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Iceland (nicht nur) mit Renegade (4x4) ?

    • RNB schrieb:

      By the way, ...was hat denn der Wrangler für eine Wattiefe (vom Werk aus) ?
      Der JL hat 76cm ab Werk.

      Planst du mit dem Renny nach Island zu fahren? Da wäre ich mal seeehr vorsichtig. Wir sind damals mit einem Landrover Freelander untewegs gewesen mit 40cm Wattiefe laut Werk und die waren schon grenzwertig, ich kann Landrover nur für die Toleranzen dabei danken. Und dabei haben wir noch nicht mal was sonderlich schlimmes angestellt. :/

      Die Wattiefe des Limited konnte ich noch nicht verbindlich in Erfahrung bringen, vom 20 cm (also Bodenfreiheit, haha) bis 30cm hab ich schon was gefunden. Wirklich offiziell sind wohl nur die 48cm des Trailhawk, drunter würde ichs heute nimmer machen. Wir waren halt jung und hatten kein Geld ... und keine Ahnung :wacko:
      "Im Rallye Sport wurde meine Vermutung bestätigt, dass ein Auto mit 2 angetriebenen Rädern nur eine Notlösung ist."

      "Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen."

      Walter Röhrl

      Mein Wrangler: Wrangler JL Rubicon MY21 2.0l T-GDI in Sting Gray, Hardtop, AHK, BF Goodrich T/A KO2 -/- Renegade Limited MY20, Granite Crystal, 6 Gang MT 4x4, 2.0 Multijet

    • Claudia Ph. schrieb:


      By the Way, Island mit Rennie ?( , ich hab gefragt, da raten mir alle Islandkenner von ab, zu niedrig,.. und Diesel ist in Island und Deutschland gleich,... :saint: aber auch gleicher,.. einige Rückkehrer hatten ca. 200 km nach der Fähre derbe Probleme.

      Deshalb ich miete dort ein Fahrzeug............ meine 5 Cent.
      Ach lass Dir doch keinen Bären aufbinden. Die Hochlandpisten sind immer noch Verkehrswege, richtig Offroad darfst du in Island überhaupt nicht fahren. Wir sind schon vor 20 Jahren mit einem Landrover Freelander 1, der in so ziemlich allem noch weniger kann als Dein höhergelegter Trailhawk mit AT Reifen quer durchs Hochland über die gängigen Pisten gefahren. Einzig die Furten erfordern etwas Aufmerksamkeit, nach starkem Regen oder wenn nach einem warmen Tag die Gletscherflüsse viel Wasser führen muß man sich mal genauer Gedanken über den Tiefgang machen, aber mit 48cm kommste schon weit. Für die gängigen Ziele reicht es alle mal, lediglich die extremen Sachen die nun wirklich abgelegen sind läßt man besser aus. Und der Großteil der touristischen Ziele liegt um die Ringstraße rum, sprich Teer und mal ne Schotterpiste.

      Mietwagen sind schweineteuer, schon ein popeliger SUV der meist noch schlechter ist als ein Trailhawk liegt für 14 Tage im mindestens 4 Stelligen Bereich, eher an die 2 vorne. Und wirklich schweres Gerät wie ein Toyota Landcruiser oder ein Defender liegt bei 14 Tagen um die 4.000 ... Euro, nicht isländische Kronen. Deswegen rentiert es sich ja auch allemal einen Wrangler zu verschiffen.

      Zum Thema Diesel kann ich nix sagen. Da die Isländer aber zum allergrößten Teil nicht im Hochland hausen sondern an geteerten Straßen und oft normale PKW oder handelsübliche SUV fahren glaube ich nicht, daß deren Sprit so viel schlechter als im Rest von Europa sein kann.
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    • Danke Olli, Dilldappe für dein Statement, trägt zu meiner Entscheidungsfindung bei :D

      Mein Renegade: Ab Juli 2020 Freddy, MY19 Trailhawk, 170 PS Diesel, Black, Effekt Folierung, Alu Slider von Rocks, Abgedunkelte Scheiben, Aluplatten Eckfenster, Funkgerät Midland 42 DS, AT Grabber T03, AHK, Höherlegung +3 cm (Montage +5 cm), Federnkit von Taubenreuther Eibach , Spurplatten Hoffmann 60 mm, In Planung: Unterfahrschutz vorne von Rocks, ---Von März 2019 bis Juli 2020 Free Willy, Renegade Limited, 140 PS Diesel, Schalter, Höhergelegt und noch einige andere Dinge ;-)

    • Wir fahren dieses Jahr noch mal hin, mit eigenem Auto, bin grade voll im Thema. Bei Fragen weist ja wo du mich findest. ^^
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    • In eigner Regie oder mit Eventpartner 8)

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    • Alles selbst organisiert.
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    • Iceland (nicht nur) mit Renegade (4x4) ?

