Batterie Ladedauer beim Trailhawk

  • Batterie Ladedauer beim Trailhawk

    Hallo Forum!


    Ich bin seit knapp 3 Wochen stolzer Besitzer eines Cherokee Trailhawk. Der Wagen war eine Tageszulassung und stand schon länger beim Händler im Showroom und da ich auch nicht täglich mit ihm unterwegs bin, wollte ich die Batterie laden.


    Bei meinen Vorgängerautos hat das mit dem CTEK XS 3600 immer einwandfrei funktioniert, nach rund 12-24 Stunden war die Batterie voll und die Lampe beim CTEK grün.


    Nicht so beim Trailhawk... :huh: nach 3 Tagen (!) mit dem XS 3600 war die Batterie noch immer nicht vollständig geladen.


    Daraufhin hab ich mir das deutlich stärkere CTEK MXS 7.0 geholt und 24 Stunden angehängt, noch immer verweilt er im 'BULK' Modus (Lademodus mit Maximalstrom)... nun habe ich es nochmal neu angeschlossen und warte.


    Bin etwas verunsichert. ?(


    Der Wagen ist abgeschlossen, sämtliche Verbraucher sind also aus, die Motorhaube ist natürlich offen. Habe ich irgendwas falsch gemacht? Mein Händler meinte, ich bräuchte das CTEK nur anschließen und fertig...










    Was habt ihr für Erfahrungen beim Batterieladen und dessen Dauer?


    Danke für Eure Hilfe!
  • Ctek mal vom Stromnetz nehmen und dann die Pole verbinden ... dann sollte er den Ladungszustand anzeigen ...

    Der Renegade hat am Pluspol einen Laderegler verbaut den muss man zum laden abiehen, hat der Cherokee auch sowas dran?
  • ManEater schrieb:

    Ctek mal vom Stromnetz nehmen und dann die Pole verbinden ... dann sollte er den Ladungszustand anzeigen ...

    Der Renegade hat am Pluspol einen Laderegler verbaut den muss man zum laden abiehen, hat der Cherokee auch sowas dran?
    Hab ich gemacht, der Ladezustand lässt sich aber nicht ablesen. Auch einen Regler zum Abziehen am Pluspol erkenne ich nicht (siehe Foto)?
  • Ich bitte um weitere Infos, wenn es welche gibt, da die Ctek-Geräte (und andere ähnliche natürlich auch) sehr verbreitet sind und uns diese Fragestellung einmal alle betreffen kann. Hatte kürzlich erst den alten TT der besten Ehefrau von allen anhängen müssen. Funktionierte da aber einwandfrei. Was müssen wir beim Indianer beachten?

    Danke im Voraus und herzliche Sonntagsgrüße

    Chief

    PS. Das letzte Mal als die LED meines Ladegerätes bei mir nicht auf grün (full) sprang - das war beim A4 von Schwiegerpapa - war die Batterie im Eimer.
    2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
    Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.

    Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
    Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

    Mein Cherokee: 2015er Cherokee Limited, granite-crystal, 170 PS Diesel, 9-Gang-Automatik, AD I, Navi-& Soundpaket, Fahrassistenz- und Winterpaket., Nappaleder in schwarz

  • Ich habe mir jetzt noch schnell ein CTEK MXS 5.0 Ladegerät organisiert, weil es die unterschiedlichen Lademodi etwas differenzierter darstellt als das 7.0.


    Kurz nach dem Anschließen springt es recht schnell von Stufe 1 (DESULPHATION) zu Stufe 2 (SOFT START) und Stufe 3 (BULK), ich hoffe das Ding steht morgen zumindest auf Stufe 4 (ABSORPTION)... das wäre ja ein Zeichen dafür, dass der Ladevorgang durchgeführt werden kann. :rolleyes:


    Wenns bei dem Problem bleibt wende ich mich kommende Woche mal an meinen Händler.


    Vielen Dank schonmal für Euren Rat!
  • Also ich kenne diese Ladegeräte nicht, aber wenn ein entladener Akkumulator nach drei Tagen am Ladegerät immer noch nicht voll aufgeladen ist, dann ist wohl grundsätzlich was faul. Am Ladegerät, am Kabel oder an der Batterie.
    Evtl. ist ein "falscher" Lademodus eingestellt ( Erhaltungsladung o.ä.) ?(

    Überhaupt sollte 3 Wochen nach dem Kauf noch kein Nachladen nötig sein. Erhaltungsladung würde ich auch nur durchführen, wenn ich vorhabe das Fz mehrere Monate nicht zu benutzen ( Hat sich bei meinen Mopped-Batterien seit Jahren bestens bewährt).
    Wrangler JK Rubicon ++ Mojave Sand ++ MY2016 ++ 2.8 CRD ++ aAHK ++ Radar Renegade AT5 285/70 R17
    Cherokee Trailhawk ++ Brilliant Black ++ Raucherpaket ++ MY2014 ++ 3.2l V6 ++ innerorts / außerorts / kombiniert: 10,7/10,7/10,7 l /100km, 223kg CO2/ km
  • Blackhawk schrieb:

    Also ich kenne diese Ladegeräte nicht, aber wenn ein entladener Akkumulator nach drei Tagen am Ladegerät immer noch nicht voll aufgeladen ist, dann ist wohl grundsätzlich was faul. Am Ladegerät, am Kabel oder an der Batterie.
    Evtl. ist ein "falscher" Lademodus eingestellt ( Erhaltungsladung o.ä.) ?(

    Überhaupt sollte 3 Wochen nach dem Kauf noch kein Nachladen nötig sein. Erhaltungsladung würde ich auch nur durchführen, wenn ich vorhabe das Fz mehrere Monate nicht zu benutzen ( Hat sich bei meinen Mopped-Batterien seit Jahren bestens bewährt).
    Das stimmt es war auch was faul, gerade beim Händler gewesen mit der Diagnose das die Batterie hinüber ist... :( mein Indianer bekommt in 2 Tagen eine Neue.

