessen Abfälle es weltweit bis zum heutigen Tage nicht ein einziges Endlager gibt. Ja, geht's noch?

      Gruß
      Chief
      2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
      Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.

      Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
      Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

      Mein Cherokee: 2015er Cherokee Limited, granite-crystal, 170 PS Diesel, 9-Gang-Automatik, AD I, Navi-& Soundpaket, Fahrassistenz- und Winterpaket., Nappaleder in schwarz

    • Chief schrieb:

      Diese verlogene Diesel-/Verbrennungsmotor-vs. E-Antriebsdebatte fängt an, mich zu nerven. Ich bin ein überzeugter Turbo-Dieselfahrer und weiß um den Effizienzvorsprung dieser Motorenart, die jetzt wegen politisch geduldeter und bewusster krimineller Machenschaften zur Gewinnoptimierung zur Ablenkung wieder mal auf dem Altar eines pseudo-ökologischen Gutmenschengewissens geopfert werden soll, während man andererseits die hochgelobten und mittlerweile hochgeförderten E-Autos weiterhin mit Atomstrom betankt, für dessen Abfälle es weltweit bis zum heutigen Tage nicht ein einziges Endlager gibt. Ja, geht's noch?


      Mit Atomstrom ist ja zumindest von der technischen Art der Energieerzeugung recht sauber, aber dazu gesellen sich ja dann auch auf grausame Weise noch diverse Kohlekraftwerke und da fängt die Katze wirklich an, sich in den Schwanz zu beißen!

      Gruß Pete
      gesendet von Pete
      My Omaha Orange
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      Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

      Mein Renegade: höher gelegter Jeep Renegade Trailhawk, 2,0 D, 170 PS, Omaha Orange

    • Ändert leider alles nichts daran, davon wird der Diesel nicht sauberer. Verlogen ist letztendlich die komplette Euro 6 Norm, die den Herstellern Möglichkeiten zur Abschaltung zur Abschaltung der Reinigungsanlagen explizit einräumt. Wie man im Fall Fiat sieht, braucht man gar keine Anstrengungen zum Tricksen unternehmen. Einfach die Abgas-Reinigung abschalten und raus mit dem Dreck, der Gesetzgeber lässt es doch zu. So bezahlen wir bei einem Diesel-Fahrzeug je nach Klasse zwischen 2000 und 4000 Euro Mehrpreis für völlig nutzlose Technik.
      Was mir aber am meisten auf den Zeiger geht ist diese ewige Stammtisch-Polemik, die Hersteller würden das nur zur Gewinn-Maximierung machen. Welchen wirtschaftlichen Vorteil sollten sie haben, wenn man teure Technik in ein Auto einbaut aber dann abschaltet? Es gibt nach aktuellem Stand der Technik keine Abgas-Reinigung beim Diesel, die immer und überall dauerhaft funktioniert, nicht mal bei den hochgelobten BMW-Motoren. Den ganzen Bluetec-Müll könnten wir genauso gut wieder ausbauen, weil es für die Tonne ist.
    • Die bisherige Plaketten-Angelegenheit war ja Industriepolitik im Umweltmäntelchen. Durch Fahrverbote für "gelb" und "rot" eingestufte Fahrzeuge musste vielfach Ersatz beschafft werden, obwohl die Fahrzeuge rein mechanisch noch Jahre hätten laufen können. Doch bei der nächsten "Eskalationsstufe", also "blau", kommt die einheimische Industrie ins Wanken. Wenn "Dieselgate" nicht aufgedeckt worden wäre, hätten wir bestimmt schon "blau" und müßten als Fahrer die E4 - Diesel ersetzen, um in die Innenstädte fahren zu können, gern auch durch E6-Diesel. Nun ja, das ging wohl nach hinten los. Als Fahrer und Autokäufer kommt man sich da ganz schön vorgeführt vor.
      Wie gesagt, den Renegade habe ich als 1,6 l Benziner genommen, auch, um möglichst frei von etwaigen Diesel-Stress der Fiat-Gruppe in diesem Zusammenhang zu bleiben. Aber "sicher" bin ich dadurch garantiert nicht. Vielleicht wird mich bzw. uns dafür dann in einigen Jahren diese Emissionsklasse ("C" in der aktuellen Variante, statt "D" wie noch davor) einholen.
      Ich glaube, dass man sich bei der Motorisierungswahl tatsächlich nicht zu sehr durch den "Umweltschutzgedanken" beeinflussen lassen sollte. Man denke nur an den Familienvater, der vor ein paar Jahren mit dem TDI-Touran glaubte, in dieser Hinsicht alles richtig gemacht zu haben.
      Für meine Entscheidung waren wichtiger: das Thema Kurzstrecke, kein Gelände, kein Anhänger, der Preis natürlich auch.
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    • Baja-Halter schrieb:

      Wenn "Dieselgate" nicht aufgedeckt worden wäre, hätten wir bestimmt schon "blau" und müßten als Fahrer die E4 - Diesel ersetzen, um in die Innenstädte fahren zu können, gern auch durch E6-Diesel. Nun ja, das ging wohl nach hinten los.

