Hohlraumschutz...

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Hohlraumschutz...

    Diese Werbung wird für New-Jeep-Forum.de Mitglieder nicht angezeigt, wenn Sie angemeldet sind!

    Hallo Friends
    War vor kurzem beim Pickerl erneuern beim ÖAMTC in Ö.
    Dort wurde kritisiert, dass „Flugrost“ auf der Auspuffanlage sei.
    Da ich sowieso einen Servicetermin hatte, sprach ich den freundlichen drauf an. Er meinte sinngemäß: „ die haben keine Ahnung beim ÖAMTC“ (=ADAC in D)
    Aber noch etwas sagte der freundliche zu mir, dass mich stutzig machte:

    „Es gibt keinen Unterbodenschutz und keine Hohlraumversiegelungen bei den Jeeps“
    Er bot mir für ca. 400€ dies aber an.

    Meine Frage dazu an Euch: stimmt das ?
    Und wenn ja, warum wird das nicht mehr gemacht ?
    Und zahlt es sich aus eine zu machen ?
    :023: Überraschungen sind die Würze des Lebens... :beifall:

    Mein Auto: Jeep Compass Limited, 170 PS, Automatik, Benziner, Uconnect 8,4 Navi.

  • HI,
    also bei dem Modellen, die in USA gefertigt werden, ist das tatsächlich so. Null! Man kann es zum Teil direkt bei Neukauf beim Händler mitbuchen.

    Bei den EU hergestellten wie Rennie und Compass, ist so eine Art Grundierung aufgetragen, aber auch wieder nicht bei allen,...die Südländer haben in der Regel kein Salz und Schnee :/

    Ich habe meine beiden direkt nach dem Kauf Hohlraum versiegeln lassen.

    Ich finde es sinnvoll, bei den Neuwagenpreisen.

    Es gibt Bilder vom Wrangler, die am Händlerparkplatz rosten,...

    Mein Renegade: Ab Juli 2020 Freddy, MY19 Trailhawk, 170 PS Diesel, Black, Effekt Folierung, Alu Slider von Rocks, Abgedunkelte Scheiben, Aluplatten Eckfenster, Funkgerät Midland 42 DS, AT Grabber T03, AHK, Höherlegung +3 cm (Montage +5 cm), Federnkit von Taubenreuther Eibach , Spurplatten Hoffmann 60 mm, In Planung: Unterfahrschutz vorne von Rocks, ---Von März 2019 bis Juli 2020 Free Willy, Renegade Limited, 140 PS Diesel, Schalter, Höhergelegt und noch einige andere Dinge ;-)

  • Hi Claudia,

    woran erkenne ich (Laie) das mein Wagen keinen Unterbodenschutz hat?
    Da mein Wagen, MY 20, keine hinteren Haltgriffe im Innenraum hat und nie ein Naviupdate bekommen wird, gehe ich davon aus, auch hier ist gespart worden.
    Oder muss ich auf einen Freundlichen vertrauen, der mir sagt hat er oder hat er nicht?

    LG Daniel

    Mein Renegade: MY20, Limited, 110 KW, DCT, Black Pack, LED, Blue Shade

  • Hi, die Rennies werden in Italien gebaut,... Also EU... Ich hab nicht drauf vertraut und hab es machen lassen.

    Mein Renegade: Ab Juli 2020 Freddy, MY19 Trailhawk, 170 PS Diesel, Black, Effekt Folierung, Alu Slider von Rocks, Abgedunkelte Scheiben, Aluplatten Eckfenster, Funkgerät Midland 42 DS, AT Grabber T03, AHK, Höherlegung +3 cm (Montage +5 cm), Federnkit von Taubenreuther Eibach , Spurplatten Hoffmann 60 mm, In Planung: Unterfahrschutz vorne von Rocks, ---Von März 2019 bis Juli 2020 Free Willy, Renegade Limited, 140 PS Diesel, Schalter, Höhergelegt und noch einige andere Dinge ;-)

  • Das fällt mir jetzt ja schwer zu glauben. Da die Italiener ihr Fzg nicht nur in den sonnigen Süden verkaufen wollen, sondern auch europa- und weltweit, kann ich mir das nicht vorstellen. Die Zeiten wo FIAT beim Händler verrostet ist sind lange vorbei. Übrigens hatte auch VW mal ein massives Rostproblem.
    Heute benutzt man kein fingerdickes Teerzeugs, sondern die Fzg werden mit einem verflüssigtem Wachs versiegelt. Das hält auch sehr gut und man macht nichts verkehrt, wenn man das auch mal erneuert. Ich habe das mal bei meinem damaligen Jag machen lassen, war eine mächtige Schweinerei. Mehrere Jahre tropfte das Zeug in heißen Sommern aus allen möglichen Ritzen. War aber auch nur unschön.
    Wer die Gelegenheit hat öfter unter sein Fzg zu sehen wird sich wundern, wie wie sauber es da ist.
    Dank der Aerodynamik. Radhäuser die extrems gefährdet sind auch durch mechanische Einflüsse, werden mit Kunststoffschalen geschützt.
    Die Fraktion hier im Forum die öfter durchs Gelände tobt, muss natürlich auch den Unterboden und die Radhäuser im Auge behalten. Das ergibt sich einfach aus der Belastung durch mechanische Einfüsse.
    Vom Flugrost auf der Auspuffanlage auf einen schlechten Rostschutz des Fzg zu schließen halte ich für übertrieben.
    Für 400€ die Holraumversiegelung erneut durchführen zu lassen ist überlegenswert, denn das sind schon ein paar Stunden Arbeit.
    In diesem Sinne, Gruß Hans