    Die CTEK Ladegeräte ansich sind aber wirklich gut und idiotensicher zu verwenden, daran lag es nicht.

    Scheint wohl eines der Nachteile zu sein, eine Tageszulassung von letztem Jahr zu kaufen... :rolleyes:
  • Toy4ever schrieb:

    Vermutlich hat der Händler die Batterie mal in die Tiefentladung laufen lassen, das mögen sie nicht.
    Vermutlich ja, mein Trailhawk war schon rund 1 Jahr beim Händler und hatte keine 50 km runter... das heißt viel Standzeit, viel Rumgefummel im Showroom und alles zu Lasten der Batterie... dafür habe ich eben auch deutlich gespart im Vergleich zum Neuwagenkauf. Deshalb will ich auch nicht groß meckern, kann halt passieren. Ansonsten liebe ich den Trailhawk! :love: :D
  • Ist genau das, was ich im letzten Jahr schon zum Thema Batterie geschrieben habe. Gerade bei der AGM Batterie ist Tiefentladung zu vermeiden.
    Was ich schreibe ist meine Meinung, mein Eindruck. Ich bin kein Fachmann für Autos und Software!
    bis 09/2016 Renegade Limited 140 PS 2.0 D, 4WD LOW 9AT, Sichtpaket (Xenon), Sound & Navipaket (BEATS & 6.5" Navi),
    Zulassung Juni 2015, Software uconnect 16.10.35

    Mein Renegade: 4x4, Diesel, 140 PS, Limited, 9-Stufenautomatik, Xenon, BEATS-Audio

  • Na ja für den Normalkunden ist das nicht so einfach ... Jeep besteht zum Tausch der Batterie auf den Check mit einem besonderen Batterietester ... erst wenn dieses Testprotokoll aussagt, der Akku ist hinüber und wurde nicht mit einem falschen Ladegerät geladen dann wird getauscht ... (dieses preiswerte Gerät kostet aktuell nur 1650,- € zzgl. MwSt.) ... da wird der Händler wohl auf den Kosten für die AGM Batterie sitzen bleiben ... ein Jahr rumgestanden und Batterie geschossen wird ihm Jeep sicher nicht so einfach ersetzten ... vor allem weil sich auch der Batteriezulieferer mit Händen und Füssen wehren wird ...
  • Naja .... ist ja nicht das Problem des Kunden !
    Wenn ich ein Auto kaufe und die mir eins aus der Ausstellung oder vom Hof verticken, habe ich generell Gewährleistung !
    Ich würde da solange Krach machen, bis die Batterie getauscht wurde. Ansonsten wird gewandelt ! :rolleyes:
  • War bei mir ja ähnlich.
    Der JEEP Batterietester in der Werkstatt hat gesagt Batterie in Ordnung, wollten meine Batterie nicht tauschen. Ich ihnen dann mein Prüfprotokoll vom Kapazitätstest unter die Nase gehalten und meine Batterie wurde getauscht.
    Mit dem JEEP Tester prüft die Werkstatt nur die Startfähigkeit aber nicht die Kapazität der Batterie.
    Was ich schreibe ist meine Meinung, mein Eindruck. Ich bin kein Fachmann für Autos und Software!
    bis 09/2016 Renegade Limited 140 PS 2.0 D, 4WD LOW 9AT, Sichtpaket (Xenon), Sound & Navipaket (BEATS & 6.5" Navi),
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  • Nein das war bei dir sicher nicht das Batterietestgerät, das Jeep vorschreibt und akzeptiert deshalb wollten Jeep die Batterie auch erst nicht tauschen ...

    Das von Jeep vorgeschriebene Teil kann angeblich die Ladezyklen auslesen und eben auch die Kapazitätsmessung durchführen und nur wenn wie bei dir die Batterie nachweislich mit Protokollausdruck fertig ist, wird die über Garantieabwicklung getauscht ... deshalb hat Jeep das erst abgelehnt, durch deinen eigenen Kapazitätstest konnten sie dann nicht mehr abwimmeln.

    Es ist halt nicht einfach für kleinere Servicestationen einen Batterietester für umme 2000,- € mit Gehäuse und Wägelchen vorzuhalten, dass man 3 mal im Jahr braucht ... da probiert man es lieber erstmal konventionell, lädt den Akku auf, misst die Spannung und behauptet dann alles ok so ... was willst du denn ...
  • Behauptet haben sie, nach JEEP Vorgabe getestet zu haben. Ist auch nicht so ein kleiner Händler.
    Aber ist mir jetzt auch egal, ich habe ihnen klargemacht, daß ich etwas von der Materie verstehe und meine Batterie ist jetzt neu.
    Was ich schreibe ist meine Meinung, mein Eindruck. Ich bin kein Fachmann für Autos und Software!
    bis 09/2016 Renegade Limited 140 PS 2.0 D, 4WD LOW 9AT, Sichtpaket (Xenon), Sound & Navipaket (BEATS & 6.5" Navi),
    Zulassung Juni 2015, Software uconnect 16.10.35

    Mein Renegade: 4x4, Diesel, 140 PS, Limited, 9-Stufenautomatik, Xenon, BEATS-Audio