Free Willy goes Lüneburger Heide

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    • Free Willy goes Lüneburger Heide

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      Willy goes Lüneburger Heide


      Willy (Renegade), Jeep (guter und treuer Co Pilot) und Green Hörnchen (Ich) haben uns am 1. November zu einem weiteren Offroad Abenteuer in der Lüneburger Heide auf den Weg gemacht.


      Das Abenteuer begann eigentlich schon 10 Tage zuvor, als ich routinemäßig in unserem gebuchten Hotel unsere Rechnung anzufordern wollte.


      Ich bekam die Info, das Hotel wäre verkauft und wird renoviert, deshalb geschlossen, … und sie hätten vergessen, uns zu informieren. Huch, ... wo jetzt so schnell ein hundefreundliches, ruhiges Hotel finden?!?


      Wir haben dann bei dem vorgeschlagenen Hotel Pilz angerufen, und siehe da, ein Glücksgriff!!! Total nett, geniales Frühstück super Spaziergehgebiet, Platz für den Anhänger, direkt vom Zimmer.


      Zimmer sauber und groß, das Hotel Restaurant konnten wir leider nicht ausprobieren, denn eigentlich hatte das Hotel Pilz auch Betriebsferien, sie haben uns aber als „Notfall“ übernommen, ...die Kommunikation unter den Hoteliers klappt also hervorragend.



      Wir haben ausgedehnte Spaziergänge durch die Heidelandschaft gemacht, die Bodenbeschaffenheiten kennengelernt, …sehr rutschig und seifig sandig, unsere Hunde hatten damit natürlich kein Problem und hatten Ihren Spaß!!


      Das Wetter hat sich überraschend gut gehalten, deshalb stand am Samstag ein Besuch im Otterzentrum in Hankenbüttel nichts im Wege. Die Anlage ist großartig angelegt und wenn man den Fütterungszeiten bei der Besichtigungstour folgt, kann man Otter und Co. super beobachten. Wirklich ein Besuch wert!



      Am Sonntag nun das Highlight unseres Kurzurlaubs!!!


      Anmerkung von Willy: „Wird auch mal Zeit jetzt, will auch in den Wald!“


      Der Treffpunkt in Steinhorst war schnell gefunden, und so sammelten sich, sortiert nach Groß und Klein, über 40 Jeeps auf den Parkplatz. Wer selbst noch etwas Bewegung benötigte, machte sich auf den Weg zum Dixi oder versorgte sich mit Getränken, Obst und süßer Nervennahrung am aufgebauten Stand.

      Die Einweisung von Thomas und Timo war wie immer kurzweilig, informativ und unterhaltsam.


      Erklärungen zum Funkgerät, Roadbook, Verhalten in der Gruppe und im Wald alles wurde angesprochen. Denn man darf nicht vergessen, wenn wir weiter im Wald Offroad fahren wollen, geht das nur mit Freundlichkeit, Offenheit und Toleranz gegenüber den anderen, die sich dort bewegen, Mensch, Radfahrer, Förster oder Tiere.


      Denn die haben nicht wirklich auf eine Jeep Krabbelgruppe von über 40 Fahrzeugen gewartet.


      Uns fiel es überhaupt nicht schwer, freundlich zu sein, das Grinsen hat man beim Jeep Fahren ja eh im Gesicht und wir durften Willy artgerecht bewegen, was will man mehr, geile Sache!


      Also haben wir Kindern zugewinkt, Rentnern an der Bushaltestelle, Radfahrer durchgelassen, Spaziergänger nicht mit Matsch bespritzt und freundlich gegrüßt, und dem Jagdpächter ein Petri heil gewünscht, … was er auch gebraucht hat, denn nach uns, bekam der erstmal kein Wild zu Gesicht!


      Die Abfahrt vom Parkplatz muss erwähnt werden, während mein Jeep, mir zuflüstert, dass er das Roadbook nicht versteht, ich ebenfalls ratlos zustimmte und wir in die „erfahrenen“ Jeep Gesichter in der Runde schauten, machten wir den berühmten Anfängerfehler:

      Green Hörnchen vermeintlich schlau… wir keine Ahnung von nichts, also hängen wir uns an einen Großen Jeep dran, …der kann uns ja auch zur Not aus dem Matsch ziehen.


