Betrugssoftware auch bei FIAT und Jeep ?

    • Alles schön und recht, nur durch das Bashing von E-Autos ist der Diesel-Skandal auch nicht zu rechtfertigen.

      Aber wo wir schon dabei sind, E-Autos können durchaus sauber sein, und zwar dann, wenn der Strom onboard z. B. mit einer Brennstoffzelle erzeugt wird. Und da schließt sich wieder der Kreis zum eigentlichen Thema. Während die Japaner so eine Technik schon am Markt haben, hält man in Europa immer noch am Diesel fest.
    • Hallo Toy, da hast Du, zumindest teilweise Recht. Der Hinkefuß daran ist, dass die Erzeugung von Wasserstoff auch eine Menge Energie verschlingt (deutlich mehr als die Umformung fossiler Brennstoffe). Da müsste dann schon die ganze Energiekette umweltneutral sein. Wie auch immer man es dreht, der gesamte Aufwand für die Energieerzeugung und deren Freisetzung müsste einkalkuliert werden.
      gesendet von Pete
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      Mein Renegade: höher gelegter Jeep Renegade Trailhawk, 2,0 D, 170 PS, Omaha Orange

    • @ Toy: Ich würde es nicht als Bashing bezeichnen, nur weil man Wert auf die ganze Wahrheit legt. Bezieht man bei den aktuellen E-Autos die Akku-Herstellung und -Entsorgung sowie die fossile oder nukleare Stromerzeugung mit in die Öko-Bilanz ein, steht der Diesel mit seinem anspruchslosen Sprit immer noch relativ gut dar. Das ist doch ein Fakt. Die Diesel werden dadurch zwar nicht sauberer, aber seine Existenzberechtigung wird dadurch auch nicht gleich in Frage gestellt, wenn man seriös einen ökologischen Fingerabdruck erzeugt.
      ihr erinnert Euch, dass das Diesel auch mal der ökologische Vorzeigetreibstoff war? Die Zeiten ändern sich- fragt sich nur wohin? Und wem nützt es wirklich?
      2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
      Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.

      Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
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    • Toy4ever schrieb:

      Alles schön und recht, nur durch das Bashing von E-Autos ist der Diesel-Skandal auch nicht zu rechtfertigen.
      Während die Japaner so eine Technik schon am Markt haben, hält man in Europa immer noch am Diesel fest.


      Mir sowas von egal - sorry !! :P
      Und dann sammelt schon mal ein bissel in die Kollekte ein und gebt`s dem Erwin.........weil er in ein paar Monaten wieder mit einem nagelneuen Diesel rumfahren wird...!! ;)
      - seit 08/2012 SUV-Fahrer -
      - ab 06/2014 mehrere Jeeps (Cherokee und Grand Cherokee) in Folge -
      - seit Ende 06/2017 ein 280 PS-SUV von Alfa

      Mein Auto: seit 30.06.2017 - sehr sportliches SUV in Vesuv-grau, Benziner mit 280 PS

    • Der Diesel wurde vor 15-20 Jahren (?) für viele Leute "sexy" als er zum Turbo-Diesel-Direkteinspritzer wurde und enormes Drehmoment mit einem niedrigen Verbrauch kombinieren konnte.

      Im Laufe der Jahre wurde der Diesel dann zusätzlich auch immer kultivierter und sauberer.

      In Sachen Drehmoment und Verbrauch konnte der Benziner lange Jahre nicht mit, wenn er nicht gerade ein 5,7L V8 war.

      Das hat sich aber in den letzten Jahren geändert und diese Änderung dauert weiter an. Und es mag - vielleicht - noch ein Weilchen dauern, bis in unseren Köpfen ankommt, dass man auch mit einem modernen Benziner durchaus recht drehmomentstark und sparsam unterwegs sein kann. Und das Ganze dann auch über eine größere Drehzahlbandbreite und i.d.R. auch kultivierter.

      Auch der Diesel kann durchaus weitere Fortschritte machen. Diese werden dann aber vergleichsweise viel Geld kosten.

      Die Frage wird sein, ob die Käufer diese (Mehr-)Kosten auf Dauer weiter tragen werden?

      Bei Kleinwagen geht die Tendenz bereits jetzt gegen den Diesel. Gerade in den preissensiblen Klassen lassen sich die Mehrkosten nur sehr schwer am Markt durchsetzen. Bei Neuentwicklungen wird da schon mal auf eine Dieselvariante verzichtet.