    Mein Cherokee: 2,2Ltr, 200 PS DPF und Euro 6

  • Meine Meinung: Als erstes sollte man sich die Frage stellen, wie lange man das Fahrzeug behalten möchte. Bis zu 7 Jahre würde ich sagen dass ein ordentlicher Lackstift ausreichend ist um die optische Schönheit zu erhalten. Sollte es eine längere Partnerschaft sein, stellt sich eigentlich eher die Frage welcher Rost an welcher Stelle kann mein Fahrzeug stilllegen. Bei einem Verkauf nach über 10 Jahren und vielen km ist es eher unerheblich ob ein Fahrzeug optische eine Roststelle mehr oder weniger hat.

    Ich sehe für mich keine Veranlassung für sowas nochmal extra Geld auszugeben.

    Mein Cherokee: 2.2 Limited ADII MY2017

  • andiausHN schrieb:

    Ich sehe für mich keine Veranlassung für sowas nochmal extra Geld auszugeben.

    Mein betagtes Autofahrerherz hat eher mentale Probleme mit dem 1,3 Liter 180PS Motor, als mit der Rostvorsorge...

    Habe ich bisher auch nur bei einem Auto gemacht und da ging es eher nicht um Rostvorsorge, eher um Rostversiegelung.
    (war ein alter Granada, bei denen konnte aber auch problemlos die Hälfte abfallen, dann war immer noch genug dran) ;)

    Mein Renegade: Renegade 4xe S

  • ... mein Lieblingsthema ;)
    Da gibt es schon einen schönen Thread, den es sich lohnt anzuschauen:

    Hohlraumversiegelung/Unterbodenschutz : Legende oder Tatsache

    "Der" Jeep hat schon so etwas wie Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung. Bei normaler Nutzung wird es reichen, die Garantiezeit (und vielleicht auch noch etwas länger) zu überstehen. Wenn ich meinen Renegade so mit meinem Smart EQ vergleiche ... dann ist die Hohlraumversiegelung im Jeep eher locker-lässig italienisch.
    Deshalb habe ich im Kaufsommer mal 2 Tage mit der Nachbearbeitung meines Jeeps verbracht ...

    Mein Renegade: Longitude MultiAir 1.4 103kW : YoM 3/18 : manual gearbox : Uconnect 8.4 : Navi : KA : Keyless : 215/60R17 auf Diewe : DTE PedalBox

  • Ich schließe mich @Jacky an, eine eher dünne Schicht ist das schon auf dem Unterboden.
    Hatte im Sommer was metallisches auf der BAB überfahren und konnte dann die Einschlagstellen am Unterboden sehen. Habe die dann mit Unterbodenschutz aus der Sprühdose saniert.
    I can't argue with a stupids.

    Mein Renegade: Limited MY 20 Benziner 150 PS, blue shade mit Blackpack, LED, AHK abn., Uconnect 8,4

  • Das "große Problem" bei diesen nachträglichen "Behandlungen" ist die Ausführung der Arbeit selbst. Soll das wirklich richtig qualitativ hochwertig gemacht werden, dauert das mindestens 2 Wochen und kostet eine Stange Geld. Was in Einzelteilen vorher noch gut händelbar war, ist jetzt zusammen geschraubt oder geschweißt. Steht das Fahrzeug schon einige Wochen auf dem Hof, ist die Korrosion schon im Gang.

    Das beste Mike-Fett bringt nichts, wenn einfach irgendwie rein und drüber gesprüht wird. Alles muss sauber und rostfrei sein, was nachträglich praktisch unmöglich ist. Die letzte Schweißnaht in der hintersten Ecke muss erreicht werden, sonst geht's da los und "frisst" unter dem teuren Zeug durch. Eine 400€ Konservierung ist lediglich ein teures Beruhigungsplacebo. Die Rechnung macht halt bei "privaten" Verkauf einen guten Eindruck.

    Mein Cherokee: 2.2 Limited ADII MY2017

  • Ich denke entscheidend ist, wie lange die geplante Nutzungsdauer ist. Kleiner als 3 Jahre würde ich beim Compass oder Renegade nichts machen. Sicher jeden Frühling begutachten lassen im Rahmen des Services.
    Beim Wrangler oder auch beim Ford Ranger sieht das anders aus. Ich habe Fahrzeuge gesehen, die hatten bereits Flugrost durch die Schiffspassage. Bei meinem Wrangler war ein Unterboden- und Hohlraumschutz die erste Massnahme gleich nach der Auslieferung.