      Hallo zusammen,
      des Moderators Wunsche wird gefolgt, da sich das Thema ja offensihtlich aus meiner 4x4 Anfrage so ergab.
      Hier nun der Island-Renegade thread, oder so ähnlich.
      ich kann nicht beurteilen, wie sich das entwickelt, deshalb einfach unvoreingenommen.

      "nun mal los",

      Dilldappe hatte ja schon ein bisserl was auf Claudia's Post hin geschrieben. vlt kann man das auch hierher verschieben.

      Ich kann berichten, dass wir in 2018 auf der Insel aus Eis un Feuer waren und das bisher eines der schönsten Urlaube war.
      Eigentlich sind wir (immer noch) Camper, aber da sind wir mit unserem 98er Campingbus nun doch nicht hingefahren. Und auch nicht mit dem Renel, sonder dessen Vorgänger, einem etwa geliche Yeti 4x4.
      Angereist über Hirtshals und dann mit Fähre über die Faröer. Einfach toll. Wir lieben "Fähre" fahren ( Kreuzfahrt ist "no-go").
      Island war eine "quasi-pauschal" Rundreise ab Seydisfjördur, mit Westfjorden. Also Holle viel Fahrerei für 2 Wochen. Unterkunft in einfachen Pensionen.
      Auf eine Insel, wo einem an jeder Ecke quasi der Atem stockt, sich das Wetter im Minutentakt ändert und die Fischsuppe ab € 20 kostst, muss man sich einlassen wollen. Wir haben's getan und waren "hin und weg"

      Ich teile Dilldappes Beurteilung der Straßenverhältnisse und der -zustands und meine ebenfalls, dass man sich gut überlegen soll, ob man da ein Auto mieten und ordentlich Islandkronen auf die Theke legen, oder die eigene Karre nutzen und vlt ans Limit bringen will.
      Für uns kam nur die Reise im eigenen Auto infrage und wor haben uns zu großen Teilen auf der Ringstraße und Schotterpisten bewegt. Alles kein Problem, solange man nicht meint, durch metertiefe Furten fahren zu wollen. Die gibt es auf der Ringstraße nicht, und wie geschrieben, sind auch in direkter Nähe dieser Straße aber auch gaaaaanz viele tolle landschaftliche Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Das reicht schon für mehr als einen Urlaub.

      4x4 war manchmal schon "nice to have" , auch auf den damals noch geschotterten Teilabschnitten der Ringstraße. Da gings ordentlich hoch und 'runter und nach ergiebiten regenfällen war das ordentlch seifig.

      meine Ansage an Dilldappe ist : Ich will da auch hin!!!!

      ... will damit sagen, das war nicht das letzte Mal, dass ich da war.

      vG
      rainer
      Gruss aus BS

      Rainer

      Mein Renegade: MJ 2020, 4x4 Diesel, Schalter,

    • Ich hab die anderen Beiträge hierhin verschoben und den ganze Thread in den Urlaubsbereich gezogen :023: .

      Leider hat es den Eröffnungspost von @RNB nach unten verschoben und man kann ihn nicht an Position 1 ziehen :1f644: .

      Sorry dafür.

      Hoffe der Rest passt so :thumbup: .
      Wer sich nicht schmutzig macht, ist nicht ganz sauber ;) :thumbsup: .

      Mein Wrangler: JLU Sahara/ Overland MY 20, 2 L Benziner, T-GDI, Vollausstattung, matt schwarz foliert, SkyOne, AHK, BFG KO2 285/70 r17 auf Bawarrions; Meine Ex Jeeps: Compass Trailhawk MY 19; Renegade Limited MY15

    • Ok, dann noch mal ein kleiner Guide zum Thema Auto auf Island:

      Der Südwesten inkl. Reykjavík entspricht zivilisierten europäischen Verhältnissen, sprich: geteerte Straßen, etwas abseits gepflegte Schotterpisten auf gutem deutschen Feldwegeniveau. Das Gleiche gilt für die Ringstraße die entlang der Küste um die Insel führt. Dort fährt auch der Isländer an sich mit dem PKW durch die Gegend. Viele der bekannten touristischen Attraktionen liegen in diesem Bereich und sind dementsprechend einfach erreichbar, zumindest im Sommer.