      Zum Thema paßt auch: spiegel.de/auto/aktuell/diesel…bstzuender-a-1109253.html
    • Interessanter Bericht, der letztendlich genau das bestätigt, was ich oben gesagt habe. Bei Toyota reibt man sich die Augen traut den eigenen Zahlen nicht. Die Hybriden gehen weg wie warme Semmeln und die Europäischen Hersteller haben nichts.
    • Und wieder wird das bessere System (Diesel) beerdigt ... Immer die gleiche Geschichte ... Mit getürkten Öko Bilanzen wird das e-Auto gepuscht und keiner weiß wo der Strom dafür herkommen soll und die Stromtrassen dafür will keiner haben ...
    • Genau, jeder will Öko Strom, aber wenn Windräder gebaut werden sollen, kommen die Naturschützer. Zum Teil zu Recht!
      Ich halte nichts von dem E Hype.

      Jeder kann und sollte was für die Umwelt tun. Ohne diesen Hype.

      Ich bin vorher einen Benziner gefahren Verbrauch Ca. 10 Liter. Nun fahre ich Diesel Verbrauch 5,8 Liter.
      Beide haben/hatten grüne Plakette. Renny hat E6.
      Welcher Wagen war nun die größere dreckschleuder?

      Was ich bewusst mache, öfters zu Fuß im Ort einkaufen. Kurzstrecken vermeiden. Mit dem Bus am Samstag in die Stadt. (Parkhäuser sind eh schweine teuer)

      Das verstehe ich unter Umweltschutz.
      Was nützt es, wenn man die Städte mit E-Autos vollstopft. Auto bleibt Auto.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wendy ()

    • Eine sehr seltsame Diskussion. Sobald das eigentliche Thema wieder aufgegriffen wird, zieht man wieder über die E-Autos vom Leder, um den Fokus wieder abzulenken. Es geht hier in diesem Thread einzig um den Lug und Betrug, der mit den Euro6-Dieseln veranstaltet wurde und nun aufgeflogen ist.
    • ManEater schrieb:

      Und wieder wird das bessere System (Diesel) beerdigt ... Immer die gleiche Geschichte ...


      Also ob der Diesel tatsächlich das "bessere System" ist, ist noch nicht gänzlich ausdiskutiert. Da bräuchtest Du nur mal in anderen Teilen der Erde nachzufragen. Der Diesel im PKW ist ein absolut euopäisches Phänomen. Schaut nach Japan, schaut nach China, schaut nach Südamerika ... etc. Auch da kann man sich ja selbst mal fragen, ob die allesamt "blöd" sind oder den Knall noch nicht gehört haben.

      Diesel ist uns Deutschen/Europäern allerdings immer noch wesentlich vertrauter, geläufiger (als Hybride oder E-Autos). Auch das trägt mit zu einer solchen (positiven) Meinung zum Diesel bei, die aber deswegen noch längst nicht richtig sein muß.

      Diese Meinung wäre vermutlich eine Andere, wenn die europäischen Hersteller - wie Toyota - zumindest ebenso einen Schwerpunkt auch auf "volkstümliche" Hybridfahrzeuge gelegt hätten.

      Das, was die deutsche Industrie derzeit (noch?) an Hybriden anbietet, sind zumeist kaum bezahlbare Exoten oder Feigenblätter, bei denen fraglich ist, ob der Hybrid dort dem eigentlich Kerngedanken tatsächlich dienlich ist (z.B. Porsche Panamera Hybrid)
    • Trotzdem - bleiben wir doch mal bei der Marke, die wir hier alle fahren = einen Jeep !
      Nun möchte man gerne bei dieser Fahrzeugmarke bleiben bzw. weiter einen SUV fahren - aber welchen Motor sollte man denn dann hier bei Jeep nehmen ??
      Zu gegenwärtiger Zeit meine ich natürlich.

      Was wäre mir beispielsweise bei meinem kommenden GC übriggeblieben, wo mir der 3,6 Benziner nicht so dolle gefallen hatte ?
      Gleich einen Hemi bzw. den SRT zu nehmen ?
      So heftig wollte ich es nun doch nicht haben!
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    • Erwin schrieb:

      aber welchen Motor sollte man denn dann hier bei Jeep nehmen ??

