Vorstellung und Beratung zur Modellfindung

    • Vorstellung und Beratung zur Modellfindung

      Tl; dr: Hi mein Name ist Philipp und ich bräuchte Hilfe beim Verständnis der Unterschiede Jeep Active Drive / ~ Low in den Modellen Limited und Trailhawk



      Hallo zusammen,



      nach wochenlangem mitlesen und recherchieren ist es an der Zeit hier bei euch aktiv zu werden.

      Mein Name ist Philipp und ich stehe vor der Entscheidung für einen Renegade. Doch für welchen?


      Für mein derzeitiges Auto habe ich ebenfalls lange recherchiert und das damals für mein Profil passendste Fahrzeug gefunden. Einen BMW 3er Kombi noch mit Reihen-6er, ohne Aufladung und mit Saugrohreinspritzung. Er hat inzwischen jenseits der 200k km auf der Uhr und bevor die erforderlichen Wartungsumfänge zunehmen dachte ich mir kann ich diese auch in einen neuen Gebrauchten investieren. Da ich schon länger mit dem Offroad Virus angesteckt bin habe ich das Feld von Landrover über Subaru bis hin zum Jeep abgeklappert. Ein Traum wären natürlich der WJ oder WH als Overland. Der CRD verbietet sich bei meinen Randbedingungen allerdings vollends…Daher bin ich zuletzt beim Renegade hängen geblieben.

      Meine Randbedingungen: Täglich nur 2x 11 km Pendelweg, 1-2 mal im Monat längere Distanzen, ca. 2x 300 km, 80% der Zeit alleine, summiert 95% zu zweit und selten auch mal zu viert unterwegs. Inklusive der Fahrten nebenbei komme ich über die letzten ~6 Jahre auf ca. 14k km/Jahr.


      Am liebsten wäre mir tatsächlich ein Renegade Trailhawk. Habe davon auch schon 2 Probegefahren (dazu später mehr), allerdings kommt dann doch Torschusspanik auf, nachdem der BMW so mühsam ausgesucht wurde und auch nie Probleme mit der vielen Kurzstrecke hatte. Da kann ich mir ja keinen Diesel hinstellen und erwarten, dass ein aufgeladener Diesel mit AGR, DPF und im schlimmsten Fall auch AdBlue genauso problemlos seinen Job tut.

      Also wurde der aktuelle 4xe genauer unter die Lupe genommen. Ohne einen Streit über neue Technologien vom Zaun brechen zu wollen: Auf dem Papier passen wir sicherlich perfekt zusammen. Ohne eigene Lademöglichkeit zuhause, dem hohen Erstinvest und Einblicken in die Konzeptionellen Schwächen (Betriebszustände des Verbrenners, Ölverdünnung, Ladezyklen etc) habe ich mich vom Gedanken des 4xe wieder verabschiedet. (Unbekannterweise Danke an hunterli und turbofred, eure threads waren aufschlussreich)


      2L Multijet
      Trailhawk
      Trailhawk
      4xe
      Leistung
      170PSbei 3750 1/min
      180 + 60 PS bei 5750 1/min
      Drehmoment
      350 Nm bei 1750
      270 Nm bei 1850 1/min + el.: 250 Nm
      Bodenfreiheit
      210 mm
      210 mm
      Karosserie
      Geänderte Stoßstange +
      Skidplate
      Geänderte Stoßstange +
      Skidplate
      Getriebe
      9 Gang Wandler
      Jeep Active Drive Low
      6 Gang Wandler







      Da der Pentastar im Renegade nicht angeboten wird tritt der 1.4 L Multiair zur Ehrenrettung an. Ist zwar mit Aufladung versehen, aber dafür kann der kleine ja nichts.