      Weiter ins Landinnere gibt es dann die berüchtigten Hochlandpisten, erkennbar am F vor der Straßennummer. Diese sind unbefestigt und je nach Gegend mehr oder weniger gepflegt oder auch mal rauher. Einige bekannte Touriziele sind nur so erreichen, erfahrungsgemäß sind die Pisten dorthin befahrbar, jedenfalls für handelsübliche Jeeps mit Allrad. Es handelt sich hier immerhin noch um Wege für den Verkehr und nicht um Offroadparks mit Schikanen, mit etwas Bodenfreiheit und ggf. Allrad wenns matschig wird kommt man zurecht.
      Hauptschwierigkeit sind die nicht vorhandenen Brücken, d.h. Bäche und Flüsse muß man dann durchfahren von man vorwärts kommen will. Brücken gibts wenn überhaupt an den wirklich schlimmen Stellen, ansonsten sollte man sich mal zum Thema Wattiefe kundig machen, einen tieferen Bach vielleicht mal vorher erkunden und im Zweifel umdrehen. Um zum beliebten Ausflugsziel Þórsmörk zu kommen muß man z.B. den Fluß Krossá durchfahren, der schon mal mehr Wasser führen kann als einem lieb ist. Dort brauchts dann schon schwereres Gerät, da lohnt es sich im Zweifel eine Bustour zu buchen, das Internet ist voll von Videos mit Autos da absaufen ...


      Noch weiter abseits der ausgefahrenen Pfade wird es wohl beliebig wild, das ist dann irgendwann sicherlich nur noch was für Leute die ihren aufgemotzen Wrangler ausprobieren wollen. Wie im echten Leben gilt: ich muß nicht überall lang fahren ...

      Echtes Offroad fahren, sprich: off the road, abseits der Wege ist übrigens in Island verboten und die sind da auch sehr humorlos. Man soll sich sogar auf den Hochlandpisten nicht einfach am Wegrand ins Gelände stellen sondern dafür vorgesehene Haltebuchten benutzen!

      Da das Hochland im wahrsten Sinne des Worte menschenleer ist und das Land auch sonst eher dünn besiedelt sollte man den Tank immer möglichst voll halten und dann tanken wenn man kann, nicht wenn die Nadel bereits im roten Bereich ist.

      Wir sind damals einmal quer durchs Hochland die Piste F26 gefahren, sicherlich eine der spektakulärsten Fahren ever. Das Auto war ein Landrover Freelander 1, der spielt in etwa in der Liga Renegade/Compass. Wattiefe offiziell 40cm, ob wir das immer so beachtet haben ... öhm ... :whistling: :saint: . Jedenfalls sind wir überall hingekommen wo wir wollten, oder haben es eben gelassen. Und wie gesagt, die meisten Ziele auf der Rundreise sind mit normalen PKW erreichbar. Die Reiseveranstalter bieten Rundreisen mit dem Auto an die auch mal durchs Hochland führen, das würde sie sicherlich nicht tun wenn ein Rubicon Pflicht wäre.

      Da Mietwagen teuer sind (wir haben grade gesucht für die Planung, 14 Tage PKW 1000€, kleine SUVs schon um die 2000, richtige Geländewagen gerne auch mal 4000) wird die Reise mit dem eigenen Auto interessant.
      Bekannt sind mir zwei Möglichkeiten:
      1. (wie Jeep Experience das macht) das Auto in Rotterdam per Container verschiffen, das ist dann 14 Tage auf See und man fliegt hinterher nach Reykjavík wo man das Auto dann abholt, Kosten habe grade nicht zur Hand, dazu kommen auf jeden Fall noch die Flüge!
      2. mit der Fähre von Hirtshals, Dänemark in den Osten nach Seyðisfjörður, man befindet sich ca. 48h auf See für eine Strecke und kommt unterwegs auf den Faröer-Inseln vorbei. Kosten aktuell für einen kurzen Wrangler, 2 Personen in Doppelkabine außen inkl. vorgebuchtem Essen ca. 2100.


      Ob nun mit dem Mietwagen oder dem eigenen Auto: es ist auf jeden Fall ein einmaliges Erlebnis und man hat auch ohne einen höher gelegten Wrangler Rubicon genug zu sehen.
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    • Ob man Tiere einführen kann wage ich eh zu bezweifeln, wenn dann vermutlich mit Quarantäne. Ganz sicher darf man keine Pferde auf die Insel schaffen. Jedes Island-Pferd das die Insel verläßt darf nie mehr zurück kommen, man hat tierische Angst daß sonst Krankheiten eingeführt werden.

