Unterschiede beim Diesel 6b - 6d temp

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      Ich hatte Manschetten wegen der Haltbarkeit der auf EURO 6d-temp umprogrammierten Motoren und mancher Aggregate. Deswegen habe ich mir noch einen Euro 6b gekauft, für den es auch ordentlich Nachlass gab. Jetzt gibt es für etwa das gleiche Geld, das ich für einen neuen Overland MY18, gebaut 10/17, bezahlt habe, bereits einen Summit mit EURO 6b für EUR 19.200,- unter Liste. Da kann man ab 2026/27 viel Taxi fahren, sofern sich die Politik dann noch eine dritte Enteignungsrunde nach Feinstaub- und NOx-Nonsens traut.
      Jeep Grand Cherokee Overland Diesel MY 2018, gebaut 10/2017, billet silver, zusätzlich Webasto Thermo Top Evo 5+ mit Thermo Call, abnehmbare AHK von FCA

      spritmonitor.de/de/detailansicht/946852.html

      Mein Grand Cherokee: Grand Cherokee MultiJet Overland, MY18, built 10/17, billet silver

    • Na die lassen sich aber Zeit.

      Ich brauche nächstes Jahr was neues und es gibt Fahrzeuge die müsste ich jetzt schon bestellen wenn ich sie denn rechtzeitig habe wollte

      Na warten wir mal den Monat ab.
      Viele Grüße Uwe

      Grand Cherokee Overland 2011 - 2014, 137 000 Km, Dark Charcoal, Morocco, MY 2012
      Grand Cherokee Overland 2014 - 2016, 110 000 Km, Brilliant Black, Light Frost Beige, MY 2014
      Grand Cherokee Summit 2016 - 112 000 Km, Brilliant Black, Jeep brown, MY 2016

      Mein Grand Cherokee:

    • Interessant wäre jetzt zu erfahren, wie denn die Rechnung nach WLTP beim GC aussieht. Leider verweigert es ja FCA, öffentlich die Hosen runter zu lassen. Sie verstecken sich lieber in einer Gesetzeslücke und geben in den Prospekten nur einen nichtssagenden Vergleichswert an. Die tatsächlichen Werte, nach denen die Steuer berechnet wird, erfährt nur, wer blind gekauft hat.

      Mein Compass: Limited 4WD MY18, 170 PS CRD, uConnect 8,4 & Beats Audio, Leder schwarz, Park-Paket, Pearl White

    • Nein, die Prospektangaben dürfen sich noch auf den Zeitpunkt der Typgenehmigung beziehen.

      Für den Compass-Diesel dürfte sich der Unterschied in der Kfz-Steuer auf ca. 30 € / Jahr bewegen. Genaues können wohl nur die sagen, die schon einen Kfz-Schein (oder die coc) eines 6-d-temp-Diesel in den Händen halten. Bei mir wird das wohl Ende 2018 sein und ich werde dann berichten.

      Mein Compass: Limited, Diesel, 9AT, Mj 2019

    • Ich hab da mal eine laienhafte Frage:

      der Unterschied von 6 b zu 6 d temp ist ja nur das Messverfahren bzw. die dann daraus resultierenden Ergebnisse (Verbrauch usw.).
      Warum wird dann darüber gesprochen, dass auch die 6 b bald von Fahrverboten betroffen sein werden ?
      Bei meinem Ghibli (6 b) hab ich auch AdBlue (gleich wie beim 6 d temp Modelljahr 2019) und dann kann ich mir irgendwann bald den Wagen in den Garten stellen (als Deko mit Blumen oder so geschmückt), weil verkäuflich ist er eh nicht mehr . . . oder wie . . .?
      Außerdem wird bei deutschen Herstellern von Hardwareumrüstung gesprochen, bei FCA allerdings gibt es keinerlei Reaktion (ein Schelm, wer Schlechtes denkt, wenn man an den Beginn des ganzen "Skandals" zurückdenkt, bzw. von welchem Erdteil er ausgegangen ist...)