      2L Multijet
      Trailhawk
      1.4 L Multiair
      4x4
      Leistung
      170PS bei 3750 1/min
      170PS bei 5500 1/min
      Drehmoment
      350 Nm bei 1750
      250 Nm bei 2500 1/min
      Bodenfreiheit
      210 mm
      198 mm
      Karosserie
      Geänderte Stoßstange +
      Skidplate
      Standard
      Getriebe
      9 Gang Wandler
      Jeep Active Drive Low
      9 Gang Wandler
      Jeep Active Drive





      Der erwartete „Dieselpunch“ ist bei den Probefahrten leider ausgeblieben, da hätte ich mir etwas mehr von den 350 Nm erwartet, die können aber auch irgendwo im 9-Gang Getriebe untergegangen sein. Hier wird es auf eine Probefahrt im Benziner ankommen. Da die Werte denen meines BMWs ähnlich sind könnte ich mir vorstellen gut damit zurecht zu kommen.

      Die geringere Bodenfreiheit zB eines Limited könnte ich durch Federn aus der Welt zu schaffen. Ohne den Unterfahrschutz werde ich erstmal auskommen, aber den mod. Stoßstangen mit besseren Böschungswinkeln trauere ich etwas nach.

      Für mich allerdings die bisher bedeutendste Abweichung: Das Getriebe. Nach meinem Verständnis ist die gleiche Hardware in Form des 9 Gang Wandlers von ZF verbaut? Der 4wd low wird im Trailhawk ja auch „nur“ durch einen aufgezwungenen ersten Gang erreicht, hat man diese Möglichkeit beim limited softwareseitig einfach nicht? Ohne Rock-Modus käme ich klar, die fehlende Kontrolle ohne 4wd Low fände ich aber mehr als Schade. Könnt ihr mir da erklärend weiterhelfen?

      Teilt mir gerne eure weiterführenden Gedanken mit..

      Viele Grüße

      Philipp



      Besonderheiten der Probefahrten mit den Trailhawks, die sich vorher durch das Forum fast schon angekündigt haben:

      • Beim Ersten geht mittendrin die MKL an => mitgebrachter OBD-Link offenbart DPF Probleme.. Wasser auf die Zweifel-Mühle. Interessanterweise ließ sich mit anspringen der MKL auch 4WD Lock nichtmehr einschalten, obwohl augenscheinlich noch kein Notlauf initiiert wurde.
      • Bei beiden Fahrzeugen ließ sich das Schiebedach nicht schließen, was die Fahrten dann doch etwas zugig gestaltet hat.

      Mein Auto:

    • Hallo Philipp,

      willkommen hier bei uns :023:

      Eine Entscheidungsfindung ist immer schwer, wir können dich gerne unterstützen, aber Sie zu treffen liegt bei dir 8) .

      Es ist schwierig, ein Jeep mit einem BMW zu vergleichen, was Spritzigkeit, Elan und Höchstgeschwindigkeit angeht, kannst du bei einem Jeep mit vergleichbaren PS nur enttäuscht werden.

      Es sind Äpfel und Birnen, ...allein die Aerodynamik und das Fahrverhalten ist einfach anders. Man macht aus einen Berg Esel kein Rennpferd und auf dem Rennpferd kein Kletterpferd. ^^

      Mein Pendelweg ist der gleiche, fahre 2 Monat x ca. 600 km,...

      Ich habe immer Diesel gefahren (dreißig Jahre Suzuki), dann einen Renegade Limited, Schalter, denn habe ich mit Eibachfedern höher gelegt und wenn man mit Bedacht im Gelände Fährt hält auch die Kunstofflippe :saint: .

      Im Gelände ist ein Schalter nicht gerade materialschonend /z.B. Kupplung Anhängerbetrieb, und auch schwierig im Trail, oder engen Auffahrten, aber ich habe meinen Willy geliebt!!

      Dann wurde die Fertigung des Trailhawk Diesel mit Wandler eingestellt, und ich entschloss mit schnell zu einem Neukauf eines der letzten Trailhawks.

      Die Wandler Automatik ist für mich das beste und harmonischste was ich bin dato gefahren habe On und Offroad, ich fahre viel mit Anhänger und da ist es echt ein Traum.