      Ja, Island ist teuer! Alkohol sowieso wegen der Steuer, ansonsten wächst dort nicht all zu viel, im Wesentlichen gibt es dort Schafe und Fisch als lokal produzierte Lebensmittel, alles andere muß importiert werden mit entsprechenden Kosten. Das ist wie auf allen Inseln, im Nordatlantik eben noch mehr. Auf der ganzen Insel leben nur um die 300.000 Menschen, davon über 100.000 in der Hauptstadt, entsprechend dünn besiedelt ist der Rest von Land. Große Supermärkte gibts schlicht weg nicht auf dem Land, nur kleinere Läden, die eben keine Aldi-Preise haben. Essen gehen wird auch schnell teuer wenn man Dinge bestellt, die nicht aus dem Land stammen, was auch schon für ein simples Schnitzel oder Steak gilt. Wie gesagt, das meistverbreitete Nutztier ist das Schaf, Kühe und andere Viecher gibt es nur mit einigem Aufwand im Südwesten, wo halbwegs nutzbare Landwirtschaftsflächen sind. Alles andere wurde da hin gekarrt. Wie die aktuellen Preise sind weiß ich nicht so genau, jedenfalls waren sie schon vor 20 Jahren ... stolz 8|

      Netzabdeckung war damals noch kein Thema, wie es heute aussieht kann ich nicht beantworten. Die Skandinavier sind ja bekanntlich weiter als hier im finsteren Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, wo die Inquisition noch auf Veranlassung des Dorfpfarrers diese neumodischen Masten verbrennen läßt, aber spätestens im Hochland wo niemand wohnt dürfte es eng werden. Es gibt einen 24h Notfalldienst, aber auch der muß erst mal anreisen. Der ADAC steht nicht hinter dem nächsten Busch und wartet ...
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    • Und noch ein Hinweis: die Insel ist eher klein, die Saison kurz (die Hochlandpisten sind nur von Juni bis September geöffnet) und es kommen jährlich Millionen von Touristen. D.h. man sollte seine Planung rechtzeitig beginnen und frühzeitig buchen, sonst wird es sehr eng. Unterkünfte auf dem Land (ganz besonders im Hochland) sind begrenzt, ebenso Mietwagen und Platz auf der Fähre. Wir hatten bereits Anfang Dezember unsere Kabine auf der Fähre gebucht für Ende Juni, diese Kategorie ist mittlerweile bereits nicht mehr buchbar, nur noch Luxus, Holzklasse oder Sklavenpferche unter Deck. 8|

      Wer sich nicht so recht auskennt und sich keine Planung zutraut: wir haben damals bei der ersten Fahrt eine Rundreise mit dem Auto bei einem Veranstalter (DER Tour) gebucht. Das ist recht praktisch, sie buchen einem die Unterkünfte entlang einer Route zu den Sehenswürdigkeiten und geben einem auch noch ein Roadbook mit, wo für jeden Tag Attraktionen entlang des Weges vorgeschlagen werden, die man sich ansehen oder es auch lassen kann. Grade für Anfänger sehr entspannend, man braucht nicht viel organisieren, wenn man den Mietwagen oder gar Flug gleich mit bucht ist quasi ab dem Flieger alles geregelt und man hat einen Ansprechpartner vor Ort. Haben wir in anderen Region dann auch so gehandhabt beim ersten Besuch, als Wiederholungstäter kennt man sich ja dann etwas aus und kann selber wühlen.
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    • Hello,
      also, dem kann ich kaum was hinzufügen, ausser dass ich die Tasten für die isländ. Buchstaben nicht parat hatte ^^

      2018 war die Netzabdeckung auch kein Thema, uns zwar im positiven Sinn. Da waren auf JEDER Ecke der Ringstraße "fünf Balken" und weiter drinnen war es mal so, mal so, aber ohne Netz waren wir nie. Da sind die Skandinavier und Isländer deutlich weiter.

      Guckt euch mal Straßen webcams an, die haben da alles im Blick :D , auch tlw auf den F-Roads

      "Schnupper-iceland" kann man ruhig mal machen mit so einer gebuchten Tour. Das haben wir auch gemacht, allerdings dann eben mit eigenem Auto und in einer extended Version. Das zweite Mal würde ich halt selbst suchen und buchen. Ja die Überfahrt ist schon nicht gerade geschenkt, (uns wurde auch erklärt, dass man dafür ja eine Woche Aida... aber neee, never..) aber wir fanden die ganz Klasse. Ist halt keine Kreuzfahrt sondern da sind Leute mit Ziel Iceland oder Faröer und :| ... war schon speziell, zumal die zu 97,6% dauernd Outdoorklamotten anhatten.Und Leute mit Hunden waren auch drauf, aber mahr kann ich dazu nicht sagen. Happy hour gab's auch mal... 2 Black Sheep Lager zum Preis von einem.. :023:
      Gruss aus BS