      BIN EIGENTLICH GANZ SCHÖN ANGEFRESSEN

      Wäre für beruhigende Worte eurerseits dankbar ;))

      Gruß

      Wolfgang
      Ex Cherokee
    • Der Hintergrund, dass auch Euro-6d-Temp-Diesel von Fahrverboten erfasst sein könnten, geht auf ein Urteil des EuGH zurück. Dieser hat beanstandet, dass die EU-Kommission durch Beschluss die Grenzwerte heraufgesetzt hatte, weil die von der EU-Gesetzgebung festgelegten Grenzwerte flächendeckend nicht erreicht worden waren. Damit habe die Kommission EU-Recht verletzt. Zwar hat der deutsche Gesetzgeber beschlossen, dass derartige Fahrverbote in Deutschland ausgeschlossen sein sollen, aber nun einmal ist auch der deutsche Gesetzgeber an EU-Recht gebunden und es wird mittelfristig ein Vertragsverletzungsverfahren geben. Das Problem wird halt wieder einmal verdrängt.

      Davon unbeschadet gilt aber für Euro-6d-Temp, dass das Messverfahren immer noch Prüfstandverfahren ist, wenngleich realitätsnäher als das bisherige Verfahren. Das RDE kommt erst verpflichtend zum 1.9.2019 und wird augenscheinlich das Ausmaß so richtig erkennen lassen.

      Das Absurde daran ist: "Saubere" Fahrzeuge, die die Euro-6-Grenzwerte einhalten und dies durch das RDE-Verfahren unter Beweis gestellt haben, werden "bestraft", weil die Verbrauchs- und Emissionsangaben dann zutreffend "hoch" sind. Die Euro-5-Umweltschleudern mit den geschönten NEFZ-Abgaswerten sind auf dem Papier emissionsarm und daher steuerlich weniger veranlagt als die ehrlichen RDE-Autos. Die deutsche Politik hat das jahrelang "ausgesessen" und den Lobbyisten (und Parteispendern) zugesprochen. So sieht´s aus...

      Mein Compass: Limited, Diesel, 9AT, Mj 2019

    • wolfgang schrieb:

      Wäre für beruhigende Worte eurerseits dankbar ;))
      Schönreden kann man sich das Diesel Drama irgendwie nicht mehr. Da helfen nur noch gute Blutdruck-Tabletten. Statt zu versuchen, wieder einmal Ruhe in den Markt zu bringen, wird nur noch mehr Verunsicherung geschürt.

      Mit der Unverkäuflichkeit dürftest du auch ziemlich richtig liegen......

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    • Chrysli schrieb:

      Der Hintergrund, dass auch Euro-6d-Temp-Diesel von Fahrverboten erfasst sein könnten, geht auf ein Urteil des EuGH zurück. Dieser hat beanstandet, dass die EU-Kommission durch Beschluss die Grenzwerte heraufgesetzt hatte, weil die von der EU-Gesetzgebung festgelegten Grenzwerte flächendeckend nicht erreicht worden waren. Damit habe die Kommission EU-Recht verletzt. Zwar hat der deutsche Gesetzgeber beschlossen, dass derartige Fahrverbote in Deutschland ausgeschlossen sein sollen, aber nun einmal ist auch der deutsche Gesetzgeber an EU-Recht gebunden und es wird mittelfristig ein Vertragsverletzungsverfahren geben. Das Problem wird halt wieder einmal verdrängt.

      Davon unbeschadet gilt aber für Euro-6d-Temp, dass das Messverfahren immer noch Prüfstandverfahren ist, wenngleich realitätsnäher als das bisherige Verfahren. Das RDE kommt erst verpflichtend zum 1.9.2019 und wird augenscheinlich das Ausmaß so richtig erkennen lassen.

      Das Absurde daran ist: "Saubere" Fahrzeuge, die die Euro-6-Grenzwerte einhalten und dies durch das RDE-Verfahren unter Beweis gestellt haben, werden "bestraft", weil die Verbrauchs- und Emissionsangaben dann zutreffend "hoch" sind. Die Euro-5-Umweltschleudern mit den geschönten NEFZ-Abgaswerten sind auf dem Papier emissionsarm und daher steuerlich weniger veranlagt als die ehrlichen RDE-Autos. Die deutsche Politik hat das jahrelang "ausgesessen" und den Lobbyisten (und Parteispendern) zugesprochen. So sieht´s aus...


      Korrekt.

      Um es einfach zu sagen..

      Autofahrer verarsche..

      Denn, bis auf das Meßverfahren, ändert sich nix, erst ab 2020 mit Euro 7 !!

