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1/2 Erfahrungen und Fragen nach 1.350 km

  • 1/2 Erfahrungen und Fragen nach 1.350 km

    19 - 1.350km – Wochen 1 - 7


    Eines vorweg: Ich bereue den Kauf des Cherokees nicht. Er strahlt Solidität aus und fährt sich auch so. Ich fühle mich mit ihm auf der Autobahn, wie auch auf holprigen innerstädtischen Straßen sehr wohl.
    Grundsätzlich kein Klappern oder Knistern (Ausnahme folgt weiter unten!). Die Fahrwerksabstimmung ist sportlich-straff (für ein SUV), ohne jedoch Komforteinbußen hinnehmen zu müssen, für mich ein sehr gelungener Kompromiss.

    Ich kaufte den Wagen auch wegen seines V6-Motors. Laufruhe und Leistung sind superb und in den von mir bislang vorgefundenen Situationen mehr als ausreichend; dies noch „nach alter Väter Sitte“ unter den Restriktionen des „Einfahrens.

    Die weichen Ledersitze sind ausreichend straff gepolstert und bieten mir genügend Seitenhalt; zudem sind sie ein schöner Kontrast zum derberen Standardleder in unserem Hauptfahrzeug. Bislang kann ich nirgends Abnutzungserscheinungen erkennen.

    Natürlich bin ich kein Autotester und alle Eindrücke sind auch ein Stück weit subjektiv, bzw. werfen auch mal Fragen auf. Dennoch habe ich in gut 30 Jahren genügend Fahrzeuge unterschiedlicher Klassen bewegt, um die eine oder andere Sache beurteilen zu können.

    Und ich könnte mich hier noch über viele Dinge lobend auslassen, von der gut justierbaren Sitzposition, der noch mindestens als befriedigend zu wertenden Übersichtlichkeit des Fahrzeugs und der Art & Weise, wie die zahlreichen Assistenzsysteme ansprechen. Das variable Audiosystem mit seinem sehr guten Sound und DAB-Radio

    Immer wird man auch Kleinigkeiten (Bedienung / Technik / Qualität) finden können, die man aus anderen Fahrzeugen anders = besser (?) in Erinnerung hat. Dabei spielt natürlich auch die Gewohnheit vertrauter Handgriffe, Abläufe sowie der Umgebung eine wichtige Rolle. Ich empfinde es jedenfalls als sehr positiv, dass ich (186cm bei 95kg) mich nach wenigen Fahrten in dem Indianer schon sehr heimisch und gut aufgehoben fühlte. Dies immer auch unter Berücksichtigung des (tatsächlichen) Preises des Wagens.

    Dabei gleite ich im Cherokee entspannter und gelassener über Bahn & Land als in unserem druckvolleren/drehmomentstärkeren 530d. Und es macht sogar auf eine besondere Art Spaß!


    Doch wohl viel Licht, da zumindest auch ein wenig Schatten …

    Nachdem die Gläser der Hauptscheinwerfer über mehrere Tage beschlagen waren (bis zu 50%) und zudem in den Tagfahrleuchten deutliche Tropfenbildung erkennbar ist, erfolgte die Vorführung beim Verkäufer, der nun prüft, ob ein Austausch in Betracht kommt. Der Beschlag der Hauptscheinwerfer ändert sich sehr stark innerhalb einiger Tage; habe aber noch nicht festgestellt, dass er gänzlich verschwunden war. Auch nicht nach einer Nachtfahrt bei trockenem Wetter und 3h Xenon-Brenner. Die Feuchtigkeit in den LEDs sieht dagegen fast immer unverändert aus; weiß auch nicht, ob das irgendwohin verdunsten kann. Dieses Phänomen kenne ich nicht von 3 bisherigen Fahrzeugen mit Xenon-Licht bzw. auch nicht jetzt bei den LED-Scheinwerfern des Tourings.