      Rainer

      Mein Renegade: MJ 2020, 4x4 Diesel, Schalter,

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von RNB ()

    • Schöner Erfahrungsbericht :)
      Ich kann bestätigen, Island muss man mal gesehen haben.
      Problem ist leider auf der Insel, die Haupturlaubszeit, wie oben schon erwähnt von Juni bis September, hier ist wirklich viel los.
      Blaue Lagune, wirklich klasse, aber auch sehr voll...
      Silfras Spalte schnorcheln und tauchen, bei 3-5 Grad Wassertemperatur, ein unvergessliches Erlebnis ( natürlich hatten wir Trockentauchanzüge an) :D
      Die erkalteten Lavafelder mit ihren bizarren Formen, die Vulcankegel in der Landschaft, Geysire :thumbsup:
      Natürlich darf auch an manchen Stellen der Gestank von faulen Eiern nicht fehlen, vor allem da wo es blubbert und dampft :P .

      Mein Renegade: Trailhawk MY19 in weiß und schönen Kulleraugen, oder doch eher ein energischer Blick ?! :P

    • Zwar kein Jeep aber doch sehr interessant:

      Sonne, Mondlandschaften und keine Sterne – Offroad durch Island im VW T5 4Motion
      matsch-und-piste.de/offroad-durch-island-vw-t5-4motion/

      Wrangler JLU 2.2 CRDi Rubicon MY20, schwarz, Sicherheits- und Technologie-Paket, Sky One-Touch Power Soft Top

      bis 08.2020 Compass Trailhawk MY19 in Granite Crystal, Leder-, Sound-, Park- und Premiumpaket, AT3 225/65/17, Rhino-Rack Pioneer Platform
    • Sehr schönes Video, dort sieht man was einem in etwa im Hochland erwartet (im Sommer mit weniger Schnee ;) ).

      Wenn Euch also jemand einreden will daß ihr mit allem unter einem Rubicon mit 5" Liftkit und 40" Reifen oder einem Unimog zwangsläufig sterben müßt ist das Humbug, mit einem Trailhawk kommt man ausreichend weit für die üblichen touristischen Ziele. Klar, wer sich ins große Abenteuer stürzen will kann auch da was finden, aber der sucht dann auch danach.
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    • Hi,
      Yop, so isses
      - das Video hatte ich mir angeguckt, bevor wir den Renel kauften... ist nun zwar doch kein TH geworden, aber egal.
      - der Reisebericht ist echt nett, obwohl ich mit drei Kids nicht im T5 gecampt hätte. da waren uns zwei schon zu viel. Ganz gut sind aber die Hinweise auf die "F"-Strassen /road.is/, und die Präsenz der Ranger.
      Auch wir konnten im Juni noch nicht wirklich ins Hochland, sogar Landmannalaugar und Askja war noch zu.
      Westfjorden waren ein Erlebnis zu der Zeit, Dauerregen, Dauernebel und 5 Grad, aber auch mal 10 sec. Sonne :)

      Zu Island und Massentourismus... ´tja hm" . ist man nicht selber auch Torurist und ein Teil der Masse?? (Ja, aber... ich weiss) .
      Man kann sich ja vom Kreuzfahrtboliden auskippen lassen (brrr), dann (oh, how nice!!) zu den Hauptatraktionen kutschen lassen und dort mittels Selfieorgien die tollen Wasserfälle etc. abhaken, (sorry please, but I have I take a photo now, the bus is waiting.. und dann wird man, vornehmlich von einer bestimmten Sorte Mäuse, mal eben weggeschoben... ) man kann im Flugzeug kommen, entweder zur Wochenendparty (gottseidank aktuell wohl eher net möglich) oder zum "short-weekend-trip aus Barcelona" oder man fährt eben, wie z.B. die Berichtschreiber (oder Dilldappe oder Mac oder wir) mit dem eigenen Auto hin. Das ist sicher schön individuell und richtig toll, aber man muss sich halt auch vergegenwärtigen, dass man Teil der Maschinerie ist, ob man will oder nicht. Besonders heikel wird es hier, wenn irgendwelche Selbstdarsteller permant "Geheimspots" im Netz teilen und dann die sehr sensible Natur dort leidet. Da ist eben nicht in drei Wochen wieder ein grüner Teppich drüber.



      Und wie bei allen massentouristischen Zielen gilt; Früher war es schöner, aber das liegt eben auch an uns.

      ...trotzdem will ich da wieder hin...
      Gruss aus BS

      Rainer

      Mein Renegade: MJ 2020, 4x4 Diesel, Schalter,

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