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Benziner oder Diesel was ist für Kurzstrecken besser ?

  • Benziner oder Diesel was ist für Kurzstrecken besser ?

    Hallo
    Ich hab mich mal ein bischen belesen, da wir ja nicht so unbedacht Auto kaufen sollten.
    Ich wollte eigentlich einen 140 PS Diesel, wegen der KAraft von unten raus und so.
    Aber jetzt hab ich gelesen ?? das Diesel Probleme machen können wenn sie NUR Betonung liegt auf NUR Kurzstrecken fahren.
    Meine Frau fährt max 2 km zum Einkaufen und zur Arbeit sind es auch nur 6 km Einfach
    Ich hoffe auf eine EHRLICHE schonungslose Offenheit :whistling:
    Es bringt ja nichts wenn ich einen Diesel durchsetze ( meine Frau kennt sich noch weniger aus als ich ) und dann hab ich nur Probleme mit dem Russpartikelfilter usw.
    Wie ist das mit dem Warmwerden im Winter, bei Kurzstrecken natürlich ???
    Ich weiß viele schwören auf den Diesel und andere wiederum auf den Benziner, aber wie ist es in unserem Fall ?
    Nicht das wir dann vielleicht den Falschen kaufen, wir sind da halt etwas verunsichert ?( ;(
    DANKE

    KArin und Otto

    Mein Renegade:

  • Kraftmäßig auf jeden Fall den Diesel aber wenn wirklich immer NUR 2 - 6 KM gefahren werden, würde ich persönlich (aus den von dir genannten Gründen) zum Benziner tendieren.
    Bei einer so kurzern Strecke kommt der Diesel (zumindest im Winter bei Minustemperaturen) nicht auf Betriebstemperatur.
    Dazu kommt noch das der Diesel deutlich mehr Steuer kostet und sich das Geldmäßig erst ab einer bestimmten Fahrleistung im Jahr über den günstigeren Spritpreis wieder rechnet.
    Wer sich nicht schmutzig macht, ist nicht ganz sauber ;) :thumbsup: .

    Mein Wrangler: JLU Sahara/ Overland MY 20, 2 L Benziner, T-GDI, Vollausstattung, matt schwarz foliert, SkyOne, AHK, BFG KO2 285/70 r17 auf Bawarrions + Jeep Avenger Summit 1.2 eHybrid, Vollausstattung; Meine Ex Jeeps: Compass Trailhawk MY 19; Renegade Limited MY15

  • Bei Strecken unter 10 km ist ein Diesel Quatsch ... Nur mal so, zum regenerieren des DPF will das Fahrzeug 25 km am Stück bewegt werden ... Habs gerade bei meinem wieder gesehen, 2Wochen nur Kurzstrecke kommt der Kleine nicht unter 8-10l/100km heute mal schnell ins Frankenland insgesamt gute 300 km und schon ist der Durchschnittsverbrauch bei 6,7 l/100km

    Wenn nur Kurzstrecke dann lieber den Benziner aber dann nicht den kleinsten, Hubraum ist durch nichts zu ersetzen außer durch Hubraum ...
  • 4WD schrieb:

    Bei einer so kurzern Strecke kommt der Diesel (zumindest im Winter bei Minustemperaturen) nicht auf Betriebstemperatur.

    Mein Benziner kommt lt. Öltemperatur-Anzeige auch erst nach ca. 7km auf Betriebstemperatur.
    Bei so kurzen Fahrstrecken würde ich weder Diesel noch Benziner kaufen, sondern nach Alternativen zum Auto suchen.
  • Hier ist alles gut erläutert:

    Benziner oder Diesel

    Ich bin bisher ungefähr 25000 km im Jahr gefahren.
    Da kam für mich nur ein Diesel in Frage.
    Zukünftig werde ich jedoch nur noch um die 10000 km pro Jahr fahren und wenn es dabei bleibt, wird mein nächstes Auto wahrscheinlich ein Benziner.
  • Ich kann die Aussagen nur betätigen. Ich finde meinen Diesel wirklich Klasse, aber ich habe auch täglich mindestens zwei mal 17 Km zurückzulegen. Für Kurzstrecken empfehle ich auch den Benziner. Schade, dass es bei uns nicht den 2,4 Liter gibt.
    Gruß Pete
    gesendet von Pete
    My Omaha Orange
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    Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

    Mein Renegade: höher gelegter Jeep Renegade Trailhawk, 2,0 D, 170 PS, Omaha Orange