      Der Umstieg von Suzuki auf Jeep war primär wegen der Anhängelast, aber man muss sagen, das Fahrgefühl, die Verarbeitung innen, die vielen Assistenten und seine Fähigkeiten im Gelände beeindrucken mich immer wieder und ich bereue nichts :love:

      Ein Limited höhergelegt und mit Unterbodenschutz reicht eigentlich aus, um das Offroad zu fahren, was so in Europa erlaubt ist :rolleyes: und zu bewältigen!


      Ich aber wollte den Tailhawk wegen der Wandler Automatik, wegen der Untersetzung, der Offroad Modi wegen der anderen Federn und Dämpfer und dem vorhandenen Unterfahrschutz (denn ich zwar noch erweitert habe, aber... :whistling: )

      Warum das Low beim Limited nicht mögl. ist ?( beim Meinen Willy wohl nicht, weil es ein Schalter war :lol: :oops: ?!?


      " Manchmal gibt es keinen Sieg, nur alternative Verlustformen"

      viel Spaß bei der Entscheidung Findung :1f3cb-1f3ff:

      Mein Renegade: Ab Juli 2020 Freddy, MY19 Trailhawk, 170 PS Diesel, Black, Effekt Folierung, Alu Slider von Rocks, Abgedunkelte Scheiben, Aluplatten Eckfenster, Funkgerät Midland 42 DS, AT Grabber T03, AHK, Höherlegung +3 cm (Montage +5 cm), Federnkit von Taubenreuther Eibach , Spurplatten Hoffmann 60 mm, In Planung: Unterfahrschutz vorne von Rocks, ---Von März 2019 bis Juli 2020 Free Willy, Renegade Limited, 140 PS Diesel, Schalter, Höhergelegt und noch einige andere Dinge ;-)

    • Hi Claudia,

      Dank dir für die Rückmeldung. Du hast natürlich vollkommen recht was die Dynamik angeht, da mach ich mir auch keine Illusionen. Wollte meinen background nur als Fundament fürs Forum umfangreich darlegen. Deine Historie und insbesondere deinen aktuellen Begleiter habe ich schon neidisch beäugt :)
      Interessant finde ich, dass du augenscheinlich keine probleme mit dem Diesel hast und das die 2x im Monat Durchtemperierung anscheinend ausreichen um Ärger vorzubeugen. Das macht doch Mut :)

      Mein Auto:

    • Ja aber auch nur wenn er noch nicht soviel auf dem Buckel hat . Der Diesel ist und bleibt ein Langstreckenfahrzeug, bei Deinen 14 Tkm wäre es eine sehr schlechte Entscheidung dafür ( meine Meinung ). Für einen Diesel sollte man so ab 20000-25000 Km im Jahr fahren . Deine täglichen Km sind doch mal so gar nichts für einen Diesel ,der kommt doch dabei überhaubt nicht auf Temperaturen. Das machen dann auch die ab und zu gefahrenen 300 km auch nicht wett. Aber Du triffst die Entscheidung . Bezweifle stark das Du den dann auch nur annähernd solange fährst was die km angeht ,wie bei Deinem BMW .

      Mein Compass: Jeep Compass S 1,3 DCT 150 PS MY 2020 Erstzul.04.2021 Cranite Crystal Metallic / Dach Schwarz ,Binker und Tagfahrlicht vorne gegen ein neues System mit Leds gewechselt . Vorne einen Rammschutz angebracht

    • Hi,

      beim Vitara hatte ich im Winter (da "Frau" bei Eis und Schnee auch langsam fährt/tuckert :* ) manchmal die Warnung des Partikelfilters, da bin ich dann einfach am Nachhauseweg mal kurz auf die AB,...

      Bei Freddy hatte ich das bis dato noch nicht, es scheint aber im Winter / Minusgrade fährt er die Regenerierung öfter,... aber das bekommt man angezeigt, die sollte man . wenns geht, auch nicht unterbrechen wenn sie läuft.