    Bei dem anstehenden Termin in der Werkstatt stehen zudem folgende Punkte auf der Liste:

    Deutlich wahrnehmbares Knarzen/Quietschen des vorderen (beweglichen) Teils des Panoramaglasdachs. Bei geöffnetem Rollo stört es mich schon sehr, da ich nicht immer und überall mit Musik unterwegs bin. Geöffnet oder hochgestellt ist nichts zu hören, abgesehen von einem gelegentlichen Klappern des aufgerollten Rollos im hinteren Bereich. Die Geräusche lassen sich bereits durch leichten Druck auf das geschlossene Dach im vorderen Bereich (unterhalb des versenkbaren „Windschotts“) reproduzieren.
    Während der Fahrt treten sie bei Bewegung der Karosserie ab 5 km/h auf und werden erst ab ca. 70 km/h von anderen (Fahr-) Geräuschen überlagert. Das Auftreten hat nichts mit Schlaglöchern oder Ähnlichem zu tun (wie das leichte Klappern/Vibrieren des aufgerollten Rollos), sondern beginnt bei Fahrtantritt auf ebener Straße und wird verstärkt durch Kurvenfahrten, wie in Kreisverkehren oder leicht welligem Asphalt. Hoffe, dies ist zu beseitigen...Bei dem Laguna Grandtour meines Schwiegervaters aus 2007 mit reichlich KM gibt es manch seltsames Geräusch, aber das Panoramadach gibt keinen Mucks von sich…


    Dann fiel mir schon nach zwei - drei Tagen ein nicht reproduzierbares Knacken bzw. ein Versatz (von der Vorderachse kommend!?!) auf, welches auftrat beim Einlenken bzw. Rückwärtsfahren in die Garage.

    Zunächst dachte ich, da sei vielleicht ein kleiner Stein oder eine Trinkdose unters Rad gekommen. Als sich dieses Knacken, verbunden mit einem spürbaren Ruckler an verschiedenen Orten (beim Einparken etc.) wiederholte, bin ich anfangs tatsächlich ums Auto gegangen, um zu schauen, ob ich über irgendetwas gefahren bin oder sich ein Minischlagloch im Boden befindet. Wenn dieses Knack-Phänom bei eingeschlagener Lenkung auftaucht, fühlt es sich auch ein wenig an, als ob das Fahrzeug sich minimal zur Seite bewegen/neigen würde. Vielleicht am ehesten vergleichbar mit dem langsamen Überfahren eines (abgeflachten) Bordsteins (nicht im rechten Winkel, sondern eher parallel).

    Leider kann ich dieses Probelm(?) Niemanden auf Kommando vorführen – es tritt aber eher auf, wenn der Wagen stand/kalt ist oder nachdem er einige KM ohne Stopp/Go bewegt worden ist. Sowohl beim Rückwärtsrangieren, wie auch bei starkem Lenrkadeinschlag und Vorwärtsbewegung bis max 5 km/h.

    Was mir dabei auch auffiel, ist dass das Lenkrad bei Geradeausfahrt nicht 100%-ig gerade steht, sondern ganz minimal nach links weist. Das Fahrzeug fährt aber spurstabil geradeaus und hält die Richtung beim Abbremsen; kein Verzeihen, oder Ähnliches. Dieser „Mini-Schiefstand“ würde mich auch nicht wirklich stören, wenn ich jetzt nicht so auf alles geachtet hätte und überlege, ob es mit dem Knacken in Verbindung stehen könnte.

    Der Werkstattmeister hatte es notiert, kann sich aber keinen Reim drauf machen, zumal er bei der Probefahrt mit mir (zu Recht) nichts Wahrnehmen konnte; auf die minimal abweichende Lenkradstellung ging er nicht weiter ein bzw. konnte sie nicht erkennen...


    Weiterhin fällt mir nun in diesem Zusammenhang auf, dass sich der Wagen beim Anfahren zusehends seltsam verhält:

    Das betrifft mittlerweile einen deutlichen Schaltruck beim Wechsel in den 3. Gang (Modus Auto, beim hoch schalten). Bei kaltem Fahrzeug meist stärker/öfter; aber auch nach längerer Fahrt, insbesondere, wenn nach dem Abbremsen der Wagen noch mit 10-15 km/h läuft und erneut (sanft!) beschleunigt wird. Dies war in mittlerweile 5 Fällen so stark, dass ich Angst um die Mechanik hatte. Bei testweise etwas sportlicheren Beschleunigungsvorgängen oder im Modus Sport tritt das Problem indes kaum oder nur stark vermindert auf.

    ...

