Motor warm fahren

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    • Motor warm fahren

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      Hallo, ich probiere gerade die drei Fahrmodi aus. Sport (Hybrid und Electric) ist ja einfach Benzinmotor und Elektromotor, die Automatik schaltet spät in den höheren Gang. Electric, hier sehe ich ein Problem, wenn der Benzinmotor kalt ist und wenn er sich trotz vorsichtiger Fahrweise kurz zuschaltet. Ist das nicht schädlich, auch die Feuchtigkeit in der Abgasanlage? Das gleiche im Hybridmodus auch hier ist bei ruhiger Fahrweise bis 100km/h der Verbrenner nur mal kurz an. Bei Fahrten zum Einkaufen ist das weniger ein Problem, da kennt man die Strecke. Ich bin gestern im Hybrid Sport Modus, Automatik auf manuellschalten losgefahren. Als der Motor auf 80° war habe ich dann auf Hybrid Auto gestellt. Der Verbrenner hat sich mal mehr mal weniger hinzugefügt, aber er war warm. Ist das eine sinnvolle Fahrweise? Gruß Uwe

      Mein Compass: 4xe Compass Trailhawk, Granite Crystal, AHK und mehr

    • Uwe 4xe schrieb:

      Ist das eine sinnvolle Fahrweise?

      Als grundsätzliche Fahrweise? Nein.

      Um der Elektronik in Situationen, die sie nicht kennen kann, zu helfen? Ja.

      Also z.B. wenn Du kalt losfährst und gleich auf die Autobahn fahren willst.
      Dann macht es durchaus Sinn, den Verbrenner "vorzuwärmen".

      Viel wichtiger ist aber, dem Auto erstmal "zuzuhören".
      Damit man selbst lernt, wann das Auto was machen will.
      Damit lernt man, wann man alleine mit dem Gasfuss schon das meisste regeln kann, ohne wild Knöpfe zu drücken.

      Batterie29 schrieb:

      fahr auch Elekt.mit Ladefunktion oder Hyp. Sportmodus.

      Hier kann ich nur vermuten, was Du sagen willst. Weniger Abkürzungen wären hilfreich.

      E-Save macht situationsbedingt Sinn, nicht unbedingt (aber auch nicht ausgeschlossen) zum Aufwärmen des Systems.
      Liegt der Akku über 80% ist es eher stressig für das System.

      Der Sportmodus erfordert sehr viel Kontrolle im Gasfuss, ansonsten richtet man mehr Schaden an als es nutzt und ausgerechnet im Winter ist es eher sinnlos bis gefährlich.



      Grundsätzlich: Wenn man ein Auto will, bei dem der Verbrenner immer läuft, dann ist ein PlugIn Hybrid die falsche Wahl.

      Mein Renegade: Renegade 4xe S

    • Ich bin bis jetzt erstaunt wie viel man nur mit dem E-Motor unterwegs sein kann (Autobahn mal ausgenommen) Bis jetzt hat sich der Benziner relativ selten zuschalten müssen und dann auch nur bei Drehzahlen gut unter 3000 Touren. Klar kann bei Gefahrensituationen das anders sein, aber wie viele Male sind das?
      Das Auto animiert mich bis jetzt zu einer eher defensiv/sparsamen (nicht Opa-style!) Fahrweise...

      Mein Compass: 4xe S, first edition, alpineweiss

    • k2u schrieb:

      Ausschlaggebend ist die Temperatur der Fahrbatterie, der Ladezustand und die Leistungsanforderung
      Die Fahrbatterie wird automatisch gewärmt oder gekühlt, sodass sie im optimalen Temperaturbereich liegt.
      So sollte man evtl. im knackigen Winter anfangs nicht gleich vollgas vollstrom geben.
      Macht man beim Verbrenner ja auch nicht.
      Wenn der Verbrenner kalt ist und anspringen muss, geht er ja auch erst wieder aus, wenn er genügend warm gelaufen ist.

      ...um elektrisch zu fahren, muss ich nicht auf die nächste Kirmes warten und auch keine Carrera Bahn aufbauen :saint:

      Mein Renegade: Renegade Trailhawk 4xe Colorado Red, Kennwood, AHK, alle möglichen Bepper, Höherlegung, Spurverbreiterung und rote Haken

    • Trailhaker schrieb:

      Die Fahrbatterie wird automatisch gewärmt oder gekühlt, sodass sie im optimalen Temperaturbereich liegt.So sollte man evtl. im knackigen Winter anfangs nicht gleich vollgas vollstrom geben.
      Macht man beim Verbrenner ja auch nicht.
      ... wieso eigentlich nicht? Dem Akku schadet ja Hitze mehr als Kälte. Bei Kälte laufen halt die chemischen Prozess etwas langsamer ab. Erst Hitze führt zu verstärkter Degradation des Lithium-Ionen-Akkus. Der Vollabruf der (elektrischen) Leistung erhitzt den Akku sofort - dieser Effekt wird durch einmal das Temperaturmangement des Akkus, aber eben auch durch die Umgebungstemperatur abgemildert. Eigentlich dürfte damit Vollgas geben nach dem Start bei kaltem Wetter verträglicher sein als bei Sommerhitze?

