AGR - Ventil

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      Ein Hallo und eine Anfrage an die erlauchte Gemeinschaft:

      Hat jemand schon negative Erfahrungen beim GC Diesel mit den AGR - Ventilen bzw. der Abgasreinigung im Speziellen gemacht ?
      Wenn man betr. AGR - Ventilen, deren Verstopfungen und der eventuellen Folgeschäden bei anderen Marken (hauptsächlich deutschen Fahrzeugen) Erfahrungen mitgeteilt bekommt, kriegt man das große Grausen. . . .

      Danke im Voraus für die Antworten !

      Gruß aus Graz
      Wolfgang
      Ex Cherokee
    • Wenn man im Netz oder in Foren nach AGR Ventil sucht, ließt man natürlich nur von Problemen.
      Es wird niemand schreiben: "Hurra, mein Auto ist zehn Jahre alt und das AGR Ventil macht immer noch keine Probleme." Obwohl das die Mehrheit der Autofahrer sein wird. Bei meinem Vorgängerfahrzeug war ein AGR-Ventil bei co 180Tkm und elf Jahren verstopft. Gelbe Kontrolllampe und Leistung weg. Eines war verstopft, ich habe beide tauschen lassen. Man hätte sie aber auch reinigen lassen können. Je mehr Langstrecke, desto weniger Probleme. Gruß nach Graz.
      (Über Ostern bin ich in Wien, freu mich schon drauf.)

      Mein Cherokee: 2,2Ltr, 200 PS DPF und Euro 6

    • Zumindest hat das AGR-Thema nicht mehr die Präsenz wie früher. Bei meinem Alfa GT hat das Dingens nie Länger als ein Jahr gehalten, beim 159er wurde dann nur noch 1x getauscht, seit dem ist Ruhe.

      Mein Compass: Limited 4WD MY18, 170 PS CRD; in Bestellung: Trailhawk 4xe mit allem außer Schiebedach

    • @ Wolgang : leider ja, solange es das AGR geben wird, werden die Probleme bleiben, Herstellerunabhängig :(

      Hauptproblem des "AGR" Problems ist tatsächlich "Kurzstrecke" bzw. zu geringe Drehzahlen..

      Denn, die Arbeitsweise des AGRs liegt bis ca. 2.500 rpm sowie "sanftem" Gasfuß.

      Liegt die Drehzahl höher, oder der Gasfuß drückt fester auf den Pinsel, dann ist das AGR "zu" (fast, ist mit 4% noch offen) und somit
      gelangt so gut wie kein Ruß in die Ansaugbrücke, etc.
      ERgo, wengier Priobleme..
      Deswegen haben ja auch Langsreckenfahrer die wengisten Probkleme mit dem AGR & DPF..

      D.h. immer schon "Pedal-to-metal" damit das teil immer zu bleibt.. :)

      Sicher, die "Technik" ist schon besser geworden, aber der Diesel ist immer noch ncuith für Kurzstrecken geeignet,
      auch nicht im SUV..Hierbei kommt dann noch das Problem der DPF Regenierung.
      Wenn der Motor & Abgassrang nie die richtige Temperaturen zum "Reinigen" bekomen, ist der DPF schneller defekt als mann "guggen" kann

      Und somit gilt auch heute noch, ein Diesel ist nix für Kurzstrecke.
      Ausser Volvo, deren Abgase werden nach dem DPF zum AGR geleitet, somit, sehr wenig Ruß in den Abgasen die zurückgeführt werden.

      Btw. in meinem 159er, habe ich das AGR, nachdem ich mehrmals damti n die Werksatt musste, das Teil dann nach ca. 30.tsd km deaktivert..
      und seitdem..ruhe
      Nicht nur, dass mein 159er bis zu 1.5 Liter weniger verbrauchte, er rußte auch weniger, wenn man aus "Standgas" voll durchbeschleunigte.
      Auch gabs dann keine Probleme mehr mit "Abgas Trübung".

      Einizger Nachteil, das abschalten war/ist illegal, und somit fuhr ich ohen Betriebserlaubnis.
      .....Aoerdynamik ist was für Ingenieure die keine Motoren bauen können... Enzo Ferrari

      Mein Grand Cherokee: 2014 SRT 6.4 "Black Vapor", Alfa Romeo 156 GTA, Fiat 500 "Lounge"

    • Ja, guzzi97, deaktivieren wäre eine Option. Aber ich hab meine Garantie auf 5 Jahre verlängert (dann werde ich ungefähr 100.000 km drauf haben)....
      Langstreckenfahrten gut und schön, aber bei 140 km/h hab ich gerade mal 2000 u/min. Und einfach "vorbeugend" manuell zurückzuschalten, um höhere Drehzahl zu haben, kann auch nicht "the yellow from the egg" sein (vor allem, wie oft, um einen positiven Effekt zu haben, weil kurzzeitig wird ja auch nix bringen ?)

      Wie aufwändig ist es, beim GC das AGR zu tauschen (der Ghibli hat ja den gleichen Motor) ?