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  • 2/2 Erfahrungen und Fragen nach 1.350 km

    ... 2/2

    :?: Fragen für den weiteren Kontakt zum Werkstattmeister:

    Ist es normal, dass der Cherokee - als Fronttriebler mit zuschaltbaren Hinterrädern - enge Kurvenfahrten bzw. kreisrundes Fahren nicht mag? Mit zunehmendem Einschlag verringert sich die Geschwindigkeit und die Geschmeidigkeit geht verloren; man spürt im Lenkrad, dass etwas kontinuierlich dagegen arbeitet, um nicht länger eine Kurvenfahrt ausführen zu müssen. Das hat absolut nichts mit der üblichen Rückstellung des Lenkrades zu tun, wie es in allen PKWs anzutreffen ist. Ansatzweise und abgeschwächt so, wie passionierte Allradler es beschreiben, wenn die Hinterachse fest zugeschaltet ist und Sperren benutzt werden … Hörensagen … kenne mich da nicht aus.

    Auf dem ebenen Asphalt-Parkplatz bedeutet dies, dass der Wagen bei ca. 95% Einschlag ohne Gas zu geben, schnell zum Stillstand kommt; geradeaus läuft er bei „Standgas“ bis zu 6 km/h weiter.

    Ich hatte von Anfang an ein diffuses Gefühl diesbezüglich. Nachdem ich das aufgetretene Knacken aus dem Vorderradbereich zu untersuchen begann und auf dem großen Parkplatz Kurven fuhr und rangierte, fiel mir auf, was ich im Alltag bislang indirekt nur wahrnahm:

    Biegt man auf kleineren rechtwinkeligen Kreuzungen nach links oder rechts ab, merkt man beim Beschleunigen des Fahrzeugs vom Stand weg bis ca. 40km/h, dass es sich nicht linear vorwärts bewegt. Ruckeln oder stottern beim Beschleunigen wäre hierbei der falsche (übertriebene) Ausdruck. Eher so, als ob die Beschleunigung zwischendrin im Sekundenbruchteil erhöht und verringert
    würde. Dabei ist der Gasfuß ruhig und drückt sanft & kontinuierlich das Gaspedal. Gefühlt ist es mehr ein nervöses Auf & Ab…oder das Anfahrverhalten eines Fahranfängers bei manuellem Schaltgetriebe. Wenn ich nun sensibilisiert darauf achte, verspürt man dieses komische Beschleunigungsverhalten im Stadtverkehr auch bei Geradeausfahrten, nur längst nicht so ausgeprägt.

    Fahrt ihr den Sport-Modus? Bei unserem BMW ändert sich auf Stellung „Sport“ nicht nur die Schaltcharakteristik, sondern auch Lenkung, Dämpfer/Federkomfort. Beim Cherokke werden aber doch nur die Gänge länger ausgefahren, also die Drehzahl erhöht?!?

    Bei mir schaltet er unter "Sport" bei normaler Beschleunigung in der Stadt bisweilen erst bei knapp 4.000 U / 38 km/h in den 2. Gang. Da bekomme ich Angst… :huh: Ganz ähnlich verhält es sich bei Sand/Mud, zumindest, wenn diese Einstellung bei festem Untergrund gewählt wird.

    Wenn ich den Wählhebel auf „manuelles Schalten“ nach links ziehe, kann ich im Modus Auto die Gänge einzeln schalten; wenn gewollt etwas niedertourig fahren oder eben auch „hochziehen“.
    Warum funktioniert dies nicht bei Sport oder Sand/Mud? Kann man bspw. durch Wählen des 4. Gangs nur festlegen, dass das Getriebe nicht darüber hinaus hoch schaltet? Es gelingt mir jedenfalls nicht, die Gangwahl wirklich manuell zu beeinflussen, weder nach oben, noch nach unten. Wo liegt der Sinn der manuellen Schaltkulisse, wenn sich der Wagen im Modus Sport oder Sand/Mud befindet. Vielleicht kann mich diesbezüglich jemand aufklären. :wacko:


    Vielen Dank an alle, die bis zum Ende durchgehalten haben! Bin jetzt mal unterwegs und werde vielleicht noch einen Abstecher zu Vmaxx machen... :thumbsup:


