Dashcam

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      Hat jemand eine Dashcam im Fahrzeug, wenn ja würde mich interessieren, welche und wie es mit der Stromversorgung geregelt wurde.

      Edit: Bitte keine juristischen Aspekte, ob gerichtsverwendbar oder erlaubt oder nicht. Danke
      GC WK2 03/2016 3,0 Overland schwarz. Hansen Spurverbreiterung :023:

      Mein Grand Cherokee: Grand-Cherokee Overland Erstzulassung 03/16 3,0 Diesel/ Mitsubishi ASX Benziner

    • Ich hab seit 2014 diese Dashcam öfter mal dabei.


      NavGear DVR HD-Dashcam MDV-3230.Dual Super-Weitwinkel 230 Grad, H.264


      pearl.ch/ch-a-NX4082-1321.shtm…615D0C9F0CEF6AC86CE1?vid=

      Es ist eine Dual-Cam. Sie hat also 2 Objektive und die beiden Bilder werden automatisch zu einem Weitwinkelbild verknüpft.
      Soweit das Wunschdenken.
      Aus meiner Sicht ist es wichtig, für was Du die Dashcam einsetzen möchtest. Ich möchte sie als Nachweis im Falle eines Unfalls, damit ich dann nachschauen kann, wie es wirklich war, da einem doch manchmal die Wabbelmasse im Kopf einen Streich spielt, wenn es heftig kracht. (bitte ebenfalls keine Kommentare, wegen Datenschutz usw. - kenne ich, aber ich mach es trotzdem - für mich :) )
      Deshalb hängt sie meistens, wenn ich alleine fahre, auf der Beifahrerseite und ist mit dem Zigarettenanzünder per USB-Kabel (Adapter) verbunden. Ein normales USB-Kabel würde auch gehen, aber am USB-Port habe ich oft einen Stick mit LaLa.
      Das Kabel hängt halt so rum... stört mich aber nicht.
      Möchtest Du die Kamera um damit tolle Filme von Geländefahrten zu machen, dann kann ich Dir nur von Systemen mit 2 Objektiven abraten. Das funktioniert oft ganz gut, aber manchmal eben gar nicht. Und wenn das "Manchmal" gerade dann passiert, wenn Du es am wenigsten gebrauchen kannst, dann ist der Ärger groß.

      Hier ein Foto noch aus dem Audi. Dort hatte ich die Dashcam an der Seitenscheibe platziert und sie filmte meine Geschwindigkeit, den linken Rückspiegel und so ziemlich alles was vor mir lag. Aus dieser Zeit hatte ich auch das Kabel "Zigarettenanzünder-USB".



      und hier aus dem Cherokee, im Offroadpark Bayern (bei Ingolstadt)
      So hat es mir ca. 2/3 vom Video-Material zerstört. Entweder war die rechte Seite - wie hier - absolut unbrauchbar, oder aber in der Mitte war ein kleiner Versatz, der aber ebenfalls auffällig war. So wie auf dem Foto (Videofoto) darunter




      Im Audi hatte ich die Probleme nicht. Kann sein, dass es an der Entfernung der Cam zur Frontscheibe liegt, aber eine Dashcam muss an der Frontscheibe funktionieren.

      Fazit: Weitwinkel ist toll, aber das sollte die Cam mit einem Objektiv erreichen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bumlux ()