      Gruß

      Wolfgang
      Ex Cherokee
    • AGR deaktiveren ist bei den neuen Fahrzeugen eigentlich nur noch mechanisch möglich (Blindplatte zw. AGR & Ansaugbrücke montieren).
      Das nützt aber nix, da das Motorsteuergrät dieses merkt und in Notlauf geht :(
      "Leider" kann mann bei den aktuellen Motorsteuergerät nix mehr hieran ändern, da sie so programiert sind, dass sie jede "Manipulation" erkennen sofort in Notlauf gehen.

      Somit, bleibt also mit dem "Problem" zu leben..

      Was mann machen könnte, "profilaktisch", einmal alle 20 bsi 30.tsd km einen "Ansaugreiniger" nutzen (gibts im moment nur von einer deutschen Firma,
      fängt mit "Liqui." an :) )
      Der entfernt tatsächlich die Rußpartikel im AGR, dem Ansaugtrakt und die Ablagerungen an den Ventilen.

      Wie schnell der Tausch ds AGRs geht, k.a.. im 159er Alfa hats nur 5-Minuten gedauert, da es sehr, sehr gut zugänglich war :)
      Beim Audi z.b. kann es schon mal einige Stunden dauern :(

      Dass das AGR beim GC so nicht auffällig ist, liegt wohl eher daran, dass er zum Großteil nicht auf Kurzstrecke bewegt wird.
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      Mein Grand Cherokee: 2014 SRT 6.4 "Black Vapor", Alfa Romeo 156 GTA, Fiat 500 "Lounge"

    • naja wir haben den 2.8 VM Diesel 4 Zylinder drin ( Voyager ) und nach 5.5 Jahren und 105000 km noch keien Probleme gehabt trotz relativ viel Kurzstrecke, ich denkd er V6 sollte nicht anders bzw laut dem was man so liest recht unproblematisch sein.

      Mein Auto: Jeep Grand Cherokee Overland 3,6l Benzin, Walnut Brown, Leder Beige / Lancia Voyager Gold 2,8l Diesel, Maximum Steel Metalic, Leder Schwarz

    • Toy4ever schrieb:

      Die Situation ist Gott sei Dank nicht mehr so dramatisch wie es mal war. Pierburg hat da wohl einiges dazugelernt.

      ..stimmt schon, aber auch die Software ist besser geworden..sie regelt nun besser und auch der Abgriff für das AGR ist
      mittlerweile hinter dem ersten KAT gewandert, sodass weniger "Rußbedingte" Abgase zurück gelangen..
      Dennoch, auf Dauer bleibt das Problem der Verkokung der Ansaugbrücke sowie der Einlassventile.

      @ Wolfgang : das gelöste "Zeuch" wird einfach "verbrannt" und wieder "ausgespuckt" :)

      So eine Reinigung bieten auch Werkstätten an..

      Btw. hier mal zwei nette Videos bzgl. AGR & Verkokung


      dann mal wieder VW :


      aber auch BMW, etc. sind dabei..


      Opel



      usw..
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      Mein Grand Cherokee: 2014 SRT 6.4 "Black Vapor", Alfa Romeo 156 GTA, Fiat 500 "Lounge"

    • guzzi97 schrieb:

      aber der Diesel ist immer noch ncuith für Kurzstrecken geeignet,
      auch nicht im SUV..Hierbei kommt dann noch das Problem der DPF Regenierung.
      Wenn der Motor & Abgassrang nie die richtige Temperaturen zum "Reinigen" bekomen, ist der DPF schneller defekt als mann "guggen" kann

      Und somit gilt auch heute noch, ein Diesel ist nix für Kurzstrecke.

      guzzi97 schrieb:

      Dennoch, auf Dauer bleibt das Problem der Verkokung der Ansaugbrücke sowie der Einlassventile.

      Vollkommen richtig. Das ist ein Diesel-Problem und mit 6d bestimmt nicht besser geworden. Deswegen möchte ich auch so schnell es geht weg vom Diesel.

      Mein Compass: Limited 4WD MY18, 170 PS CRD; in Bestellung: Trailhawk 4xe mit allem außer Schiebedach

    • Toy4ever schrieb:

      guzzi97 schrieb:

      aber der Diesel ist immer noch ncuith für Kurzstrecken geeignet,
      auch nicht im SUV..Hierbei kommt dann noch das Problem der DPF Regenierung.
      Wenn der Motor & Abgassrang nie die richtige Temperaturen zum "Reinigen" bekomen, ist der DPF schneller defekt als mann "guggen" kann

      Und somit gilt auch heute noch, ein Diesel ist nix für Kurzstrecke.

      guzzi97 schrieb:

      Dennoch, auf Dauer bleibt das Problem der Verkokung der Ansaugbrücke sowie der Einlassventile.
      Vollkommen richtig. Das ist ein Diesel-Problem und mit 6d bestimmt nicht besser geworden. Deswegen möchte ich auch so schnell es geht weg vom Diesel.
      Man kann sich das auch schlechtreden. Ich bin bisher ca. 1,1 Mio km mit Dieseln gefahren (den letzten, einen 300C, 12 Jahre und 500000 km). SOLCHE Probleme hatte ich nicht. Verschleiß an den Fahrwerken sowie Rost an den Karossierien waren die überwiegenden Probleme. Ich weiß nicht, ob man meine Fahrtstrecken (typischerweise 140 km pro Tag) schon als Langstrecken bezeichnen kann. Aber was sind Kurzstrecken? 10 km in der Stadt? Dafür braucht man gar kein Auto.