      Letztes Jahr hatte ich das Phänomen mit dem Brummen/Sägen direkt nach dem Start, das war dann nach 300 Metern weg, laut Werkstatt waren keine Verkrustungen/Ruß daran schuld, sie haben alles Injektoren gemessen und auch am Ende alle gewechselt siehe auch Thread Freddy ist zuhause,...bis heute keine Probleme damit.

      Freddy wird im Feb. 3 Jahre und hat 54.800 km drauf...

      Mein Renegade: Ab Juli 2020 Freddy, MY19 Trailhawk, 170 PS Diesel, Black, Effekt Folierung, Alu Slider von Rocks, Abgedunkelte Scheiben, Aluplatten Eckfenster, Funkgerät Midland 42 DS, AT Grabber T03, AHK, Höherlegung +3 cm (Montage +5 cm), Federnkit von Taubenreuther Eibach , Spurplatten Hoffmann 60 mm, In Planung: Unterfahrschutz vorne von Rocks, ---Von März 2019 bis Juli 2020 Free Willy, Renegade Limited, 140 PS Diesel, Schalter, Höhergelegt und noch einige andere Dinge ;-)

    • Pepe4x4 schrieb:

      Meine Randbedingungen: Täglich nur 2x 11 km Pendelweg, 1-2 mal im Monat längere Distanzen, ca. 2x 300 km, 80% der Zeit alleine, summiert 95% zu zweit und selten auch mal zu viert unterwegs. Inklusive der Fahrten nebenbei komme ich über die letzten ~6 Jahre auf ca. 14k km/Jahr.
      Das sind doch ideale Voraussetzungen für einen Hybriden. Den Pendelweg legst du elektrisch zurück, die 600 Km mit dem Verbrenner. Da sollte Ölverdünnung auch kein Thema mehr sein.
      Nur, wenn du keine Lademöglichkeiten hast, nützt dir das wenig, wenn du spätestens Dienstagabend den Akku laden musst. :(
      Tja, echt keine leichte Entscheidung. Muss es denn unbedingt ein Trailhawk sein, oder ginge evtl. auch ein Limited? Den gibt es zumindest auch als reinen Benziner.

      Gruß
      Markus
      Eines der besten Mittel gegen das Altwerden ist das Einschlafen am Steuer eines fahrenden Autos. - Juan Manuel Fangio -

      Mein Compass: Limited 4WD MY18, 170 Diesel-PS, Pearl White mit foliertem Dach, AHK ......und noch so 'nen Alfa mit ohne Dach und V6

    • Es gibt auch einige ältere Renegade Limiteds mit 'Low'.

      Unser erster Jeep war damals ein 15er Reni Limited mit Diesel und der hatte den Low-Gang (logischerweise Automatikgetriebe), war auch mit Federn etwas geliftet, hatte einen Unterfahrschutz und AT-Reifen.
      Gefehlt hat halt der Rock-Modus.

      Damit ließ sich im Gelände auf jeden Fall etwas anfangen :023: .
      Wer sich nicht schmutzig macht, ist nicht ganz sauber ;) :thumbsup: .

      Mein Wrangler: JLU Sahara/ Overland MY 20, 2 L Benziner, T-GDI, Vollausstattung, matt schwarz foliert, SkyOne, AHK, BFG KO2 285/70 r17 auf Bawarrions; Meine Ex Jeeps: Compass Trailhawk MY 19; Renegade Limited MY15

    • Neu

      Also ich fahre job bedingt weniger als früher lediglich um die 8.000 im Jahr u ne habe tatsächlich keine Probleme. Als ich den gekauft habe bin ich sonst 25 bis 30 tausend Kilometer im Jahr gefahren.
      ich bin immer noch begeistert vom Wagen.
      Renegade Trailhawk MJ 19 Granit grau ,Pannorama,nützliche Helferlein, bin auf einem Auge blind und deshalb für mich von Vorteil. :D :023: !

      Mein Renegade: MJ 19 Trailhawk. Alles chick in grnait grau und viele Helferlein welche ich nutze, da auf dem rechten Auge blind.