      Genau über dieses Thema sollte sich Herr Marchionne dringend Gedanken machen, wenn er in Europa weiterhin Autos verkaufen will. Euro-taugliche Benzinmotoren müssen nun dringend sein, aber wo soll er die hernehmen? Vielleicht kommt eine erste Antwort schon bald im neuen Compass. In drei Wochen werden wir vielleicht schon schlauer sein. Gerüchten zufolge will FCA einen neuen 2 Liter Benziner bringen, der auch den Cherokee befeuern könnte. Das wäre immerhin mal ein Anfang.
    • Smokey deine Beispiele hinken ... was bei uns der Diesel ist in Südamerika der Schnapsverbrenner ... Und den Asiaten ist der Seblstzünder schlicht zu teuer für die Massenproduktion da geht einfach alles über den Preis ...
    • Bei der ganzen Diesel- Diskussion wird von allen verschwiegen, daß die Modernen Direkteinspritzer Benziner auch ein Dreck Problem haben. Die Mercedes S-Klasse hat schon einen Feinstaubfilter und ab dem nächsten Jahr haben auch die VW und Audi Benzin Direkteinspritzer einen Feinstaubfilter. Ohne diese sind sie nicht mehr zulassungsfähig. Die heutigen E-Autos sind auch nur eine Zwischenlösung. Richtig gebrauchsfähig sind doch nur die von Tesla. Aber auch die können keinen Wohnwagen ziehen. Das Auto entwickelt Tesla gerade, zu einem dann nicht zu bezahlenden Preis. Die bessere Lösung gibt es im Moment nur von den Japanern. Nämlich Wasserstoff als Energiespeicher. Die Reichweiten gehen von 400 bis ca. 600 km. Wenn das Tankstellennetz besser ausgebaut würde, kämen auch weitere Hersteller dazu (zur Zeit nur 3). Aber bei uns will man ja erst mal mit den Stromern Kasse machen, dann kommen in ca. 5 Jahren die Wasserstoffautos. Und wir sollen die Infrastruktur 2 x bezahlen. Ach ja und das Problem der Speicherung des Stroms bei Sonnenschein und Wind wenn keiner den Strom baucht wird mit Wasserstoff auch erledigt.
    • Das läuft dann darauf hinaus, dass man die Diesel-Probleme nun auch in die Benziner einbaut. Und auch hier wird man dann wieder die Abgasreinigung "zum Schutz von Bauteilen", wie es so schön im Beamtendeutsch heißt, in bestimmten Betriebssituationen abschalten. Was bleibt, ist das, was wir schon vom Diesel kennen: Höhere Anschaffungskosten, höhere Folgekosten, null Effekt für die Umwelt.
    • Der Diesel ist in Deutschland ein Erfolgsmodell, weil er steuerlich für Vielfahrer subventioniert wird. Schaut man in unsere Nachbarländer, ist Diesel nicht billiger als Superbenzin (warum auch, bei der Raffinierung fallen beide Varianten an). Allerdings ist in der Regel der NOx Austoss deutlich höher als beim Benziner. Und es ist deutlich aufwändiger, einen Diesel einigermassen sauber zu bekommen als einen Benziner. Zusätzlich fällt in Deutschland auch das Problem mit den kalten Temperaturen nicht so ins Gewicht.

      Für mich ist keine der beiden Varianten (Benzin / Diesel) deutlich überlegen. Es sind einfach zwei unterschiedliche Ansätze, die auf jeden Fall auch heute noch ihre Berechtigung haben, da beim Strom die beiden größten Probleme, Übertragung und Speicherung, immer noch nicht vernünftig gelöst sind. Und es ist einfach blauäugig zu glauben, dass man nur eine e-Auto-Initiative starten muss, um diese technologischen Probleme "mal eben" lösen zu können.

      Zum Thema Betrugssoftware kann ich nur sagen, dass es politisch provoziert ist. Wer technisch kaum machbare Dinge fordert muss mit genau dieser Antwort rechnen. Aber unsere Politiker sind in der Regel einfach nur ideenlos und folgen altbekannten Schemen jahrelang weiter ohne Sinn und Verstand.
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      Mein Cherokee: Jeep Cherokee Trailhawk 2014 mango tango mit allen Extras Spurverbreiterung H&R 40mm vorn, 60mm hinten BF Goodrich All Terrain T/A KO2 245/70R17 Gobi Roof Rack mit Rigid Industries LED Scheinwerfern und Switch Pro SP8100 zur Ansteuerung Gaspedaltuning

    • Was ich dabei nicht verstehe ist, dass sich die Autohersteller nicht gegen die nicht erfüllbaren Forderungen der Politik gewehrt hat. Sonst Knicken unsere Politiker immer vor der Autolobby ein.
    • Deshalb sind doch die "Motorschutz-Schlupflöcher" da. Politik und Unternehmen haben die sicher überlegt da reingeschrieben... und zwar so generisch, dass rechtlich kaum eine Handhabe existiert. Warum VW meinte, zusätzlich richtig betrügen zu müssen, ist und bleibt ein Rätsel.
      gesendet von Pete
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    • Noch rätselhafter ist, dass VW die Schummelsoftware schon für die Euro 5 gebraucht hat. Da weiß ich allerdings nicht, ob es bei Euro 5 die Schlupflöcher zum Motorschutz auch schon gab. Bei der Euro 6 sind sie auf jeden Fall drin.