    • Ich habe ebenfalls eine. Einige Details hier: Dual-DashCam

      Ich muss aber zugeben, dass ich mir mehr von einer Dashcam versprochen hatte, insbesondere was Geländeaufnahmen angeht. Man kann in den Filmen nicht annähernd erkennen, wie es im Gelände zugegangen ist. Für den Strassenverkehr aber eine nette Sache.
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    • Meine Dashcam ist diese, habe ich mal aus Spaß für 34,-Euronen bei einem Discounter erstanden, habe die im Auto meiner Frau drin. Habe oben bei der Innenbeleuchtung den Schalter modifiziert und ein 12V USB Adapter hinter die Leuchte gebastelt. Schaltstellung 1: Leuchte aus, Dashcam aus; 2: Leuchte an bei Tür auf und Dashcam an; 3: Leuchte Dauerlicht und Dashcam an. Somit zeichnet die Cam auch noch nach 5-10 min nach Verlassen des Fahrzeuges auf (bis die Spannung gänzlich abgeschalten wird), manchmal ganz praktisch auf dem Supermarktparkplatz. Kabelsalat gibt es auch nicht, Cam genau neben Rückspiegel und Kabel geht dort gleich in den Dachhimmel.
      Allgemein sind die Bilder gut, Nachts ist es nicht so dolle, keine Ahnung wie das bei anderen Cams ist.
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      Man hat mich nicht gefragt, ob ich geboren werden will, jetzt will ich auch nicht, dass man mir sagt, wie ich leben soll!
      (Udo Lindenberg in "Das Gesetz")
    • Habe seit letzter Woche jetzt auch ein Dashcam Transcend Drive Pro 200. Stromkabel unter Himmel Holm nicht sichtbar zur Mittelkonsole und über Zündung angeklemmt. Funktioniert gut.
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    • Spiegel Online hat wieder mal etwas zum Thema zu schreiben: Im Ernstfall versagen die meisten... . Ich mag auch keine Saugnäpfe, deshalb ist meine ebensolche auch dauernd am Filmen und mit extra starkem sowie UV beständigem doppelseitigen 3M Kelbeband befestigt sowie direkt am 12 V Bordnetz über den Dachhimmel angeschlossen. Alles andere bringt nix. Egal was der Richter sagt.

      Ich stand heute Morgen in der Einstellhalle hinter dem sich seitwärts öffnenden Schiebetor (Bewegungsmelder). Kaum war die Öffnung gross genug raste eine bei bekannte und dauer gestresste Helikopter Mutter (bringt/holt ihre Kinder täglich 4x zur Schule bei einem Schulweg von 2.5 km) von aussen auf mich (stehendes Fahrzeug) zu. Sie konnte noch knapp bremsen und, weil ich mich nicht vom Fleck bewegte, mit Mühe und Not zurücksetzen damit ich hinausfahren konnte. Und ja, diese Aufnahme ist sicher gelungen :P

      Fazit: Dashcam macht da Sinn wo andere aufhören zu denken
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    • Ich besorge mir demnächst auch eine dashcam, nicht zuletzt wegen meinem neuen Renegade. Gott sei Dank sind die Dinger mittlerweile als Beweismittel zugelassen (Stichwort : Ringspeicher).

      Zum einen möchte ich mich absichern mit dem digitalen Beweismittel. Das hätte ich bereits einmal gut gebrauchen können als mir mangels Beweisen eine Schuld zugesprochen wurde.

      Zum anderen kann man damit gefährliches, bewusstes Fehlverhalten Anderer anzeigen und damit evtl. nach und nach diese Leute aus dem Verkehr ziehen (lassen).

      Bin froh dass man jetzt den Kompromiss zwischen eigener Absicherung und Totalüberwachung gefunden hat.

      Gruß
      Officer

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    • Officer Snickers schrieb:

      Zum anderen kann man damit gefährliches, bewusstes Fehlverhalten Anderer anzeigen und damit evtl. nach und nach diese Leute aus dem Verkehr ziehen (lassen).
      Das kannste gleich wieder vergessen. Man hat schon durchblicken lassen, daß man solche Blockwart-Aufnahmen nicht gerne sieht. Konkreter Unfall ist eine Sache, aber hier werden sie Dir das sehr wahrscheinlich um die Ohren hauen.
      "Das Problem mit Zitaten im Internet ist, daß man ihnen nicht trauen kann."
      - Abraham Lincoln (1809-1865)

      Mein Renegade: Renegade Night Eagle 4x4 2.0l MultiJet 140 PS mit Schaltgetriebe in Granite Chrystal

    • ....idealerweise sollte die Dashcam zusätzlich über einen GPS Empfänger verfügen, damit sie automatisch auch die Geschwindigkeit aufnimmt / anzeigt.