    Aber bitte nicht falsch verstehen, vor allem jene, die überlegen, sich einen Cherokee zu kaufen. Naturgemäß möchte man in Foren ja auch Lösungen finden oder Erfahrungen sammeln. Daher werden die auftretenden (vermeintlichen) Probleme sicherlich immer stärker fokussiert als die Summe der positiven Eigenschaften eines Fahrzeugs! :023:


    Chris
  • Pentastar schrieb:

    Weiterhin fällt mir nun in diesem Zusammenhang auf, dass sich der Wagen beim Anfahren zusehends seltsam verhält:

    Das betrifft mittlerweile einen deutlichen Schaltruck beim Wechsel in den 3. Gang (Modus Auto, beim hoch schalten). Bei kaltem Fahrzeug meist stärker/öfter; aber auch nach längerer Fahrt, insbesondere, wenn nach dem Abbremsen der Wagen noch mit 10-15 km/h läuft und erneut (sanft!) beschleunigt wird.

    Ein leidiges Thema, das manche haben, andere nicht. Meiner macht das auch heftigst, was mich nun genötigt hat, zusammen mit dem im Zuge des letzten Updates hinzugekommenen Rucken der Werkstatt einen letzten Versuch einzuräumen, dies zu beseitigen. Scheitert das wieder, fordere ich die Rückabwicklung ein.
  • Pentastar schrieb:

    Biegt man auf kleineren rechtwinkeligen Kreuzungen nach links oder rechts ab, merkt man beim Beschleunigen des Fahrzeugs vom Stand weg bis ca. 40km/h, dass es sich nicht linear vorwärts bewegt. Ruckeln oder stottern beim Beschleunigen

    Ich würde sagen, das was du da spürst, ist der klassische "Wobble", also das Thema mit den Antriebswellen, die durch eine modifizierte Variante ersetz werden müssen.
  • Toy4ever schrieb:

    Pentastar schrieb:

    Biegt man auf kleineren rechtwinkeligen Kreuzungen nach links oder rechts ab, merkt man beim Beschleunigen des Fahrzeugs vom Stand weg bis ca. 40km/h, dass es sich nicht linear vorwärts bewegt. Ruckeln oder stottern beim Beschleunigen

    Ich würde sagen, das was du da spürst, ist der klassische "Wobble", also das Thema mit den Antriebswellen, die durch eine modifizierte Variante ersetz werden müssen.
    So war das auch bei mir: "wobbeln" nur beim Abbiegen in geringen Geschwindigkeiten, meistens nach Anfahren an Kreuzungen
    Antriebswellen tauschen und Ruhe ist.
  • Pentastar schrieb:

    Kann man bspw. durch Wählen des 4. Gangs nur festlegen, dass das Getriebe nicht darüber hinaus hoch schaltet?


    Ja. Das ist keine Handschaltung, sondern ein Höchstgangbegrenzer.
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    Mein Cherokee: Jeep Cherokee Trailhawk 2014 mango tango mit allen Extras Spurverbreiterung H&R 40mm vorn, 60mm hinten BF Goodrich All Terrain T/A KO2 245/70R17 Gobi Roof Rack mit Rigid Industries LED Scheinwerfern und Switch Pro SP8100 zur Ansteuerung Gaspedaltuning

  • Pentastar schrieb:

    Dann fiel mir schon nach zwei - drei Tagen ein nicht reproduzierbares Knacken bzw. ein Versatz (von der Vorderachse kommend!?!) auf, welches auftrat beim Einlenken bzw. Rückwärtsfahren in die Garage.


    Das habe ich auch, hab mich aber dran gewöhnt. Vielleicht ist das ein übrig gebliebenes Jeep Gen :)
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  • Pentastar schrieb:

    Deutlich wahrnehmbares Knarzen/Quietschen des vorderen (beweglichen) Teils des Panoramaglasdachs...


    Hi,

    ich fahre zwar keinen Jeep, aber bei meinem Audi (Baujahr 2014) trat das gleiche Problem auf. Bei geschlossenem Panoramadach gab dieses Geräusche von sich. Sobald ich es auch nur ein Stückchen oder ganz geöffnet hatte,
    war nix mehr zu hören.

    Bei Audi gabs da auch schon ne Verfahrensanweisung, wie damit umzugehen ist. Die Gummis wurden mit einem speziellen Mittel geschmiert.
    Seitdem keinerlei Probleme mehr...