    Wrangler JLU 2.2 CRDi Rubicon MY20, schwarz, Sicherheits- und Technologie-Paket, Sky One-Touch Power Soft Top

    bis 08.2020 Compass Trailhawk MY19 in Granite Crystal, Leder-, Sound-, Park- und Premiumpaket, AT3 225/65/17, Rhino-Rack Pioneer Platform
  • andiausHN schrieb:

    Das "große Problem" bei diesen nachträglichen "Behandlungen" ist die Ausführung der Arbeit selbst. Soll das wirklich richtig qualitativ hochwertig gemacht werden, dauert das mindestens 2 Wochen und kostet eine Stange Geld. Was in Einzelteilen vorher noch gut händelbar war, ist jetzt zusammen geschraubt oder geschweißt. Steht das Fahrzeug schon einige Wochen auf dem Hof, ist die Korrosion schon im Gang.

    Das beste Mike-Fett bringt nichts, wenn einfach irgendwie rein und drüber gesprüht wird. Alles muss sauber und rostfrei sein, was nachträglich praktisch unmöglich ist. Die letzte Schweißnaht in der hintersten Ecke muss erreicht werden, sonst geht's da los und "frisst" unter dem teuren Zeug durch. Eine 400€ Konservierung ist lediglich ein teures Beruhigungsplacebo. Die Rechnung macht halt bei "privaten" Verkauf einen guten Eindruck.
    ... ganz so ist es ja auch nicht. Eine Do-it-yourself Hohlraumversiegelung mit dem richtigen Fett/Wachs ist allemal besser als gar nichts bzw. das Vorhandene. Klar, Profis sind - manchmal - nochmal besser, insbesondere wenn sie einen Plan der ganzen Hohlräume haben (was eher nicht der Fall ist).
    Aber wenn man selbst die Schwachstellen einschätzen kann (Kotflügel, Türfalze usw.) ist das der richtige Weg. Egal, ob Rost schon drin ist oder nicht - weiterer Fraß wird zumindest mit dem richtigen Mitteln verlangsamt.

    Mein Renegade: Longitude MultiAir 1.4 103kW : YoM 3/18 : manual gearbox : Uconnect 8.4 : Navi : KA : Keyless : 215/60R17 auf Diewe : DTE PedalBox

  • Hi,

    nach eine Anmerkung zu Hans, Post5, doch kannst du glauben.

    Ich habe jahrelang Suzuki neu gekauft, Versiegelung war ok oder wurde von meinem damaligen Händler nachgearbeitet vor Auslieferung.

    Einmal war ein kurzer Vitara dabei, der wurde in Spanien, Teneriffa gebaut, da war nicht aber auch gar nichts geschützt, blankes Blech.

    Die Südländer denken da manchmal locker lässig :rolleyes: :D

    Mein Renegade: Ab Juli 2020 Freddy, MY19 Trailhawk, 170 PS Diesel, Black, Effekt Folierung, Alu Slider von Rocks, Abgedunkelte Scheiben, Aluplatten Eckfenster, Funkgerät Midland 42 DS, AT Grabber T03, AHK, Höherlegung +3 cm (Montage +5 cm), Federnkit von Taubenreuther Eibach , Spurplatten Hoffmann 60 mm, In Planung: Unterfahrschutz vorne von Rocks, ---Von März 2019 bis Juli 2020 Free Willy, Renegade Limited, 140 PS Diesel, Schalter, Höhergelegt und noch einige andere Dinge ;-)

  • Danke für die vielen Hinweise.
    Mein Compass wurde in México hergestellt und dürfte somit keine Versieglung haben.
    Ich werde wohl oder übel das machen lassen.

    Allerdings, wie kann man das danach kontrollieren ?
    meine Werkstätten arbeitet zwar gut, aber wie heißt es so schön :“Kontrolle ist besser“

    ach ja: beim Kauf wurde ich nicht darauf hingewiesen...
    :023: Überraschungen sind die Würze des Lebens... :beifall:

    Mein Auto: Jeep Compass Limited, 170 PS, Automatik, Benziner, Uconnect 8,4 Navi.

  • ..Frau hat Kittel an, und ist mit dabei :D

    Mein Renegade: Ab Juli 2020 Freddy, MY19 Trailhawk, 170 PS Diesel, Black, Effekt Folierung, Alu Slider von Rocks, Abgedunkelte Scheiben, Aluplatten Eckfenster, Funkgerät Midland 42 DS, AT Grabber T03, AHK, Höherlegung +3 cm (Montage +5 cm), Federnkit von Taubenreuther Eibach , Spurplatten Hoffmann 60 mm, In Planung: Unterfahrschutz vorne von Rocks, ---Von März 2019 bis Juli 2020 Free Willy, Renegade Limited, 140 PS Diesel, Schalter, Höhergelegt und noch einige andere Dinge ;-)