      Bzgl. Stromversorgung der DashCam, wer keine Lust hat zu "basteln" oder nicht so Technikafin ist, der kann sich so einen OBD-Adapter
      holen.
      Vorteil, da der OBD-Anschluss Duerstrom liefert, kann die Cam, theoretisch, auch den ruhenden Verkehr "beobachten", bzw. sich einschalten.
      Mann kann aber auch, über einen Schalter am OBD-Anschluss, die Cam stromlos machen.

      Hier ein Beispiel Adapter (gibts mit den verschiedensten Anschüssen)...
      Und nein, es hat keine Auswirkungen auf das Motorsteuergerät, da der OBD-Anschluss selbst dei 12V +- "anbietet"..
      amazon.de/dp/B06XS33J2N/?colii…ref_=lv_ov_lig_dp_it&th=1
      .....Aoerdynamik ist was für Ingenieure die keine Motoren bauen können... Enzo Ferrari

      Mein Grand Cherokee: 2014 SRT 6.4 "Black Vapor", Alfa Romeo 156 GTA, Fiat 500 "Lounge"

    • Dilldappe schrieb:

      Officer Snickers schrieb:

      Zum anderen kann man damit gefährliches, bewusstes Fehlverhalten Anderer anzeigen und damit evtl. nach und nach diese Leute aus dem Verkehr ziehen (lassen).
      Das kannste gleich wieder vergessen. Man hat schon durchblicken lassen, daß man solche Blockwart-Aufnahmen nicht gerne sieht. Konkreter Unfall ist eine Sache, aber hier werden sie Dir das sehr wahrscheinlich um die Ohren hauen.
      Das klingt ja wenig erbaulich. Also haben die Gerichte kein Interesse daran solche Fahrer aus dem Verkehr zu ziehen? Dass die mal zufällig von der Polizei abgefangen werden ist ja eher unwahrscheinlich. Bis dahin (wenn das überhaupt passiert) kann hier viel Schaden angerichtet werden.

      Mir geht es hier auch nicht darum Drängler oder Fahrer anzuzeigen, die ein paar KM zuviel auf dem Tacho haben. Es geht mir um konkrete, gefährliche Situationen, in denen es NOCH nicht zu einem Unfall gekommen ist.

      Ich mache mir Sorgen um meine Famile. Der Gedanke daran dass denen etwas passiert wegen dieser Menschen ist fast unerträglich.

      Gruß
      Officer

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    • Beispieltext schrieb:

      Es geht mir um konkrete, gefährliche Situationen, in denen es NOCH nicht zu einem Unfall gekommen ist.
      My 2 cents, die ich dazu eifach mal loswerden muss. Nicht als Forum-Mod, sondern als Verkehrteilnehmer wie ihr auch:

      Ich finde es sehr interessant, dass man immer nur mit dem Finger auf andere zeigt. Ich bin mal gespannt, was dann passiert, wenn jemandem von euch mal ein Fehler unterläuft (der garantiert schon jedem einmal passiert ist ) und ihr von einem anderen Überwachungs-Fanatiker angeschwärzt werdet. Habt ihr schon mal bedacht, dass der ganze Wahnsinn auch nach hinten losgehen kann? Oder haltet ihr euch selbst für unfehlbar.

      Mein Compass: Limited 4WD MY18, 170 PS CRD, uConnect 8,4 & Beats Audio, Leder schwarz, Park-Paket, Pearl White - 100% unverbastelt

    • Die Aufnahmen verstoßen immer noch gegen den Datenschutz, da aber bei einem Unfall die Beteiligten eh auskunftspflichtig sind wiegt laut Urteil eben die Beweiskraft der Aufnahme mehr als der Datenschutz.

