Belastung und Einfahren des 1,3 l Motors im Jeep renegade PHEV

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    • Belastung und Einfahren des 1,3 l Motors im Jeep renegade PHEV

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      Hallo!
      Mein nagelneuer Jeep renegade trailhawk hat den 1,3l Motor mit 180 (!) PS, also einen eigentlich extrem hoch belasteten kleinvolumigen Motor. Dieser Motor wird nun auch noch im Hybridbetrieb relativ häufig und kurzfristig kaltgestartet und dann unmittelbar belastet. Als Motorradfahrer mit über 40 jähriger Erfahrung sträuben sich mir bei dieser Vorstellung die Nackenhaare. Zusätzlich kann zumindest im Hybridmodus auf diese Art ein Einfahren des jungfräulichen Motors praktisch nicht erfolgen. Ich habe mich deshalb bemüht, zumindest einmal für 100 km Landstrasse im E save modus mit permanentem Einsatz des Benziners ein Minimaleinfahrprogramm zu starten, bin mir aber nicht sicher, ob ich das -entsprechend einem Motorradmotor- für mind. 700km durchhalten soll. Sicher - man sagt, dass PKW Motoren heute nicht mehr eingefahren werden müssen, aber die Literleistung dieses Motors entspricht ja durchaus Hochleistungsmotorradmotoren. Vielleicht weiß ja jemand, ob von Jeep z.B. materialseitig Vorkehrungen an diesem Motor für die besonderen Einsatzbedingungen im PHEV getroffen worden sind.
      Viele Grüße
      Sigi

      Mein Renegade:

    • Das habe ich ähnlich gehandhabt, mein Einfahren bestand allerdings aus einer E-Save-Tour Berlin-München-Köln-Berlin. Danach gings ins Gelände (Jeep Experience) und dann nochmal ein Fahrsicherheitstraining. Hat Spaß gemacht und geholfen, das Fahrzeug kennen zu lernen.

      Ansonsten versuche ich das Einspringen des Motors zu vermeiden, gelingt aber nicht an jeder gelben Ampel.

      Aber allgemein sind die heutigen Aluminiummotoren mit höherer Oberflächengüte als ältere Motoren und mit daher mit längerer Lebensdauer/wenig Ölverbrauch versehen. Natürlich nicht vergleichbar mit der Lebensdauer eines Elektromotors mit viel weniger beweglichen Teilen.

      Mein Renegade: "Rotes Eichhörnchen" - Jeep Renegade 4xe Trailhawk Colorado Red mit Kenwood und Schiebedach, geladen mit Solarenergie

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wayfarer ()

    • Ät sigi

      Geh doch mal in irgendein Toyota Prius Forum.
      Die Karre gibt’s doch schon seit langem und da sind genügend Erfahrungen vorhanden.

      Wenn die ersten Hybrid Jeeps über astronomischen Ölverbrauch klagen oder nicht dann kannst du dir dein Bild über materialqualität eines jeepmotors machen.
    • wanderer schrieb:

      Geh doch mal in irgendein Toyota Prius Forum.
      Die Karre gibt’s doch schon seit langem und da sind genügend Erfahrungen vorhanden.

      Ein Vollhybrid ist ein ganz anderes Konzept und schlecht zu vergleichen.

      Einen Vollhybrid bekommst Du, speziell im Winter, nicht bis zur Autobahn, wo er dann sofort in Hochleistung muss.
      Der springt im Winter sofort an, weil er keine elektrische Heizung hat.

      Ich spreche jetzt nicht vom Prius+, dens ja auch noch nicht so lange gibt.

      Ich teile da durchaus die Bedenken des TE.

      Um dem Motörchen ein möglichst langes Leben zu bescheren, halte ich mich deshalb auch an ein paar (selbstaufgestellte) Regeln.

      Immer vor dem Auffahren einer AB aktiviere ich frühzeitig den Sport Modus (oder E-Save, was halt grad sinnvoller scheint).
      Damit das Öl zumindest in Richtung betriebswarm kommt, was erstaunlich lang dauert laut Anzeige.

      Zum Einfahren... Der Toyota hatte sowas wie ein nicht dokumentiertes Einfahrprogramm, ich gehe davon aus, dass Jeep sowas auch hat.
      Für den Fahrer war da nur zu merken, dass nach knapp 2000km der Spritverbrauch nochmal etwas gesunken ist.

      Aber auch hier ist Toyota nicht wirklich vergleichbar, da der Toyota Motor im Vergleich sehr viel Hubraum hat und im Atkinson Modus läuft.

      Der letzt Punkt, wieso der Toyota schlecht vergleichbar ist, ist das Getriebe.
      Toyota verwendet ein doppeltes Planetengetriebe, dadurch können die Drehmomente elektronisch besser verteilt werden als bei einer normalen Automatik.
      Er kann sich also besser gegen kalte hohe Drehzahlen "wehren".