  • 2,4 Liter mag ja noch gehen. Mein 3,2 Liter kommt laut Motoröltemperaturanzeige auch gerade erst so nach 17-18km auf Betriebstemperatur (5,6 Liter Motoröl).
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    Mein Cherokee: Jeep Cherokee Trailhawk 2014 mango tango mit allen Extras Spurverbreiterung H&R 40mm vorn, 60mm hinten BF Goodrich All Terrain T/A KO2 245/70R17 Gobi Roof Rack mit Rigid Industries LED Scheinwerfern und Switch Pro SP8100 zur Ansteuerung Gaspedaltuning

  • Ja, das mag schon sein, aber ich denke, das die Diesel doch mit Kaltstart noch etwas schlechter zurande kommen. Deshalb habe ich ja auch eine Standheizung. Und bezüglich des netten Sechszylinders, der wird ja für den Renegade leider auch nicht angeboten, obwohl er sicher unter die Haube passen würde.
    gesendet von Pete
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  • Ich widerspreche hier niemandem. Alle haben Recht.
    Dennoch fahre ich bei einer jährlichen Gesamtleistung < 15.000 km und nur 1,5 km zum Büro aus Überzeugung einen Diesel. Das ist mein 4. Diesel in Folge. Den ersten fuhr ich mehrere Jahre (5?), die beiden nächsten jeweils 1 Jahr und den letzten 3 Jahre. Ich hatte nie Probleme mit dem RPF oder ähnl. Die Steuer geht einmal im Jahr vom Konto ab und gut ist. Aber jedesmal an der Tanke freue ich mich, kein Super oder Superplus tanken zu müssen. Auch liegt der Verbrauch in der Regel unter dem Benzinerverbrauch auch wenn ich zur Zeit - wie hier bereits beschrieben - auch ca. 10 l verblase. Das relativiert sich aber auf längeren Strecken sehr schnell. Da genieße ich es, überall in Deutschland hinzukommen ohne zwischendurch nachtanken zu müssen.
    Dass ich einen Diesel bei so relativ schweren SUV für den grundsätzlich geeigneteren (nicht unbedingt besseren) Motor halte, ist meine persönliche Meinung - aber damit stehe ich nicht allein, wie die Verkaufsanteile der Diesel belegen. Diese 80-90% (beim Renegade sind es meines Wissens deutlich weniger) fahren mit Sicherheit nicht alle mehr als 25.000 km im Jahr.
    Du siehst, Cantetinza, auch jenseits der üblichen und durchaus nachvollziehbaren Argumente kann man ebenfalls durchaus berechtigt auch zu einer anderen Entscheidung kommen ohne die bereuen zu müssen.

    Schöne Grüße
    Chief

    PS. Der Vollständigkeit halber möchte ich noch anmerken, dass ich nicht immer nur die 1,5 km ins Büro und zurück fahre, sondern tagsüber sehr oft auch Termine wahrnehme, die meist zwischen 6-20 km, gelegentlich mehr, liegen und ich alle paar Wochen auch Touren von mehreren 100 km mache. Da ich wegen der vielen Kurzstrecken auch viel mit dem Motorrad und gelegentlich mit dem Fahrrad fahre, komme ich im Jahr aber selten über 15.000 km. Auf meinem Cherokee, den ich seit Mai habe, habe ich bis jetzt noch keine 10.000 km drauf, obwohl ich wegen dem Spaß am neuen Auto (und dem Wetter in den letzten Monaten) bedeutend weniger Motorrad gefahren bin als die Jahre zuvor.
    2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
    Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.

    Unser Neuer: Škoda Enyaq iV 80x Sportline (Voll-Elektrisch mit 4WD, 265 PS)
    Wallbox 11 kW von Elvi (NL), gespeist von einer eigenen PV-Anlage mit 10 kWp

    Mein Cherokee: 2015er Cherokee Limited, granite-crystal, 170 PS Diesel, 9-Gang-Automatik, AD I, Navi-& Soundpaket, Fahrassistenz- und Winterpaket., Nappaleder in schwarz

  • Ein Diesel braucht regelmäßig längere Strecken wegen dem Rußpartikelfilter.
    Nur 1 oder 2 Mal im Jahr eine längere Urlaubsfahrt reicht da nicht. Wenn über mehrere Wochen die Fahrtstrecke nur unter 20 km liegt, ist es für moderne Diesel nicht gut, sie kommen dann einfach nicht dazu den Partikelfilter freizubrennen. Fährt man wenigstens am Wochenende dann regelmäßig Langstrecke, mag das wieder gehen.
    Was ich schreibe ist meine Meinung, mein Eindruck. Ich bin kein Fachmann für Autos und Software!
    bis 09/2016 Renegade Limited 140 PS 2.0 D, 4WD LOW 9AT, Sichtpaket (Xenon), Sound & Navipaket (BEATS & 6.5" Navi),
    Zulassung Juni 2015, Software uconnect 16.10.35

    Mein Renegade: 4x4, Diesel, 140 PS, Limited, 9-Stufenautomatik, Xenon, BEATS-Audio