      Auf freier Fahrt sieht das anders aus. Von diversen Polizisten war schon zu hören, daß sie wenig Lust haben, wenn nun dauernd jemand mit Aufnahmen ankommt, wo mal jemand gedrängelt hat. Ich gehe davon aus, daß das Urteil für diese Fälle nicht gilt und man selbst mehr Ärger wegen der Aufnahme bekommt als der Verkehrsrowdy. Auch wenn es eigentlich anders sein sollte ... willkommen in der deutschen Rechtsprechung. :rolleyes:

      Natürlich kann man es versuchen anhand einer Aufnahme eine Anzeige zu machen, empfehlen würde ich es nicht, bis auch dazu ein Grundsatzurteil des BGH vorliegt. Man beachte auch, welche Anforderungen an einen Videobeweiswagen der Polizei gilt, damit dessen Aufnahmen gerichtsfest sind. Genormter Tacho und Reifen, eine bestimmte Strecke hinter her gefahren usw., da wird sich wohl nicht grade jeder Staatsanwalt aufgrund einer wackeligen privaten Aufnahme auf eine Anklage einlassen wollen. Aber Dir kann er einen Strick drehen wegen der unerlaubten Aufnahme ... :P
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      - Abraham Lincoln (1809-1865)

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    • Toy4ever schrieb:

      Habt ihr schon mal bedacht, dass der ganze Wahnsinn auch nach hinten losgehen kann? Oder haltet ihr euch selbst für unfehlbar.
      Ein Geisterfahrer? Nein, hunderte! ;)

      Und es fahren alle vor der Schule zu schnell. Aber mein Kind muß natürlich besonders fix abgeladen werden ...
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    • Meine Meinung ist auch: Die Dashcam dient, falls die Polizei nach den Aufnahmen fragt, durchaus auch als Beweis gegen "Verkehrssünder". Selber Sheriff spielen ist nirgends wirklich erlaubt. Man sehe nur was mit den Smartphone Aufnahmen in Chemnitz passiert. Nicht mal da ist man sich einig ob, wie, was, oder doch nicht.

      Zum Eigenschutz und, sofern der Richter die Aufnahmen zulässt, finde ich die Cam immer noch ein gutes Argument. Manchmal gucke ich mir meine Aufnahmen auch an um mein eigenes Fahrverhalten nach kritischen Situationen zu analysieren. Meistens erkenne ich dann noch deutlicher, dass etwas mehr Zurückhaltung meinerseits vielleicht auch angebracht gewesen wäre. Auch die kritischen Stellen auf den von mir oft befahrenen Strecken könnte ich wohl, so wie gestern, etwas vorausschauender und mit dem Fehlverhalten anderer rechnend, angehen.

      2 Spuren auf der AB gehen geradeaus, 2 Spuren führen nach rechts. Jeweils beide Spuren führen an dasselbe Ziel. Wenn ich also auf den 2 rechts führenden Spuren links fahre und mir das Wohnmobil gestern von rechts plötzlich ohne Blinken auf die linke Spur vor den Kühler fährt ist das sehr gefährlich. Ich habe mit der Lichthupe Zeichen gegeben und, als er endlich realisierte was er machte (der ältere weisshaarige Mensch) und wieder rechts rüberzog, hat er mich noch angehupt als ich links an ihm vorbeizog. Und ja, ich habe rechts geblinkt während er um die Kurve gerade zu kriegen die linke Spur kurz mal zur rechten ebensolchen machte.
      Es war sehr knapp gestern. Dashcam hin oder her, ich bin froh ist nix passiert, nerve mich über uneinsichtige und offensichtlich dumme Menschen und habe daraus gelernt, dass der Dumme nicht immer unbedingt später auch der Schuldige sein muss vor Gericht. Das ist frustrierend aber leider Alltag.
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    • Ob man wohl im Umkehrschluss einen Gerichtsbeschluss gegen jemanden auf Herausgabe dessen Dashcam-Aufnahmen erwirken kann, wenn die Kamera sein eigenes Fehlverhalten aufgezeichnet hat? In diesem Fall sollte die Auswertung des Bildmaterials ja keinerlei Berührungspunkte mit dem Datenschutz haben.