      Wobei wir sicher sein können, sollte das Pendel wieder Richtung Benzinmotor ausschwenken, dass man sich seitens der Politik dann darauf stürzt und dann damit den Nepp abzieht. Für Euro 3 Autos wurde mal eine Steuerbefreiung ausgelobt, um einen Kaufanreiz zu schaffen. Heute stellen sich die gleichen Pfeifenköpfe hin und sperren genau diese Autos aus, die sie selbst als Umweltfreundlich beworben haben. Und dann stellt man sich hin und macht ein dummes Gesicht, wenn die AfD solche Gewinne einfährt.....
    • Toy4ever schrieb:

      Und dann stellt man sich hin und macht ein dummes Gesicht, wenn die AfD solche Gewinne einfährt.....

      Wie wahr, wie wahr ... leider!
      Ungeachtet dessen möchte ich Dir zu weiter oben doch etwas widersprechen. Ein Unternehmen macht NICHTS ohne damit seinen Gewinn maximieren zu können. Früher, bei Familien geführten Unternehmen, gab es durchaus noch soziale Ansätze. Spätestens mit den AGs und dem Berufsmanagertum sind diese Geschichte geworden.
      Eine Ausnahme ist natürlich, wenn Unternehmen durch den Gesetzgeber zu etwas gezwungen werden. In unserem Lobby-(Automobil)-Staat nehme ich aber niemand ab, dass die Zwangsmaßnahmen - auch wenn sie von der EU kommen - nicht im Vorhinein abgestimmt werden. Hierfür gibt es zahlreiche Belege und unsere Mutti ist hier als besonders automobilfreundlich bekannt. Selbst die von Dir genannte Abschaltung ist ja in einem gewissen Umfang legal. Um sich aber bestimmte Märkte zu erschließen und ökologische Verkaufsargumente (zur Gewinnmaximierung) zu generieren, sind hier einige über das erlaubte Ziel hinausgeschossen.

      Denn am Ende des Tages zahlen wir, die Verbraucher, die Einführung von ABS, ESP, Sicherheitsgurten, Airbags, Abgasreinigungsanlagen, Blackboxen etc. und nicht der Unternehmer - und schon gar nicht der Aktionär. Die wollen Rendite und nichts anderes; die sich bekanntermaßen aus den erwirtschafteten Überschüssen (= Gewinne) speist.
      Diese unternehmerische Logik als Stammtischparolen abzutun ist, mit Verlaub gesagt, doch etwas zu kurz gesprungen, auch wenn diesen durch das schwierige Marktumfeld und die Harausforderungen der Zukunft sicherlich auch nichts geschenkt wird.
      2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
      Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.

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    • Nein Chief, ganz so ist es nicht ... der Deal war, dass man genau festgelegt hat was ausgestoßen werden darf, wann, wie und wo gemessen wird ... da stand und steht nirgends, dass die Laborwerte auf dem Prüfstand auch im Fahrbetrieb erreicht werden müssen ... diese Praxis hat Jahrzehnte lang super funktioniert und jeder, auch das scheinheilige KBA hat das gewusst ... oder warum ist nach der grossen Enthüllung erstmal gar nichts passiert?

      Die haben auf eine offizielle Haltung der politisch Verantwortlichen gewartet, was denn jetzt zu tun sei ... und die, unsere Grinsliesl in Berlin allen voran, können natürlich nicht zu geben, dass es genau so ausgekungelt wurde ... Deutschland muss ja schließlich den Planeten retten, notfalls sparen wir das CO2, das die anderen raushauen eben mit ein ...
    • Ich seh das auch so. Bin mal gespannt wie sie die Mineralölsteuer dann umbenennen, wenn die meisten den doch so "sauberen" Atomstrom tanken.