    Gruß
    Tina
  • Danke Pentastar für den tollen und informativen Bericht. Hat mich sehr an meine eigenen Erfahrungsbeschreibungen hier in den Untiefen dieses Forums erinnert - selbst Dein Schreibstil- und ich kann bis zum Punkt Schatten alles voll unterschreiben (obwohl ich nur den 170 PS Diesel fahre); vielleicht, weil ich auch direkt von BMW gekommen bin.

    Die Schattenseiten kann ich (Gottseidank) nicht (mehr) mit Dir teilen. Ein Glasdach, das klappern könnte, habe ich nicht. Ein Klackern an der Vorderachse ebenfalls nicht und Feuchtigkeit in den Scheinwerfern/TFL ist mir (bisher) auch fremd.
    Den Schaltruck in den 3. Gang verspüre ich manchmal, aber nie so, als das ich Angst um die Mechanik haben müsste. Wie Du selbst schon schreibst, kann man das auch selbst noch über das Fahrverhalten und/oder die Fahrmodi beeinflussen. Auf Sport werden in der Tat nicht so viele Parameter wie bei BMW verändert, aber mehr, als nur das höhere Ausdrehen der Gänge. ESP wird deaktiviert (lässt sich manuell aber wieder dazuschalten), der Antrieb wird zu 60% auf die Hinterachse gelegt usw. Ich benutze den Sport-Modus hin und wieder, wenn ich meinem alten BMW-Teufelchen in mir wieder mal etwas Zucker geben möchte.
    Sand/Mud soll man nicht auf festem Untergrund fahren. Steht so wohl auch irgendwo geschrieben. Dafür ist dieser Modus nicht gemacht. Dann eher Snow, der sich auch bei nasser Fahrbahn bewährt.

    Das "Wobbeln" hatte ich auch. Das wird hier im Forum ausreichend beschrieben. Ich gehe wie Toy davon aus, dass Du Dich dort leider wiederfinden wirst. Reklamiere das ganz schnell, denn die Reparatur kostet (als Garantiefall) auf dem formalen Auftragszettel rund 9.500,-- €. In der Garantiezeit musst Du das natürlich nicht bezahlen, da es hierfür eine Serviceaktion gibt; aber nur wenn der Kunde diesen Mangel nachweislich hat und entsprechend von sich aus anmeldet. Nach der Garantie wird es dann richtig teuer. Außerdem vertreten wir die Auffassung, dass das Wobbeln insgesamt nicht gut für den Antriebsstrang ist und einen schnelleren Verschleiß zur Folge hat. Deshalb würde ich an Deiner Stelle schnell handeln, falls sich unsere Vermutung bestätigt.

    Viel Erfolg dabei und
    weiterhin viel Spaß und allzeit gute Fahrt
    Chief
    2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
    Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.

    Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
    Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

    Mein Cherokee: 2015er Cherokee Limited, granite-crystal, 170 PS Diesel, 9-Gang-Automatik, AD I, Navi-& Soundpaket, Fahrassistenz- und Winterpaket., Nappaleder in schwarz

  • Pentastar schrieb:

    Nachdem die Gläser der Hauptscheinwerfer über mehrere Tage beschlagen waren (bis zu 50%) und zudem in den Tagfahrleuchten deutliche Tropfenbildung erkennbar ist, erfolgte die Vorführung beim Verkäufer, der nun prüft, ob ein Austausch in Betracht kommt. Der Beschlag der Hauptscheinwerfer ändert sich sehr stark innerhalb einiger Tage; habe aber noch nicht festgestellt, dass er gänzlich verschwunden war. Auch nicht nach einer Nachtfahrt bei trockenem Wetter und 3h Xenon-Brenner. Die Feuchtigkeit in den LEDs sieht dagegen fast immer unverändert aus; weiß auch nicht, ob das irgendwohin verdunsten kann. Dieses Phänomen kenne ich nicht von 3 bisherigen Fahrzeugen mit Xenon-Licht bzw. auch nicht jetzt bei den LED-Scheinwerfern des Tourings.


    Ja...hat mein Renegade auch, zumindest im Hauptscheinwerfer. Seitdem ich aber weiss, dass beim Porsche 911 (991) die Rücklichter von innen beschlagen stört mich sowas kein bisschen mehr! Mir ist lieber die Dinge können atmen und leben, als das man bei kaputter Birne immer gleich ganze Scheinwerfer tauschen muss.
    Don´t follow me! You won´t make it!