      Mein Grand Cherokee: Jeep Grand Cherokee Trailhawk 3.0 CRD MY2018 Redline

    • Dem kann ich beipflichten! Auch mein BMW 330 cd hatte so etwas schon drin und den habe ich fast 200.000 km ohne jegliche Probleme gefahren. Auch den "Kurzstreckenverkehr" in Potsdam hat der klaglos hingenommen. Ich habe allerdings immer auch eine Standheizung verbaut gehabt, so dass ich mir über echte Kaltstarts keine Gedanken machen musste.

      Die einzigen "Problemchen", wenn man das denn als solches bezeichnen kann, hatte ich mit meinem herrlichen 2 Liter Twin Spark Benziner im Alfa 156 - er brauchte so ab 120.000 km halt etwas Öl zusätzlich... aber dafür drehte der so herzerwärmend! Die anderen Benziner davor waren auch gute Motoren - aber halt immer auch mit einem vernünftigen Liter-Leistungs-Verhältnis.

      Gruß Pete
      gesendet von Pete
      My Omaha Orange
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      Jeep Renegade Trailhawk 2,0 D mit 170 PS und 9 Gangstufen Automatik, Omaha Orange, ROLA Dachkorb Sandbleche + Bergegeschirr nach Lage. Trekfinder Federn (plus 3cm), Spurplatten 5mm, AT-Reifen 225/65 R 17, Zusatzscheinwerfer vorne / hinten am Dachkorb, Reserverad "on top".

      Mein Renegade: höher gelegter Jeep Renegade Trailhawk, 2,0 D, 170 PS, Omaha Orange

    • @Wuesten-Fuchs & Pete : es geht hier nicht um "Langstreckenfahrer" so wie ihr das seid sondern um "Kurzstrecken"
      die 10 bis 15.tsd m p.a. fahren tun.

      "Kurzstrecke" sind halt Strecken bis ca. 20km pro Tag oder 300 bis 400km pro Monat.
      So wie ich mit meinen Fahrzeugen :)

      Daher habe ich auch nur noch Benziner, die nehmen es einem nicht ganz so übel, wenn mann mal nur zum einkaufen damit fährt.
      Die anderen beiden (V6 Alfa und meinen SRT) bewege ich meistens auf Ausfahrten, Treffen, etc. wo dann locker einige hundert km
      zusammen kommen..
      Aber auch hier komme ich selten auf mehr als 6 bis 7.tsd km p.a.
      Somit, ein Diesel, never ever...rechnet sich vorne und hinten nicht..
      Gas, auch nicht, denn die Einbaukosten würden sich erst so ab dem 6.ten Jahr "armotisieren"..ob ich dann aber noch meine beiden
      dicken Benziner habe, k.a. :)

      Und genau für so ein Streckenprofil sind die Dieselmotoren einfach nicht gemacht.
      Sie müssen "laufen" um ihr "Sparpotenzial" austznutzen.

      Ich verteufele nicht den Diesel, sondern sage nur, für den "Otto" Normalfahrer ist er einfach nix, egal ob im Fiat 500 oder
      im GC.
      Den "Verbrauchsvorteil" den man sich erfährt, gibt mann wieder auf für :
      - längere Warmlaufphase
      - höheren Steuer & Versicherung
      - höhe Wartungskosten (ca. 30% höhere gegenüber dem Benziner)
      - Probleme mit der Abgsabehandlung
      - DPF Filter msu nach ca. 120 bis 150.tsd km getausht werden
      - AdBlue Kosten
      uvm.

      Interessant ist doch auch, dass nur in D der Anteil im Diesel-PKW bei ~50 % liegt, in allen anderen EU-Ländern liegt er unter 30% in manchen sogar nur bei 10%.

      Wie gesagt, der Diesel im PKW hat schon seine Sinn, aber doch nicht für den Großteil der Bevölkerung, die damit nur zum Einkaufen und evtl.
      mal ne WE Spritztour machen tun.

      Dann, die "Dieseltechnik" vor 12-Jahre, etc. war bei weitem nicht so empfindlich wie die heutige, daher kann mann das nicht vergleichen.

      Aber, wir weichen wieder vom Thema ab, es ging hier einfach nur um die Frage,
      ob der GC Diesel auch Probleme mit dem AGR hat / bekommen kann.

      Kurze Antwort:
      JA, hat er
      Es ist das gleiche "Abgasreinigugnsprinzip" wie bei fast allen anderen Herstellern und somit auch die gleichen Probleme

      Grüße
      .....Aoerdynamik ist was für Ingenieure die keine Motoren bauen können... Enzo Ferrari

      Mein Grand Cherokee: 2014 SRT 6.4 "Black Vapor", Alfa Romeo 156 GTA, Fiat 500 "Lounge"