      Das meiste am Sprit beim Tanken bekommt der Staat, das wird er sich nicht entgehen lassen
    • @ ManEater: Ich sehe da gar keinen Widerspruch zu meinen bzw. Deinen Ausführungen. Das Ganze war ein Deal, wie Du richtig schreibst, den die Amis (natürlich NUR aus Umweltgründen) geknackt haben. Ein Schelm, der Böses dabei denkt ...
      Wären die Amis nicht gewesen, wäre das noch Jahre lang so weitergelaufen. Waren doch alle pumperlzufrieden damit.
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      Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.

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    • Oh je, da hat aber wieder einer die dunkelrosane Anti-Amerika-Brille aufgesetzt. Fakt ist, dass die amerikanische Umweltschutzbehörde gezielt von einem deutschen Aktivisten auf den Fall angesetzt wurde, weil der sich in Deutschland aufgrund der Rechtslage nur eine blutige Nase eingefangen hätte.
    • Nur wenn die VW Gruppe und alle anderen betroffenen einen Arsch in der Hose hätten, dann würden die ihre Werke in USA schließen, die Belegschaft rausschmeissen und eben nicht mehr beliefern ... kommt im Fall VW unterm Strich auf jeden Fall billiger ... sollen die doch Reiskocher fahren oder zu Fuss gehen ... der GAG an dem Ganzen ist ja der, dass wenn die die Dieselfahrzeuge als LKW in den Staaten verkaufen würden (so wie die Pickups Hilux und Konsorten hier in DE) wäre es total egal wieviel Russ die hinten raushauen ... das Ganze Geschmarre gilt bei denen ja nur für PKW ... Nutzfahrzeuge, die Cash produzieren dürfen Dreck machen ...
    • Wendy schrieb:

      Ich seh das auch so. Bin mal gespannt wie sie die Mineralölsteuer dann umbenennen, wenn die meisten den doch so "sauberen" Atomstrom tanken.

      Das meiste am Sprit beim Tanken bekommt der Staat, das wird er sich nicht entgehen lassen
      Na Mäuschen ist doch ganz einfach ... Energiesteuer ... oder neudeutsch Mobilitätssteuer ...

      Wenn man bedenkt, dass der gefährliche Lungengängige Feinstaub eh erst ein Problem ist, seit es die Partikelfilter gibt ... vorher hing der Feinstaub an dem Grobdreck mit dran ... je feiner die Filter werden umso gefährlicher ist der Rest, der übrigbleibt ...
    • Toy4ever schrieb:

      Oh je, da hat aber wieder einer die dunkelrosane Anti-Amerika-Brille aufgesetzt.

      Falls Du mich meinst, hat meine Meinung nichts mit Antiamerikanismus sondern mit dem Einfluss der großen Konzerne auf die jeweiligen Regierungen zu tun. In Amerika ebenso wie hier und anderswo. Die Tatsache, dass der Hinweis aus Deutschland kam ist mir bekannt, aber er kommt der amerikanischen Autoindustrie sicher nicht ungelegen. Darüber hinaus gibt es aber auch andere Beispiele, siehe Banken, wo mit drakonischen Strafen operiert wird. Da geht es nicht immer nur um die Ehre oder die zugrundeliegenden Gesetzmäßigkeiten, sondern auch sehr viel und sehr oft um Marktanteile. Die Usprungsentwürfe von CETA und TTIP belegen sehr schön, was ich damit meine. Schade nur, dass man diese Verträge nie zur Gänze zu Gesicht bekommt. Man wird wissen, warum.

      Im Übrigen habe ich weder etwas gegen Amerika, noch gegen Amerikaner (mal abgesehen von Donald Trampeltier). Habe selbst Jahre lang in amerikanischen Clubs im gesamten Rhein-Main-Gebiet gerockt und viele amerikanische Freunde. Meine Cousine lebt seit über 50 Jahren in Kalifornien und meine Lieblingsmusik ist auch heute noch rein amerikanisch.
      Dennoch erlaube ich mir, besondere Verhaltensweisen, Schrulligkeiten (aus unserer Sicht) und bestimmte Regelungen kritisch zu beleuchten.
      Ich unterstelle ja auch niemand, der die Flüchtlingsthematik differenziert betrachtet, ein Ewiggestriger zu sein. Ich denke, damit kann man meine differenzierte und gelegentlich ambivalente Haltung zu den USA ganz gut vergleichen.
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      Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.

