Cherokee KL 2.0 l Diesel Limited (MY 2015) mit allen Assis überspringt erfolgreich die 50 Tkm

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    • Cherokee KL 2.0 l Diesel Limited (MY 2015) mit allen Assis überspringt erfolgreich die 50 Tkm

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      Durch eine längere Forumsabstinenz, die hauptsächlich beruflich/zeitlich begründet war (naja, mitgelesen habe ich regelmäßig), möchte ich endlich einmal bei nunmehr über 51.000 km einen kurzen Zwischenbericht zu meinen ersten 50.000 km mit meinem „neuen“ Jeep abgeben.

      Das Fazit ist kurz und bündig: auch nach mehreren feinen BMWs zuvor habe wir den Umstieg auf den Cherokee noch keinen Tag bereut und werden unseren Indianer sicher auch noch einige Jahre weiterfahren.
      Er war immer zuverlässig, hätte noch keinerlei nennenswerten Schäden (außer einem Bremssattel) gehabt und ist ein hervorragender, komfortabler und vielseitiger Hochbeinkombi, den wir heute noch ebenso mögen und gerne fahren wie am ersten Tag. Ganz besonders gerne auf langen Strecken (inkl. meiner Lavazza-Espressomaschine für Autos).

      Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich den Facelift-KL mit Vollausstattung und dem neuen 250 PS Benziner sofort nehmen würde, mit der Hoffnung, dass auch die aktuellen Modelle die von uns bisher erlebte Qualität von Toledo/Ohio widerspiegeln. Finanziell wäre es aber absoluter Unsinn, auch wenn das Auto bald 5 Jahe alt wird, dieses immer noch optisch neuwertige und technisch durchaus noch zeitgemäße Auto auf dem Altar des sogenannten „Diesel-Skandal“ zu opfern, damit mein schönes Auto dann irgendwo für kleines Geld im Osten seine unbeschwerten Runden dreht. Never ever!
      Der Hype um Dieselfahrverbote (für Euro 5) hat sich aktuell etwas beruhigt und im Zweifelsfall haben wir ja noch unseren alten Audi TT Benziner-Roadster, mit dem wir bisher noch immer und überall hindürfen.

      Einiger Unkenrufe und schlechten Erfahrungen hier zum Trotz sind wir außer mit den MOPAR-Preisen mit unserem Jeep vollauf zufrieden und wenn nichts gravierendes passiert, wird unser nächstes Auto - ich hoffe erst in vielen Jahren - wieder ein Cherokee KL sein.
      Mittlerweile gefällt er mir nach dem Facelift auch von Außen richtig gut, komischerweise habe ich deshalb aber keinen Antrieb, den Neuen zu holen. Habe mich an das Avantgarde-Gesicht in der Menge echt gewöhnt und fahre diesen immer noch seltenen „Multipla“ noch immer stolz durch die Gegend. Auch was die ganzen Assistenzsysteme angeht, vermisse ich noch nichts, was es neu auf dem Markt gibt. Das Einparksystem, Abstandstempomat, Spurhaltung etc. Alles funktioniert bei uns einwandfrei.
      Das einzige was mich wirklich reizen würde, wäre der neue Turbobenziner. Mit allem anderen sind wir auch nach 50.000 km und fast 5 Jahren immer noch wunschlos glücklich und zufrieden. Selbst das anfangs etwas bockige Getriebe hat mittlerweile ca. 95% der Performance erreicht, wie wir die vom nahezu perfekten 8-Gang-ZF-Automaten gewohnt waren.

      (PS. Wir sind weder mit Jeep noch FCA oder Mitarbeitern dort verwandt oder verschwägert und haben keinerlei Vorteile von einer positiven Bewertung. Wir sind einfach nur rundum glücklich und zufrieden mit unserem Indianer und hoffen, dass dies noch lange so bleibt.)
      2015er Cherokee Limited, granite-crystal, 2.0 l D mit 170 PS und 9-Gang-Automatik, AD I, Winter-, Navi- & Soundpaket, alle Assistenzsysteme.
      Nebenbei fahren wir: Audi TT Roadster Quattro 8N, Handschalter mit 225 PS sowie eine Honda Shadow 1100 ACE SC32 (made in USA) Bj.1995.


      Lebensmotto: Geht nicht, gibt's nicht !

      Mein Cherokee: 2015er Cherokee Limited, granite-crystal, 170 PS Diesel, 9-Gang-Automatik, AD I, Navi-& Soundpaket, Fahrassistenz- und Winterpaket., Nappaleder in schwarz

    • Ergänzung:

      Von den Selbstheilungskräften unseres Indianers habe ich im vorhergehenden Post noch gar nicht gesprochen. Das muss ich hier unbedingt noch nachholen.

      Die eine Sache ist das mit dem Lack.
      Vor einigen Jahren (ich hatte darüber berichtet) fuhr mir in Belgien eine belgische Autofahrerin bei einem Spurwechsel (im Stau) auf der Autobahn so stark in die Seite, dass wir den „Rumms“ innen in unserem Fz. deutlich bemerkt haben. Nachdem ich ihre Lack- und Kunststoffrückstände zuhause rauspoliert hatte, war aber nichts mehr zu sehen. Kein Kratzer, keine Delle, nix.
      Ähnlich erging es mir bzw. dem Auto bei einem seitlichen Kontakt mit einem Abfallcontainer (Mulde) an einer Baustelle. Drüberpoliert, erledigt.

      Aber auch die Technik treibt hier gelegentlich interessante Blüten. In diesem Jahr hatte ich es zweimal, dass mir das Auto während normaler Fahrt mit Warnton den Hinweis „Getriebe warten lassen“ präsentierte, sofort an Leistung verlor und die gelbe Motorsteuerungsleuchte anging.
      Beim 2. Mal (ich konnte dort nicht sofort anhalten) hatte ich das untrügliche Gefühl, dass das Getriebe im 8. Gang stecken geblieben ist und selbst durch manuellen Eingriff nicht zu einem Gangwechsel zu bewegen war.
      In beiden Fällen hat aber ein kurzer Stopp das akute Problem zu 100% behoben und spätestens am übernächsten Tag war auch das gelbe Warnlämpchen wieder aus.

      Wie habe ich bereits vor Jahren hier an anderer Stelle geschrieben: Dein Jeep, das unbekannte Wesen!

      Vor Ablauf meiner Garantieverlängerung im April 2020 werde ich dieses Phänomen aber auf alle Fälle anmelden und aktenkundig machen und mir wahrscheinlich mal einen außerplanmäßigen Getriebeölwechsel gönnen, da wir mit unseren extremen Kurzstrecken (z.B. 1,5 km zur Arbeit) das Auto gerade im Winter extrem belasten.
      2015er Cherokee Limited, granite-crystal, 2.0 l D mit 170 PS und 9-Gang-Automatik, AD I, Winter-, Navi- & Soundpaket, alle Assistenzsysteme.
      Nebenbei fahren wir: Audi TT Roadster Quattro 8N, Handschalter mit 225 PS sowie eine Honda Shadow 1100 ACE SC32 (made in USA) Bj.1995.


      Lebensmotto: Geht nicht, gibt's nicht !

      Mein Cherokee: 2015er Cherokee Limited, granite-crystal, 170 PS Diesel, 9-Gang-Automatik, AD I, Navi-& Soundpaket, Fahrassistenz- und Winterpaket., Nappaleder in schwarz