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    • Toy4ever schrieb:

      Ob man wohl im Umkehrschluss einen Gerichtsbeschluss gegen jemanden auf Herausgabe dessen Dashcam-Aufnahmen erwirken kann, wenn die Kamera sein eigenes Fehlverhalten aufgezeichnet hat? In diesem Fall sollte die Auswertung des Bildmaterials ja keinerlei Berührungspunkte mit dem Datenschutz haben.
      Das das ganze Thema ja nicht wirklich geordnet angegangen wird, sondern bisher nur ein Urteil zu einem Teilbereich beim BGH erfolgte lautet die Antwort: das muß jemand mal bis zum bitteren Ende durchklagen ...
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    • In der Schweiz gab es das tatsächlich schon, dass die Polizei die Speicherkarte konfiszierte und gegen den Dashcam Besitzer als Beweis vor Gericht vorlegte. Der Beweis wird so zugelassen, die Polizei hat das Recht dies zu tun. Dies sollte manchem Dashcam Sheriff bewusst sein.
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    • Neu

      xantia schrieb:

      dass die Polizei die Speicherkarte konfiszierte
      Zu Zeiten der Papierscheiben in den Fahrtenschreibern der LKW soll es ja schon den einen oder anderen Fall gegeben haben, wo sich der Fahrer bei einer Kontrolle die Scheibe in den Mund gesteckt und runtergeschluckt hat. Vielleicht kommen bald essbare SD-Karten auf den Markt, Bedarf ist auf jeden Fall da....

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    • Neu

      Toy4ever schrieb:

      Beispieltext schrieb:

      Es geht mir um konkrete, gefährliche Situationen, in denen es NOCH nicht zu einem Unfall gekommen ist.
      My 2 cents, die ich dazu eifach mal loswerden muss. Nicht als Forum-Mod, sondern als Verkehrteilnehmer wie ihr auch:
      Ich finde es sehr interessant, dass man immer nur mit dem Finger auf andere zeigt. Ich bin mal gespannt, was dann passiert, wenn jemandem von euch mal ein Fehler unterläuft (der garantiert schon jedem einmal passiert ist ) und ihr von einem anderen Überwachungs-Fanatiker angeschwärzt werdet. Habt ihr schon mal bedacht, dass der ganze Wahnsinn auch nach hinten losgehen kann? Oder haltet ihr euch selbst für unfehlbar.
      Ich kann nur für mich selbst sprechen, aber jeder sieht das sicher ein wenig anders.
      Ich zeige mit dem Finger auf andere, die im Gegensatz zu mir und der Mehrheit der Autofahrer bewusst gefährliche Situationen provozieren. Sei es aus Unerfahrenheit/Unreife, Geltungsbedürfnis oder weil man meint, dass einem die Straße allein gehört. Ich finde es wichtig dass man ein solches Verhalten zumindest moralisch verurteilt. Dazu stehe ich und sehe das als richtig an.

      Mir passieren Fehler. Mal verschätze ich mich mit der Gelbphase an der Ampel, mal übersehe ich jemanden, der von rechts kommt. Meiner Meinung nach bin ich im Großen und Ganzen ein vorausschauender Fahrer, der stets auch mit Fehler anderer rechnet. Das habe ich von meinem Vater übernommen.

      Natürlich gibt es das Risiko, dass das nach hinten losgehen kann. Aber genauso wenig wie man aktuell von Privatpersonen wegen Nichtigkeiten im Straßenverkehr angezeigt wird ("da parkt jemand falsch!") so wird es wohl auch mit zugelassener Aufzeichnung nicht mehr werden. Wenn es dann doch dazu kommen sollte, wird der Staat schon einen Weg finden, Lappalien abzuweisen.