      Im Sommer werde ich es vermutlich dabei belassen, einfach kurz in den manuellen Schaltmodus zu wechseln, damit läuft der Verbrenner dann auch, bis er seine untere Wunschtemperatur erreicht hat.

      Mein Renegade: Renegade 4xe S

    • Krischan schrieb:

      Ich hätte mir erst gar kein Auto gekauft, wo sich mir die Nackenhaare sträuben. 8)
      Ist schon was dran, aber: Ich wollte unbedingt einen Plug in Hybriden, der wegen meiner heftig beeinträchtigten Wirbelsäule eine hohe Sitzposition hat und wegen der Garage nicht länger als 4,30 m sein darf. Da wird die Luft schon arg dünn. Außerdem war ich bis zu meiner Wirbelsäulenerkrankung überzeugter Harleyfahrer. Als solcher ist der Jeep renegade schon von der Optik her so etwas wie Liebe auf den ersten Blick, zumindest in dieser Preisklasse. Und sogar meine Frau ist von der Optik überzeugt und mag auch wie ich die Sitzposition und das wirklich schöne und erstaunlich komfortable Fahrgefühl mit Blick auf die Motorhaube. Das Dahingleiten im E-Betrieb ist dazu schon erlebenswert. Eine reine Vernunftentscheidung konnte das also sowieso nicht sein (Wie ohnehin ein Plugin Hybrid m.E. vom Kosten/Nutzenverhältnis her nur schwer kalkulierbar ist). Ich habe also die beschriebenen Unwägbarkeiten ebenso wie den Umstand, dass der Wagen als PHEV erst relativ kurz auf dem Markt ist im Sinne einer Bauchentscheidung eher bewußt ebenso in Kauf genommen wie den Umstand, dass der produzierende Konzern nach früheren Erfahrungen meinerseits nicht zwingend für überragende Langzeitqualität steht ;) . Ich hoffe dennoch, von größerem Ärger verschont zu bleiben. Manchmal braucht man doch ein bischen Optimismus.

      Mein Renegade:

    • Ich denke mal das Problem besteht heutzutage grundsätzlich. Die Motoren werden nämlich seit 20 Jahren immer kleiner und haben trotzdem mehr Leistung. Iglaube aber auch, dass haben die Hersteller im griff. Vllt haben die keine 1 Millionen km Laufleistung mehr wie noch großvolumige Benziner/ Diesel mit wenig PS.
      Aber die ganzen Japaner haben auch schon ewig Minimotoren drin und die halten ja auch.
      Also erst einen Kopf machen wenn die Garantie weg ist. Und danach gibt es ja noch Versicherungen gegen kaputte Motoren. Hab ich auch :thumbsup:
    • Keine Angst vor 3 zyl. Motoren, die werden schon seit Jahren mit atemberaubenden und dauerläufigen kilometerlaufleistungen im bikesektor eingesetzt.

      150 ps and more aus 3 zyl. sind geläufig, ebenso wie 2500 ccm Hubraum und über 230 nm.

      Also keine Panik, ein jeepchenmotor geht so schnell nicht überm Jordan, nur ewige Kaltstarts machen ihm den Garaus, da kann aber das Material nix dafür.
    • Nun, ich bin kein metallurge und ich kann ! So nichts dazu sagen.

      Verstehe meinen Einwand bitte so:

      Ich verstehe jeden 4 Takt Motorstart auch im Sommer als: notwendigen aber im Grunde schädlichen Kaltstart.
      Bis das Oil aus der Wanne bis z.b. Auf die nockenwellenlagerböcke kommt—— hier
      Pitting—oder die Zylinderwände schmiert— hier riefen— reibt doch Metall auf Metall. Und dies dann ein paar 100 tsd. Mal im motorenleben....dies fordert Tribut.

      Ein „normaler“ Motor geht an und bleibt es i.d.r. Eine Stunde zb. Ore more.

      Die e— Geschichte mit ständig anspringendem Motor kann nicht gesund sein,
      Meint Wanderer
    • Auf Dauer kann das nicht gutgehen. Wie heute wieder:

      Von Zuhause im Hybrid-Modus weg. Immer mit wenig Gas damit er schön auf Elektro bleibt. Dann Autobahnauffahrt - viele LKWs in der Kolonne. Da musst du Gas geben. Der Benziner röhrt auf - sofort auf 5000 Umdrehungen bei Minus 3 Grad kaltem Öl. Die Steuerung des ganzen gehört noch optimiert denke ich.

      Mein Compass: Compass 4XE S

    • stevey10 schrieb:

      Immer mit wenig Gas damit er schön auf Elektro bleibt. Dann Autobahnauffahrt

      Und wieso machst Du das?
      Nach einem Rasthofstopp mit einem normalem Verbrenner gibt man auch nicht gleich Stoff.
      Bei einem Stopp nach schneller Fahrt mit einem Turbodiesel macht man ihn auch nicht gleich aus.
      Undundund...

      Der Hybrid hat nur ein paar andere Regeln.