      Euro 6b -> Meßverfahren nach Euro NEFZ
      Euro 6c bis d-temp -> Meßverfahren nach WLTP

      Ansonsten hat sich nix geändert, keine Verringerung der Schadstoffe.

      Dass jetzt einige / viele Hersteller Addblue, etc. einbauen, hat nicht wirklich was mit 6d-temp zu tun, sondern eher damit, dass sich die Hersteller
      schon mal für die strengeren Werte ab 2020 vorbereiten.
      Nur sagen, tut das keiner, man stöhnt lieber, dass das jetzt wg. 6d-temp sein muss.

      Also, lasset Euch nicht verarschen !
      .....Aoerdynamik ist was für Ingenieure die keine Motoren bauen können... Enzo Ferrari

      Mein Grand Cherokee: 2014 SRT 6.4 "Black Vapor", Alfa Romeo 156 GTA, Fiat 500 "Lounge"

    • guzzi97 schrieb:




      Also, lasset Euch nicht verarschen !
      Hab´ ich mich schon...

      Compass 2.0 Diesel (140 PS) mit Euro-6-d-temp. Man merkt deutlich, wie "zugeschnürt" der Motor läuft. Von den 350 NM merkt man nichts. Da zieht der Fiat 500x 1.4 Multiair meiner Frau mit seinen 240 NM besser durch...

      Aber: Ich mag den Compass trotzdem! Kleiner "Lifestyle-SUV"

      Mein Compass: Limited, Diesel, 9AT, Mj 2019

    • Chrysli schrieb:

      Na ja, der Beitrag stützt sich auf keine belastbaren Fakten/Quellen. Ziemlich viele Mutmaßungen, Unterstellungen und Behauptungen. Man muss schon noch belegen können, was man an Tatsachen behauptet...
      ....jupp, wie auch die "vielen Toten durch Co2 / NOX" Vergiftungen..

      Es gibt keine wissentschaftlichen Ergebnisse, nur Vermutungen..und das sind keine Fakten !

      @ Chrysli : naja, vlt. liegt es daran, dass der Compas doch etwas schwerer ist, als der 500X, zudem, so ein Diesel
      fährt sich auch ganz anders, als ein Benziner, selbst wenn beide, wie hier, einen Turbo haben :)

      Grüße
      .....Aoerdynamik ist was für Ingenieure die keine Motoren bauen können... Enzo Ferrari

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    • Der Chrysli hat mit dem zuschnüren schon recht. Das Steuergerät gibt kein Vollgas mehr frei, auch wenn man das Gaspedal bis zum Bodenblech tritt. Das ist auch bei 6b schon deutlich zu spüren.

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    • Toy4ever schrieb:

      Der Chrysli hat mit dem zuschnüren schon recht. Das Steuergerät gibt kein Vollgas mehr frei, auch wenn man das Gaspedal bis zum Bodenblech tritt. Das ist auch bei 6b schon deutlich zu spüren.
      Echt, warum ist das so ?

      Im Leerlauf, kann ich es ja noch verstehen, wg. Umweltschutz, Lämrbelästigung und so, aber währen der Fahrt ?
      Da will ich doch "Vortrieb" ...
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    • Vollgas heißt mehr Schadstoffe hinten raus. Also gibt man kein Vollgas mehr.

      Das ist dann auch der Punkt, wo die Pedaltuningboxen ansetzen. Da wird versucht, das mit der Vollgassperre teilweise wieder auszuhebeln.

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    • guzzi97 schrieb:

      Chrysli schrieb:

      Der Hintergrund, dass auch Euro-6d-Temp-Diesel von Fahrverboten erfasst sein könnten, geht auf ein Urteil des EuGH zurück. Dieser hat beanstandet, dass die EU-Kommission durch Beschluss die Grenzwerte heraufgesetzt hatte, weil die von der EU-Gesetzgebung festgelegten Grenzwerte flächendeckend nicht erreicht worden waren. Damit habe die Kommission EU-Recht verletzt. Zwar hat der deutsche Gesetzgeber beschlossen, dass derartige Fahrverbote in Deutschland ausgeschlossen sein sollen, aber nun einmal ist auch der deutsche Gesetzgeber an EU-Recht gebunden und es wird mittelfristig ein Vertragsverletzungsverfahren geben. Das Problem wird halt wieder einmal verdrängt.