  • Bei den vom TE genannten Kilometerangaben liegt die jährliche Fahrleistung unter 5000km. Somit ist es aus technischer und wirtschaftlicher Sicht völlig sinnlos, hierfür einen Diesel einzusetzen. Zumal beim Renegade im Gegensatz zum Cherokee auch eine adäquate Auswahl an Benzinern angeboten wird.
  • Da muss ich Toy zustimmen. Ich vergaß, dass es sich beim Auto des TE ja um den Zweitwagen handelt. Der ist bei uns auch ein Benziner. In 14 Jahren weniger als 100.000 km heißt eine durchschnittliche Jahresleistung von gut 8.000 km, wobei dieser Schnitt, seit wir das Motorrad haben, weiter auf unter 5.000 Jahreskilometer gesunken ist. Bei dieser knappen Kilometerleistung halten sich ja auch die Tankfreuden bzw. -leiden in Grenzen, so dass eigentlich in diesem Fall wirklich nur ein Benziner zu empfehlen ist. Da hat Toy (und die anderen) absolut Recht. Besonders natürlich im Bezug auf den Renegade, den ich nicht als relativ großen und schweren SUV bezeichnen würde und für den es eine alternativreichere Auswahl an Benzinmotoren gibt, als beim Indianer.
    2015er Cherokee Limited, Vollausstattung, PRIVAT VERKAUFT am 7.11.2021!
    Ich war immer top-zufrieden mit unserem Indianer und bin ausschließlich aus Vernunftsgründen (extrem viele Kurzstrecken) auf ein 4-WD-E-Mobil umgestiegen, zumal ich nur Euro V hatte und nicht mehr in jede größere Stadt fahren durfte.

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  • Super Danke dann wäre ja das Thema FAST beendet,
    ABER
    mit der Jeeplogik komm ich nicht ganz klar

    170 Ps ist tabu €€€€€

    Jetzt gibt es einen 1,6 Liter mit 110 PS und
    einen 1,4 Liter mit 140 PS

    Ich kenn mich ja da gar nicht aus aber was soll da die Logik sein ? Ich dachte immer mehr Hubraum mehr Ps aber da ist ja alles verdreht ???

    Wenn falsches Thema bitte verschieben oder neues drauß machen
    DANKE :thumbsup:

    Mein Renegade:

  • 1,4l hat einen Turbo, der 1,6l E-torQ hat keinen, das erklärt schon den PS-Unterschied

    Ich würde den Turbo nehmen, der größere Hubraum haut da nix raus. Sieht man auch an den Fahrdaten und dem Verbrauch.

    Edit: lieber den Limited als Handschalter, als den Longitude als Automatik (ist ja ungefähr preisgleich). Vor allem bei der geplanten Laufleistung sind die Helferlein an Bord sicherlich wertvoller, als das 6-Gang DSG.
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  • Also da muss ich P.11 wiedersprechen...bei den geringen Laufleistungen ist definitiv von einem frühen Turbo-Tod auszugehen, denn der müsste, wie jeder Turbomotor behutsam warm gefahren und auch wieder kaltgefahren werden! Die Schmierung bei Turbos ist wesentlich für deren Haltbarkeit und bei den täglichen Entfernungen (am Stück), ist der Motor NUR kalt und das geht sicher auf die Lager des Turbos (wir reden hier von Drehzahlen >200.000 U/min)! Da läuft der Turbo länger fast ohne ausreichenden Ölfilm, wie mit! Und Nachlauf ist auch ein Thema. Bei den Kurzstrecken würde ich Fahrrad oder so ein E-Auto empfehlen, wenn es denn ein Dach haben muss. Ansonsten halt den 1.6er E-TORQ, was ein klassischer 16V-Motor sein sollte und 110 PS sind da Standhafter als 140 PS im 1.4er Fön!
    Jeep Renegade 2015 2.0 Multijet 4x4 85 KW Logitude mit Funktionspaket 1
    Mercedes Benz W251 R350 4matic mit Standheizung (Chefins Panzer)

    Mein Renegade: Jeep Renegade 2015 2.0 Multijet 4x4 85 KW Logitude mit Funktionspaket 1