      Die Elektronik schützt sich wo sie kann. Wenn der Fahrer aber Leistung anfordert, dann muss er sie bringen, könnte ja wichtig sein.

      Und wenn die Kiste kalt ist, dann fahr ich halt ne Zeit lang mit den LKWs mit.

      Oder noch besser: Dafür sorgen, dass der Motor vor Auffahrt auf die AB warm ist (so wie bei jedem anderem Verbrenner auch).

      Mein Renegade: Renegade 4xe S

    • k2u schrieb:

      Oder noch besser: Dafür sorgen, dass der Motor vor Auffahrt auf die AB warm ist (so wie bei jedem anderem Verbrenner auch).
      Bringt leider nichts. Es sind nur 300 Meter bis zur Autobahn. Zu 99% brauche ich zum einfädeln nicht Gas geben da einfach kein Verkehr da ist. Ab Morgen wird er wieder in den Elektro Modus gezwungen.



      k2u schrieb:

      Die Elektronik schützt sich wo sie kann. Wenn der Fahrer aber Leistung anfordert, dann muss er sie bringen, könnte ja wichtig sein.
      Bei Halbgas aber nicht mit 5000 Umdrehungen. Bei Kickdown klar - gib alles.



      k2u schrieb:

      Und wenn die Kiste kalt ist, dann fahr ich halt ne Zeit lang mit den LKWs mit.
      Es geht ums einfädeln bei einem kurzem Beschleunigungsstreifen.




      k2u schrieb:

      Oder noch besser: Dafür sorgen, dass der Motor vor Auffahrt auf die AB warm ist (so wie bei jedem anderem Verbrenner auch).
      Wenn es eine planbare Situation ist mache ich das.


      Wenn er beim Beschleunigen den Verbrenner zuschaltet macht er das zu extrem. Zumindest wenn nicht Volllast gefordert ist.
      Ich habe aber keinen Vergleich wie das andere Hersteller machen. Vielleicht deswegen die 0W20 Suppe.

      Mein Compass: Compass 4XE S

    • stevey10 schrieb:

      Wenn er beim Beschleunigen den Verbrenner zuschaltet macht er das zu extrem. Zumindest wenn nicht Volllast gefordert ist.
      Ich habe aber keinen Vergleich wie das andere Hersteller machen. Vielleicht deswegen die 0W20 Suppe.

      Dann lass den Verbrenner bis zur AB einfach laufen, statt ihn in den electric drive zu zwingen...

      Das Öl ist flüssiger bei Hybriden, das stimmt, bin gespannt, wie das bei der ersten Inspektion aussieht, bei Toyota musste ich immer diskutieren...

      "Halbgas" bei einem 240PS Auto ist ja schon was. ;)

      Die Elektronik muss sich dann entscheiden, was sie schädigen soll...

      Im Sommer wird das anders aussehen, aber im Winter hat auch das Elektrosystem im kaltem Zustand nicht die maximale Leistung.

      War bei Toyota auch nicht anders, im Winter ist er immer viel früher angesprungen, weil der Akku nicht so konnte wie er wollte.
      Und damit auch schneller in höhere Drehzahlen gegangen.
      Deshalb habe ich im Winter auch den Toyota immer "angeschubst", damit er den Verbrenner gleich aktiviert.

      Mein Renegade: Renegade 4xe S

    • Preisfrage:

      Welche Ölviskosität haben den die 4xe's laut Hersteller verordnet?

      Bei gewönlichen LKW-Dieseln bin ich ja schon bei 0W20, da müsste unser JEEP-Hybrid ja noch extremer sein?

      Mein Compass: Jeep Compass Trailhawk, MY19, 2.0 Multijet 170 PS, 4WD Low, 9-Gang-Automatik, Schwarz-Metallic, Xenon, abnehmbare AHK

    • Nun, das ist natürlich ein superoil und in o,nichts durch die Kanäle. Superkaltstartoil.

      Aber trotzdem noch so fest das es stundenlange Fahrten in heißesten Gegenden aushalten kann, muss.

      Hat jemand schonmal thermische probleme bei belastungsfahrten erlebt, sprich vollbesetzten, kgmässig ausgelastetem betrieb in den Bergen?

      Das würde mich interessieren.
    • Aha, Dankeschön.

      Wenn ein 0W20 in einem 40-Tonner mit weit über 500 PS funktioniert, wird das mit den 4xe's schon passen.

      Nur, ich staune WIE das geht?

      In den 90ern war ein 15W40 noch alltäglich, ein Oldtimer bekommt teils ein 20W60.....wie kriegen die bei einem W20 die Hitzestabilität so gut hin, das ich mit dem Eimer plus Anhänger plus Passagiere plus Gepäck im Hochsommer nach Südspanien rollen kann?

      Wunder der Technik

      Mein Compass: Jeep Compass Trailhawk, MY19, 2.0 Multijet 170 PS, 4WD Low, 9-Gang-Automatik, Schwarz-Metallic, Xenon, abnehmbare AHK