      Mein Renegade: Longitude MultiAir 1.4 103kW : YoM 3/18 : manual gearbox : Uconnect 8.4 : Navi : KA : Keyless : 215/60R17 auf Diewe : DTE PedalBox

    • Jacky schrieb:

      Eigentlich dürfte damit Vollgas geben nach dem Start bei kaltem Wetter verträglicher sein als bei Sommerhitze?

      Es geht dabei nicht um die Selbstentladung, die bei niedrigen Temperaturen evtl. niedriger ist.
      Es geht um die maximale Leistung, die ein zu kalter Akku halt nicht bringen kann.

      Wird diese Leistung aber benötigt, springt zusätzlich der Verbrenner an.

      Hält sich beim Jeep aber in Grenzen, bei meinem Toyota war es fast unmöglich bei Kälte elektrisch zu fahren ohne den Verbrenner zu triggern.

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    • Jacky schrieb:

      Eigentlich dürfte damit Vollgas geben nach dem Start bei kaltem Wetter verträglicher sein als bei Sommerhitze?
      Nun ja Jacky,
      leider darf ein kalter Lipo nicht so stark belastet werden wie einer bei normalen Betriebs-Temperaturen.
      Ich weiß jetzt nicht, ob oder wie die Elektronik im 4xe das beim Gas geben berücksichtigt. Auf jeden Fall wird die Batterieheizung zugeschaltet und der sollte man bis zum Vollgas bissl Zeit lassen.

      Mal ganz davon abgesehen, dass ein kalter Akku Kapazitätseinschränkungen hat.
      Wär ja dem Akku egal, wenn man halt weniger weit kommt, aber er hat auch Leistungseinschränkungen.

      Denn egal ist ihm nicht, wenn man ihm "gefrostet" seine Nennleistung abverlangen würde. Das kommt dann einem Kurzschluss recht nahe.
      Das kann und tut ihn schädigen und ich hoffe stark, dass das in der Steuerung berücksichtigt wird. Ich würd's tun.
      (Höherer Innenwiderstand, schnellerer Spannungseinbruch, schnelles Erhitzen, lokales kochen/gasen, Oberfläche etc. so ungefähr das ganze Programm möglich)
      Die Batterie-Temperaturfühler und die Batterieheizung/-Kühlung sind ja nicht nur zum Spass eingebaut und nicht nur beim Laden wachsam.

      Im Modellflug muss ja z.B. beim Start schon mal 100A und mehr Vollgas gegeben werden und da wäre das mit eiskaltem Akku relativ teuer.
      Die meisten verzichten ja dann auch aufs fliegen/fahren oder haben die Akkus in der Brusttasche.

      Egal wie und ob die Steuerung das nun macht. Ich setz mich nicht in ein gefrorenes Auto rein und geb voll Gas oder Strom.
      Bin ja Rentner und hab Zeit :thumbup:

      Grüße vom Trailhaker

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    • ... danke für die Antwort; mir ging es auch nicht so sehr um das Zusammenspiel zum Verbrennermotor, sondern tatsächlich eher um den richtigen Umgang mit dem Akku und da waren/sind mir die Zusammenhänge zwischen Temperatur und Belastung nicht ganz klar. Aber dass ein "durchgefrorener" Akku von der plötzlich eintretenden Belastungshitze beim Beschleunigen wohl tatsächlich weniger erfreut ist, kann ich nachvollziehen. Gerade die kurzzeitigen Spitzen können auch durch das beste Wärememanagement kaum gemildert werden - dazu ist die Kühlung (oder je nachdem Heizung) viel zu langsam.

      PS: Sorry für das Reingrätschen, auch wenn ich nicht mal einen 4xe habe - mir aber gerade (in perfekter Ergänzung) zu meinem Benziner-Renegade einen Smart EQ zugelegt habe und nun völlig elektrisiert von e-Autos bin ;)

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    • Man kann übrigens bei Geschwindigkeiten ab ca. 100 km/h gut ablesen, wann der Motor zuschalten wird: Die Leistungsanzeige hat einen grünen und einen blauen Bereich. Geht beim elektrischen Fahren mit höheren Geschwindigkeiten die Leistungsanzeige in den blauen Bereich, schaltet sich der Motor dazu.

      Mein Renegade: "Rotes Eichhörnchen" - Jeep Renegade 4xe Trailhawk Colorado Red mit Kenwood und Schiebedach, geladen mit Solarenergie