    Jeep Renegade Trailhawk ALL BLACK

    Mein Renegade: Renegade Trailhawk "ALL BLACK"

  • Hallo Pentastar,

    seitdem ich meinen zweiten Cherokee fahre, bin ich normalerweise "ruhig und zufrieden" geworden, eigentlich soweit auch alles o.k.
    Ohnehin kann ich über den Jeep-Service in meinem Falle nur sehr Gutes berichten.

    Was mich beim Indianer-Nr.2 aber fast zur Weißglut brachte, waren die Geräusche, die mein Panorama-Dach machte - genauso, wie bei Dir..!!
    Beim Indianer-Nr.1 hatte ich in dieser Sache keinerlei Probleme.

    Jedenfalls natürlich reklamiert, mehrfach in der Werkstatt gewesen.
    Die Jungs haben alles abgeschmiert, ein paar Tage später waren die Geräusche wieder da.

    Letztlich haben sie das "Problem" in den Griff bekommen, indem sie dann den beweglichen Teil des Panoramadaches komplett ausgebaut und zerlegt haben, alles intensiv geschmiert (keine Ahnung, mit was), dann alles wieder zusammengebaut und eingebaut.
    Seitdem habe ich Ruhe....!!
    - seit 08/2012 SUV-Fahrer -
    - ab 06/2014 mehrere Jeeps (Cherokee und Grand Cherokee) in Folge -
    - seit Ende 06/2017 ein 280 PS-SUV von Alfa

    Mein Auto: seit 30.06.2017 - sehr sportliches SUV in Vesuv-grau, Benziner mit 280 PS

  • Boah eh.

    Ein interessanter Aufsatz. :023:
    1350km -- Es bleibt einfach zu wenig Zeit zum Fahren :D



    Pentastar schrieb:

    Ist es normal, dass der Cherokee - als Fronttriebler mit zuschaltbaren Hinterrädern - enge Kurvenfahrten bzw. kreisrundes Fahren nicht mag? Mit zunehmendem Einschlag verringert sich die Geschwindigkeit und die Geschmeidigkeit geht verloren; man spürt im Lenkrad, dass etwas kontinuierlich dagegen arbeitet, um nicht länger eine Kurvenfahrt ausführen zu müssen. Das hat absolut nichts mit der üblichen Rückstellung des Lenkrades zu tun, wie es in allen PKWs anzutreffen ist. Ansatzweise und abgeschwächt so, wie passionierte Allradler es beschreiben, wenn die Hinterachse fest zugeschaltet ist und Sperren benutzt werden … Hörensagen … kenne mich da nicht aus.
    Also so richtig zu- und abschaltbar ist ja der 4WD nicht. Es wird immer eine gewisse Kraft an die Hinterräder übertragen je nach Fahrprogramm.
    Bei der Beschreibung zur Kurvenfahrt verstehe ich nicht so richtig was du meinst. Um das Fahrzeug auf eine Kreisbahn zu zwingen muss halt eine gewisse Kraft im rechten Winkel zur Bewegungsrichtung wirken (Zentripetalkraft). Diese wird über das Lenkrad aufgebracht. Sonst fährt das Auto geradeaus. Bei schnellen Richtungswechseln am Lenkrad gerät die Karosserie bei hoher Geschwindigkeit natürlich ins Wanken. Hier greift dann das ESP ein und man hat schon das Gefühl, dass "jemand" gegenlenkt.
    Hab ich bei der Probefahrt auf leerer BAB mal getestet.



    Pentastar schrieb:

    Fahrt ihr den Sport-Modus? Bei unserem BMW ändert sich auf Stellung „Sport“ nicht nur die Schaltcharakteristik, sondern auch Lenkung, Dämpfer/Federkomfort. Beim Cherokke werden aber doch nur die Gänge länger ausgefahren, also die Drehzahl erhöht?!?