      Willy im Hintergrund:“ Spinnt Ihr, keiner geht mir an die Wäsche und zieht mich r (aus)“


      3 Minuten nach der Abfahrt, brach über Steinhorst das Inferno, orientierungslose Jeeps herein, an der zweiten Abbiegemöglichkeit, teilte sich das Feld, an jeder weiteren Abbiegemöglichkeit wieder, das muss sich so siebenmal wiederholt haben, (Anmerkung von Jeep “ Haben die andere Roadbook als wir??“)


      Wenn man nun Steinhorst von oben betrachtet hätte, waren gefühlt aus den 40 Jeeps doppelt so viele geworden, an jeder Ecke stand einer, in jeder Bushaltestelle, in Straßen und Einfahrten wurde wild gewendet, zwei fuhren zur Sicherheit zweimal um den Platz, ich musste lachen, als der Mann mit Rollator grinsend den Kopf schüttelte, und auf sein fahrbaren Untersatz zeigt. Jeep hatte sich gefangen und ruft erfreut, ich glaub ich habe das Roadbook verstanden, vergiss den Rest, da geht lang.


      Willy gelangweilt „na wird auch Zeit, …cool ich sehe Wasser, …Yes!!!


      Green Hörnchen fragt unsicher: …äh bist du sicher, dass wir jetzt durch den Dorfbach fahren müssen??


      Thomas steht grinsend an der Bacheinfahrt,“ gemessen haben wir so 20 cm, aber das war vor dem Regen, könnte sein, das Ihr durchkommt.“ Ich wollte noch was sagen, aber Willy ist schon reingesprungen, das Tier :1f609: !


      Da wir nun wild entschlossen sind, allein das Roadbook in Angriff nehmen, waren wie von Zauberhand alle großen Brüder“ wech“, nur einer war noch vor uns, der fühlte sich aber offensichtlich durch Willy bedroht, und machte sich mit genervtem Gesicht aus dem Staub.


      Jeep, war nun voll in ihrem Element, die Ansagen kamen Schlag auf Schlag, sie haderte nur mit der Kilometeranzeige, die nicht wirklich mit dem Roadbook übereinstimmte.
      Willy nörgelt“ was kann ich dafür, ...das ich so kleine Räder habe?!?“


      Während wir so dahin fuhren und sich so langsam Entspannung einstellt, Jeep mir die schöne Landschaft beschrieb, plötzlich eine dunkle Stimme:" Hey Rennie, bist du sicher, dass ihr richtig seid?"


      Erschreckt zucken wir zusammen, ach das Funkgerät, Mist, wie geht das nochmal, welcher Kopf? Green Hörnchen schüchtern: Hallo?!? Wer spricht? ... na der Jeep mit dem Dach Zelt hinter dir, …


      Willy zieht seinen kleinen Hintern noch mehr zusammen, wo kommen die den alle her?

      Der Kleine wurde von mehreren Rubis verfolgt… Jeep nimmt mir selbstbewusst das Funkgerät weg, „klar sind wir richtig, oder warum fahrt Ihr alle hinter uns her? ;-)"


      Und so begab es sich, dass Willy das Rudel anführt, … um dann an die Stelle im Gelände zu kommen, wo sich Green Hörnchen und Jeep fragen, wie man die Passage mit 2wd schaffen würde?


      Willy brummt fröhlich von sich hin, Sand tut nicht weh, weiß ich, aus Horstwalde, lehmig und klebrig, ist wie Kaugummi in der Zahnlücke, weiß ich, aus Ehreshoven, aber nu was ist denn das?


      Ein Waldweg sehr breit, mit komischer schwarzbrauner Pampe, sieht aus wie frischgekochter Schokopudding, … jaja ich liebe Schokopudding, nimmt ordentlich Schwung und springt hinein. Hoppla, fühle mich wie die Schnecken, bei Pretty Woman „schlüpfriges Scheißerchen“


      Willy an Green Hörnchen, mach oder tu was!!! ich habe Probleme mit dem Mittelohr, ich schleudere hier so rum …


      Green Hörnchen, ich liebe auch Schokopudding, ich dreh mal an dem Kopf wo Mud steht, hm wer vom Gas geht hat Angst, hüh Brauner.!


      Nach der fünften Puddingpassage und wildes Drehen am Knopf, entscheide ich mit für Auto und Drehzahl knapp unter 2000 … Jeep sucht nach dem Griff, ok dann so.


      Green Hörnchen fordert nonverbal das Lenkrad Handtuch und denkt, puh wenn das so weiter geht habe ich wieder zu wenig Deo mit.


      Aber jeder Pudding ist mal alle, und es folgen großartige Wege und Passagen, am ersten Stopp, sind die Verfolger mit Willy zufrieden, manche Passagen bisschen sportlich, aber sonst ohne Beanstandungen.



      Also darf Willy weiter anführen. Der Funkverkehr funktioniert nun auch und wenn Jeep mit der Meter Angabe des Tachos schimpft, kommt die beruhigende Stimme von „Dach Zelt Lars“, „alles gut, ihr seid richtig“


      Es folgen Wald, Sand, Feld und eine Sandminiabfahrt, ein schmaler Weg zwischen Fischteichen, ach einfach schöne Landschaften.