      Das Thema Dashcam bietet natürlich viel Raum für Missbrauch, einfach ist das nicht.
      Ich kann deine Kritik verstehen, ich halte grundsätzlich nichts von Totalüberwachung. Im Straßenverkehr sehe ich das jedoch etwas anders.

      Wie ist Dein Vorschlag? Wie könnte man Deiner Meinung nach die Situationen verbessern?

      Dilldappe schrieb:

      Die Aufnahmen verstoßen immer noch gegen den Datenschutz, da aber bei einem Unfall die Beteiligten eh auskunftspflichtig sind wiegt laut Urteil eben die Beweiskraft der Aufnahme mehr als der Datenschutz.

      Auf freier Fahrt sieht das anders aus. Von diversen Polizisten war schon zu hören, daß sie wenig Lust haben, wenn nun dauernd jemand mit Aufnahmen ankommt, wo mal jemand gedrängelt hat. Ich gehe davon aus, daß das Urteil für diese Fälle nicht gilt und man selbst mehr Ärger wegen der Aufnahme bekommt als der Verkehrsrowdy. Auch wenn es eigentlich anders sein sollte ... willkommen in der deutschen Rechtsprechung. :rolleyes:

      Natürlich kann man es versuchen anhand einer Aufnahme eine Anzeige zu machen, empfehlen würde ich es nicht, bis auch dazu ein Grundsatzurteil des BGH vorliegt. Man beachte auch, welche Anforderungen an einen Videobeweiswagen der Polizei gilt, damit dessen Aufnahmen gerichtsfest sind. Genormter Tacho und Reifen, eine bestimmte Strecke hinter her gefahren usw., da wird sich wohl nicht grade jeder Staatsanwalt aufgrund einer wackeligen privaten Aufnahme auf eine Anklage einlassen wollen. Aber Dir kann er einen Strick drehen wegen der unerlaubten Aufnahme ... :P
      Das leuchtet mir ein. Dann macht es wohl Sinn auf mehr Rechtssicherheit zu warten. Auch wenn das Ergebnis nicht unbedingt das sein muss, was man sich erhofft ;)

      xantia schrieb:

      Manchmal gucke ich mir meine Aufnahmen auch an um mein eigenes Fahrverhalten nach kritischen Situationen zu analysieren. Meistens erkenne ich dann noch deutlicher, dass etwas mehr Zurückhaltung meinerseits vielleicht auch angebracht gewesen wäre. Auch die kritischen Stellen auf den von mir oft befahrenen Strecken könnte ich wohl, so wie gestern, etwas vorausschauender und mit dem Fehlverhalten anderer rechnend, angehen.
      Das ist eine ziemlich gute Idee! Ich denke, bei der ganzen Routine im Straßenverkehr merkt man vielen gar nicht was man so fabriziert. Das nehme ich mir auch vor :)

      Toy4ever schrieb:

      Ob man wohl im Umkehrschluss einen Gerichtsbeschluss gegen jemanden auf Herausgabe dessen Dashcam-Aufnahmen erwirken kann, wenn die Kamera sein eigenes Fehlverhalten aufgezeichnet hat? In diesem Fall sollte die Auswertung des Bildmaterials ja keinerlei Berührungspunkte mit dem Datenschutz haben.
      Jap, das ist definitiv so. Es kann durchaus zum eigenen Nachteil werden wenn man aufzeichnet. Im schlimmsten Fall belastet man sich selbst. Das sollte jedem bewusst sein.

      Gruß
      Officer

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      selber benutze ich die trucam a7s und bin sehr zufrieden damit.
      ist zwar teuer, aber bestimmt billiger als ein nicht selbst verursachter unfall.

      computerbild.de/artikel/cb-Tes…mera-Review-10505451.html
      Fahre den schwächsten Cherokee Trailhawk


      Mein Cherokee: Wenn mir einer Steine in den Wg legt, fahre ich einfach darüber,