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    • Für die Amerikaner war Dieselgate so interessant wie der sprichwörtliche Sack Reis aus China. Kein Schwein redet dort mehr drüber, hat auch niemand jemals wirklich interessiert. Warum auch, die paar Diesel-Pkw, die dort verkauft wurden, sind nicht mehr wert, als ein Mückenschiss auf dem Time-Square. Der Skandal ist in Europa von der europäischen Politik und der europäischen Automobilindustrie gemacht worden, da liegt der Dreck unter dem Teppich. Den kann man nicht einfach nach Amerika kehren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Toy4ever ()

    • Hm,

      ich bin leider nur sehr sporadisch der englischen Sprache mächtig, schon gar nicht der Eigentümlichkeiten im US-Amerikanischen......!
      Trotzdem bleibt bei mir eigentlich immer nur ein Eindruck hängen = dass die da drüben auf "Biegen und Brechen" nach Möglichkeiten suchen, mit irgendwelchen Beschuldigungen gerichtliche Klagen durchzusetzen, die letztlich mit Millionen-Urteilen enden......!
      Gegen wen auch immer !
      Und da bietet unsere, doch recht naive Politik (und sicher auch unsere Lebensweise) viele "Angriffspunkte".

      Egal was - aber für mich gilt "Leben und leben lassen"....!
      US-Denken ist da nicht so mein Ding !
      - seit 08/2012 SUV-Fahrer -
      - ab 06/2014 mehrere Jeeps (Cherokee und Grand Cherokee) in Folge -
      - seit Ende 06/2017 ein 280 PS-SUV von Alfa

      Mein Auto: seit 30.06.2017 - sehr sportliches SUV in Vesuv-grau, Benziner mit 280 PS

    • Toy4ever schrieb:

      Für die Amerikaner war Dieselgate so interessant wie der sprichwörtliche Sack Reis aus China.

      Da möchte ich Dir nicht widersprechen und auch dass die DIESEL-Pkw in den USA keine nennenswerte Rolle spielen. Dennoch ist Amerika ein großer Markt, auf dem z.B. Toyota (die weltweite Nr. 1) ebenfalls sehr erfolgreich unterwegs ist. Bekanntlich wollte ja VW Nr. 1 werden. Abgesehen davon, dass Dieselgate jetzt viele Milliarden verschlingen wird, ist der Imageverlust der Konzernmarken in Amerika immens, was sich natürlich auch negativ auf die Verkauszahlen der Benziner auswirken wird. So wird es schon (nicht nur auf dem amerikanischen Markt) Profiteure dieser misslichen Angelegenheit geben.
      Ich unterstelle dabei (Du wirst es aus eigener Anschauung besser wissen), dass der Durchschnittsamerikaner im mittleren Westen, Texas, Alaska oder sonstwo ohnehin eher amerikanisch (oder bestenfalls noch japanisch/koreanisch) kauft. Speziell die Audis sind der gehobenen Mittelklasse oder gar der unteren Oberklasse vorbehalten und der Golf oder Passat wird nicht unbedingt des Amerikaners liebstes Spielzeug sein. Die Größe des Marktes und die (positiv gemeinte) Autoverrücktheit der Amerikaner macht ihn dennoch sehr attraktiv für alle Autoproduzenten, die dort fertigen oder dort hin verkaufen.
      2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
      Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.

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    • Alles genau richtig Chief. VW wollte auch auf dem amerikanischen Markt richtig mitspielen. Umso unverständlicher ist es, dass man sich in Kenntnis der möglichen Strafen auf solch dünnes Eis begeben hat. Und dann stellt man dort drüben noch eine alte Oma hinter den Auspuff eines Diesel und lässt sie dran schnüffeln. Vollkommen idiotisch.
    • In Amerika gilt immer irgendwie das Motto "America first". Das betrifft sowohl die Innenpolitik als auch die Außenpolitik. Das kann, durch die Einbindung in Gemeinschaftssysteme mit anderen Nationen sogar durch beiderseitige Interessen positiv sein. In Wirtschaftsfragen werden Möglichkeiten, die eigene Industrie zu bevorzugen ausgeschöpft und wenn sich ein (ausländischer) Großkonzern wie die VAG eine deutliche Blöße gibt, so ist er selbst verantwortlich wenn er an den Pranger gestellt wird.
      Dabei ist meist das Interesse an internationalen Themen in der durchschnittlichen Bevölkerung limitiert - es sei denn, es betrifft den eigenen persönlichen Bereich und man kann Profit daraus schlagen. Was hinter den Kulissen läuft kriegen wir ja fast nicht mit, was übrigens in Deutschland ja auch nicht viel anders ist und hier auch schon behandelt wurde.

      Gruß Pete
      gesendet von Pete
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    • Toy4ever schrieb:

      Vollkommen idiotisch.

      :023: Dem ist nichts hinzuzufügen.
      2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
      Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.

      Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
      Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

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