      Mittagspause am Museumsdorf mit Nudeln, die von Timo nächtelang gekocht wurden, und Kesselgulasch lecker!!

      Versorgung mit Getränken und Obst, kurzer Talk mit Dilldappe, und dann werden wieder die Motoren gestartet.


      Thomas kommt mit der Info, das die Wrangler erstmal vorfahren sollen, da es noch haariger wird, …

      Willy wieder mal gelangweilt... „Wieso? sind die Großen zu groß, oder die Wege zu schmal?!?...zwei lasse ich vor, und dann fahre ich einfach …. Menno, böser Willy. :saint:


      … also möchte Willy mal hinter „Dach Zelt Lars und Nadine“ herfahren, …da muss ein Fahrerwechsel stattgefunden haben, gefühlt fliegt das Dach Zelt die ersten zwei km durch den Wald, Hoho Nadine denk an die Kleinen hinter dir.


      Wir genießen die Fahrt, den Wald, werden nur manchmal durch „Rufe nach Pinkelpause, oder wo seid ihr?... ist das hier richtig?“, pah, Geplärre halt :1f609: der anderen Gruppe (die irgendwo hinter dem Bahndamm ist) „gestört“.



      In unser 4 er Gruppe läuft es halt, wir suchen sogar noch für ME 169, dem zweiten Großen, extra noch Matschlöcher zum durchfahren.


      Asphalt?!? … hm wie blöd ist das denn!!! mault Willy, … Menno schon zu Ende, Verabschiedung, man lacht, bedankt und freut sich aufs nächste Mal.


      Was folgt, Hunde laufen lassen, Zimmer räumen, zwei Staus auf der A2, Gespräche über diese tolle Veranstaltung oder glückliches Schweigen mit schönen Bildern im Kopf, …. letzter Uhrenvergleich 1.18 Uhr nachts :sleeping:



      Montagmorgen, erste Frage an den Spiegel“ wer bist du?“ 8o Blick aus dem Fenster, dreckiger Willy, Grinsen, super geil!



      PS: Bilder folgen in der Galerie und falls ihr Rechtschreibfehler findet, … vergesst sie einfach!
      Egal wie langsam du Offroad fährst,
      du schlägst alle, die Onroad fahren. :023: :saint:



      Freddy ist zuhause... Bereit für das Abenteuer Leben

      Mein Renegade: Ab Juli 2020 Freddy, MY19 Trailhawk, 170 PS Diesel, Black, AHK, Carbonsteinschlag teilfoliert, Slider von Rocks--Free Willy, MY19, Limited, 140 PS Diesel, Granite Crystal, Black Pack, Abgedunkelte Scheiben, Folie Steinschlag mattschwarz, Unterfahrschutz vorne Rocks, Unterfahrschutz Welle Taubenreuther, Rocks Alu Slider , Höherlegungskit Eibach, AT Grabber T03, AHK

    • Danke für den anschaulichen Bericht :1f44d: :1f60a:
      Mitglied im JCD
      Stammtisch Rhein-Berg
      Metamorphose eines Wrangler JLU

      Grüße aus dem Bergischen Land

      Mein Auto: Wrangler Rubicon JLU MY18, 2.2CRD black, Launch Paket, DuoTop, etwas modifiziert - Renegade Longitude MY19, 1,3l T-GDI 150PS DSG 2WD Jetset Blue

    • seeehhr anschaulich ..... :rotfl:

      Gruß Pete
      gesendet von Pete
      My Omaha Orange
      new-jeep-forum.de/gallery/imag…cc59bbc65ec7e85020322e2fa
      Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

      Mein Renegade: höher gelegter Jeep Renegade Trailhawk, 2,0 D, 170 PS, Omaha Orange

    • Danke euch, ja wenn ich schreibe, "durchlebe" ich das alles nochmal mit "Leidenschaft", und mir scheint manchmal "Willy" lebt :love: ...wirklich.

      Wir haben den Termin im April schon vorgemerkt, als Wiederholungstäter :rolleyes: , Mac das wäre auch was für dich, außerdem sollte die Renni Fraktion verstärkt werden.

      ...der zugewiesene Parkplatz für die Kleinen, hatte noch viel Platz :thumbup: außerdem ist "Willy" bisschen angepi...., das auf der Homepage von Jeep Experience immer nur Bilder von den Dicken sind, nur zwei oder drei von den Kleinen....das muß sich ändern :evil: !
      Egal wie langsam du Offroad fährst,
      du schlägst alle, die Onroad fahren. :023: :saint:



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