      Davon unbeschadet gilt aber für Euro-6d-Temp, dass das Messverfahren immer noch Prüfstandverfahren ist, wenngleich realitätsnäher als das bisherige Verfahren. Das RDE kommt erst verpflichtend zum 1.9.2019 und wird augenscheinlich das Ausmaß so richtig erkennen lassen.

      Das Absurde daran ist: "Saubere" Fahrzeuge, die die Euro-6-Grenzwerte einhalten und dies durch das RDE-Verfahren unter Beweis gestellt haben, werden "bestraft", weil die Verbrauchs- und Emissionsangaben dann zutreffend "hoch" sind. Die Euro-5-Umweltschleudern mit den geschönten NEFZ-Abgaswerten sind auf dem Papier emissionsarm und daher steuerlich weniger veranlagt als die ehrlichen RDE-Autos. Die deutsche Politik hat das jahrelang "ausgesessen" und den Lobbyisten (und Parteispendern) zugesprochen. So sieht´s aus...
      Korrekt.

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      Autofahrer verarsche..

      Denn, bis auf das Meßverfahren, ändert sich nix, erst ab 2020 mit Euro 7 !!

      Euro 6b -> Meßverfahren nach Euro NEFZ
      Euro 6c bis d-temp -> Meßverfahren nach WLTP
      Ich sehe das etwas anders, da 6d-temp erst ab 2019 gilt, auch wenn man durch die Werbung der Hersteller den Eindruck haben könnte, es gilt ab 01.09.2018; was meiner Kenntnis nach aber nur für 6c gilt. Es bewirken 6d-temp und 6d mit RDE schon eine große Veränderung, weil die Grenzwerte nun auch real, zumindest mit dem 2,1-fachen Faktor multipliziert, eingehalten werden müssen. Das bedeutet für mich schon eine große Veränderung, auch wenn der zugrundeliegende Wert gleich bleibt, da er abet erst jetzt wirklich eingehalten werden muss, ist es schon wie eine Grenzwertverschärfung; von daher wird Euro 7 schon auch eine Rolle spielen, aber 6d macht auch eine Menge aus.

      Die Frage, wie gefährlich die NOx-Emissionen wirklich sind, ist ja auch nicht wirklich geklärt, es ist von daher alles schon sehr unbefriedigend.

      Mein Renegade: Jeep Renegade MY17 Nitro 1.4 Multiair 2WD DCT 6, Glacier metallic, Navi VP2

    • Toy4ever schrieb:

      Vollgas heißt mehr Schadstoffe hinten raus. Also gibt man kein Vollgas mehr.

      Das ist dann auch der Punkt, wo die Pedaltuningboxen ansetzen. Da wird versucht, das mit der Vollgassperre teilweise wieder auszuhebeln.
      Hmm, na toll, so kann mann auch einem den Spass am Fahren nehmen :(

      Danke für erklären...
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      Mein Grand Cherokee: 2014 SRT 6.4 "Black Vapor", Alfa Romeo 156 GTA, Fiat 500 "Lounge"

    • ..Nachtrag (war zu langsam beim editieren :( )

      Nun, der Faktor 2.1 ist nach WLTP...und somit.. nu ja..wohl Real etwas "ehrlicher" bei den Angaben, sauberer eher nicht..

      Für den Autofahrer ändert sich nur, dass das neuen KFZ auch auf dem Papier mehr Verbraucht, demnach auch mehr CO2
      ausstößt, was wiederm mehr KFZ-Steuer bedeutet..

      Mit Euro 7 siehst dann anders aus, hier muss zusätzlich auch noch der CO2 Ausstoß gesenkt werden, im Durschnitt beim Hersteller.. :)

      Was die Risiken von NOX angeht, nun ja, ist schwierig, da vieles Feinstaub erzeugt, Kerzen, GasHerd, Flug, Schiff & Bahn, etc.
      Da ist es schwer nachzuweisen, dass die yx Tdesfälle auf "Verkehers"-NOX zurück zu führen sind..

      In meinen Augen, einfach nur "Panik"-Mache einiger selstamen "Organisationen"

      Btw. im Land welches die Abgsanormen "erfunden" hat (USA) sind die Grenzwerte dopplet so hoch, wie in der EU..
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