  • Ich bin mir da nicht sicher, ob die "alten Denkweisen" über den Turbo heute noch Gültigkeit haben. Ansonsten würden Stopp/Start-Systeme jeden Turbo innerhalb kürzester Zeit töten. Zumindest schert sich das St/St beim Cherokee nix um den Turbo.
  • Da hat Toy sicher (wie immer) Recht. Wir wissen aber aus einem anderen Thread, dass zumindest die Motorentemperatur ein Parameter für die Aktivierung der SSA ist.
    Ich denke, das gilt sowohl nach oben als auch nach unten. Hat allerdings nur indirekt mit der Turbotemperatur zu tun. Gemessen an den vielen Turbo-Autos auf der Straße hört man In der Tat relativ selten von Turboschäden, wobei ich davon ausgehe, dass nicht jeder Turbobesitzer vorschriftsmäßig warm und kalt fährt.
    Ich glaube auch, dass hier die (Lager)Technik weiter fortgeschritten ist. Ich habe auch noch nie von einem brennenden Auto wegen dem Kat gelesen, obwohl es hier auch eine Liste von Vorschriften und Hinweisen in jeder Bedienungsanleitung gibt.
    In meinem letzten BMW (525 D xDrive) hatte ich sogar zwei Turbos drin und bin viel Kurzstrecken gefahren - ich hatte Null Probleme. Achte allerdings schon immer darauf, warmzufahren und auch nach Autobahnhatz etwas für Abkühlung vor der Ausfahrt zu sorgen.
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  • War das nicht so, dass der Partikelfilter beim Diesel sich bei Kurzstrecken extrem schnell zusetzt?

    Dem Turbo-Tod kann man wenigstens noch mit hochwertigem Öl und kurzen Wartunsgintervallen begegnen.

    Aber bassabo hat schon Recht, das wär eigentlich ein Einsatzszenario für Elektro-Roller oder Elektro-Kleinwagen, Renault Twizzy, oder so.
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  • Ich persönlich habe sehr viele Turbotode in meinen Umfeld kennen lernen dürfen! Da ein bekannter von mir Schrauber bei XTR in Berlin ist und ich da einige Wochenenden in den heiligen Hallen verbringen durfte.
    Problem bei Turbos sind und bleiben Schmierfilm und Temperatur. Wenn man die Funktionsweise eine Abgasturboladers verstanden hat, dann sind die Problemzonen auch bekannt. Die Welle und deren Lager sind auch bei heutigen Materialen der Schwachpunkt! Und jetzt schaut mal, wieviel von den 1-Liter-Turbos bis 1,4er Turbos noch rumgondeln. die Mitos mti den 1.4ern verabschieden sich fast alle vor 120 tkm mit Motorschaden, die Eco-Boost von Ford sind nach 90-150 tkm nicht mehr zu retten (laut Aussage eines Ford-Technikers, der auch bei Mücke-Motorsport schraubt). Die VauWeh 1.2 TFSI/1.4 TFSI gehen auch regelmäßig verfrüht hoch! Im Altea und Touran haben sie 2 Baujahre unter 100 tkm im Schnitt. Mein Vater hat nen 1.4 TFSI, der klang nach 20 tkm schon nach Traktor und mit 63 tkm war Turbotod! Wobei mein Vater ganz genau weiß, wie die Föne zu bewegen sind, da er vorher auch schon Alpina Turbo und Alpine A310 lange Zeit gefahren ist!
    Bei VauWeh waren es Material bzw. Lagerprobleme, aber die Abgase sind heiß, drehen die eine Schnecke und auf dem anderen Ende der Welle sitzt die Komprimierungsschnecke und verdichtet kalte Luft (und schickst später optional zum LLK). Du hast termische Spannungen zwischen beiden Seiten, die die Welle belasten, diese und deren Lager (ölgeschmiert) sind thermisch belastet und weil es so viel Spaß macht, kommt dann noch mehr Thermik durch die Rotation (Reibung) hinzu! Wenn dann der Schmierfilm (und die dadurch auch notwendige Kühlung) nicht da ist...heißt es über kurz oder lang, bye bye Turbolager! Die Gussschaufeln und Gehäuse sind meist eh in Ordnung, wenn die Welle nicht bricht!

    Ich würde bei so kurzen Touren immer Saugmotoren (inkl. Injektion-Triebwerken) bevorzugen! Turbos sind geil, aber gerade die Downsizing-Triebwerke bekommen die Leistung bei geringen Hubraum nur durch Ladedruck! Die sind mit 1,5 bar und mehr unterwegs, wo früher 0,5-0,7 bar für gleiche Leistung aus größerem Volumen standhaft genutzt wurden.

    Persönliche Erfahrung 2.0T Renault Laguna 2 Phase 2 mit 170 PS bei 0,7 bar, jetzt genau die selbe Leistung mit 1.6er Fön mit 1,6 bar mit 200 PS...effektiv beide Motoren das gleiche Drehmoment...beide Motoren machen Spaß, jedoch klingt der 1.6er nach 2 Jahren und 40 tkm schon scheiße, wobei wir mit dem Laguna 150 tkm ohne Motorenprobleme vollzogen hatten und der Karton heute noch fährt!
    Jeep Renegade 2015 2.0 Multijet 4x4 85 KW Logitude mit Funktionspaket 1
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