    Pentastar schrieb:

    Bei mir schaltet er unter "Sport" bei normaler Beschleunigung in der Stadt bisweilen erst bei knapp 4.000 U / 38 km/h in den 2. Gang. Da bekomme ich Angst… :huh: Ganz ähnlich verhält es sich bei Sand/Mud, zumindest, wenn diese Einstellung bei festem Untergrund gewählt wird.
    Sport-Modus verwende ich nur auf der BAB bei zähflüssigem Verkehr zwischen 80 und 120. Da kann man schön die Geschwindigkeit mit dem Gaspedal regeln. Und wenn es wieder zügiger weiter geht gibts keinen Zugkraftverlust durch die Schaltverzögerungen wenn das Getriebe ein, zwei Gänge runterschalten muss. Da so ab 3000U/min bei dem V6 die "Motorbremse" einsetzt kann man schön elastisch fahren.
    In der Stadt gibts dann den Effekt, den du beschreibst. Die niedrige Gang bleibt drin auch wenn der Fuß vom Gas ist. Im AUTO-mode wäre schon hochgeschaltet worden. Deshalb verwende ich den Sport mode in der Stadt nicht .
    Im Stadtstau fahre ich zuweilen im snow mode. Dann fährt er im 2. Gang an und schaltet auch nicht so häufig.

    Handschaltung ist wie schon gesagt eine "Höchstgangbegrenzung". Wenn du im Sport mode den 7.Gang manuell wählst , wird unterhalb des 7. trotzdem Sport-mäßig geschaltet. Ob das Sinn macht ... ?(

    Die Dämpfereinstellung wird meines Wissens nicht verändert.


    Weiterhin viel Spass mit dem V6 :023:
    Wrangler JK Rubicon ++ Mojave Sand ++ MY2016 ++ 2.8 CRD ++ aAHK ++ Radar Renegade AT5 285/70 R17
    Cherokee Trailhawk ++ Brilliant Black ++ Raucherpaket ++ MY2014 ++ 3.2l V6 ++ innerorts / außerorts / kombiniert: 10,7/10,7/10,7 l /100km, 223kg CO2/ km
  • Ja. Ok. Gut. Auf die Elektronik habe ich natürlich keinen Einfluss. Ich meinte eher eine manuelle Zu / Abschaltung wie in alten Starrachsenfahrzeugen.
    Fände es schon chic wenn man das selber entscheiden könnte oder wenn es wenigstens angezeigt würde.
    Wrangler JK Rubicon ++ Mojave Sand ++ MY2016 ++ 2.8 CRD ++ aAHK ++ Radar Renegade AT5 285/70 R17
    Cherokee Trailhawk ++ Brilliant Black ++ Raucherpaket ++ MY2014 ++ 3.2l V6 ++ innerorts / außerorts / kombiniert: 10,7/10,7/10,7 l /100km, 223kg CO2/ km
  • Wozu? Der Sinn von 4WD ist optimale Traktion. Das kann die Elektronik schneller und besser als jeder Fahrer. Bei BMW xDrive gibt es in manchen Fahrzeugen gar keinen Knopf für irgendwas. Das siehste nur außen am Schildchen, dass Du einen Allrad hast. Ein manuell zuschaltbarer Allrad ist doch Schnee von gestern.
    2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
    Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.

    Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
    Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

    Mein Cherokee: 2015er Cherokee Limited, granite-crystal, 170 PS Diesel, 9-Gang-Automatik, AD I, Navi-& Soundpaket, Fahrassistenz- und Winterpaket., Nappaleder in schwarz

  • Wobei ich davon ausgehe, dass bei Sport-Stellung direkt 40:60 Verteilung ist und zumindest bei Snow ebenfalls direkt alle 4 Reifen angetrieben werden.
    2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
    Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.

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  • Interessanter Bericht, Danke dafür.

    Ich teile vieles von dem was Du schreibst, nur das Glasdachproblem habe ich mangels Masse nicht... ;)
    Was mich aber regelmäßig zur Weißglut treibt ist das Problem, dass die Karre meinen USB-Stick nicht erkennt. Und zwar keinen. Weder vorn noch in der Armauflage. Garkeinenmehr! Im Radio nur Schrott und 1000 mal rausreingesteckt. Angehalten. Motor aus, Tür auf. Tür zu, Motor an. Nix. Es gibt Männer, die haben ihre Frauen schon für weniger getötet. :cursing:
    Ex: Jeep Cherokee Trailhawk, Mercedes Benz GL 350d, Mercedes Benz E 200 T, Mercedes Benz 190E

    Mein Cherokee: Ex Cherokee Trailhawk